Aktion: Kaufen Sie 1 OYO II oder TouchMe eReader und das von Ihnen gekaufte, günstigste eBook erhalten Sie kostenlos! Max. eBook Wert: 35.-

Neukunde?

Hier starten

Erweiterte Suche

Depression. Goldmanns Taschenbücher, Band 21923

Wege aus der dunklen Nacht der Seele

buch
CHF 18.90
auf Merkliste

versandkostenfrei

Versandfertig innert 1-2 Werktagen.

Artikeldetails zu Depression. Goldmanns Taschenbücher,...

AutorRuediger Dahlke

Untertitel Wege aus der dunklen Nacht der Seele

Abbildungsvermerk 2010. 18,5 cm

  • bol.ch-Verkaufsrang16.747
  • ISBN-103-442-21923-X
  • ISBN-139783442219230
  • Verlag Goldmann Taschenbuch
  • ReiheGoldmanns Taschenbücher
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten546
  • Veröffentlicht22.03.2010
  • Gewicht454g
  • SpracheDeutsch

Mehr Artikel von

Weitere Artikel zum Thema

Verwandte Kategorien

Leseprobe aus Depression. Goldmanns Taschenbücher,...

Anfangs wollt ich fast verzagen, Und ich glaubt, ich trüg es nie; Und ich hab es doch getragen, Aber frag mich nur nicht, wie?
Heinrich Heine


Eine Antwort und Ergänzung finden wir bei Khalil Gibran in seinem Buch Der Wanderer:
Eine Auster sprach zu ihrer Nachbarin: »Ich trage großen Schmerz in mir. Schwer ist er und rund, und ich habe große Not.«
Die andere Auster antwortete mit überheblicher Selbstzufriedenheit: »Gelobt sei der Himmel und das Meer, denn ich habe keine Schmerzen. Es geht mir gut, innen und außen.« In diesem Augenblick kam ein Krebs vorbei und hörte die beiden Austern. Darauf sagte er zu derjenigen, die innen wie außen unversehrt war: »Ja, dir geht es wohl gut; doch der Schmerz, den deine Nachbarin in sich trägt, ist eine Perle von hinreißender Schönheit.«
»Über Depression zu schreiben schmerzt, macht traurig, vereinsamt und belastet«, meint Andrew Solomon, der - selbst depressiv - ein sehr ausführliches und beeindruckendes Buch über Depression geschrieben hat.* Vielleicht habe ich mich deshalb lange gewehrt, dieses Buch anzugehen. Andererseits gab es viele Hinweise, dass das Thema in unserer Zeit immer stärker in den Vordergrund drängt. Außerdem liegen so viele Chancen in der Depression, wenn man sie durchlebt und sich die Möglichkeit zugesteht, an dieser Nachtmahrfahrt der Seele zu wachsen. Aus der Psychotherapie kenne ich viele Mut machende Erfahrungen, vermittelt von Patienten, die nach dem Erlebnis der dunklen Reise nicht nur wieder auftauchten und in ihr vorheriges Leben zurückkehrten, sondern deutlich gereifter und glücklicher waren. Und es wäre so notwendig, dass solches Weiterkommen häufiger gelingt, denn das Thema eilt heute wie eine mächtige Welle auf uns zu.
Ich habe dieses Buch dann doch sehr gern geschrieben, weil es auch in eine Zeit fiel, die für mich ebenfalls durch eine Reise geprägt war - durch das besondere Land einer besonderen Fastenzeit, die mich in Erfahrungsbereiche führte, die ich nicht kannte und die große Nähe zu den Themen der Depression mit sich brachten. Zurückgekehrt kann ich sagen - ohne forschend, mitfühlend und schreibend selbst depressiv zu werden -, dass ich froh bin, durch den Reichtum beschenkt worden zu sein, der in den Tiefen der Depression verborgen liegt und der von so vielen großen Künstlern in deren Depression und Melancholie zu Tage gefördert wurde. Somit ist dieses Buch, zusammen mit der CD gleichen Titels, auch ein homöopathischer Versuch, mittels aus Depression und Melancholie inspirierter Kunst der Depression gerecht und hoffentlich sogar Herr zu werden. Damit ist gemeint, die Depression als notwendige Etappe des Lebensweges zu begreifen, deren Sinn darin liegt, wieder mit dem Leben fließen zu lernen - und das auf einem ganz neuen Niveau.
Für mich selbst kann ich sagen, dass das Vertiefen in die Kunst des Depressiven und der großen Depressiven sowie das damit verbundene Schreiben eine im wahrsten Sinne des Wortes wundervolle Zeit war. Ich würde mir und meinen Leserinnen und Lesern wünschen, dass dies in irgendeiner Weise für sie spürbar wird. Und warum sollte Kunst uns nicht auch durch Depressionen hindurchhelfen? Schließlich hat sie so vielen Künstlern in ihrem Kampf mit den eigenen Depressionen im wahrsten Sinne des Wortes das Leben erhalten und lebenswert gemacht und uns - sozusagen als Abfallprodukte - zeitlose Kunstwerke beschert.
Seminyak auf Bali, Januar 2006Ruediger Dahlke


Über den schwierigen Umgang mit der Depression - eine Einführung


Die Zahl der an Depressionen Erkrankten steigt seit den letzten Jahrzehnten gewaltig an, und diese Entwicklung wird immer mehr zu einer Bedrohung. Obwohl es sich bei der Depression sicher um das qualvollste aller Krankheitsbilder und um eine potenziell tödliche Volkskrankheit handelt, wird sie noch immer weitgehend tabuisiert. Zum einen geschieht es wohl, weil die Erkrankung in den Bereich der Psychiatrie fällt, mit dem die meisten Menschen noch weniger zu tun haben wollen als mit dem Rest der Medizin. Zum anderen mag es sein, weil die Depression sehr stark mit uns, unserer Kultur und den ihr innewohnenden Problemen verbunden ist. So kommt es, dass in Deutschland die Hausärzte gerade einmal jeden hundertsten psychisch angeschlagenen Patienten zum Psychiater überweisen. Jede zweite Depression bleibt (ärztlicherseits) unerkannt.
Das Elend geht aber weiter, wenn der Patient zum Psychiater - oder oft zum Neurologen, der mit der Materie eigentlich gar nichts zu tun hat - in die Sprechstunde kommt. Beide zögern dann viel zu oft, den Patienten in eine Klinik einzuweisen. Entgegen all den Vorurteilen und Ängsten vor der Psychiatrie gibt es aber Betroffene, die verzweifelt bemüht sind, in eine Klinik aufgenommen zu werden, und dies einfach nicht schaffen, weil sie von dem behandelnden Arzt nicht eingewiesen werden und eine Selbsteinweisung jedenfalls in Deutschland nicht möglich ist.
Heute gibt es über die Verbreitung von Depressionen unterschiedliche Angaben, deren einzige Gemeinsamkeit ist, dass die Zahlen immer erschreckend hoch sind. Der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge erlebt jede fünfte Frau und jeder zehnte Mann im Leben mindestens einen depressiven Schub. Demnach macht die Depression heute in den Industrienationen den zweitgrößten Anteil an der Krankheitslast aus. In den armen Dritte-Welt-Ländern steht sie schon an vierter Stelle. Von allen Krankheitsbildern verursachen Depressionen mit Abstand die höchsten Kosten.
Laut Forsa-Umfrage antwortet in Deutschland jeder Zweite auf die Frage: »Haben Sie oder ein Mitglied Ihrer Familie schon einmal an Depressionen gelitten?« mit einem Ja. Von den Befragten haben 20 Prozent selbst schon daran gelitten, knapp 30 Prozent die Erkrankung in der Familie miterlebt.
Bei 15 Prozent der Betroffenen wird aus dem Depressionsschub ein chronisches Leiden, wobei die Dunkelziffer naturgemäß enorm hoch ist. Auch ist gar nicht sicher, ob die geschlechtsspezifische Häufung unter Frauen, die vielfach angegeben wird, wirklich existiert. Männer neigen wohl einfach dazu, ihre Depression zu überspielen, indem sie in Arbeit, Sport oder Konsum flüchten und sie gar nicht erst diagnostizieren lassen.
»Wir stehen vor einer epidemischen Ausbreitung der depressiven Erkrankungen«, sagt der Psychologieprofessor und Depressionsforscher Hans-Ulrich Wittchen (Universität Dresden und Max-Planck-Institut für Psychiatrie, München).
Dafür spricht auch, dass unter den 19 Millionen chronisch depressiven Amerikanern schon zwei Millionen Kinder sind. Dort ist das durchschnittliche Erkrankungsalter in einer einzigen Generation um zehn Jahre auf sechsundzwanzig gesunken.

Kurzbeschreibung zu Depression. Goldmanns Taschenbücher,...

Zeitkrankheit Depression: Millionen leiden an ihr und die Zahl depressiver Erkrankungen nimmt weiter zu


Depression oder deren mildere Variante, die Melancholie, sind keine Erfindung der Neuzeit, aber sie sind heute dramatisch auf dem Vormarsch.


Ruediger Dahlke analysiert in diesem Buch die Psychodynamik der Depression, die letztendlich einem einfachen Muster gehorcht: einer Diskrepanz zwischen den Erwartungen/ Hoffnungen und der subjektiv empfundenen Realität des Betroffenen.


Dahlke zeigt, wie wir unsere unbewussten Vorstellungen aus dem Schatten befreien und alte Muster loslassen können. Praktische Übungen helfen, die blockierte Lebensenergie freizusetzen, Boden unter die Füße zu bekommen und das Leben wieder aktiv zu gestalten.


Autorenportrait zu Depression. Goldmanns Taschenbücher,...

Dr. med. Ruediger Dahlke, Jahrgang 1951, Medizinstudium in München, Weiterbildung in Naturheilweisen und Psychotherapie. 27 Jahre als Psychotherapeut in München und Johanneskirchen tätig. 2009 feierte das von ihm mitbegründete Heil-Kunde-Zentrum Johanniskirchen 20-jähriges Jubiläum. Heute ist er als Fastenarzt, Seminarleiter und Vortragender international tätig. 2012 nimmt das von ihm mitgegründete Seminarzentrum TamanGa in Gamlitz in der Südsteiermark seine Arbeit auf. Seine Bücher zur Psychosomatik unter Einbezug spiritueller Themen wie "Krankheit als Symbol", "Depression - Wege aus der dunklen Nacht der Seele" oder "Krankheit als Sprache der Seele" sind Bestseller und liegen in 25 Sprachen vor. Die Trilogie der Bücher "Die Schicksalsgesetze - Spielregeln fürs Leben", "Das Schattenprinzip" und "Lebensprinzipien" stellen zusammen mit den zugehörigen CDs die Grundlage des ganzheitlich-spirituellen Weltbildes dar.
Weitere Informationen unter www.dahlke.at und www.mymedworld.cc

Portrait

Margit Dahlke:
Margit Dahlke arbeitet seit über zwanzig Jahren als Psychotherapeutin und hat ihre Erfahrungen in Bücher mit eingebracht.
Ruediger Dahlke:
Dr. med. Rüdiger Dahlke, Jahrgang 1951, studierte Medizin in München. Weiterbildung zum Arzt für Naturheilweisen, in Psychotherapie und Homöopathie. Seit 1978 ist er als Psychotherapeut, Fasten-Arzt und Seminarleiter tätig. Als Autor und Referent ist er eine Instanz im Bereich der Psychosomatischen Medizin und Gesundheitsbewegung. Im Heil-Kunde-Zentrum Johanniskirchen/Niederbayern wird seine Arbeit seit 15 Jahren in die Praxis umgesetzt. Seine Fasten-Seminare "Körper - Tempel der Seele" (für Einsteiger) und "Fasten - Schweigen & Meditieren" (für Fortgeschrittene) erfreuen sich regen Zuspruchs.

Autorenportrait

Dr. med. Ruediger Dahlke, Jahrgang 1951, Medizinstudium in München, Weiterbildung in Naturheilweisen und Psychotherapie. 27 Jahre als Psychotherapeut in München und Johanneskirchen tätig. 2009 feierte das von ihm mitbegründete Heil-Kunde-Zentrum Johanniskirchen 20-jähriges Jubiläum. Heute ist er als Fastenarzt, Seminarleiter und Vortragender international tätig. 2012 nimmt das von ihm mitgegründete Seminarzentrum TamanGa in Gamlitz in der Südsteiermark seine Arbeit auf. Seine Bücher zur Psychosomatik unter Einbezug spiritueller Themen wie "Krankheit als Symbol", "Depression - Wege aus der dunklen Nacht der Seele" oder "Krankheit als Sprache der Seele" sind Bestseller und liegen in 25 Sprachen vor. Die Trilogie der Bücher "Die Schicksalsgesetze - Spielregeln fürs Leben", "Das Schattenprinzip" und "Lebensprinzipien" stellen zusammen mit den zugehörigen CDs die Grundlage des ganzheitlich-spirituellen Weltbildes dar.
Weitere Informationen unter www.dahlke.at und www.mymedworld.cc

Bewertung unserer Kunden zu Depression. Goldmanns Taschenbücher,...

Wie ist Ihre Meinung zu „Depression. Goldmanns Taschenbücher,...”?

Geben Sie Ihre Bewertung ab. Jetzt rezensieren und 2 CHF kassieren.

BonusprogrammHilfe

Miles & More

18 Meilen sammeln

4631 Meilen einlösen

--> --> -->