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Die Demütigung

Die Demütigung

Roman

buch
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Artikeldetails zu Die Demütigung

AutorPhilip Roth

Untertitel Roman

Abbildungsvermerk 2010. 22 cm

  • ISBN-103-446-23493-4
  • ISBN-139783446234932
  • Verlag Hanser
  • ÜbersetzerDirk van Gunsteren
  • Einbandartgebunden
  • Seiten137
  • Veröffentlicht08.03.2010
  • GenreRoman
  • Gewicht310g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelThe Humbling

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Rezensionen der Redaktion zu Die Demütigung

"Ein Buch, dessen skizzenhafte, von keinem überflüssigen Detail verstellte Inszenierung auf jeder Seite Roths souveräne Meisterschaft zu erkennen gibt." Thomas David, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.10.09

"Ein grandioser Roman: Bleibt zu sagen, dass das Ende dieser Geschichte vom ersten Satz an feststeht und das man sie gleichwohl atemlos liest - und ehrfürchtig staunt über das Können dieses wahrhaft grossen Schriftstellers." Ulrich Greiner, Die Zeit, 04.03.10

"Philip Roth erzählt in "Die Demütigung" meisterhaft von einem tödlichen Spiel. Ein Roman, der das Leben als grimmige Komödie entlarvt." Christopher Schmidt, Süddeutsche Zeitung, 08.03.10

"Der Sog, den die Geschichte von der ersten Seite an entfaltet, lässt fast vermuten, dass sie dem grossen Erzähler besonders nahegegangen ist." Der Spiegel, 08.03.10

"Philip Roths Novelle ist grosse Kunst." Martin Ebel, Tages-Anzeiger Zürich, 12.03.10

Kurzbeschreibung zu Die Demütigung

Für Simon Axler geht es bergab. Mit sechzig hat er, einer der besten Theaterschauspieler, alles Selbstvertrauen verloren. Als er auch noch von seiner Frau verlassen wird, kehrt er der Bühne endgültig den Rücken zu und beginnt eine scheinbar unmögliche Beziehung mit der lesbischen Tochter eines Jugendfreundes. Doch was zunächst wie ein belebender Trost aussieht, erweist sich als Flucht vor der Wirklichkeit. Philip Roth erzählt in seinem Roman mit unverwechselbarer Eindringlichkeit und Ironie vom Schicksal eines alternden Schauspielers. Auf Simons Reise ans Ende der Nacht entblösst der in den USA lebende Autor gnadenlos alle menschlichen Täuschungen - Liebe und Macht, Leidenschaft und Prestige.

Portrait

Philip Roth:
Philip Roth wurde 1933 in Newark, New Jersey, geboren. Für sein Werk wurde mit allen bedeutenden amerikanischen Literaturpreisen ausgezeichnet, darunter dem Pulitzer-Preis für "Amerikanisches Idyll". Für "Der menschliche Makel" erhielt er seinen zweiten PEN / Faulkner Award sowie den britischen W. H. Smith Award als "bestes Buch des Jahres" und den französischen Prix Medici als "bestes ausländisches Buch des Jahres". Im Jahre 2001 wurde er mit der höchsten Auszeichnung der American Academy of Arts and Letters bedacht, der Goldmedaille für Belletristik, die alle sechs Jahre für das Gesamtwerk eines Autors verliehen wird. 2006 wird Philiph Roth mit dem Pen/Nabokov-Preis ausgezeichnet. Der Preis wird alle zwei Jahre an lebende Autoren verliehen und ist mit zwanzigtausend Dollar dotiert.
Dirk van Gunsteren:
Dirk van Gunsteren, geboren 1953 in Düsseldorf, arbeitet seit 1994 als Übersetzer und hat unter anderem Thomas Pynchon, V. S. Naipaul, Philipp Roth und Patricia Highsmith ins Deutsche übertragen.

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50

31.10.2010

„Eine literarische Auseinandersetzung mit dem Altwerden”

von einer Kundin oder einem Kunden
Mit dieser Erzählung setzt Philip Roth die Reihe der schmalen Bändchen fort, in denen Qualen, Ängste und Verluste des Altwerdens aufgelistet werden. Am Beispiel des seine Arbeit als Schauspieler aufgebenden Simon Axler zeigt der Autor die Mühen, die verlorene Kraft und körperliche Gebrechen im Alltag jenseits der sechzig mit sich bringen. Auch der Liebesverlust gehört dazu, und so endet die Demütigung letztendlich in einem finalen Akt der Selbstaufgabe.

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40

15.07.2010

„War das wirklich nötig?”

von einer Kundin oder einem Kunden
Roth schreibt sprachlich immer noch auf höchstem Niveau. Aber die Geschichten, die mit dieser exzellenten Sprache erzählt werden, finden diese noch unser Interesse? Oder sind es die Altersphantasien eines überdurchschnittlichen Schriftstellers, der nur noch wenig zu erzählen hat und dieses Wenige auch noch Roman nennt, obwohl es wohl eher eine Novelle ist. Und dafür sprechen nicht nur die knappen 140 Seiten des schmalen Bändchens. Aber so einfach dürfen wir es uns nicht machen: Simon Axler - ein alternder Schauspieler, dem so nichts mehr recht gelingen will - ein alter Ego? Er flüchtet in die Beziehung zu einer viel jüngeren, vormals lesbischen Frau und Tochter eines alten Freundes. Ein Buch über das Älterwerden und Roth schaut genau hin, so wie man das von ihm gewohnt ist. Der Leser ist unmittelbar dabei, auch bei den fast pornographischen Sequenzen im 2. Teil. Ist das wirklich nötig? Kann man das Buch empfehlen? Vielleicht haben Sie es gemerkt, ich kann mich nicht recht entscheiden. Also lesen Sie es selbst, mich hat es beschäftigt noch lange nach der Lektüre, aber Nobelpreis kriegt man dafür keinen.

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40

18.05.2010

„Das grosse Scheitern”

von einer Kundin oder einem Kunden
Simon Axler, ehemals ein grosser Theaterschauspieler, ist am Ende.

Er scheitert an seiner Unfähigkeit, zu spielen, scheitert an der Liebe, scheitert letzendlich am Leben.

Kurz, knapp, mir gefällts.

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50

19.04.2010

„Wann kommt endlich der Nobelpreis für den großen Amerikaner?”

von einer Kundin oder einem Kunden
Mit seinem neuen Roman "Demütigung" legt der große US-Amerikaner ein Meisterwerk vor!!!Zuerst wollte ich den neuen Roth nicht in die Hand nehmen...immer die gleichen Themen...alte Männer und Sex:-)...so auch in diesem Fall...die Geschichte eines alternden Schauspielers,Simon Axler,der nicht mehr auf den Brettern, die die Welt bedeuten können, stehen kann..ausgelaugt und depressiv.Nach einem Klinikaufenthalt verliebt er sich in eine wesentlich jüngere,bis dato lesbische Frau. Ein Neuanfang scheint möglich...man weiß aber, daß diese"Liebe" keine Chance haben wird...Was diesen Roman so groß macht ist seine Intensität und Schonungslosigkeit! Die innere Zerrissenheit Axlers seziert Roth so mikroskopisch und einfühlsam genau, daß mir der Atem stockte!!!

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50

14.04.2010

„Alter Mann und junge Frau, das ist Philip Roth”

von einer Kundin oder einem Kunden
Nach dem wunderbaren Roman "Empörung" war ich auf sein neues Buch ganz gespannt.
Ich bin nicht empört; denn er ist wieder richtig gut, der Neue.
Plötzlich weiß er seinen Text nicht mehr, er hat Panik auf der Bühne: Simon Axler war der beste Theaterschauspieler und hat nun sein ganzes Selbstvertrauen verloren.Er ist alt geworden, wurde von seiner Frau verlassen und leidet an furchtbaren Depressionen. Nach einem Aufenthalt in der Psychiatrie beginnt er ein Verhältnis mit einer sehr jungen lesbischen Frau, Philip Roth`Lieblingsthema. Diese ungewöhnliche Beziehung beflügelt Axler. Aber.....Demütigung, dramatisches Ende. Lesenswert!

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30

12.04.2010

„Plaudereien am Balkon”

von einer Kundin oder einem Kunden
Im neuen Kurzroman von Philip Roth, „Die Demütigung“, hat man das Gefühl, man würde mit dem Autor gemütlich auf einem Balkon sitzen und plaudern. Er erzählt dabei folgende Geschichte: Ein bekannter, mittlerweile 65-jähriger Bühnendarsteller, der nicht mehr spielen kann, der es nicht mehr schafft, eine Bühnenfigur glaubhaft darzustellen, flüchtet sich in eine kurzweilige Beziehung mit einer 25 Jahre jüngeren Geliebten. Es wäre nicht Philip Roth, wenn es dabei nicht auch um bestimmte sexuelle Eskapaden ginge. Letztendlich geht aber alles schief und das Problem des Schauspielers verschiebt sich: Gespielt hat er immer, nur gelebt hat er nie. Daher tritt er nun an, seine letzte, große Rolle, die des Selbstmörders, zu spielen und er spielt sie ganz ohne Publikum.

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50

14.03.2010

„beeindruckend”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
"Das Fest ist zu Ende; unsre Spieler, wie ich Euch sagte, waren Geister, und sind aufgelöst in Luft, in dünne Luft" - Simon Axler begnadeter Theaterschauspieler seiner Zeit versagt bei seinen letzten Vorstellungen und verliert den Boden unter den Füßen.
Seine Frau verläßt ihn und er zieht sich in sein Haus und in seine Einsamkeit zurück.
Als ihm bewußt wird, dass er Selbstmord als Lösung in Erwägung zieht begibt er sich in eine psychiatrische Klinik..............
"Man kann sehr gut darin werden,damit auszukommen, womit man auskommen muss, wenn man nichts anderes mehr hat."

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40

14.03.2010

„War das Ende wirklich nötig?”

von einer Kundin oder einem Kunden
frage ich mich nach der Lektüre des neuen Philip Roth. Auch hier klagt er wieder heftig über das Alter und alle damit verbundenen Gebrechen und Verluste, aber eine deftige Sexszene gibt es doch wieder. Ich höre schon die Kunden schimpfen über diesen "Tattergreis" und ewigen "Lustmolch".
Spannend und süffig schreiben kann er auch immer noch und das ist sicher für ihn und alle Leser die Hauptsache und macht den Spaß aus!

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50

11.03.2010

„Gnadenlos gut!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Der 65-jährige Axler hat als Schauspieler alles erreicht und alles gespielt. Er gilt als größter Mime seiner Zeit, da schlägt das Scicksal erbarmungslos zu: Axler kann nicht mehr spielen. Als Macbeth (eine seiner Paraderollen) versagt er jämmerlich und fällt in tiefste Depression. Nach dem Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik beginnt er ein Verhältnis mit einer wesentlich jüngeren, lesbischen Frau und träumt noch einmal den Traum von erlösender Liebe, doch die größte Demütigung steht ihm noch bevor...Kein anderer Autor ist so gnadenlos ehrlich in der Beschreibung des körperlichen und seelischen Verfalls wie Roth, kein anderer seziert die Verlogenheit der modernen Gesellschaft schonungsloser. Ein neues,kaltes Meisterwerk des größten lebenden Romanciers.

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50

07.03.2010

„Den Literaturnobelpreis für Philip Roth, bitte.”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ich bin noch ganz außer Atem, so hat mich der neue Roman von Philip Roth in seinen Bann gezogen. Der Inhalt wurde bereits erzählt und man kann sich schon am Anfang der Geschichte vorstellen, wie sie enden wird. Nichts desto trotz gelingt es Philip Roth, dass man das Buch nicht aus der Hand legt und völlig fasziniert in einem Zug liest. Ein großartiger Autor hat ein weiteres Meisterwerk abgeliefert.

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50

06.03.2010

„Alter schützt vor Torheit nicht!”

von Dr. Christian Rößner aus Göttingen Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Simon Axler, der Held in Phlip Roths neuem Roman hat es wirklich nicht leicht. Der Theaterstar sieht sich mit Anfang 60 als gescheitert: sei es als Schauspieler oder sei es im Privatleben. Seine Flucht ins Private und die Beziehung zu einer Frau, die seine Tochter sein könnte, tatsächlich die Tochter seiner Jugendfreunde und obendrauf eigentlich lesbisch ist, ist von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Und obwohl man als Leser von Anfang an weiß – und einen anderen Schluss lässt auch Philip Roths brutal ungeschminkt ironische Erzählweise gar nicht zu -, dass Simon Axler sein neues Leben gnadenlos an die Wand fahren wird, wirkt dieser kurze Roman doch nachhaltig auf den Leser. Denn kein Autor vermag es so deutlich wie Roth darzustellen, dass es einfach kein richtiges Leben im falschen gibt. Sehr lesenswert!

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