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Die Teufelshure
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Die Teufelshure

Roman

buch
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Artikeldetails zu Die Teufelshure

AutorMartina André

Untertitel Roman

Abbildungsvermerk 21,5 cm

  • ISBN-103-352-00773-X
  • ISBN-139783352007736
  • Verlag Ruetten & Loening
  • Einbandartgebunden
  • Seiten662
  • Veröffentlicht20.11.2009
  • GenreRoman
  • Gewicht695g
  • SpracheDeutsch

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Kurzbeschreibung zu Die Teufelshure

Der magische Zirkel Edinburgh im Jahre 1647. Der Highlander John Cameron hat die Pest nur durch ein Wunder überstanden. Am Rande einer Hinrichtung trifft er Madlen MacDonald und verliebt sich in sie. Dabei ist es ihm gleichgültig, dass sie die Mätresse eines geheimnisvollen Lords sei. Der Plan, gemeinsam mit ihr vor dem Lord zu fliehen, scheitert. Stattdessen wird er zum Tode verurteilt. Im Verlies erkennt John, dass Madlens Gönner Häftlinge kauft, um mysteriöse Experimente durchzuführen. Edinburgh in der Gegenwart. Die Molekularbiologin Lilian von Stahl versucht, den Erinnerungscode in menschlichen Genen zu entschlüsseln. Während eines Drogenexperiments sieht sie in einer Vision die Gestalt eines altertümlich gestalteten Schotten. Ihre Recherche führt sie zu einem Herrenhaus, wo sie auf einen Mann trifft, der jener Person aus der Vision zum Verwechseln ähnlich sieht.

Portrait

Martina André:
Martina André lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Koblenz. Für "Die Gegenpäpstin", ihren ersten Roman, hat sie monatelang recherchiert.

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50

19.04.2010

„Das Rätsel der Unsterblichkeit”

von Bellexr aus Mainz
Edinburgh 1647: Während einer Hinrichtung trifft der Highlander John Cameron die junge Madlen McDonald, die vor kurzer Zeit aus den Highlands vor einer arrangierten Ehe entflohen ist und hier in den Lowlands einen reichen Gönner gefunden hat. Hierbei handelt es sich um Lord Chester Cuninghame, der hinter vorgehaltener Hand auch der "schwarze Lord" genannt wird. Schon bei ihrem ersten Treffen verlieben sich Madlen und John ineinander. Da Lord Cuninghame Madlen jedoch als sein Eigentum betrachtet, beschließen die Beiden zu fliehen. Doch ihre Flucht scheitert und John wird gefasst. Lord Cuninghame lässt seinen Einfluss spielen, denn er scheint Pläne mit ihm zu haben, ist er doch Anführer einer geheimen Bruderschaft, die das Rätsel der Unsterblichkeit entschlüsselt zu haben scheinen.

Im Jahr 2009 bekommt die junge Molekularbiologin Lilian von Stahl, von ihrem Bruder Alex eine unbekannte Schamanendroge geschickt, die angeblich Visionen aus dem Unterbewusstsein zu Tage fördern würde und man so einen Blick auf das Leben seiner biologischen Vorfahren werfen könnte. Eigentlich sollte sie diese Droge nur analysieren, doch Lilian startet einen Selbstversuch und sieht sich plötzlich einem Highlander aus dem 17. Jahrhundert gegenüber. Neugierig geworden versucht sie auf eigene Faust das Rätsel ihrer Vergangenheit zu entschlüsseln und gerät hierbei in tödliche Gefahr.

Der erste Teil des Buches erzählt die Geschichte von Madlen und John und stellenweise erinnert die Story an die Highlandsaga von Diana Gabaldon wie auch an den Film "Highlander". Doch obwohl einige Parallelen zu erkennen sind, erzählt Martina André doch eine völlig andere Geschichte, die eindeutig im Fantasy-Bereich anzusiedeln ist. Dieser Teil des Buches spielt in Schottland zur Zeit des englischen Bürgerkriegs und zeigt einem auf sehr bildhafte Weise das damalige Leben des einfachen Volkes mit seinen ganzen Widrigkeiten wie Krankheit und Armut auf. Und der Bürgerkrieg ist auch der ideale Hintergrund für die geheimen Machenschaften des schwarzen Lords, der so während den Wirren des Krieges ungezügelt seine Macht ausspielen und seine eigenen Interessen verfolgen kann.

Der zweite Teil spielt in der Gegenwart und erzählt die Geschichte von Lilian von Stahl, ihrer Familie und ihren schottischen Wurzeln. Durch Zufall trifft Lilian auf einen jungen Mann, der dem Highlander in ihrer Vision zum Verwechseln ähnlich sieht. Fast zeitgleich erlebt der ältere Dough Weir, Mitarbeiter einer Security-Firma, etwas sehr Mysteriöses bei einem seiner nächtlichen Rundgänge im Hafen von Leith. Dieses Ereignis führt ihn kurzer Zeit später mit Lilian zusammen und beide versuchen, das Rätsel um Lilians Vergangenheit zu entschlüsseln. Dies ist eindeutig der Thrillerteil des Buches, denn ab dem Moment, indem Lilian die Bildfläche betritt, wandelt sich der historische Roman zu einem atemberaubenden Thriller und man ist kaum noch fähig, das Buch aus der Hand zu legen.

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50

08.03.2010

„Spannung pur...”

von einer Kundin oder einem Kunden
... und eine gelungene Mischung aus Geschichte, Fantasy, Mystery und Liebe bietet Martina André´s neuer Roman. Von der ersten Seite an ist man gefesselt von der spannenden Handlung, den gelungenen Charakteren und dem Handlungsort Schottland, in all seiner rauen Schönheit. Kaum möchte man das Buch aus der Hand legen, so sehr gelingt es ihr erneut, den Leser zu fesseln. Sehr empfehlenswert für ein paar gelungene Schmöckerabende.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

22.02.2010

„"Histofantasyromantischer Thrillerschmachtfetzen..."”

von einer Kundin oder einem Kunden
Auf der Suche nach einem Buch in das Sie mal wieder richtig eintauchen können? Dann werden Sie an diesem Genre-Mix aus Mystik, Fantasy, Geschichte, Thriller und auch ein wenig Romantik Ihre Freude haben. Begleiten Sie den Highlander John Cameron über die Jahrhunderte hinweg und verfolgen Sie atemlos wie er sich seinem Widersacher, dem "schwarzen Lord", in den Weg stellt und für seine große Liebe Madlen McDonald kämpft!

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50

01.02.2010

„Zeitsprungs über dreihundert Jahre”

von Michael Kühn aus dem Westerwald Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Die Teufelshure von Martina Andre ist eine Mystisch-Fantasy Geschichte die ihre Wurzeln in den Highlands Schottlands hat.Wunderbare Geschichte,und wieder mal im Zuge der Ära des Zeitsprungs über dreihundert Jahre.Der flüssige Schreibstiel bindet den Leser von der ersten Minute an das Geschehen der Novelle,hervorragend beschriebene Personen im Wandel der Zeit.Mit Liebe zum Detail werden auch kleinere Objekte sichtbar,bildlich fiebert man mit den Personen mit.Sprache und Dialoge wirken verständnisvoll und lassen keinen Raum zum Zweifeln,das es sich hier um aussagekräftige Konversation handelt.Die Kapitelabschitte gehen nahtlos übereinander,und man braucht nicht lange um sich in die jeweilige Situation hinein zu versetzen.Die Anzahl der Hauptdarsteller ist nicht so groß um den Überblick zu verlieren,und dessen Tun und Handeln zu verstehen gelingt gut,denn sie steuern nur auf ein Ziel hinaus.Gut eingeführt ist die Gälische Sprache,die einen Hauch von Lebensgefühl der damaligen Zeit charakterisiert.Wunderbare Geschichte in einem besonderen Stiel.

1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

05.12.2009

„Liebe, die Jahrhunderte überwindet”

von Kerstin Thieme aus Zittau
Während einer Hinrichtung begegnet der Highlander John Cameron im Edinburgh von 1647 der schönen Madlen MacDonald, welche vor einer ungewünschten Heirat geflohen und inzwischen die Geliebte eines zwielichtigen Lords ist. Beide verlieben sich auf der Stelle und wollen durchbrennen. Dabei werden John und seine Freunde gefangen genommen und verurteilt. Vor der Vollstreckung des Urteils werden sie jedoch von Lord Chester Cuninghame freigekauft, der allerdings noch viel schrecklichere Dinge mit ihnen vorhat, denn es heißt, er stehe mit dem Teufel im Bunde. John gelingt jedoch mit Madlen die Flucht in die Highlands, doch der „schwarze Lord“ und seine Schergen bleiben ihnen unerbittlich auf den Fersen.

Im Jahr 2009 lässt sich die Biologin Lilian von Stahl auf einen gefährlichen Selbstversuch mit einer schamanischen Droge ein. Sie soll dabei auf Erinnerungen ihrer Vorfahren stoßen, was auch eintrifft. Auf der Suche nach ihren Wurzeln steht sie plötzlich dem Mann aus ihren Visionen leibhaftig gegenüber. Das Rätsel, welches sich ihr nach und nach offenbart, ist schrecklicher, als sie es sich je hätte träumen lassen.

Mit „Die Teufelshure“ legt Martina André einen faszinierenden Genre-Mix aus historischem Roman und Fantasythriller vor. Während der im Schottland von 1647/1648 spielende historische Teil gründlich recherchiert und mit so manchen Details der damaligen Kriegs- und Lebenssituation gewürzt ist, lässt einem der in der Jetztzeit spielende Teil aufgrund seiner rasanten Spannung kaum zu Atem kommen.

Unverwechselbare Charaktere, wobei besonders John Cameron, der mutige Dough Weir, aber auch der wirklich gruselige Mercurius hervorstechen, machen das Lesen ebenso zu einem Vergnügen, wie die innige und die Zeiten überdauernde Liebe zwischen John und seiner Madlen.

Wer Romane mit kernigen Highlandern ebenso mag wie finstere Bruderschaften, die mit allen Mittel bestrebt sind, das Schicksal der Menschheit in Händen zu halten, kann mit diesem Roman nur einen Volltreffer landen.

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