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Der Regen, bevor er fällt

Roman

buch
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Artikeldetails zu Der Regen, bevor er fällt

AutorJonathan Coe

Untertitel Roman

Abbildungsvermerk 20,5 cm

  • ISBN-103-421-04367-1
  • ISBN-139783421043672
  • Verlag DVA
  • ÜbersetzerAndreas Gressmann
  • Einbandartgebunden
  • Seiten298
  • Veröffentlicht02.01.2009
  • Gewicht425g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelThe Rain Before It Falls

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Kurzbeschreibung zu Der Regen, bevor er fällt

Von Müttern und Töchtern, Lügen und Geheimnissen


Eine Handvoll Fotos und ein Stapel selbst besprochener Tonbänder, das ist Rosamonds Vermächtnis an Imogen, die blinde Enkelin ihrer Cousine Beatrix. Auf den Bändern erzählt Rosamond die Familiengeschichte und findet nach und nach Worte für jenes Unglück, das zu Imogens Erblindung führte. - Ein bewegender Roman über drei Generationen von Frauen und über das verzweifelte Streben nach Liebe und dem Lebensglück.


»Ich möchte dir, Imogen, einen Begriff von deiner Geschichte vermitteln. Du sollst ein Gefühl dafür bekommen, wo du herkommst und welches die Triebkräfte waren, die dich hervorgebracht haben.« So beginnen die Aufzeichnungen, die Rosamond hinterlassen hat. Anhand von zwanzig Fotografien erinnert sie sich an die tragische Geschichte ihrer Familie. In deren Zentrum steht Imogens Grossmutter Beatrix, die unter der fehlenden Liebe ihrer Mutter litt und deshalb früh von zu Hause flüchtete; die die selbst erlebte Gefühlskälte an ihre Tochter weitergab und so den Weg zu dem schrecklichen Unglück ebnete, das Imogen für immer das Augenlicht nahm.


Ein bewegender Familienroman über drei Generationen von Frauen und deren Sehnsucht nach Liebe - und die poetische Erkundung eines fatalen Vermächtnisses. Jonathan Coe gelingt es, in diesem dichten Roman emotional fesselnde Figuren zu entwickeln und ein sensibles Bild von der besonderen Dynamik der Mutter-Tochter-Beziehung zu zeichnen. Die Geschichte des blinden Mädchens Imogen, die Schilderungen der Momente intensiven Glücks zwischen Rosamond und Beatrix und die Aufdeckung der zerstörerischen Macht eines dunklen Familiengeheimnisses wird kein Leser je wieder vergessen.


Autorenportrait zu Der Regen, bevor er fällt

Jonathan Coe wurde 1961 in Birmingham geboren. Für seine Bücher wurde er u.a. mit dem John Llewellyn Rhys Prize, dem Prix du Meilleur Livre Étranger und dem Prix Médicis Étranger ausgezeichnet. Zwei seiner bisher neun Romane wurden verfilmt. Zuletzt erschien bei DVA "Der Regen, bevor er fällt" (2009). Jonathan Coe lebt heute mit seiner Familie in London.

Portrait

Andreas Gressmann:
Andreas Gressmann, geboren 1955 in Hamburg, aufgewachsen in Brüssel, studierte Geschichte und Romanistik. Heute lebt er als Übersetzer in München.
Jonathan Coe:
Jonathan Coe wurde 1961 in Birmingham geboren. Er ist einer der Stars der Londoner Literaturszene. Sein preisgekrönter Roman "Allein mit Shirley" wurde in fünfzehn Sprachen übersetzt. Für seine Bücher wurde er u.a. mit dem John Llewellyn Rhys-Prize, dem Prix du Meilleur Livre Étranger und dem Prix Médicis Étranger ausgezeichnet. Zwei seiner bisher neun Romane wurden verfilmt. Jonathan Coe lebt mit seiner Frau und seinen zwei Töchtern in London.

Autorenportrait

Jonathan Coe wurde 1961 in Birmingham geboren. Für seine Bücher wurde er u.a. mit dem John Llewellyn Rhys Prize, dem Prix du Meilleur Livre Étranger und dem Prix Médicis Étranger ausgezeichnet. Zwei seiner bisher neun Romane wurden verfilmt. Zuletzt erschien bei DVA "Der Regen, bevor er fällt" (2009). Jonathan Coe lebt heute mit seiner Familie in London.

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40

19.08.2011

„Nostalgisch”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Kurz vor ihrem Tod erzählt Rosamond der verschollenen Nichte Imogen deren Lebensgeschichte. Anhand von Bildern, Schnappschüssen, verteilt über mehrere Jahrzehnte, erzählt Sie die Geschichte der Familie, die in der Geburt und einem Drama um Imogen gipfelt. Coe schafft es, mit diesen Schnappschüssen, Bilder dieser Zeit vor uns entstehen zu lassen und zusammen mit Rosamond zu hoffen, dass der Lauf der Familiengeschichte noch zum Besseren gewendet werden kann und nicht unausweichlich erscheint. Grosse Erzählkunst.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

15.02.2011

„Drei Frauen - Drei Generationen”

von einer Kundin oder einem Kunden
Es hat mich sehr fasziniert, wie sensibel der Autor von diesen Frauenleben erzählt. Ein gewisser Hang zum Scheitern über Generationen hinweg scheint vorgegeben. Eine Geschichte, die uns in ihren Bann zieht und berührt. Am Ende des Buches möchte man am liebsten noch einmal von vorne anfangen und genießen!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

24.05.2010

„wunderbar!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Dieses Buch war das beste, was ich seit langem gelesen habe! Es hat mich schon nach den ersten paar Seiten gefesselt und ich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen. Die Sprache ist einfach genial und gar nicht kitschig. Aber eine Warnung: man betrachtet seine eigenen Fotoalben nach diesem Buch nochmal mit einer ganz neuen Perspektive! ;)

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

12.05.2010

„Der Regen, bevor er fällt.”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Das Buch "Der Regen, bevor er fällt" ist meines
Erachtens eines der besten Werke des Schrift-
stellers Jonathan Coe.
Mit sehr viel Gefühl, außerordentlicher Wärme und Reife beschreibt der Autor über drei Gene-
rationen die Lebensgeschichten der Frauen.Männer spielen eine untergeordnete Rolle.Sie sind geprägt von dunklen Familiengeheimnissen, nicht erfüllter Liebe und großer Sehnsucht und Verzweiflung.
Die Romanfigur der Rosamonda hinterlässt nach ihrem Tod einen Stapel Fotografien und einige besprochene Kassetten für die Enkelin ihrer Cousine Beatix. Diese ist seid vielen Jahren verschollen und Rosamond möchte ihr die tragische Geschichte ihrer Erblindung er-
zählen.
Ein außergewöhnliches und sehr bewegendes Werk, dass ich jedem Liebhaber der schönen Prosa empfehlen kann. Die Geschichte klingt noch lange nach und es wirft sich die Frage auf, ob wohl jede Familie eine mehr oder weniger geheimnisvollen Vergangenheit hat.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

18.09.2009

„Foto-Nostalgie”

von einer Kundin oder einem Kunden
Auch wenn es schon viele positive Bewertungen für diesen Roman gibt, möchte ich dessen ungeachtet auch meine Empfehlung noch hinzufügen. Denn diese englische Familiengeschichte (die sich von den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts bis heute erstreckt) ist wirklich bewegend und eindrucksvoll, einfach großartig, erzählt – die Idee diese an Hand von alten Fotografien wieder lebendig werden zu lassen ist wahrhaftig gelungen. Jonathan Coe vermag es dem Leser das Gefühl zu vermitteln diese Bilder selbst in den Händen zu halten. Äußerst lesenswert.

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40

06.09.2009

„Very british im besten Sinne. ”

von einer Kundin oder einem Kunden
Die Unfähigkeit zur Liebe und eine alles beherrschende Selbstsucht bestimmen das Schicksal der Frauen. Männer spielen in diesem Roman eher eine Nebenrolle. Der Plot hätte auch für einen trivialen Roman herhalten können, aber die Sprache des Buches ist unpathetisch und ruhig und die Geschichte fesselt. Der Verlag stellt die Verbindung zu McEwans Abbitte meines Erachtens zu Recht her.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

27.08.2009

„Bemerkenswerter Familienroman”

von einer Kundin oder einem Kunden
Welchen Weg kann man wählen um die Familiengeschichte zu erzählen? Rosamund entscheidet sich für Fotografien. Zwanzig Bilder, die sie an ihrem Lebensende auswählt, um ihrer Nichte die Familiengeschichte zu vermitteln.
Zwanzig Bilder, die das Leben von 3 Frauen zeigen, die so eng miteinander verbunden sind, das ihr Leben wie eins wirkt.
Rosamund beschreibt diese Bilder, bespricht
Tonbänder mit dem was sie sieht, im Moment der Aufnahme und dem was sie jetzt sieht, Jahre und Jahrzehnte später.
So entsteht eine ausdrucksstarke Familiengeschichte, die mit ihrer wunderbar klaren Sprache eine dichte Atmosphäre schaftt.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

26.08.2009

„Wie beschreibt man einem blinden Mädchen Fotos?”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Eine ungewöhnliche Familiengeschichte hat uns Jonathan Coe geschenkt. Es ist die Familiengeschichte von der gerade verstorben Rosamond und ihrer Cousine Beatrix. Gill, die Nichte von Rosamond, findet bei der Haushaltsauflösung von ihrer Tante einen Stapel Fotos und vier selbst besprochene Kassetten, die sie Imogen, der verschollenen Enkelin von Beatrix geben soll. Da sie Imogen nicht finden kann, hört sie sich die Kassetten zusammen mit ihren beiden erwachsenen Töchtern an. Und sie hört eine tragische Lebensgeschichte über drei Generationen von Frauen, die verzweifelt nach Liebe gesucht haben. Ziemlich früh ahnt man als Leser, dass Imogen blind ist, es aber wohl nicht von Geburt an war. Rosamond versucht Imogen die Geschichte ihrer eigenen Familie zu erzählen, damit sie etwas über ihre Wurzeln erfährt und versteht, wie es zu ihrem Schicksal kommen konnte. Dafür nutzt Rosamond alte Fotos, die für sie stellvertretend für bestimmte Schlüsselsituationen sind. Zuerst versucht sie das Fotos für eine Blinde zu beschreiben, und dann erzählt sie die Geschichte zu dem Bild. Nach und nach entspinnt sich eine traurige Familiengeschichte. Der Autor taucht tief in die Psyche seiner Personen ein und schreibt ausgesprochen schön. Dies ist ein Roman für alle Fans von Ian McEwan.

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50

09.08.2009

„Eindringliches Lese-Erlebnis”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein leise-zurückhaltender und umso tiefgehender Familienroman. In der Handlung werden die Wege mehrerer Generationen nur über Tonbänder und ein paar Fotos erlebbar gemacht: Rosamonds Vermächtnis an ihre abwesend bleibende Enkelin Imogen. Deren tragisches Schicksal ist aus den Ereignissen der Vergangenheit nur zu erahnen.
Jeder mag das Gefühl kennen, in familiäre Verstrickungen eingebunden zu sein. Hier wird eine ganz besondere Geschichte höchst individueller Charaktere und Lebensbilder auf einzigartige Weise erschlossen. Die Lektüre hat noch lange nachgewirkt!

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50

01.08.2009

„Rosamunds Vermächtnis”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Rosamund hinterlässt ihrer Enkelin nach ihrem Tod eine Hanvoll Tonbänder und ein Fotoalbum mit der Bitte, man möge beides der Enkelin ihrer Cousine Beatrix geben.
In der Hoffnung den Aufenthaltshort des Mädchens zu erfahren, hört sie sich die Bänder selber an und erfährt so das dunkle Geheimnis Ihrer Familie.

Dieses Buch geht unter die Haut und lässt Sie nicht mehr los! Ich habe es verschlungen!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

20.06.2009

„Tiefgründiger Generationenroman”

von einer Kundin oder einem Kunden
Gibt es ein Muster im Leben? Die Antwort: So, wie der Regen, bevor er fällt, nicht existiert, so existiert auch kein vorgegebenes Muster - selbst wenn es häufig so scheint. Schicksale und Strukturen, die sich über Generationen fortsetzen und wiederholen, können durchbrochen werden. Davon erzählt dieser Roman. Kurz vor ihrem Tod nimmt Rosamond die Geschichte ihrer Familie auf Tonband auf, um sie für ihre entfernte Verwandte Imogen festzuhalten. Imogen, der in jungen Jahren ein schweres Schicksal widerfahren ist, soll verstehen, wie es dazu kommen konnte. Jonathan Coes Roman steckt voller Melancholie und Traurigkeit. Er zeigt auf, wie die unerfüllt bleibende Sehnsucht nach mütterlicher Zuwendung über Generationen hinweg Kinder ins Unglück stürzt und schließlich zu einer Tragödie führt.

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50

18.06.2009

„Der Regen, bevor er fällt”

von einer Kundin oder einem Kunden
Die Geschichte beginnt leise und ohne spektakuläre Andeutung, Tante Rosemond ist gestorben und hinterlässt Tonbandaufzeichnungen für ein unbekanntes blindes Mädchen
aus dem Familienkreis. Ihre Großkusine nimmt sich der Abwicklung der Hinterlassenschaften an und erfährt gemeinsam mit ihren Töchtern berührende Enthüllungen anhand
dokumentierter Fotografien aus dem Fundus der Tante.
Die Handlung gewinnt mit jeder Seite an Intensität und Farbigkeit und reißt den Leser in seinen Bann,
die Geheimnisse der Familie zu erfahren. Frauen aus 3 Generationen treffen aufeinander. Ein großartiges Buch!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

06.05.2009

„Verfassen Sie Ihre eigene Rezension Der Regen, bevor er fällt”

von einer Kundin oder einem Kunden
Für die blinde Imogen hat Rosamond vor ihrem Tod Tonbänder besprochen.
Hier schildert sie anhand von ausgewählten Fotos bedeutungsvolle Geschehnisse, die Imogen die Vergangenheit ihrer Familien nahe bringen könnten. Wenn Imogen aufzufinden wäre....
Im Fokus stehen Beziehungen: Liebevoll-besorgt einerseits, andere wieder geprägt von verletztender Distanz.
Ein Buch mit Tiefgang, poetisch, berührend, britisch.

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50

05.05.2009

„Der Regen, bevor er fällt”

von Camilla Petri aus Braunschweig (Hutfiltern)
Als Rosamond im Alter von 73 Jahren stirbt, hinterlässt sie nicht nur ein Testament, sondern auch einen Stapel Tonbänder: Auf diesen erzählt sie anhand von 20 Fotos aus ihrer Vergangenheit ihre Lebens- und Familiengeschichte für Imogen, eine blinde junge Frau, die die Enkelin ihrer Cousine Beatrix ist.
Rosamond begleitet Imogen und den Leser mit ihrer Erzählstimme durch die letzten siebzig Jahre und lässt vor ihrem inneren Auge die Personen auf den Fotos lebendig werden. Langsam entspinnen und entwirren sich die tragischen Ereignisse um Rosamond, Beatrix, ihre Tochter Thea und schließlich Imogen.

Ein elegant und einfühlsam erzählter Roman über menschliche Beweggründe und Abgründe für alle Fans von Ian McEwans Abbitte!

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30

08.04.2009

„Ein bewegender Roman”

von Gabi Kampitsch aus Villach
Eine feinfühlig geschilderte Familiengeschichte dreier Frauengenerationen, ihre Sehnsucht nach Liebe und Glück mit einem düsteren Geheimnis.

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