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Der Weihnachtshund. Goldmanns Taschenbücher, Band 46762

Roman

buch
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AutorDaniel Glattauer

Untertitel Roman

Abbildungsvermerk 19 cm

  • ISBN-103-442-46762-4
  • ISBN-139783442467624
  • Verlag Goldmann Taschenbuch
  • ReiheGoldmanns Taschenbücher
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten223
  • Veröffentlicht12.10.2009
  • GenreRoman
  • Gewicht175g
  • SpracheDeutsch

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Leseprobe aus Der Weihnachtshund. Goldmanns Taschenbücher,...

1. Dezember
Kurt feiert Weihnachten heuer wie üblich daheim. Sein Herrl (ich) sicher nicht. Also nehmt mir bitte den Hund ab. Er ist zutraulich und pflegeleicht. Er ist ein guter Hund."
Diese Meldung konnte im Internet unter dem Stichwort "Weihnachten" abgerufen werden. "Sein Herrl" war Max. Kurt war ein reinrassiger Deutsch-Drahthaar. Was er gerade machte? Er lag unter seinem Sessel und zählte im Geiste seine Deutsch-Drahthaare. Es war nicht wirklich sein Sessel, nur der Sessel, unter dem er immer lag. Von den zwei Jahren, die Max und Kurt im gemeinsamen Haushalt verbracht hatten, war Kurt etwa eindreiviertel Jahre unter dem Sessel gelegen. Man konnte also beruhigt "sein Sessel" sagen. Wenn sich Kurt irgendetwas verdient hatte, dann diesen Sessel. Allerdings hatte sich der Sessel Kurt nicht verdient. Der Sessel war nämlich im direkten Vergleich der deutlich Lebendigere von beiden.
Max war, sah man von Kurt ab, ein Single. Er war es aus Überzeugung, nicht aus Verlegenheit, er konnte ja nicht sein Leben lang verlegen sein. Max war immerhin bereits 34. Um das gleich einmal abzuklären: Er war nicht schwul. Es wäre zwar nichts dabei gewesen, auch George Michael war schwul, aber Max stand auf Männer ungefähr so sehr wie auf Fensterrahmenputzen oder Leintuchabziehen oder Kurt-auf-die-Beine-Stellen. Max sah es so: Mit Männern konnte man auf fünf Biere gehen, Darts spielen, Harley-Davidson-Maschinen abfeiern und unerreichbaren Oberweiten nachtrauern. Und natürlich über den Job reden. Am ehesten hätte Max im Männerverband unerreichbaren Oberweiten nachgetrauert.
Max mochte Frauen. Sie ihn theoretisch auch. Leider passten sie nicht zusammen. Sie hatten es oft genug miteinander probiert. Max hatte nämlich ein Problem, ein spezifisches, ein eher ungewöhnliches, ein eher sehr außergewöhnliches. (Später!) Und Frauen waren ja nicht alles. Nicht?
Max spürte Weihnachten. Es kam direkt auf ihn zu. Eine erste kräftige Brise Lebkuchen-Punsch-Extrakt aus nordwestlicher Richtung in Form von Nebelnieselgraupel war bereits eingetroffen. Die Großstadt bei null Grad Celsius: zum Einfrieren zu wenig, zum Auftauen zu viel. Die Leute auf der Straße beschleunigten ihren Schritt. Sie dachten garantiert bereits an Geschenkpapier mit Engerlmotiven. Das machte Max Angst.
Wie gesagt, er stand dazu, ein Single zu sein. Das war die ehrlichste Form einer zwischenmenschlichen Beziehung: Max war täglich 24 Stunden zwischen sich. Er war mitunter rührend um sich selbst bemüht. Dies erforderte volle Konzentration und lenkte von unwichtigen Dingen wie Alltag ab. Aber, zugegeben, zu Weihnachten hing er ein bisschen blöd in der Winterluft. Ihm war das eindeutig das falsche Klima für zu viel Vorbereitung auf zu viel Feier für zu wenig Grund dafür. Außerdem hatte er eine nicht therapierbare Sternspritzer-Allergie. Und ein gefährliches Glaskugel-Syndrom. (Er neigte dazu, sie zu zertreten.) Neuerdings machte sich eine heimtückische Fichtennadelunverträglichkeit und eine ausgewachsene Kerzenwachsneurose bemerkbar. Erklangen dann auch noch Weihnachtslieder, schlitterte er in eine tiefe Winterdepression, die sich erst zu Pfingsten langsam wieder auflöste. Deshalb hatte er beschlossen, in diesem Jahr auf die Malediven zu fliegen. Das war zwar so plakativ, dass es schon wieder weh tat. Aber er hatte sich entschieden, Weihnachten unter der prallen Sonne zu leiden. Das vergönnte er seiner Haut, sie schenkte ihm auch nichts. Morgen sollte es übrigens angeblich schneien. Morgen war Sonntag. Entsetzlich. Max hasste Sonntage.


2. Dezember
Draußen schneite es nicht. Es war nur angekündigt worden, damit die Menschen wussten, dass es hätte sein können, damit sie Daunenkapuzenmäntel und Schneeräumgeräte kauften. Drinnen saß Katrin vor dem Computer und surfte. Das schaffte sie stundenlang. Es war ihre Nahtstelle zwischen Tätigkeit und Untätigkeit. Eingabe ohne Eingebung. Träumen ohne Gefühlsduselei. Suchen ohne auf der Suche zu sein. In die Luft starren mit Buchstaben. Gähnen per Tastendruck. Nasenbohren ohne Nase. Und ohne Finger. Genügt es?
Katrin kam aus einfachen Verhältnissen. Ihre Eltern waren verhältnismäßig einfach zu allem gekommen, was sie hatten, inklusive Katrin, ihrem Herzstück. Die Mama, Ernestine "Erni" Schulmeister, hatte den Papa, Rudolf "Rudl" Hofmeister, beim explosionsartigen Ausdruck der Unverträglichkeit einer zu großen Menge Alkohols in Form von Bier erwischt. Das war beim Fest einer freiwilligen Feuerwehr, die sich einmal im Jahr einen Brand selbst legen musste, um wenigstens ein Mal im Jahr einen anderen Brand als den täglichen persönlichen zu löschen. Es gab dort eben zu wenig Häuser in den Dörfern und die waren zu feucht, um zu brennen. "Ist Ihnen schlecht?", fragte Erni. "Ja", erwiderte Rudl zwischen zwei Beweisen. Er war ein sehr aufrichtiger Mensch. Danach heirateten sie. Nicht unmittelbar danach, zwei Jahre später. Hätten sie etwas mehr Mut zur Lücke gehabt, würde Katrin Schulmeister-Hofmeister heute Katrin Schulhofmeister heißen. Vielleicht wäre dann alles anders gekommen. Wahrscheinlich nicht.
Vor dreißig Jahren minus 22 Tagen kam Katrin gesund zur Welt. (Exakt am Heiligen Abend würde sie also dreißig.) Damals war die Stadt gerade im Chaos versunken und von der Umwelt abgeschnitten, es hatte ungefähr drei Zentimeter geschneit. Die Schneeräumung versagte, das heißt: Es gab keine. Der zuständige Stadtrat musste zurücktreten, aber er weigerte sich.
Beim Christbaumschmücken hatten Ernis Wehen bezüglich Katrin eingesetzt. Rudl, wie das oft so ist bei werdenden Familienvätern, war im Verkehr stecken geblieben. Selbst ohne Verkehr wäre er stecken geblieben, sein Ford Fiesta hatte Sommerreifen. Kein Problem für Erni. Hausdoktor Sokop von der Dreier-Stiege und Hebamme Alice aus dem Erdgeschoss sorgten für eine Weihnachts-Heimgeburt, wie sie selbst von hartgesottenen Boulevard-Journalisten wegen übertriebener Klischeelastigkeit abgelehnt, also nicht veröffentlicht worden wäre. Als Rudl heimkam, lag Tochter Katrin sozusagen unter dem Christbaum, angeblich lamettabehangen, aber das hatten die ehrgeizigen Urgroßeltern dazuerfunden. Rudls vergoldeter Armreifen für Erni - 1300 Schilling nach zähem Verhandeln - ging an diesem Abend jedenfalls ein wenig unter. Und den Karpfen aß keiner. Wenigstens verschluckte auch keiner eine Gräte.
Logisch, ein Kind, das so zur Welt kam, blieb erstens geschwisterlos (selbst ein gezieltes Osterbaby hätte da nicht mithalten können) und zweitens ein ewiges Wunschkind.

Rezensionen der Redaktion zu Der Weihnachtshund. Goldmanns Taschenbücher,...

"Eine feine und amüsante Liebes-, Weihnachts- und Hundegeschichte." Format

Kurzbeschreibung zu Der Weihnachtshund. Goldmanns Taschenbücher,...

Eine Liebesgeschichte, wie sie schöner nicht sein könnte


Max will vor Weihnachten flüchten und auf die Malediven fliegen. Dabei ist ihm Kurt, sein Hund, im Weg. Kurt war leider eine Fehlinvestition. Er schläft meistens. Und wenn er sich bewegt, dann höchstens irrtümlich. Katrin wird demnächst dreißig, und leidet unter Eltern, die darunter leiden, dass sie noch keinen Mann fürs Leben gefunden hat. Mit Weihnachten kommt der Höhepunkt des familiären Leidens auf sie zu. Da tritt plötzlich Kurt in Erscheinung. Katrin mag zwar keine Hunde, aber Kurt bringt sie auf eine Idee ...


Autorenportrait zu Der Weihnachtshund. Goldmanns Taschenbücher,...

Daniel Glattauer wurde 1960 in Wien geboren und ist seit 1985 als Journalist und Autor tätig. Bekannt wurde Glattauer vor allem durch seine Kolumnen, die im so genannten »Einserkastl« auf dem Titelblatt des Standard erscheinen und auch in Auszügen in seinen Büchern »Die Ameisenzählung« und »Die Vögel brüllen« zusammengefasst sind. Seine beiden Romane »Der Weihnachtshund« und »Darum« wurden mit großem Erfolg verfilmt. Der Durchbruch zum Bestsellerautor gelang ihm mit dem Roman »Gut gegen Nordwind«, der für den Deutschen Buchpreis nominiert, in zahlreiche Sprachen übersetzt und auch als Hörspiel, Theaterstück und Hörbuch adaptiert wurde.

Portrait

Daniel Glattauer:
Der Hobby-Liedermacher Daniel Glattauer wurde 1960 in Wien geboren und studierte Pädagogik und Kunstgeschichte. Seit 1985 arbeitete er für verschiedene Zeitungen, u.a. den "Standard". Dort fiel Daniel Glattauer besonders durch seine Kolumnen, in denen er sich humorvoll mit dem Alltäglichen auseinandersetzt, auf. Diese Kolumnen erschienen in seinen frühen Veröffentlichungen "Ameisenzählung", "Die Vögel brüllen" und "Schauma mal". Seine Romane "Gut gegen Nordwind" und der Nachfolger "Alle sieben Wellen" wurden für den Deutschen Buchpreis nominiert. Als moderne Form eines Briefromans verfolgt der Leser die Geschichte eines Single- Manns und einer verheirateten Frau. Durch eine fehlgeleitete E-Mail lernen sie sich kennen und verlieben sich. 2007 wurde "Gut gegen Nordwind" in Linz uraufgeführt, 2009 wurde auch "Alle sieben Wellen" im Theater gespielt. Daniel Glattauer ist verheiratet und wohnt mit seiner Frau und fünf indischen Laufenten in Niederösterreich.

Meinung der Redaktion

Ob Prosa oder Romane, die Werke von Daniel Glattauer sind einfach vielseitig! Amüsant, treffend, liebevoll und tiefsinnig. Ein Autor, den sie nicht aus den Augen lassen sollten.

Autorenportrait

Daniel Glattauer wurde 1960 in Wien geboren und ist seit 1985 als Journalist und Autor tätig. Bekannt wurde Glattauer vor allem durch seine Kolumnen, die im so genannten »Einserkastl« auf dem Titelblatt des Standard erscheinen und auch in Auszügen in seinen Büchern »Die Ameisenzählung« und »Die Vögel brüllen« zusammengefasst sind. Seine beiden Romane »Der Weihnachtshund« und »Darum« wurden mit großem Erfolg verfilmt. Der Durchbruch zum Bestsellerautor gelang ihm mit dem Roman »Gut gegen Nordwind«, der für den Deutschen Buchpreis nominiert, in zahlreiche Sprachen übersetzt und auch als Hörspiel, Theaterstück und Hörbuch adaptiert wurde.

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40

04.03.2011

„Wunderschön, nicht nur zur Weihnachtszeit !”

von einer Kundin oder einem Kunden
Wem die weihnachtsschwangere Konsumwelt die Seele belastet, für den ist "Der Weihnachtshund" die passende Gegenanzeige. Hauptfigur ist Kurt, ein Deutsch-Drahthaar-Dackel. Sein Herrchen Max will auf den Malediven dem ganzen Weihnachtstrubel entfliehen. Doch vorher muss er noch ein Problem lösen: wer nimmt Kurt ? Er setzt eine Meldung ins Internet und Katrin (fast 30) meldet sich daraufhin.
Die Geschichte nimmt ihren Lauf, und nach einigen überraschenden Wendungen entsteht eine harmonische Weihnachtsfamilie, von der man sich dann garnicht mehr trennen möchte ...

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30

13.12.2010

„Für Glattauer Liebhaber”

von einer Kundin oder einem Kunden
Wer bereits gerne "Gute gegen Nordwind" gelesen hat wird auch bei diesem Weihnachtsmärchen seine wahre Freude haben. Das richtige Buch zur Weihnachtszeit.Ab auf die Couch und sich von der richtigen Portion Liebe, Humor und Weihnachtsgeschichte verzaubern lassen.
Schön.

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20

22.11.2010

„ein amüsante geschichte...”

von einer Kundin oder einem Kunden
Der etwas andere Adventkalender von Daniel Glattauer ist ein nettes Buch mit vielen witzigen Sprüchen und Gedanken.
Es ist der ideale Begleiter für die ach so stressige Vorweihnachtszeit.
Eine sehr schöne Liebesgeschichte die gute Laune macht.

0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

29.08.2010

„Hier kommt Kurt!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Max,ist Besitzer eines Deutsch- Drahthaars(Kurt) und Verfasser der beliebten Kolumne "In den Wind gesabbert". Nur entspricht das dort beschriebene liebevolle Verhältnis zwischen Hund und Herrchen überhaupt nicht der Realität. Außerdem hindert Kurt Max daran, Weihnachten zu entkommen und entspannt auf den Malediven zu verbringen. Also muss eine Hunde-Sitter her. Die Einzige, die Interesse zeigt, ist Katrin, auch wenn sie eigentlich keine Hunde mag. So beginnt diese wunderschöne Liebesgeschichte.

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50

18.01.2010

„Tipp”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Wilfleinsdorf
Die Buchhändlertipps treffen das Buch sehr gut. Leicht zu lesen für gemütliche Stunden. Eine Weihnachtsliebesgeschichte, die nichts mit Weihnachten zu tun hat.

2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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40

29.12.2009

„Wunderbare Unterhaltung”

von Fugu
Der ideale Weihnachtsroman. In der Hektik der Tage, inmitten des Familientrubels, vollgepumpt mit schlechten Nachrichten aus aller Welt - ein bisschen Frieden und kindliche Einfachheit. Das Buch ist eine Wohltat für die Seele. Es ist bestimmt nicht allzu anspruchsvoll und steigert auch den IQ nicht ungemein. Dafür aber das Herz, den Menschenverstand, die Gefühle. Ist das nicht wichtiger?
Die witzige, gut geschriebene Geschichte um Kurt, den Weihnachtshund, der zu seinem Herrl endlich nach Umtrieben noch ein Frauchen bekommt, tut dem Herz einfach gut. Immer wieder muss man schmunzeln und man schliesst sie alle in's Herz - ausser den geschleckten Aurelius.
Ich kann es jedem empfehlen, der ein Pflaster für die Seele braucht, die Seele einfach baumeln lassen möchte oder einfach locker, flockig den Abend auf dem Sofa geniessen will.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Gut gegen Nordwind + Alle sieben Wellen von Daniel Glattauer

30

29.12.2009

„Eine Hundegeschichte”

von einer Kundin oder einem Kunden
Max will zu Weihnachten auf die Malediven flüchten, braucht jedoch einen Platz für seinen ewig schlafenden Hund Kurt.
Er gibt eine Anzeige auf und darauf meldet sich Katrin, die ebenfalls Weihnachten nicht zu Hause bei ihren Eltern feiern will. Die liegen ihr nämlich ständig in den Ohren wegen Mann und Familie, da sie doch schon dreissig wird.
Beide arrangieren sich und feiern Weihnachten ganz anders, oder doch nicht?
Amüsante Weihnachtsgeschichte

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50

27.12.2009

„Lesenswert, da etwas "anders"”

von einer Kundin oder einem Kunden
Das Buch habe ich meiner Mutter geschenkt und es mir dann auch selbst gegönnt. Und ich wurde positiv überrascht! Wir zwei hatten großen Spaß beim Lesen. Der Autor hat einen wunderbaren intelligenten Schreibstil, der das Buch so besonders macht und mir auf jeder Seite ein Lachen entlockte. Wer jedoch eine schnulzige Weihnachtsgeschichte mit Hund erwartet, wird enttäuscht. Auch ist die Geschichte recht simpel. Doch der Autor gibt Worten neue Bedeutungen, verdreht Sätze und spielt mit der Sprache auf eine so herrlich humorvolle Weise... Ein Buch für jede Jahreszeit und für fast jedes Alter. Wunderschön!

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0

17.12.2009

„für mich enttäuschend, leider”

von einer Kundin oder einem Kunden
Als Bücherwurm und Hundehalterin mit Humor hatte ich mich auf ein herrliches Buch gefreut und war enttäuscht, es erschien mir platt und dümmlich und hat mir weder vom Schreibstil noch vom Inhalt her gefallen. Ein Buch das keinen festen Platz im Regal bekommt sondern weiterziehen muss.

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0

17.12.2009

„war enttäuscht”

von einer Kundin oder einem Kunden
Weder inhaltlich noch sprachlich wirklich toll, war als absoluter Bücherfreak und Hundehalter sehr enttäuscht. Mir gefällt der Schreibstil und die Form gar nicht und das Buch wird keinen bleibenden Platz in meinem Bücherregal bekommen. Schade, hätte vorher reinlesen sollen.

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50

17.12.2009

„Sehr schönes Buch für die Vorweihnachtszeit”

von Bianca aus Bergisch Gladbach
Nachdem ich anfangs etwas Probleme hatte, in das Buch hereinzufinden (Herr Glattauers Schreibstil und Humor waren anders,als ich erwartet hatte), habe ich das Buch von Kapitel zu Kapitel mehr lieb gewonnen (es ist in der Tat schwer,jeden Tag nur ein Kapitel zu lesen und sich das nächste für den entsprechenden Tag aufzusparen,aber bisher habe ich es geschafft;-))
Zwar muss ich nicht wie es das Buch verspricht, auf jeder Sache einmal lachen,aber gute Laune macht das Buch definitiv!

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40

16.12.2009

„Glattauer, wie wir ihn mögen!!!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Max hasst Weihnachten, will in warme Gefilde entfliehen, doch wohin mit Kurt, seinem stubenhockenden Hund? Ab ins Internet und einen Sitter für die wenigen Tage finden.

So begegnen sich Max und Katrin, die eigentlich keine Hunde mag, aber einen sehr
guten Grund dafür hat, sich einen zu "leihen".

Glattauer hat eine ganz tolle, lustige
Liebesgeschichte für Weihnachtsfans,oder auch Weihnachtshasser, mit einem Herz für Hunde geschrieben.


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50

28.11.2009

„Wunderbar!”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Frauenstein
Oh doch, es wird nicht zu viel versprochen, ich konnte sehr wohl auf jeder Seite mindestens einmal lachen, manchmal sogar eine ganze Seite durchlachen, aber man muss schon bereit sein, den oft hintergründigen Humor Glattauers aufzuspüren. Ein begnadeteter Schreiber, eines der besten Bücher, die ich in den letzten Tagen gelesen habe, nein nicht 24 Tage lang wie einen Adventskalender, das Warten auf das nächste Kapitel hält man keineswegs so lange durch...
Und ja, zum Glück hat dieses Buch nur sehr wenig mit "dem Fest" zu tun (beinahe hätte ich es mir wegen des Titels nicht gekauft... was schade gewesen wäre!).
Typisch originell, sehr wohltuend, eben typisch Daniel Glattauer, danke!

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Daniel Glattauer: Gut gegen Nordwind

40

20.11.2009

„Bloß keine schlafenden Hunde wecken...”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Dass Daniel Glattauer wunderschöne aber nie kitschige Liebesgeschichten schreiben kann, wissen wir spätestens seit 'Gut gegen Nordwind'. 'Der Weihnachtshund' - auch wenn es sich ganz anders anhört - ist auch eine. Max muß seinen immer schlafenden Hund Kurt kurzfristig loswerden und lernt so Katrin kennen... Mehr Inhaltsangabe gibt es nicht, lesen Sie die Geschichte einfach! Und sollten Sie noch einen Adventskalender benötigen: auch das kann dieses Buch; die Geschichte beginnt am 1.12. und endet am 24.12. Bleibt die Frage, ob Sie es schaffen werden, nicht doch schneller weiter zu lesen... :-))

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20

16.11.2009

„Leichte Kost, leider weniger Lacher als angekündigt...”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Vlotho
Bis ca. Seite 100 musste ich mich eher aufraffen das Buch zu lesen... Leider lacht man nicht wie angekündigt auf jeder Seite des Buches. Es ist nett, mit Weihnachten hat es allerdings nur am Rande etwas zu tun, im Großen und Ganzen ist es auch eher eine Geschichte über Max und Karin und weniger über den Dackel Kurt. Nichts desto trotz ein nettes Buch, das man lesen kann, aber nicht gelesen haben muss. Ich hatte mir mehr erhofft...

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Ich lese sehr gerne Krimis von Mo Hayder, Dan Brown und Amüsantes von Sophie Kinsella, Gaby Hauptmann und anderen, sowie klassische, englische Literatur und Romane von Yalom (Und Nietzsche weinte, Die Schopenhauer Kur...). Mein Favourit zur Zeit: Die Shakespeare Morde und The Book Thief!

50

10.11.2009

„Flirtfaktor Hund einmal ganz anders”

von einer Kundin oder einem Kunden
Max bucht über Weihnachten eine Reise auf die Malediven und sucht nun einen Aufpasser für Kurt, seinen eigentlich nur schlafend anzutreffenden Hund. Katrin sucht einen Grund, um Weihnachten und ihren 30. Geburtstag nicht bei ihren Eltern verbringen zu müssen, da kommt ihr das Hundesitting gerade recht. Zwischen Max und Katrin funkt es, man könnte auch sagen, zwischen allen dreien. Aber so einfach ist das natürlich alles nicht.

Zugegeben, der Titel ist ein wenig irreführend, denn weihnachtliche Stimmung kommt beim Lesen eigentlich eher weniger auf. Dafür aber eine Menge Sympathie für die Charaktere, eine Prise Ratlosigkeit, wenn es um Max‘ Beziehungsproblem geht, und viel Anlass zum Schmunzeln. Dazu trägt natürlich Glattauers Schreibstil bei, der diese Liebesgeschichte witzig und originell, aber nicht kitschig werden lässt.

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