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Der fremde Gast. Goldmanns Taschenbücher,  Band 45769

Der fremde Gast. Goldmanns Taschenbücher, Band 45769

Roman. Originalausgabe

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Artikeldetails zu Der fremde Gast. Goldmanns Taschenbücher,...

AutorCharlotte Link

Untertitel Roman. Originalausgabe

Abbildungsvermerk 18,5 cm

  • ISBN-103-442-45769-6
  • ISBN-139783442457694
  • Verlag Goldmann Taschenbuch
  • ReiheGoldmanns Taschenbücher
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten479
  • Veröffentlicht01.04.2005
  • GenreRoman
  • Gewicht376g
  • SpracheDeutsch

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Leseprobe aus Der fremde Gast. Goldmanns Taschenbücher,...

Prolog
Anonymer Brief an Sabrina Baldini


»Der Mai ist gekommen … Wie schön dein Garten doch blüht und grünt, Sabrina! Ich habe dich gestern Abend gesehen, als du noch draußen gesessen hast. Wo war dein Mann? Er ist wenig daheim bei dir, stimmt’s? Weiß er eigentlich, dass du keineswegs die treue Gattin bist, die er in dir sieht? Hast du ihm alle die Untiefen deines Lebens gebeichtet? Oder behältst du die entscheidenden Dinge für dich? Es würde mich interessieren, ob du es schaffst, neben ihm alt zu werden und ihm dabei deinen Ehebruch zu verschweigen.
Wie auch immer, du bist viel allein. Es wurde dunkel, und du warst immer noch draußen. Später bist du ins Haus gegangen, aber du hast die Terrassentür offen gelassen. Wie unvorsichtig von dir, Sabrina! Hast du nie gehört, dass das gefährlich sein kann? Die Welt ist voller böser Menschen … voller rachsüchtiger Menschen. Rachsucht ist böse, aber manchmal ist sie nur allzu verständlich, findest du nicht? Jeder bekommt das, was er verdient. Die Welt kann man nur dann ertragen, wenn man an eine ausgleichende Gerechtigkeit glaubt. Manchmal lässt die Gerechtigkeit zu lange auf sich warten, dann muss man ihr auf die Sprünge helfen.
Du verstehst, dass du den Tod verdient hast, Sabrina, nicht wahr? Es hätte dir klar sein müssen seit jenen lang vergangenen Tagen, da du so furchtbar versagt hast. Man nennt das unterlassene Hilfeleistung, was du da getan hast. Oder besser: nicht getan hast. Was war der Grund, Sabrina? Faulheit? Gleichgültigkeit? Du wolltest dich mit niemandem anlegen? Dir nicht die Finger verbrennen? Nicht anecken? Ach, es sind doch immer die gleichen Geschichten! Du warst so engagiert in deinem Einsatz für andere. Aber nur, solange du dir keinen Ärger einhandeln musstest. Viel Gerede, nichts dahinter. Es ist so bequem, wegzuschauen! Und es bringt nichts als Verdruss, wenn man sich einmischt!
Aber man muss bezahlen. Irgendwann. Immer. Sicher hast du gehofft, dieser Kelch geht an dir vorüber, nicht wahr, Sabrina? So viele Jahre … Da verblassen die Erinnerungen, und vielleicht hast du jene Tage längst verdrängt, beschönigt in deinem Gedächtnis, und langsam hast du dir gedacht, dass du noch einmal Glück gehabt hast. Dass du davongekommen bist, ohne die Rechnung bezahlen zu müssen.
Hast du das wirklich geglaubt? Eigentlich scheinst du mir dafür zu intelligent. Und zu erfahren.
Der Zeitpunkt ist jetzt gekommen. Irgendwann musste er kommen, und ich finde, länger sollte man nun nicht mehr warten. Von meiner Seite aus ist alles klar. Das Urteil über dich ist gefällt, und sehr bald werde ich es vollstrecken. An dir und an Rebecca. Sie trägt genauso viel Schuld wie du, und es wäre nicht in Ordnung, wenn du allein den Kopf hinhalten müsstest.
Ich werde mir Zeit nehmen für jede von euch beiden. Es wird nicht einfach schnell und ohne großes Aufheben über die Bühne gehen. Ihr werdet leiden. Euer Sterben wird schwer sein. Es wird sich lange genug hinziehen, dass ihr Gelegenheit habt, intensiv über euch und euer Leben nachzudenken.
Bist du schon gespannt auf die Begegnung mit mir, Sabrina? So gespannt, dass du abends nicht mehr lange in deinem schönen Garten sitzen wirst? Dass du darauf achten wirst, die Terrassentür stets geschlossen zu halten? Dass du dich vorsichtig nach rechts und links umschauen wirst, wenn du dein Haus verlässt? Dass du zusammenzuckst, wenn es an der Tür klingelt? Dass du nachts wach im Bett liegst, wenn dein Mann wieder einmal nicht daheim ist, und angstvoll in die Dunkelheit lauschst und dich immer wieder fragst, ob du wirklich alle Türen gut verschlossen hast? Oder wirst du das Licht ständig brennen lassen, weil du die Schwärze um dich herum gar nicht mehr erträgst? Aber du weißt, dass auch dies dich nicht in Sicherheit bringt, nicht wahr? Ich komme genau dann, wenn ich es mir vorgenommen habe. Du wirst dich nicht schützen können.
Und im Grunde weißt du das auch.
Ich melde mich bald wieder bei dir, Sabrina. Es ist schön zu wissen, dass du bis dahin Tag und Nacht an mich denken wirst. Und dass du immer elender und grauer aussehen wirst. Es macht mir Freude, das zu beobachten.
Ich bin bei dir!«


Sonntag, 18. Juli
Sie träumte, ein kleiner Junge habe an ihrer Haustür geklingelt. Sie wimmelte ihn ab, so wie sie jeden abwimmelte, der ungebeten vor ihr stand und irgendetwas von ihr haben wollte. Dieses überfallartige Betteln war ihr schon immer ein Dorn im Auge gewesen, sie fühlte sich bedrängt und genötigt, wenn plötzlich jemand auf ihrem Grundstück aufkreuzte und die Hand aufhielt. Meist ging es um einen guten Zweck, natürlich, aber wer wusste schon, ob diese Leute immer ehrlich waren, und auch wenn sie mit irgendwelchen Ausweisen herumfuchtelten, die sie als sammelberechtigt für karitative Vereinigungen auswiesen, so war es doch einfach unmöglich, so schnell zu erkennen, ob es sich nicht um eine mehr oder weniger gut gemachte Fälschung handelte. Vor allem, wenn man siebenundsechzig Jahre alt war und zunehmend Probleme mit den Augen hatte.
Kaum dass sie die Tür geschlossen hatte, klingelte es erneut.
Sie setzte sich ruckartig im Bett auf, verwirrt, weil das Klingeln aus dem Traum sie diesmal tatsächlich aus dem Schlaf gerissen hatte. Das Bild des Jungen hatte sie noch immer vor Augen: ein spitzes, blasses, fast durchsichtiges Gesicht mit riesigen Augen. Er bat nicht um Geld, er bat um Essen.
»Ich habe solchen Hunger«, hatte er gesagt, leise und doch fast anklagend. Sie hatte die Tür zugeworfen, entsetzt, erschrocken, konfrontiert mit einem Aspekt der Welt, den sie nicht sehen wollte. Hatte sich umgedreht und versucht, das Bild loszuwerden, und in dem Moment hatte es geklingelt, und sie dachte: Nun ist er das schon wieder!
Warum war sie jetzt aufgewacht? Hatte es tatsächlich geklingelt? Man baute solche Geräusche gern in seine Träume ein. Aber es hätte dann ja nur ein Wecker sein können, und sie hatten gar keinen. Schließlich arbeiteten sie nicht mehr, und morgens wurden sie beide ohnehin ganz von selbst ziemlich früh wach.
Es war sehr dunkel, aber durch die Ritzen des Rolladens drang ein wenig Licht von den Straßenlaternen herein. Sie konnte ihren schlafenden Mann neben sich sehen. Wie immer lag er völlig bewegungslos, und sein Atem ging so flach und leise, dass man sehr genau hinhören musste, um zu wissen, ob da überhaupt noch Atem war. Sie hatte schon gelesen, dass ältere Paare abends gemeinsam einschliefen, und dann wachte morgens einer von ihnen auf und der andere war tot. Dann hatte sie gedacht, wenn Fred auf diese Art sterben würde, würde es ganz schön lange dauern, bis ihr das auffiel.
Ihr Herz klopfte hart und schnell. Ein Blick zur elektronischen Uhr, deren Zahlen hellgrün leuchteten, sagte ihr, dass es fast zwei Uhr in der Nacht war. Keine gute Zeit, um aufzuwachen. Man war so schutzlos. Sie jedenfalls. Sie hatte schon oft das Gefühl gehabt, sollte ihr jemals etwas Schlimmes zustoßen – sollte sie sterben zum Beispiel –, dann würde das nachts zwischen ein und vier Uhr passieren.
Ein bedrückender Traum, sagte sie sich, nichts weiter. Du kannst ruhig wieder einschlafen.
Sie legte sich in ihr Kissen zurück, und diesem Moment klingelte es erneut, und sie begriff, dass es kein Traum gewesen war.
Jemand klingelte um zwei Uhr nachts an ihrer Haustür.
Sie setzte sich erneut auf und hörte ihren eigenen hektischen Atem in der beklemmenden Stille, die auf das schrille Klingeln folgte.
Das ist ganz ungefährlich, dachte sie, ich muss ja nicht aufmachen.
Es konnte nichts Gutes bedeuten. Nicht einmal Hausierer klingelten um diese Zeit. Wer um diese Zeit Menschen aus dem Schlaf schreckte, der führte entweder Böses im Schilde oder war in eine Notlage geraten. Und war Letzteres nicht viel wahrscheinlicher? Ein Einbrecher oder Raubmörder würde doch nicht klingeln?
Sie knipste das Licht an und beugte sich über ihren tief schlafenden Mann. Der konnte überhaupt nichts hören, da er die Ohren mit Oropax zugestöpselt hatte. Fred war so empfindlich mit Geräuschen, ihn störte schon das Wispern des Windes in den Bäumen vor dem Schlafzimmerfenster. Oder das Knarren einer Holzdiele oder das welke Blatt einer Zimmerpflanze, das sich löste und zu Boden glitt. Er erwachte davon, und das war das Schlimmste für ihn. Aufwachen zu müssen, wenn er eigentlich beschlossen hatte zu schlafen. Es stürzte ihn in namenlose Wut. Seine Laune war für Tage verdorben. Irgendwann hatte er deshalb mit dem Oropax begonnen. Und seine Frau hatte aufgeatmet.
Sie zögerte daher, ihn zu wecken. Er konnte ihr das so übel nehmen, dass er eine Woche lang kaum noch mit ihr sprechen würde. Jedenfalls dann, wenn er später befand, dass es unnötig gewesen war, ihn aus dem Schlaf zu reißen. Sollte sich herausstellen, dass man ihn doch besser geweckt hätte und sie tat es nicht, konnte ihr das Gleiche passieren. Sie war jetzt seit dreiundvierzig Jahren mit diesem Mann verheiratet, und ihr Leben mit ihm hatte überwiegend aus Momenten dieser Art bestanden: Zerrissen zwischen zwei Möglichkeiten, nervös abwägend, welches der richtige Weg sein mochte, oberstes Anliegen dabei stets, seine Wut nicht herauszufordern. Es war, weiß Gott, kein einfaches Leben mit ihm.
Es klingelte ein drittes Mal, länger anhaltend diesmal, fordernder, drängender. Sie entschied, dass Freds Nachtschlaf einem so ungewöhnlichen Vorkommnis geopfert werden durfte. Sie rüttelte an seiner Schulter.
»Fred«, wisperte sie, obwohl er sie nicht hören konnte, »wach auf! Bitte, wach auf! Es ist jemand an der Haustür!«
Fred wälzte sich unwillig knurrend zur Seite, dann war er urplötzlich mit einem Schlag hellwach und saß nun auch aufrecht im Bett. Er starrte seine Frau an.
»Was, zum Teufel ….«, begann er.
»Es ist jemand an der Tür!«
Er konnte nur ihre Mundbewegungen sehen und zog sich widerwillig seine Stöpsel aus den Ohren. »Was ist los? Wie kommst du dazu, mich zu wecken?«
»Es klingelt an der Tür. Jetzt schon dreimal.«
Er starrte sie immer noch an, als sei sie nicht ganz normal. »Wie? Es klingelt an der Tür? Um diese Zeit?«
»Ich finde das ja auch sehr beunruhigend.« Sie hoffte, es werde wieder klingeln, denn sie konnte erkennen, dass Fred ihr nicht glaubte, aber für den Moment blieb alles ruhig.
»Du hast geträumt. Und wegen eines dämlichen Traumes meinst du mich wecken zu müssen?« Seine Augen blitzten sie böse an. Seine weißen Haare standen in alle Richtungen vom Kopf ab.
Ein schlecht gelaunter, mürrischer, alter Mann, dachte sie, und inzwischen auch nicht einmal mehr attraktiv. Vielleicht lebe ich noch zwanzig Jahre. Wenn er nicht vor mir stirbt, dann habe ich am Ende dreiundsechzig Jahre mit ihm gelebt. Dreiundsechzig Jahre!
Der Gedanke stimmte sie mit einem Mal so traurig, dass sie hätte weinen mögen.
»Greta, wenn du noch einmal …«, begann Fred voller Zorn, aber genau in diesem Moment klingelte es erneut an der Tür, noch etwas länger und anhaltender als zuvor.
»Siehst du!« Es klang fast triumphierend. »Es ist jemand an der Tür!«
»Tatsache«, sagte Fred perplex. »Es ist … es ist zwei Uhr in der Nacht!«
»Ich weiß. Aber ein Einbrecher …«
»… würde kaum klingeln. Obwohl es theoretisch seine einzige Chance wäre, bei uns ins Haus zu gelangen!«
Das stimmte. Fred hatte viel Mühe und Zeit darauf verwandt, das Haus in eine Festung zu verwandeln, damals, vier Jahre zuvor, als sie es gekauft hatten und eingezogen waren. Ihren Altersruhesitz, wie er es nannte. Ruhiges Münchener Randgebiet, ein eher wohlhabendes Viertel. Sie hatten zuvor auch in München gelebt, in einer ganz anderen Ecke zwar, aber es hatte sich ebenfalls um eine so genannte bessere Gegend gehandelt. Doch sie waren jünger gewesen. Mit dem Alter hatte sich bei Fred eine ausgeprägte Paranoia entwickelt, was Einbrecher anging, und so waren inzwischen alle Fenster im Erdgeschoss vergittert, die Rollläden im ganzen Haus mit Sicherheitsschlössern versehen, und natürlich gab es eine Alarmanlage auf dem Dach.
»Vielleicht sollten wir das Läuten einfach ignorieren.«
»Jemanden ignorieren, der uns mutwillig aus dem Schlaf reißt?« Fred schwang beide Beine über den Bettrand. Er bewegte sich für sein Alter noch ziemlich elastisch. Aber er wurde sehr mager in der letzten Zeit. Der blauschwarz gestreifte Schlafanzug aus Seide schlabberte wie ein leerer Sack um ihn herum. »Ich werde die Polizei anrufen!«
»Aber das kannst du doch nicht machen! Vielleicht ist es ein Nachbar, der Hilfe braucht! Oder es ist …« Sie sprach nicht weiter.
Fred wusste, wen sie meinte. »Warum sollte er zu uns kommen, wenn etwas ist? Er hat sich seit Ewigkeiten nicht blicken lassen.«
»Trotzdem. Er könnte es sein. Wir sollten …« Sie war im Grunde völlig ratlos und überfordert. »Wir müssen irgendetwas tun!«
»Sag ich ja! Die Polizei rufen!«
»Und wenn es dann aber wirklich nur … er ist?« Warum, dachte sie, habe ich immer diese Angst, in Freds Gegenwart auch nur seinen Namen zu nennen?
Fred war das Hin und Her nun leid.
»Ich werde jetzt einmal nachsehen«, sagte er entschlossen und verließ das Zimmer.
Sie hörte seine Schritte auf der Treppe. Dann vernahm sie seine Stimme unten im Hausflur. »Hallo? Wer ist denn da?«
Später – als sie schon gar nicht mehr die Möglichkeit hatte, sich mit Fred darüber auszutauschen, und als sie bereits begriff, dass es keine zwanzig Jahre mehr sein würden, die sie zu leben hatte, sondern nur noch Stunden oder bestenfalls Tage – fragte sie sich, welche Antwort ihr Mann von der anderen Seite der Tür bekommen hatte, dass er sie so schnell und bereitwillig geöffnet hatte. Sie hörte, dass die verschiedenen Sicherheitsriegel gelöst wurden. Dann vernahm sie einen dumpfen Schlag, den sie sich nicht erklären konnte, der jedoch ihren ganzen Körper in Alarmbereitschaft versetzte. Die feinen Härchen an ihren Unterarmen standen aufrecht. Ihr Herz wollte nicht aufhören zu rasen.
»Fred?«, rief sie angstvoll.
Irgendetwas unten im Haus fiel polternd zu Boden. Dann hörte sie Freds Stimme. »Ruf die Polizei! Ruf sofort die Polizei! Schnell! Beeil dich!«
Es war der falsche Rat. Es gab im ersten Stock des Hauses kein Telefon. Sie hätte es schaffen können, ihre Zimmertür zu erreichen, sie zuzuschlagen und zu verriegeln, und dann hätte sie das Fenster öffnen, sich in die Nacht hinauslehnen und um Hilfe schreien können. Hätte er sie nur angewiesen, dies zu tun … Oder wenn sie von selber darauf gekommen wäre … So aber sprang sie kopflos aus dem Bett, schlüpfte, am ganzen Körper wie Espenlaub zitternd, in ihren Morgenmantel und eilte ins Treppenhaus. Gehorsame Ehefrau bis zuletzt. Polizei rufen, hatte er gesagt. Das Telefon befand sich im Wohnzimmer. Fred besaß zwar zudem ein Handy, aber wo das herumlag, das wusste sie erst recht nicht.
Erst auf der Treppe ging ihr auf, dass sie einen verhängnisvollen Fehler begangen hatte.
Aber da war es bereits zu spät.




Dienstag, 20. Juli
Um halb fünf am Morgen gab es Karen auf, noch etwas Schlaf finden zu wollen, und sie entschied, dass es besser sei, aufzustehen und etwas Sinnvolles zu tun, als sich noch länger im Bett herumzuwälzen und schließlich vollends gerädert zu sein.
Aber was ist schon sinnvoll, dachte sie, was, in meinem Leben, ist schon sinnvoll?
Wolf, ihr Mann schlief noch, er hatte nichts von der Schlaflosigkeit seiner Frau mitbekommen. Das war auch gut so, denn er hätte entweder mit Spott oder mit Vorhaltungen darauf reagiert, und beides hätte Karen – wieder einmal – in Tränen ausbrechen lassen. Sicherlich hätte er sie darauf hingewiesen, dass sie abends zu früh ins Bett ging, daher zwangsläufig auch am nächsten Morgen zu früh aufwachte und schließlich alle mit dem Lamento über ihr nächtliches Wachliegen verrückt machte.
Vielleicht hatte er Recht. Schließlich klang es logisch, was er sagte. Und es hatte leider immer sehr wenig Sinn, ihn anderen Argumenten und Erklärungen zugänglich machen zu wollen. Für Wolf gab es eine Sicht der Dinge, und das war seine, und damit Schluss. Karen wusste selber, dass sie abends zu früh schlafen ging, aber sie war so erschöpft, so kraftlos, dass ihr einfach die Augen zufielen, ganz gleich, was sie tat. Sie kroch in ihr Bett wie eine Kranke, deren Körper am Ende ist, und fiel geradezu übergangslos in einen narkoseähnlichen Schlaf. Aus dem sie gegen halb vier am Morgen ebenso übergangslos aufschreckte und fortan hellwach war, gepeinigt von angstvollen Gedanken, ihre Zukunft und die ihrer Familie betreffend.
Sie schlüpfte in Jeans und T-Shirt, zog ihre Turnschuhe an und schlich aus dem Schlafzimmer. In einem Buch hatte sie gelesen, dass Bewegung an der frischen Luft bei Depressionen hilfreich sein sollte. Sie wusste nicht genau, ob sie depressiv war, aber manche der in dem Buch beschriebenen Symptome fand sie durchaus bei sich wieder.
Aus den Kinderzimmern klang kein Laut. Offensichtlich war es ihr geglückt, niemanden von der Familie aufzuwecken.
Als sie die Treppe hinunterkam, stand Kenzo, der Boxer, schon unten in der Diele und wedelte heftig mit seinem kurzen Schwanz. Obwohl er im Wohnzimmer geschlafen hatte – zur Zeit war das Sofa sein Lieblingsbett –, war es ihm natürlich nicht entgangen, dass Frauchen aufgestanden war und sich angezogen hatte. Auch interpretierte er ihre Turnschuhe sofort richtig: Das sah ganz nach einem frühmorgendlichen Spaziergang aus. Begeistert vollführte er ein paar Luftsprünge, lief zur Haustür und schaute Karen erwartungsvoll an.
»Ich komme ja schon«, wisperte sie ihm zu und griff nach Halsband und Leine, »aber sei schön leise!«

Kurzbeschreibung zu Der fremde Gast. Goldmanns Taschenbücher,...

"Das können nur wenige: fast alles. Aber was Unterhaltungsliteratur angeht, ist Charlotte Link so eine. Sie kann historische Schmökerschinken. Und Gesellschaftsromane. Und ziemlich schlaue Thriller bringt sie auch noch zustande. ´Der fremde Gast´ fällt in die letzte Kategorie: Rebecca Brandt hat gerade ihren Mann verloren, die Frau ist verzweifelt, Selbstmord scheint der einzige Ausweg. Dann aber taucht ein alter Bekannter ihres Gatten auf, im Schlepptau zwei junge Studenten, nette Leute, so scheint´s. Man verabredet sich für eine Segeltour, auf der dann ein Student über Bord geht - und mutmaßlich ertrinkt. Sein Bild prangt Wochen später in der Zeitung, darunter ein Artikel über einen Mord. So weit die halbe Story, bis hierhin hat Frau Link geschätzte sieben Cliffhanger angelegt, einen prima Anfang hingekriegt und auch noch schöne Beobachtungen untergebracht. Sie kann´s halt!"

Beschreibung der Redaktion zu Der fremde Gast. Goldmanns Taschenbücher,...

Rebecca Brandt hat beschlossen, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Nichts kann die junge Witwe über den Tod ihres Mannes hinwegtrösten. Da lernt sie durch Zufall in Südfrankreich die beiden Studenten Inga und Marius kennen und schöpft durch die Freundschaft mit dem jungen Paar neuen Lebensmut. Während eines Segeltörns kommt es zu einem schrecklichen Unfall: Marius fällt über Bord, und schließlich muss davon ausgegangen werden, dass er ertrunken ist. Wochen später erscheint sein Bild in der Zeitung. Im Zusammenhang mit einem furchtbaren Verbrechen in Deutschland wird nach ihm gesucht.

Autorenportrait zu Der fremde Gast. Goldmanns Taschenbücher,...

Charlotte Link, geboren in Frankfurt/Main, ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre psychologischen Spannungsromane sind internationale Bestseller, auch Der Beobachter eroberte wieder auf Anhieb den Spitzenplatz der SPIEGEL-Bestsellerliste. Allein in Deutschland wurden bislang über 20 Millionen Bücher von Charlotte Link verkauft; ihre Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Die Verfilmungen werden im Fernsehen mit enorm hohen Einschaltquoten ausgestrahlt. Charlotte Link lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt/Main.

Portrait

Charlotte Link:
Charlotte Link ist eine der erfolgreichsten deutschen Autorinnen der Gegenwart. Sie wurde 1963 in Frankfurt am Main als Tochter der Autorin Almuth Link geboren. Bereits mit 16 Jahren schrieb Charlotte Link ihr Debütwerk "Die schöne Helena", noch bevor sie ihr Abitur in Usingen absolvierte. Neben Spannungsromanen schrieb sie auch Gesellschaftsromane in englischer Erzähltradition. Viele ihrer Romane wurden verfilmt, wie die Werke "Sturmzeit", "Wilde Lupinen" oder "Die Stunde der Erben". Den Deutschen Bücherpreis in der Kategorie Belletristik erhielt Charlotte Link 2004 für ihren Roman "Am Ende des Schweigens".Allein in Deutschland wurden bislang über 9 Millionen ihrer Bücher verkauft, sie sind in zahlreichen Sprachen übersetzt. Die aktive Tierschützerin engagiert sich bei der PETA für Straßenhunde in der Türkei und Spanien. Momentan lebt Charlotte Link mit ihrem Lebensgefährten und ihren Hunden in Wiesbaden.

Meinung der Redaktion Charlotte Link hat das Schreibtalent im Blut! An der Vielzahl ihrer Romane sieht man, wie produktiv sie ist und wie unterschiedlich sie schreiben kann. Und egal in welchem Genre, ob Krimi oder Gesellschaftsromane, die Bücher von Charlotte Link sind mitreißend und spannend.

Autorenportrait

Charlotte Link, geboren in Frankfurt/Main, ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre psychologischen Spannungsromane sind internationale Bestseller, auch Der Beobachter eroberte wieder auf Anhieb den Spitzenplatz der SPIEGEL-Bestsellerliste. Allein in Deutschland wurden bislang über 20 Millionen Bücher von Charlotte Link verkauft; ihre Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Die Verfilmungen werden im Fernsehen mit enorm hohen Einschaltquoten ausgestrahlt. Charlotte Link lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt/Main.

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12

50

17.08.2011

„Super Spannend !!!”

von Ina aus Potsdam
Ich habe dieses Buch von meiner Ma geschenkt bekommen. Da ich eigentlich keine Lese-Ratte bin, stand das Buch eine ganze Weile im Schrank. Vor ein paar Tagen habe ich es angefangen zu lesen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Es ist so toll geschrieben und man wird regelrecht gefesselt, dass es von mir dafür fünf Sterne erhält. Kann ich nur empfehlen!

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40

12.05.2011

„Charlotte Link - Der fremde Gast”

von einer Kundin oder einem Kunden
Inga und ihr Mann Marius sind auf dem Weg ans Meer. Marius hatte die Idee einfach zu trampen. Sie werden von Maximilian mit nach Frankreich genommen wo sie Rebecca kennenlernen. Was so idyllisch begann wird zum Alptraum, denn Marius beginnt sich seltsam zu verhalten, dass selbst seine Frau ihn nicht wieder erkennt.

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40

06.08.2010

„sehr spannend”

von Blacky (blacky-book@live.de) Top-10 Rezensent Top 10 Rezensent
Beschreibung :
Rebecca Brandt hat beschlossen, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Nichts kann die junge Witwe über den Tod ihres Mannes hinwegtrösten. Da lernt sie durch Zufall in Südfrankreich die beiden Studenten Inga und Marius kennen und schöpft durch die Freundschaft mit dem jungen Paar neuen Lebensmut. Während eines Segeltörns kommt es zu einem schrecklichen Unfall: Marius fällt über Bord, und schließlich muss davon ausgegangen werden, dass er ertrunken ist. Wochen später erscheint sein Bild in der Zeitung. Im Zusammenhang mit einem furchtbaren Verbrechen in Deutschland wird nach ihm gesucht.

Nach obiger Beschreibung hatte ich mir die Geschichte etwas anders vorgestellt. Allerdings übertraf dann die Realität meine Vorstellungen.
Es war sensationell spannend von Anfang bis Ende.
Es gab immer wieder unerwartete Wendungen in der Geschichte.
Für mich war es das erste Buch von Charöotte Link und ich bin derart begeistert, dass mit Sicherheit weitere folgen werden.

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40

13.06.2010

„Anders als man erwartet”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Rebecca hat nach dem Tod ihres Mannes beschlossen sich umzubringen. Doch kurz bevor sie den entscheidenden Schritt tun kann, bekommt sie Besuch von einem alten Freund, Maximilian. Der hat unterwegs 2 Anhalter mitgenommen, Inga und Marius. Durch die Begegnung mit den 3 bekommt Rebecca neuen Lebensmut. Sie leiht den beiden jungen Leuten sogar ihre kleine Segelyacht. Doch während dieses Segeltörns wird Marius gewalttätig gegenüber Inga und während des Streits geht Marius über Bord. Inga versteht die Welt nicht mehr, was ist nur mit Marius geschehen? Als sein Bild in der Zeitung erscheint und nach ihm im Zusammenhang mit einem brutalen Doppelmord gesucht wird bricht für Inga eine Welt zusammen. Doch das soll noch nicht alles gewesen sein.....
Charlotte Link wäre nicht Charlotte Link, wenn dieser Roman einen nicht bis zur letzten Minute in Atem halten würde, und wenn sie nicht doch noch eine Wendung eingebaut hätte, die dann doch wieder alles in einem anderen Licht erscheinen lässt.

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50

21.04.2010

„Super spannend”

von Ariane Wenzdorfer aus Knittlingen
Ich habe schon einige Bücher von Charlotte Link gelesen, aber dieses hat mir bis jetzt am besten gefallen. Es ist durch und durch spannend und hat einige unerwartete Wendungen, wie es sie bei Charlotte Link des öfteren gibt. Muss man einfach lesen.

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Das Haus der Schwestern, Am Ende des Schweigens, Die Rosenzüchterin

40

06.07.2009

„Die ganze Zeit ein angenehmes Prickeln...”

von Silke aus Erfurt (silke_ruhmannseder@web.de) Top-10 Rezensent Top 10 Rezensent
Dieses Buch wurde mir ausgeliehen mit den Worten: „Das musst du lesen!“ und wie bei fast allen Büchern die ich mir nicht selber gekauft habe, tat ich mich etwas schwer das Buch zur Hand zu nehmen. Also lag es erst mal ein paar Wochen bei mir. Jedenfalls habe ich es jetzt gelesen und frage mich, warum ich mich so schwer getan habe.

Es war mein erstes Buch welches ich von Charlotte Link gelesen habe und ich finde ihre Art zu schreiben sehr spannend, besonders bei den letzten Seiten bin ich bald geplatzt vor Spannung. Aber ich kann sagen, eine gewisse Grundspannung oder so ein Prickeln habe ich immer während des Lesens verspürt.

Ich kann nur sagen, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt... Möchte nicht zuviel verraten, da ihr es ja sicher selber lesen wollt.

Viel Spaß und Spannung dabei...

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50

22.03.2008

„Raffiniert und abgründig”

von CaWa - die Leseratte aus Hilden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Die junge Witwe Rebecca beschließt, ihrem Leben ein Ende zu setzen - sie kann den Tod ihres Mannes nicht verwinden.

Doch es kommt anders: unerwartete Besucher treffen in ihrem Ferienhaus in Südfrankreich ein: Maximilian, ein alter Freund ihres Mannes und zwei Anhalter, die er unterwegs aufgegabelt hat.

Einer der Anhalter verschwindet bald darauf während einer Segeltörn spurlos.

Was ist geschehen?? Diese Frage beantwortet das Buch in raffinierter Art und Weise. Spannung bis zum Schluß.

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40

10.11.2007

„Hatten wir doch schon mal...”

von Sandra aus der Schweiz
Die Autorin versteht es wieder gut, die Leser auf falsche Fährten zu führen. Gut durchdachtes, spannendes Buch. Leider sind ein paar Komponente dieser Geschichte nicht neu, das Ferienhaus in Frankreich, die durchgeschnittene Telefonleitung... das weckte alles ein deja vu Gefühl bei mir.
Aber ansonsten gibts nichts zu bemängeln!

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40

25.10.2007

„gespannt aufs Ende”

von amMeer aus Ostholstein
ein Buch, das spannend ist und unterhält

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Der Verehrer

50

09.07.2007

„Gänsehaut...”

von Jvonne
... garantiert, sehr spannendes Buch, einfach der absolute Hammer, man wird richtig gempackt von diesem Buch und mitgeriessen...

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Die Täuschung

50

14.06.2007

„TOP TOP TOP”

von Rilke aus Wien
Einfach toll ! Charlotte Link ist die Meisterin der Spannung ;-)
Ich habe mich schon sehr auf diese Buch gefreut und wurde in keinster Weise enttäuscht.
Es fasziniert mich ,mit welcher Raffinesse sie es immer wieder schafft, Geschichten miteinander zu verbinden um sie dann in einem explosiven Ganzen enden zu lassen.

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20

12.01.2007

„EXtrem langatmig”

von einer Kundin oder einem Kunden
Am Ende war ich von diesem Buch sehr enttäuscht. Ich habe fast ein halbes Jahr gebraucht um es durchzulesen und mich immer wieder damit motiviert, das es immerhin von Charlotte Link geschrieben wurde, aber ich fand es zu zäh, langatmig und langgezogen.Ich würde eher andere Bücher von Charlotte Link bevorzugen, dieses ist langweilig.

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10

15.08.2006

„wenn ich das gewußt hätte”

von honeypie
ich habe mich sehr auf den neuen Roman von C.Link gefreut und anfangs war er auch so spannend wie ich es von ihr gewöhnt bin. Dann wurde leider die Kindesmißhandlung des Hauptdarstellers zum zentralen Thema und das ist eine Themengebiet,auf das ich nicht vorbereitet war und es ist mir sehr schwer gefallen, das Buch bis zum Ende weiterzulesen. Hätte ich um dieses Thema gewußt, dann hätte ich das Buch nie gelesen. Die ganze (an sich sehr gute Geschichte) hat einen sehr faden Beigeschmack und ich kann das Buch nicht mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

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50

24.07.2006

„Verdienter Bestseller!!”

von Maja
Einfach nur Spannend.
Zwei Geschichten wo man am Anfng denkt, was sie mit ein ander zu tun haben. Und es ist schwer vorher nicht zu viel zu verraten und spannung aufzubauen damit man erst am Ende weiß wie ausgeklügelt die ganze Geschichte ist. Lob an die Autorin!

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50

15.07.2006

„Ausgezeichnet! Super Roman!”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Emlichheim
Ich habe mir dieses Buch Anfang Juni bestellt und habe es seit kurzem zu Ende gelesen. Es war von Anfang an ein super Buch, auch wenn es erst nach und nach immer spannender wurde. Wenn man einmal angefangen hat zu lesen, will man gar nicht mehr aufhören, besonders wenn es dem Ende zu geht. Daher kann ich dieses Buch nur weiterempfehlen!

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50

30.06.2006

„Spannung pur”

von Dabis Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Der Roman fängt auf den ersten Seiten abgesehen vom Prolog ganz ruhig und harmlos an, bis die Spannung abrupt einsetzt, ständig steigt und nicht mehr abfällt. Spannung pur! Es fällt einem schwer, dieses Buch aus der Hand zu legen.
Empfehlenswert!

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Niemand ist sicher (3-932069-35-8)

50

19.03.2006

„Großartig und sehr spannend”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Hamburg
Ich verschlinge gerade ein Charlotte-Link-Buch nach dem nächsten...

1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

27.02.2006

von einer Kundin oder einem Kunden aus Frankfurt am Main
War super spannend, konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Der Schluß war überraschend, unerwartet, aber gut ...

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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40

24.01.2006

„Spannend”

von Sabine
In den ersten Kapiteln zunächst sehr verwirrend,da viele einzelne Geschichten erzählt werden, die schließlich dann alle zusammen eine Geschichte ergeben. Da muß man sich dann erst einmal durch kämpfen. Später kann man dieses Buch jedoch nicht mehr aus der Hand legen. Es ist total spannend und das Ende doch sehr überraschend. Habe mir daher gleich noch ein Buch "Die Rosenzüchterin" von C. Link gekauft.

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30

31.12.2005

„Naja....da hatte ich mehr erwartet!!!”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Moers
Dies war der erste Roman, den ich von der Autorin Charlotte Link gelesen habe ich muss sagen, dass ich sehr enttäuscht bin! Die Handlung ist zunächt sehr verwirrend, weil immer zwischen verschiedenen Personen und Handlungssträngen gesprungen wird. Man weiß zunächt nich, wie die einzelnen Charaktäre eigntlich zusammenwirken. Weiterhin könnte man von den knapp 480 Seiten des Buches gut und gerne 100 wegglassen, ohne das man etwas wichtiges versäumen würde. Die Autorin schweift ab und an vom Thema ab, wie z. B., dass sie lang und breit die Eheprobeme einer Frau beschreibt! Der Schreibstil von Frau link ist flüssig und man kann das Buch in relativ kurzer Zeit lesen!

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