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Die Brücke über die Drina

Die Brücke über die Drina

Eine Chronik aus Visegrad. Roman. Nachwort: Gauß, Karl-Markus

buch
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Artikeldetails zu Die Brücke über die Drina

AutorIvo Andric

Untertitel Eine Chronik aus Visegrad. Roman. Nachwort: Gauß, Karl-Markus

  • bol.ch-Verkaufsrang11.262
  • ISBN-103-552-05523-1
  • ISBN-139783552055230
  • Verlag Zsolnay
  • ÜbersetzerKatharina Wolf-Griesshaber, Ernst E. Jonas
  • Einbandartgebunden
  • Seiten493
  • Veröffentlicht07.03.2011
  • GenreRoman
  • Gewicht599g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelNa Drini Cuprija

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Rezensionen der Redaktion zu Die Brücke über die Drina

"Ein großes menschliches und historisches Panorama. Was der Moderne zum Problem wurde, die Totalität einer Welt noch überzeugend im Rahmen eines Romans abzubilden, gelingt Andric mit einem ingeniösen Kunstgriff: Er führt vier mitteleuropäische Jahrhunderte durch das Nadelöhr seiner Drina-Brücke. Alles was in diesem Buch geschieht – und es geschieht viel –, ist bezogen auf dieses Bauwerk: Szenen des historischen Umbruchs, Episoden aus dem Alltagsleben, Legenden und Liebesdramen." Wolfgang Schneider, Tagesspiegel, 05.08.2011

Kurzbeschreibung zu Die Brücke über die Drina

Dieser monumentale historische Roman erschien 1945 und hat den Weltruhm von Ivo Andric begründet, der 1961 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Erzählt wird von einer Brücke, die bei Wischegrad, einer Stadt in Bosnien nahe der Grenze zu Serbien, über die Drina führt. Dort, im Herzen Bosniens, treffen sich seit Jahrhunderten die Menschen. Die Brücke verbindet und trennt Orient und Okzident. Der große Epiker Andric entfaltet die Geschichte vom 17. Jahrhundert bis zum Ersten Weltkrieg, und er zeigt uns unzählige Figuren - politische Märtyrer und religiöse Eiferer, jüdische Handwerker und islamische Händler, serbische Bauern und österreichische Beamte.

Portrait

Ivo Andric:
Ivo Andric, geb. 1892 in Travnik/Bosnien, gestorben 1975 in Belgrad gestorben, studierte Slawistik und Geschichte in Zagreb, Wien, Krakau und Graz, wo er auch promovierte. 1921 trat er in den diplomatischen Dienst ein. Er vertrat sein Land in Rom, Bukarest, Triest, Genua, Madrid und Berlin. 1939 war er jugoslawischer Botschafter in Berlin. Im Ersten Weltkrieg saß er wegen seiner politischen Tätigkeit in einem österreichischen Gefängnis, im Zweiten Weltkrieg haben ihn die Deutschen interniert. Seine berühmten Romane "Wesire und Konsuln" (I945) und "Die Brücke über die Drina" (I945) schrieb er während seiner Internierung im Zweiten Weltkrieg.§In Belgrad arbeitete er später zurückgezogen an seinen großen Romanen. 1961 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.
Karl-Markus Gauss:
Karl-Markus Gauß, geboren 1954, schreibt für große Zeitungen wie die "ZEIT", die "FAZ", die "NZZ" und "Die Presse". Er ist Autor und Herausgeber der Zeitschrift "Literatur und Kritik" und lebt heute in Salzburg. Der Essayist erhielt 2006 für sein Gesamtwerk den "Georg-Dehio-Buchpreis" des Deutschen Kulturforums östliches Europa sowie den "Manès-Sperber-Preis", 2007 den "Mitteleuropa-Preis" und 2009 den "Donauland-Sachbuchpreis". Im Jahr 2010 wird ihm der Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay verliehen.
Katharina Wolf-Griesshaber:
Katharina Wolf-Grießhaber wurde 1955 in Stuttgart geboren. Sie studierte Slavistik und Osteuropäische Geschichte in Heidelberg und Bochum. Heute lebt und arbeitet sie als freie Übersetzerin in Münster. Zu den von ihr übersetzten Autoren aus dem osteuropäischen Sprachraum zählen u.a. Bora Cosic, Danilo Kis, Bogdan Bogdanovic, Slavenka Drakulic und Dzevad Karahasan. 2008 erhielt Katharina Wolf-Grießhaber den "Albatros Preis".

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50

02.02.2012

„Gehört wieder einmal in Erinnerung gerufen”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Monumental historisch. Ein Epos. Nicht abschrecken lassen, es ist die Geschichte der Brücke, die bei Visegrad, einer bosnischen Stadt nahe der serbischen Grenze, welche hier erzählt wird. Wo sich Orient und Okzident treffen. Wo es möglich war friedlich nebeneinander zu leben, Serbische Bauern, islamische Händler, österreichische Beamte, selbst religiöse Eiferer und politische Märtyrer. Leider nur Seinerzeit. Das alles gibt es nicht mehr,nach der Teilung Jugoslawiens. Aber alleine schon, wie es einmal war, stimmt etwas tröstlich.

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