Ein Buch mit vielen Beispielen, im krassen Gegensatz zu den vielen, ja man kann fast sagen Massenbüchern, über Inflation, über "wertloser" werdendes Geld und das angebliche Rettungsboot 'Gold und Silber', dass man es schon satt hat, wenn wieder ein solches Buch verlegt wurde.
Schade, dass Kopp nicht mehr solcher Bücher schreiben lässt.
Man hat den Eindruck, dass der ganze Rummel ins Leben gerufen worden ist für die Lemminge an der Klippe: Gold, Silber, Inflation, Geld morgen nichts mehr wert, man kann es kaum noch hören, lesen und ertragen.
Hannich hat wieder einmal ein Buch geschrieben, welches verständlich ist für den Normalbürger und eben nicht mit kaum noch zu überbietenden "denglischen" Phrasen angeberisch um sich wirft, um andere zu beeindrucken, denn er will aufklären und nicht beeindrucken.
Wem nützt es und wem kommt es in die Quere, ist hier die Frage und entsprechend werden die Reaktionen sein, denn es wird den Finanzdienstleistern, Vermögensberatern, Unternehmerberatern, u.a. nicht gefallen, dass die Kunden nach dem Lesen des Buches selbst anfangen zu denken und sie, die Verkäufer, nicht weiterhin bequem auf der Inflationslügenwelle reitend, im Schlaf Geld verdienen können.
Auch zeigt das Buch ganz klar auf, dass eine Inflation oder gar Hyperinflation, wie sie in den Medien und von ihren Nachplapperern gepredigt wird, zur Zeit weit und breit nicht zu sehen ist. Erst nach einer Deflation, die viel schmerzhafter für den Einzelnen und die große Masse sein wird, wird überhaupt erst eine Inflation zu erwarten sein, die dann das verbliebene Vermögen weiter schmelzen lässt.
Der verschuldete Immobilienbesitzer, Autobesitzer, oder der anderweitig verschuldete Konsument der meint, schnell noch ein Haus oder den Urlaub mit Schulden kaufen zu müssen, wird erfahren, wie er in der kommenden deflationären Krise kalt erwischt werden kann.
Das Buch entlarvt auch das Märchen von "Inflationen herbeiführenden Politikern" und zeigt auf, dass diese überhaupt nicht in der Lage sind, irgend etwas gegen eine Deflation tun zu können und dass dies reines Wunschdenken und Obrigkeitsgläubigkeit ist.
Entgegen der "offiziellen Meinung" stellt Hannich, als einer der Wenigen an Beispielen aus der Vergangenheit anschaulich dar, dass Inflationen im Vergleich zu Deflationen geradezu harmlos waren.
Nur die im Besitz der Hochfinanz befindlichen Medien und große Anhängerscharen dieser, verbreiten damals wie heute konsequent Inflationsängste und halten diese gezielt in den Köpfen wach.
Das Buch räumt auf mit dem Mythos, dass Geld angeblich wie verrückt gedruckt wird, gar vom Chef der im Privatbesitz der Hochfinanz befindlichen FED, Ben Shalom Bernanke, mit Hubschraubern abgeworfen wird. Deshalb hat er den Spitznamen Hubschrauber-Ben, entspricht das aber den Tatsachen? Es räumt auf mit der falschen Vorstellung, dass Geld einen Wert haben muß, dass es z.B. mit Edelmetallen gedeckt sein muß, etc.
Man begreift beim Lesen, wie dieser ganze Medien-Rummel mit internationalem Konsens konsequent in eine Richtung gelenkt wird: nämlich zu einer goldgedeckten Währung oder einer Goldwährung.
Dazu kommt, dass eine Goldwährung zur Diktatur führen muß, was er auch beschreibt.
Privater Goldbesitz ist dann sicher verboten. Das Buch hinterlässt keine offenen Fragen.
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