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Der Koch. Diogenes Taschenbücher,  Band 23999

Der Koch. Diogenes Taschenbücher, Band 23999

Roman

buch
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Artikeldetails zu Der Koch. Diogenes Taschenbücher, Band...

AutorMartin Suter

Untertitel Roman

  • bol.ch-Verkaufsrang2.463
  • ISBN-103-257-23999-8
  • ISBN-139783257239997
  • Verlag Diogenes Verlag
  • ReiheDiogenes Taschenbücher
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten311
  • Auflage3. Auflage
  • Veröffentlicht27.09.2011
  • GenreRoman
  • Gewicht269g
  • SpracheDeutsch

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Kurzbeschreibung zu Der Koch. Diogenes Taschenbücher, Band...



Weltweite Finanzkrise, Bürgerkrieg in Sri Lanka und eine Firma, die in aller Verschwiegenheit boomt: >Love Food< fürs diskrete Tête-à-Tête. Politische Gegenwart, Liebesgeschichte, Exotik und Sinnlichkeit - ein Roman, der keinen Wunsch offenlässt.


Beschreibung der Redaktion zu Der Koch. Diogenes Taschenbücher, Band...

Weltweite Finanzkrise, Bürgerkrieg in Sri Lanka und eine Firma, die in aller Verschwiegenheit boomt: ›Love Food‹ fürs diskrete Tête-à-Tête. Politische Gegenwart, Liebesgeschichte, Exotik und Sinnlichkeit – ein Roman, der keinen Wunsch offenlässt.

Portrait

Martin Suter:
Am 29.Februar 1948 in Zürich geboren, arbeitete Martin Suter bis 1991 noch als Werbetexter und Creative Director. Danach entschied er, sich ausschließlich dem Schreiben zu widmen. Als Schriftsteller, Kolumnist und Drehbuchautor feiert Martin Suter international große Erfolge. Der Durchbruch gelang ihm mit seiner "Business-Class" Kolumne und seinem ebenso erfolgreichen Debütroman "Small World", welchen Martin Suter im Alter von 49Jahren veröffentlichte. Ein spätes Elternglück erfährt er mit seiner Frau Margrith, die sich 1975 kennenlernten und 2006 zusammen einen Jungen und ein Mädchen aus Guatemala adoptierten. Durch einen tragischen Unfall verloren sie ihren Sohn im Alter von drei Jahren. Mit ihrer Tochter leben sie abwechselnd in Guatemala und auch auf ihrem Landsitz auf Ibiza. Martin Suter ist am 29. März 2004 in Zürich mit der Goldenen Diogenes Eule ausgezeichnet worden.

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40

05.03.2012

„Ein erotischer Kochkrimi mit unerwartetem Ausgang”

von Segler und Bücherfan Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Ich habe den Roman von Martin Suter während einer Bahnfahrt von 8 Stunden verschlungen. Suter schreibt wie immer sehr unterhaltsam, ich musste häufig schmunzeln und hatte eine gute Stimmung beim Lesen. Suter schafft es immer wieder, mit seiner leichten, blumigen Sprache eine Stimmung rüberzubringen, die mich bei der Handlung dabei sein lässt. Der Stoff ist sehr gut recherchiert, man erfährt etwas über die Molekularküche, über die Tamilen in Sri Lanka , die Machenschaften in der Politik und der Wirtschaft in allen Teilen der Welt. Aber der Patriotismus lässt der Handlung letztlich eine unerwartete Pointe geben.

Aber vor allem auch die Erotik und die Sinnlichkeit kommen nicht zu kurz. Die Handlung läuft ,wie schon andere festgestellt haben, wie ein Film ab, d.h. ich könnte mir durchaus vorstellen, das der Stoff auch irgendwann im Kino zu sehen ist. Daher kann ich das Buch sehr empfehlen.

2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

27.02.2012

„Ein klassischer Suter”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Sassenburg
Auch dieses Buch von Martin Suter überzeugt durch seine ihm bekannte Art, das Buch von Anfang bis Ende durchzulesen, top!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

Diese Artikel haben mir auch gefallen: Die dunkle Seite des Mondes, Allmen und die Liellen, der letzte Weynfeldt, der Teufel von Mailand

40

10.02.2012

„ guter Unterhaltungsroman ”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ich habe mich bei der Lektüre gut unterhalten gefühlt. Vor dem Hintergrund von Bürgerkrieg (in Sri Lanka), Krise (in der Weltfinanzwirtschaft) und der Selbstfindung des tamilischen Asylanten (des Kochs Maravan) wird die aphrodisische Wirkung einer molekularen Küche mit ayurvedischen Einflüssen zum eigentlichen Thema des Buches.
Letztendlich aber scheint mir die Mischung aus Zeitgeschehen, Kriminalstory und Sinnlichkeit zu sehr unter einem verkaufsfördernden Aspekt kalkuliert. Die Rezepte am Ende des Buches sind für Liebhaber der exotischen Küche eine Bereicherung.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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40

02.02.2012

„1x einkochen!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ich nehme Vorspeise, Hauptgang und Dessert à la Suter, bitte!

Ohne Dramatik, im gewohnt nüchternen Erzählstil, erzählt Suter großes Kino: Er erzählt von politischen Machenschaften, wirtschaftlicher Korruption, von den Individuen,die sonst nicht gehört werden.
Sein Hauptakteur ist Asylwerber in der Schweiz, ethnisch der Volksgruppe der Tamilen zugehörig. Hilfsjobs halten ihn über Wasser. Die Situation seiner Familie und sein vom Bürgerkrieg zerrissenen Landes erschweren seinen Gemütszustand. Sein Gegenmittel: das Kochen. Sinnlich, aphrodisierend und sehr lecker!
Unter gewissen Umständen eröffnet er mit einer Bekannten einen Catering-Service: "Love Food" und so "kocht" er die Kunden "ein". Einzig die intensive Beschäftigung mit der Molekularküche empfand ich, als Laie, anfangs als ungewohnt.

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40

03.01.2012

„Suter reizt die Geschmackssensoren”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Ein wunderbarer neuer Suter, tamilische Küche kombiniert mit Molekularküche, sehr sinnlich, man riecht förmlich die Zutaten.
Aphrodisierende Küche trifft auf internationale Machenschaften, Finanzkrise und Bürgerkireg auf Sri Lanka.

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50

11.10.2011

„Kochen für die Sinnlichkeit”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein Catering-Service zur Steigerung der Libido - eine brillante Idee, die aber auch gewisse Schattenseiten hat. Doch vor allem in den "höheren Kreisen" findet dieses Angebot großen Anklang, obwohl da die Männer weniger an ihre "rechtmäßigen" Partnerinnen denken. Es läuft jedoch nicht immer alles so, wie die Beteiligten es erwartet haben.
Es war gewissermaßen erfrischend, die Wirtschaftskrise mal aus einem anderen Blickwinkel zu erlesen. Die Darstellung dieser Verkommenheit bei den Drahtziehern der Wirtschaft und Politik war meiner Ansicht nach recht gut beschrieben, wenn ich auch davon ausgehe, dass es in der Realität weitaus schlimmer sein dürfte ...

1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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40

29.09.2011

„Kochen einmal anders”

von einer Kundin oder einem Kunden
Der junge Tamile Maravan arbeitet als Hilfskraft in einem Edelrestaurant in der Schweiz. Doch seine Fähigkeiten sind andere. Durch seine Großtante Nangay hat er die Kunst erlernt, aphrodisisch zu kochen. So auch für seine Kollegin Andrea. Im Restaurant "leiht" er sich dafür einen Rotationsverdampfer aus. Dies wird bemerkt und er fliegt aus dem Restaurant. Andrea solidarisiert sich und wird ebenfalls entlassen. Andrea hat dann die Geschäftsidee. Maravan und Andrea gründen die Firma "Love Food". Ihre Kunden sind zahlungskräftig und einflussreich. Immer mehr erkennen sie Zusammenhänge zwischen Wirtschaft und Politik.
Martin Suter beschreibt mit einer unnachahmlichen klaren Sprache das aktuelle Zeitgeschehen. Er führt ein in die ayurvedische Küche, verbindet dies mit der Tagespolitik. Als Höhepunkt gibt es im Anschluss Maravans Rezepte mit Quellenangaben.

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30

30.05.2011

„Njam njam”

von Thomas Zörner aus Lentia Top-10 Rezensent Top 10 Rezensent
Kann man einer Geschichte über einen tamilischen Koch, dessen Speisen erotische Nebenwirkungen haben, geschickt mit Wirtschaftskrise und Sozialkritik vermengen? Daran scheitert sogar Martin Suter.
Das erste was mir an „Der Koch“ besonders gut gefiel, war das Cover. Diese Aufnahme sieht so fantastisch aus, und macht das Cover sofort zum Besten, das ich im Diogenes Verlag je sehen durfte. Schade nur, dass die Story nicht an die Qualität des Deckblatts heran reicht.
Nachdem Maravan seinen Job als Hilfskraft in einer angesehen Restaurantsküche verliert, sieht er sich einem Existenztief gegenüber. Gut, dass seine ehemalige Arbeitskollegin Andrea mit einer Geschäftsidee an ihn heran tritt. Nachdem er sie mittels eines ausgesprochen vorzüglichen Menüs ins Bett „gefüttert“ hat, sieht sie darin eine lukrative Idee für einen Cateringservice. „Love Food“ ist geboren.
Die Geschichte über einen Koch, dessen Essen so geschickt zubereitet ist, dass es sogar das Liebes bzw. Sexualleben der Konsumenten beeinflusst, ist durchaus interessant. Nur, was man macht man aus diesem Grundstock? Suter entschied sich dafür immer wieder Anleihen über die wütenden Finanzkrise einfließen zu lassen, und Querverweise auf jene, die von dieser auch noch profitierten. Außerdem Sozialkritik, vor allem hinsichtlich des Bürgerkriegs in Sri Lanka und dessen Waffenlieferanten. Wie das mit der Story über einen Koch zusammen passt? Nun, nicht wirklich gut, denn recht gezwungen scheinen die Parallelen der Handlungsstränge und auch wenn sie gegen Ende langsam zusammen laufen, ist dies kaum befriedigend.
Hinzu kommt, dass sich Suter diesmal nicht so flüssig liest wie sonst. Flog man bei „Allmen und die Libellen“ noch über die Seiten, so musste ich mich bei „Der Koch“ phasenweise weiter quälen. Auch wenn die Liebe des Schweizers zur peniblen Recherche beeindruckend ist. So überschüttet er gerade zu Beginn den Leser mit Fakten zur Molekularküche, dass man nur staunen kann, auch wenn man wohl des Öfteren mit den Ausführungen nichts anfangen kann, denn wer weiß nennt schon einen Rotationsverdampfer sein Eigen?
Unterm Strich ist „Der Koch“ Suters bisher schwächster Roman, denn die Geschichte ist 100%ig schlüssig, der Stil seltsam trocken und das gesamte Werk nicht sonderlich fesselnd.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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