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Die Feigheit der Frauen

Rollenfallen und Geiselmentalität. - Eine Streitschrift wider den Selbstbetrug

buch
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Artikeldetails zu Die Feigheit der Frauen

AutorBascha Mika

Untertitel Rollenfallen und Geiselmentalität. - Eine Streitschrift wider den Selbstbetrug

  • ISBN-103-570-10070-7
  • ISBN-139783570100707
  • Verlag Bertelsmann Verlag
  • Einbandartgebunden
  • Seiten254
  • Veröffentlicht07.02.2011
  • Gewicht310g
  • SpracheDeutsch

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Kurzbeschreibung zu Die Feigheit der Frauen

„Was Bascha Mikas Buch lesenswert macht, ist die Leidenschaft, mit der die Autorin gegen den weiblichen Selbstbetrug anschreibt. Es ist eine Streitschrift, die mutig Position bezieht. “

Beschreibung der Redaktion zu Die Feigheit der Frauen

Dieses Buch mit dem provozierenden Titel "Die Feigheit der Frauen" handelt von "Rollenfallen und Geiselmentalität" und versteht sich als "eine Streitschrift wider den Selbstbetrug".
Die Ausgangslage ist ambivalent, das ist die Erfahrung von Millionen von Frauen, nicht nur von den wenigen, die in den Führungspositionen sitzen oder dorthin wollen, sondern von jungen und älteren, Müttern und Familienfrauen, Singles, Ehefrauen und Partnerinnen:
"Wir fordern ein eigenständiges Leben, aber ordnen uns freiwillig unter. Wir reden von Selbstbestimmung, aber stolpern in Rollenfallen. Wir wollen nach vorne, aber bleiben in der zweiten Reihe stehen. Was ist nur los mit uns Frauen? Können wir nicht frei und gleich sein oder wollen wir nicht?"

In zahllosen Gesprächen mit den unterschiedlichsten Frauen aller Altersstufen, Schichten und Lebensentwürfen ist Bascha Mika diesen Fragen nachgegangen. Sie hat anhand vieler Beispiele die persönlichen Erfahrungen von Frauen zusammengebracht mit wissenschaftlichen Studien und einer ganz präzisen eigenen Beobachtung und Analyse des Alltags in unserem Land.

Das Buch ist eine Zu-Mutung im wörtlichen Sinne. Ihr Frauen, sagt Bascha Mika, lasst das Jammern, verzichtet auf Entschuldigungen, warum es wieder nicht geklappt hat, und meidet das Suchen nach Sündenböcken für eure Situation. Übernehmt selbst Verantwortung dafür, habt Mut, das alte Spiel der Rollen nicht mehr mitzuspielen.

Sie zeigt an vielen Stellen und Beispielen auf, dass frau sich immer entscheiden kann: für die alten Lebens-, Rollen- und Verhaltensmuster oder für die unterschiedlichsten neuen Möglichkeiten eines beglückenden Frauenlebens.

System-Anforderungen von Die Feigheit der Frauen

Kontroverse Streitschrift, die markant Position bezieht Genug mit dem Geschlechtertheater! Frauen betrügen sich selbst. Geben wir es zu: Wir Frauen haben es vermasselt und pflegen unsere Geiselmentalität. Wir fordern ein eigenes Leben und stolpern doch in die selbstverschuldete Unmündigkeit. Wir reden von Selbstbestimmung und erliegen doch der Faszination traditioneller Rollen. Rhetorisch sind wir emanzipiert, doch in der Praxis versagen wir jämmerlich. Wir ordnen uns unter. Freiwillig. Weil es bequem ist, weil wir Konflikte scheuen, weil wir davon profitieren. Frauen sind zu feige. Bascha Mika streitet gegen den weiblichen Selbstbetrug. Die Autorin fordert von sich und anderen Frauen den Mut, dem selbstgewählten Rückfall in alte Rollenmuster zu widerstehen. Ein kontroverses Debattenbuch, das markant Position bezieht.

Autorenportrait zu Die Feigheit der Frauen

Bascha Mika wurde 1954 in einem schlesischen Dorf in Polen geboren und übersiedelte als Kind in die Bundesrepublik. Nach einer Banklehre studierte sie Germanistik, Philosophie und Ethnologie. Sie arbeitete als Redakteurin und Journalistin und veröffentlichte 1998 eine kritische Alice-Schwarzer-Biografie, die für großes Aufsehen sorgte. Von 1999 bis 2009 war sie Chefredakteurin der taz. Heute ist sie Honorarprofessorin an der Universität der Künste, Berlin, und freie Publizistin.

Portrait

Bascha Mika:
Bascha Mika wurde 1954 in einem schlesischen Dorf in Polen geboren und übersiedelte als Kind in die Bundesrepublik. Nach einer Banklehre studierte sie Germanistik, Philosophie und Ethnologie. Sie arbeitete als Redakteurin und Journalistin. Von 1999 bis 2009 war sie Chefredakteurin der taz. Heute ist sie Honorarprofessorin an der Universität der Künste, Berlin, und freie Publizistin.

Autorenportrait

Bascha Mika wurde 1954 in einem schlesischen Dorf in Polen geboren und übersiedelte als Kind in die Bundesrepublik. Nach einer Banklehre studierte sie Germanistik, Philosophie und Ethnologie. Sie arbeitete als Redakteurin und Journalistin und veröffentlichte 1998 eine kritische Alice-Schwarzer-Biografie, die für großes Aufsehen sorgte. Von 1999 bis 2009 war sie Chefredakteurin der taz. Heute ist sie Honorarprofessorin an der Universität der Künste, Berlin, und freie Publizistin.

Bewertung unserer Kunden zu Die Feigheit der Frauen

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10

21.07.2011

„Kurz und knapp hätte auch gereicht”

von Libro
Bascha Mika beschreibt in ihrem Buch die Feigheit der Frauen, in dem sie der Überzeugung ist, dass (besonders junge) Frauen sich gerne in den Schatten stellen und sich ebenfalls liebend gern von ihm finanziell aushalten lassen. Begründet wird dies häufig durch die Kinder, die es nach Meinung der Frau scheinbar unmöglich machen, einen Beruf auszuüben. Kritisieren will die Autorin mit ihrem Buch, dass Frauen sich dazu äußern, auf dem selben Niveau wie ihre Männer stehen zu wollen. Dennoch unterwerfen sich sich scheinbar gerne den Männern. Prof. Mika begründet dies durch die Angst der Frauen vor dem Alleinsein und durch dem Hormonkomplott.

Beim Lesen des Buches wird deutlich, dass Bascha Mika in vielen ihrer Argumente Recht haben mag. Besonders bei jüngeren Frauen denke ich, dass einige Dinge zutreffend sein können, jedoch nicht müsse. Allerdings kann man bereits nach 10 Seiten erkennen, welche Botschaft Frau Mika mitteilen möchte. D.h., dass schon früh die Lust am Lesen abnimmt, da imemr wieder durch ähnliche Argumente und mehrere Beispiele mit selbem Kern versucht wird, den Inhalt dem Leser näher zu bringen.

Fazit: Man kann das Buch lesen, wenn man starkes Interesse für dieses Thema hat, muss es aber nicht.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

10

09.07.2011

„wenig hilfreich”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Berlin
"Die Feigheit der Frauen" wird in verschiedenen Lebenssituationen beschrieben, ohne dass sie im Einzelnen wirklich unterschiedlich sind. Die Darstellung enthält Wiederholungen und Ausschmückungen des immer wieder selben Tatbestandes, nämlich dass sich Frauen  z.T. auch sehr gern  den Männern finanziell ausliefern und damit auf vielen Feldern von ihnen abhängig sind. B.M. nennt das Hormonfalle oder Komfortzone. Die Lösung des Problems, wie Frauen daraus entfliehen oder sie vermeiden können, bleibt B.M. weitgehend schuldig. Einzig und allein wird der Lebensentwurf vieler Frauen, Hausfrau und Mutter zu sein, als einengend, stumpf und abhängig machend beschrieben, weil B.M. hauptsächlich die gut ausgebildeten Frauen in ihrer Sicht hat. Arbeiten Frauen hingegen - natürlich in guten Stellungen - , wären sie frei, stünden auch in geistigem Wettbewerb und es ginge ihnen besser. Das alles sind Klischees, die B.M. nur zu gerne und gebetsmühlenhaft wiederholend bedient. Ein Buch, das man nicht lesen muss, der Klappentext reicht wirklich völlig.

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30

11.04.2011

„Wer ist hier feige?”

von einer Kundin oder einem Kunden
Frau Mika prangert an, provoziert, polarisiert. Wir Frauen müssen uns nicht jeden Schuh anziehen, den sie uns hinstellt, aber das Nachdenken über ihre Thesen lohnt sich. Gewünscht hätte ich mir allerdings, daß der Titel neutraler gewählt worden wäre, damit sich auch Männer angesprochen fühlten. Denn für gesellschaftliche Veränderungen braucht es nun mal beide Seiten, sonst funktioniert es nicht. Also, Männer und Frauen, nur Mut zum Lesen und (sich) Verändern.

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