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Der menschliche Makel. rororo Taschenbücher,  Band 23165

Der menschliche Makel. rororo Taschenbücher, Band 23165

Roman. Ausgezeichnet mit dem PEN/Faulkner Award 2001

buch
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Artikeldetails zu Der menschliche Makel. rororo Taschenbücher,...

AutorPhilip Roth

Untertitel Roman. Ausgezeichnet mit dem PEN/Faulkner Award 2001

Abbildungsvermerk 19 cm

  • bol.ch-Verkaufsrang4.210
  • ISBN-103-499-23165-4
  • ISBN-139783499231650
  • Verlag Rowohlt Taschenbuch
  • Reiherororo Taschenbücher
  • ÜbersetzerDirk van Gunsteren
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten399
  • Auflage17. Auflage
  • Veröffentlicht01.10.2003
  • GenreRoman
  • Gewicht320g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelThe Human Stain

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Rezensionen der Redaktion zu Der menschliche Makel. rororo Taschenbücher,...

Dieser Roman ist ein Meisterwerk. Er ist aufregend, erhellend, erschütternd. Er zielt mitten ins Herz der amerikanischen Gesellschaft, aber er betrifft uns alle.

Kurzbeschreibung zu Der menschliche Makel. rororo Taschenbücher,...

Coleman Silk, Professor an einer noblen Ostküsten-Universität, wird wegen einer unbedeutenden Äußerung als Rassist abgestempelt. Eine glanzvolle Karriere endet abrupt. Jahre später holt die Liebesaffäre mit einer sehr viel jüngeren Frau den gebrochenen Mann ins Leben zurück. Doch das Glück ist nur von kurzer Dauer. Eine Hexenjagd beginnt, die tragisch endet, und ein unheilvolles Geheimnis tritt zutage, das Coleman Silk über fünfzig Jahre gehütet hatte.

Beschreibung der Redaktion zu Der menschliche Makel. rororo Taschenbücher,...

Zuckerman begegnet dem alternden Professor Coleman Silk, der durch Missverständnisse und Intrigen alles verloren hat - sein Renommee, seine Familie. Das große Geheimnis, das ihn umgibt, kann er wahrscheinlich nur mit Faunia, seiner jungen Geliebten, teilen. Ein Sittenbild der amerikanischen Gesellschaft,

Portrait

Philip Roth:
Philip Roth wurde 1933 in Newark, New Jersey, geboren. Für sein Werk wurde mit allen bedeutenden amerikanischen Literaturpreisen ausgezeichnet, darunter dem Pulitzer-Preis für "Amerikanisches Idyll". Für "Der menschliche Makel" erhielt er seinen zweiten PEN / Faulkner Award sowie den britischen W. H. Smith Award als "bestes Buch des Jahres" und den französischen Prix Medici als "bestes ausländisches Buch des Jahres". Im Jahre 2001 wurde er mit der höchsten Auszeichnung der American Academy of Arts and Letters bedacht, der Goldmedaille für Belletristik, die alle sechs Jahre für das Gesamtwerk eines Autors verliehen wird. 2006 wird Philiph Roth mit dem Pen/Nabokov-Preis ausgezeichnet. Der Preis wird alle zwei Jahre an lebende Autoren verliehen und ist mit zwanzigtausend Dollar dotiert.
Dirk van Gunsteren:
Dirk van Gunsteren, geboren 1953 in Düsseldorf, arbeitet seit 1994 als Übersetzer und hat unter anderem Thomas Pynchon, V. S. Naipaul, Philipp Roth und Patricia Highsmith ins Deutsche übertragen.

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50

03.08.2009

„5 Sterne sind für dieses Meisterwerk zuwenig”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
"Der menschliche Makel" erzählt die Geschichte von Coleman Silk - Professor für klassische Literatur an einer noblen Ostküsten-Universität.
Langjährige Kollegen bezichtigen ihn des Rassismus. Eine junge Kollegin unterstellt ihm sexistische Handlungen/Aussagen.
Coleman Silk sieht sich selbsternannten Moralisten, sogenannten rechtschaffenen Saubermännern/frauen gegenüber.
Er begegnet Missverständnissen, Intrigen, Unterstellungen,Vorurteilen,Missgunst,Neid und wird zu Fall gebracht.
"Feiglinge sterben vielmals,eh sie sterben,
der Tapfere kostet einmal nur den Tod.
Von allen Wundern, die ich je gehört,scheint mir das größte, daß sich Menschen fürchten, da sie doch sehn, der Tod das Schicksal aller, kommt, wann er kommen will."
Philipp Roth hat für dieses Meisterwerk den PEN/Faulkner Award erhalten.

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50

22.04.2009

„Das Meisterwerk eines Genies”

von einer Kundin oder einem Kunden
Allein und nur für den "Menschlichen Makel" hätte Philip Roth den Nobelpreis mehr als verdient,das sollte sich mittlerweile auch bis zu dem verschnarchten Komitee in Stockholm rumgesprochen haben. Seit ich dieses Meisterwerk gleich nach seinem Erscheinen las,stellt es für mich das Referenzbuch dar, alle anderen Romane müssen sich daran messen lassen. Nicht viele Bücher können daneben bestehen. Intelligente und anspruchsvolle Lektüre für Leser mit hohen Ansprüchen und gleichwohl sehr gut lesbar. Coleman Silk ist eine jener unvergesslichen Figuren der Literatur,die man auch in fünzig Jahren noch kennen wird,genauso wie das ganze Buch,es ragt heraus und wird einst als grosser amerikanischer Klassiker gefeiert werden und man wird sich fragen, wie es möglich sein konnte, dass Philip Roth den Nobelpreis nicht bekam.

2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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40

16.09.2008

„Sprachlich anspruchsvoll und äußerst intelligent”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Mit Sicherheit ist es dieses Buch, das Philip Roth, nicht nur aufgrund der Verfilmung, weltweit und auch besonders in Deutschland, bekannt gemacht hat. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Coleman Silk, ehemaliger Professor am Athena College, der durch haltlose Vorwürfe zum Rücktritt gezwungen wird und sich darauf ins Privatleben zurückzieht. Einzig und allein das Dienstmädchen Faunia Farley, die um den Tod ihrer Kinder trauert und von ihrem Ex-Mann, einem rabiaten Vietnam-Veteranen, verfolgt wird, steht ihm in dieser dunklen Zeit bei. Erzählt wird Silks Lebensgeschichte von seinem Nachbarn Nathan Zuckermann, der ein Buch über die Umstände schreiben soll, welche den Dozenten in den Ruhestand gezwungen haben. „Der menschliche Makel“ schafft es den Leser zum Nachdenken zu bringen, insbesondere auf den ersten fünfzig Seiten, wo auf einer einfachen Ebene Schuldgefühle, Unterstellungen und Probleme der Wahrnehmung behandelt werden. So stellt Silk nicht nur den Archetyp eines in Ungnade gefallenen Menschen dar, sondern gibt gleichzeitig Auskunft über die Lage der USA im Jahre 1998. Roth verdient hier großes Lob, da er einen beinahe schelmischen Blick auf die Sozialpolitik des Landes wirft, das vor dem Hintergrund der Lewinsky-Affäre ihres Präsidenten, vor Vorurteilen, Scham und Heuchlerei nur so strotzt. Im Prinzip steht hier also nicht der Makel mit dem man geboren ist, sondern vielmehr der, den sich die Menschen selbst zufügen, im Vordergrund. Leider wird das Motto, „Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein“, bis zu einem Punkt ausgereizt, wo die Aufmerksamkeit des Lesers abzuschweifen droht. Zu detailliert, beinahe penibel genau, werden Gedanken und seelische Zustände der Figuren erkundet, wohingegen so spannende Handlungsstränge wie die von Les Farley, nur oberflächlich ausgearbeitet werden. Insgesamt ist „Der menschliche Makel“ sicherlich ein sprachlich anspruchsvolles und äußerst intelligentes Buch, das den Anspruch des Unterhaltungsromans aber aufgrund vieler langatmiger Passagen nur streckenweise erfüllt.

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40

22.04.2008

„Sehr schöne Geschichte!”

von Zitronenblau Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Tragisch und bewegend. Irgendwie schafft Roth es mit seiner Erzähltechnik mich in den Bann zu ziehen. Ich bin sicherlich nicht seine Zielgruppe. Aber die Geschichte um einen Geheimnis tragenden Mann, der sich zusammen mit einer viel jüngeren Geliebten ein bisschen Glück und Idylle erhofft, bleibt am Ende eine Tragödie, die so meisterlich erzählt ist, dass sich einem das Herz zusammenzieht.

Von Roth ist längst nicht alles lesenswert. Aber "Der menschliche Makel" gehört zum Besten von ihm. Sehr empfehlenswert!

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50

11.08.2007

„Chamäleon”

von Polar aus Aachen Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Mit Der menschliche Makel krönte Roth eine Reihe von Romanen, die er in den Jahren zuvor geschrieben hatte, und bereicherte sein Kaleidoskop menschlicher Schicksale um Coleman Silk, dessen unbedachte rassistische Äußerung vor dem Hintergrund eigener verheimlichter afroamerikanischer Wurzeln an Zynismus kaum zu überbieten ist. Wie ist eine Gesellschaft beschaffen, daß einer aus ihrer Mitte sich selbst verleugnet, nur weil er vom Rand weg will, die Ausgrenzung nicht erträgt, die eigene Familie versteckt, nur weil seine Hautfarbe heller ist, so daß er als Weißer durchgeht. Coleman begehrt gegen sein Schicksal auf, so kann man das sehen, er schlägt anderen Menschen Wunden, lügt, betrügt, um sein eigenes Leben zu forcieren, so kann man das auch sehen. Philip Roth Kunst besteht darin, daß er nicht abwägt, daß er Colemans Leben als etwas beschreibt, in dem das eine nicht ohne das andere möglich ist. Ein Trickser, ein Wandelbarer, ein Eingesperrter. Am Ende schließt sich der Kreis. Seine späte Liebe zu Faunia findet er wieder am Rand statt, mißbilligt von den eigenen Kindern. Im Amerika des Bill Clintons, wo die Saubermänner sich der Medien bedienen, um Scharfrichter zu spielen, indem sie die Moral vor sich hertragen, erzählt Roth von einer zufälligen Selbsthinrichtung. Dem perfekten Mr. Coleman unterläuft ein Lapsus, über den er stürzt. Am Ende zahlt jeder den Preis, für das bißchen Leben, daß er zu nehmen gewagt hat.

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50

02.06.2005

„Ein Genie- Streich!”

von m
Ein fantastisch geschriebener Roman mit einer ebenso fesselnder Story.
Philip Roth versteht sich grandios darin mit den Gefühlen der Leser zu jonglieren. Mir ist niemals ein ähnliches Buch untergekommen, in dem ich in kürzester Zeit (mehr braucht man für dieses Buch nicht) sämtliche Empfindung mit fast allen vorkommenden Charakteren durch gemacht habe. Absolut Genial!

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