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Das Wörterbuch der Liebenden

Das Wörterbuch der Liebenden

Roman

buch
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Artikeldetails zu Das Wörterbuch der Liebenden

AutorDavid Levithan

Untertitel Roman

  • ISBN-103-86220-004-3
  • ISBN-139783862200047
  • Verlag Graf Verlag
  • ÜbersetzerAndreas Steinhöfel
  • Einbandartgebunden
  • Seiten211
  • Veröffentlicht11.08.2010
  • GenreRoman
  • Gewicht322g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelThe Lover's Dictionary

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Kurzbeschreibung zu Das Wörterbuch der Liebenden

Hast du gemerkt, dass ich mich in meinem Internet-Profil zwei Jahre jünger gemacht habe? - Welch pure Seligkeit, als wir den Küchentisch unter den bestirnten Himmel stellten, um alfresco zu essen. - Ob es eine gute Idee ist, zusammenzuziehen? Sollen nicht wenigstens unsere Bücher eigene Regale behalten? - Du wirst doch nicht etwa Doisneaus Kuss aufhängen. Ich will es nicht wissen, wenn du mir sagst, du hättest mir etwas zu sagen... Ein Wörterbuch der anderen Art: Jeder Eintrag erzählt einen Schritt der Annäherung, der immer größer werdenden Nähe, aber damit auch der Verletzlichkeit. Literarisch raffiniert und romantisch, frisch und modern fängt es die beinahe alltäglichen Gefühlsstürme der Liebe ein: Momente des größten Glücks und des Genervtseins, großer Erwartung und kleiner Ernüchterung, und der einzigen Gewissheit, dass Liebe nun mal das Flüchtigste auf der Welt ist.

Autorenportrait zu Das Wörterbuch der Liebenden



David Levithan, geboren 1972, wurde als Autor dreier preisgekrönter Romane für Jugendliche bekannt, die er mit der Co-Autorin Rachel Cohn verfasste. Das Wörterbuch der Liebenden war sein literarischer Durchbruch. ?Die schönste Zusammenfassung von Liebe und (Zusammen-)leben, die ich seit langem gelesen habe ? grandios! ?, schwärmte Christine Westermann auf WDR2. Der Autor lebt in New York.


Portrait

David Levithan:
David Levithan ist renommierter Jugendbuchautoren und seit langem miteinander befreundet. Er lebt in Hoboken/New Jersey.
Andreas Steinhöfel:
Andreas Steinhöfel, geb. 1962, Studium der Anglistik, Amerikanistik und Medienwissenschaften in Marburg. Tätig als Übersetzer, schreibt Drehbücher und rezensiert Jugendliteratur für die FAZ und DIE ZEIT. Zahlreiche Veröffentlichungen von Kinder- und Jugendbüchern mit nationaler und internationaler Auszeichnung. 2009 erhielt Andreas Steinhöfel den 'Erich Kästner Preis für Literatur'.

Autorenportrait



David Levithan, geboren 1972, wurde als Autor dreier preisgekrönter Romane für Jugendliche bekannt, die er mit der Co-Autorin Rachel Cohn verfasste. Das Wörterbuch der Liebenden war sein literarischer Durchbruch. ?Die schönste Zusammenfassung von Liebe und (Zusammen-)leben, die ich seit langem gelesen habe ? grandios! ?, schwärmte Christine Westermann auf WDR2. Der Autor lebt in New York.


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40

10.06.2011

„Was macht Liebe aus?”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Wuppertal
"Das Wörterbuch der Liebenden" ist eine andere Art Roman als die, die man sonst kennt. Es wird keine zusammenhängende Geschichte erzählt, sondern in "Lexikonartikeln" beschreiben (wenn ichs richtig durchschaut hab) beide Teile eines Liebespaares einzelne Stationen ihrer Beziehung, vom Kennenlernen über das erste Date über die erste Beziehungskrise und alles, was dazwischen passiert bis zum Zusammenziehen.

***********möglicher Spoiler*****************
Ein Beispiel aus dem Buchstaben F:
flagrant, adj. schamlos, Adj.
Ich stand mitten im Raum, und du hast das Badezimmer einfach verlassen, ohne die Zahnpastatube zuzumachen.
**************Spoilerende********************

Auch die Alltagsprobleme werden also nicht ausgelassen.

Nach den durchwachsenen Rezis hier war ich sehr gespannt darauf, was mich bei diesem Buch nun erwarten würde. Ich hab es über einen Tag verteilt gelesen und muss sagen, es liest sich sehr flüssig. Am besten konnte ich es jedoch abends, als ich nicht mehr so ganz fit war, lesen, weil man dann nicht mehr so genau nachdenkt, sondern mein Kopf sich die Geschichte drumherum zusammengesponnen hat. Da die Ereignisse alphabetisch und nicht chronologisch angeordnet sind liest man es am besten ohne große Unterbrechungen, dann hat man die wesentlichen Dinge noch präsent.

Ein etwas anderer Roman, dem man - meiner Meinung nach - ruhig eine Chance geben kann, der aber wahrscheinlich nicht für jeden etwas ist.

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30

10.03.2011

„Das Wörterbuch der Liebenden”

von Ikopiko aus Hesel
Das Wörterbuch der Liebenden

Mit seinem „Wörterbuch der Liebenden“ hat David Levithan mal etwas anderes auf den Buchmarkt gebracht. Das Buch ist alphabetisch gegliedert wie ein herkömmliches Wörterbuch, und dies ist auch schon die einzige Gliederung.

Im Stil eines Nachschlagewerkes hat Levithan eine Liebesgeschichte geschrieben. Kurze Beschreibungen zu einzelnen Wörtern regen zum Nachdenken an. Über die Liebe im Allgemeinen, aber auch über die eigene Beziehung.

Mehr als diese Anregung zum Nachdenken hat dieses Buch jedoch auch nicht bei mir an Eindrücken hinterlassen. Da keine in sich geschlossene Geschichte dahinter steckt, wurde das Lesen für mich nach einer Weile langweilig. Auch hat mich der philosophische Schreibstil nicht überzeugt.

Fazit:

Eine neue Idee ein Buch zu schreiben. Leider ist sie bei mir nicht auf fruchtbaren Boden gefallen. Ich gebe diesem Buch zwei bis drei von fünf Punkten.

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20

12.02.2011

„Fragmente einer Liebe ”

von einer Kundin oder einem Kunden
Unter einer "poetischen Manhattan-Love-Story" (siehe Klappentext) hätte ich mehr erwartet. Was heißt mehr? Poetisch ist sie auf jeden Fall geschrieben. Stellenweise sogar zu poetisch, zu hintergründig, zu unklar.

Aber wo ist die Story? Mehrere Love-Short-Stories - ja. Aber eine richtige Geschichte, mit richtigem Inhalt - nein.

Es geht um "ich" und "du". Es werden keine Namen genannt. "Ich" ist der Erzähler. Wörterbuchartig schreibt "ich" Erlebnisse mit "du" auf. Dass es dabei gar nicht chronologisch zugehen kann, ist eigentlich klar. Man liest verschiedene Episoden ihrer Liebe. Man liest über den Alltag eines Paares. Mal streiten sie sich, mal lieben sie sich. Mal stehen sie kurz vor dem Ende, mal fangen sie wieder neu an.

Trotz dieser Knappheit, kann man sich recht gut in die Charakere einfühlen. Was heißt in die Charaktere? Eigentlich könnte man auch sagen "in sich selber einfühlen". Die Protagonisten haben keine Namen. Es sind "ich" und "du". Und es könnten wirklich ich und du sein. Wir alle.

Somit ist dieses Werk für mich auch eher schon fast eine Art Lehrbuch ( À la das erwartet dich, wenn du verliebt bist, wenn du eine Beziehung führst.), denn ein "richtiger" Roman. Hierunter verstehe ich wiegesagt das Entfalten einer richtigen Geschichte. Mit einem "richtigen" Abschluss.

Zwischen den einzelnen Episoden ist zwar ein ganz kleiner roter Faden erkennbar. Ich hätte mir aber gewünscht, habe es eigentlich auch erwartet, dass aus diesem kleinen Faden am Ende ein ganzes Knäuel wird. Doch auch der letze Eintrag könnte überall stehen. Er gibt keinerlei Hinweis darauf, was nun aus den zwei Liebenden geworden ist.

"Wir enthüllen unsere Geschichte einander nicht chronologisch. Es ist nicht so, als könnten wir unser Gegenüber auf einen Stuhl pflanzen und sagen: >>Erzähl mir alles<<, und dann aufstehen und seine gesamte Vorgeschichte kennen." (S.61)

Dieses Zitat beschreibt das Buch bzw. dessen Inhalt meiner Meinung nach sehr gut. Wir kennen nicht die gesamte Vorgeschichte, auch nicht die "Nachgeschichte", wurden nur Zeugen von Geschehnissen, einzelnen Fragmenten, innerhalb dieser.

Ich finde das schade.

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40

09.01.2011

„Liebe mal anders”

von Ritja aus Deutschland
David Levithan hat ein schönes Wörterbuch der Liebe entwickelt. Wörter, die mit der Liebe zu tun haben, werden hier alphabetisch in eine Geschichte eingebaut. Zwei Menschen lernen sich über das Internet kennen und verlieben sich. Sie haben unterschiedliche Erfahrungen mit Partnern gemacht und gehen daher auch anders mit den (Lebens-)Situationen um. Er beschreibt seine Gefühle, seine Gedanken und ihren Betrug an ihm. So mancher Buchstabe bzw. so manches Wort und dessen Anteil in der Geschichte regt zum Nachdenken an. Welche Bedeutung hat das Wort in der eigenen Liebesgeschichte? Kommt es darin überhaupt vor? Gibt es andere Wörter, die man als Liebende/r verwenden würde? Ein Buch zum Schmökern und Nachdenken (wenn man will...kein Muss!).

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20

14.12.2010

„Für Liebende?! - eher nicht”

von Antje Schmalzbauer aus Sünching
Sie lernten sich im Internet kennen und er (Ich-Erzähler) beschreibt die Beziehung mit allen Höhen und Tiefen. Von himmelhochjauchzend und großer Liebe bis zu Betrug und Zweifel. Mehr kann man zum Inhalt fast nicht sagen.
Der Leser muss sich die Geschichte zum großen Teil selbst zusammen reimen, da das Buch im Wörterbuch-Stil verfasst ist und keinem chronologischen Ablauf folgt. Und auch in diesem Nicht-Ablauf ist noch viel Sprunghaftigkeit und oft auch wenig Text. Ich musste mich auf eine neue Art zu lesen einlassen, nicht Kapitel für Kapitel, sondern einfach mal irgendwo anfangen und in irgendeine Richtung weiterlesen. Vielleicht auch ein Grund, warum ich diese Rezension jetzt so lange vor mir hergeschoben habe. Ein weiterer Grund ist, dass mir das Buch nicht so viel Spaß gemacht hat, wie ich erst dachte. In meinem Leseeindruck hatte ich mich sehr positiv geäußert und war sehr gespannt auf das Buch, das muss ich, nachdem ich es gelesen habe, revidieren. Der Autor schreibt stellenweise sehr poetisch, hinterlässt aber keinen bleibenden Eindruck. Die beiden Personen sind irgendwie nicht fassbar und das hat es für mich bald langweilig gemacht.
Das Cover gefällt mir gut, allerdings hätte ich dem Ganzen eher den Titel "Wörterbuch der Entliebten" gegeben. Denn für wahre Liebende ist es zu inhaltslos und ungeeignet. Der Übersetzer hat die einzelnen Wörter schon sehr frei übersetzt und sie so aus dem Zusammenhang und dem Sinn gerissen. Vielleicht könnte das Original mehr punkten.
Gekauft hätte ich mir das Buch nicht, es ist auch ziemlich teuer für gerade mal ein bisschen über 200 Seiten. Ich werde es auch nicht verschenken, denn dafür ist es nicht gut genug.

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20

14.12.2010

„Für Liebende?! - eher nicht”

von Antje Schmalzbauer aus Sünching
Sie lernten sich im Internet kennen und er (Ich-Erzähler) beschreibt die Beziehung mit allen Höhen und Tiefen. Von himmelhochjauchzend und großer Liebe bis zu Betrug und Zweifel. Mehr kann man zum Inhalt fast nicht sagen.
Der Leser muss sich die Geschichte zum großen Teil selbst zusammen reimen, da das Buch im Wörterbuch-Stil verfasst ist und keinem chronologischen Ablauf folgt. Und auch in diesem Nicht-Ablauf ist noch viel Sprunghaftigkeit und oft auch wenig Text (für 18 Euro).
Ich musste mich auf eine neue Art zu lesen einlassen, nicht Kapitel für Kapitel, sondern einfach mal irgendwo anfangen und in irgendeine Richtung weiterlesen. Vielleicht auch ein Grund, warum ich diese Rezension jetzt so lange vor mir hergeschoben habe. Ein weiterer Grund ist, dass mir das Buch nicht so viel Spaß gemacht hat, wie ich erst dachte. In meinem Leseeindruck hatte ich mich sehr positiv geäußert und war sehr gespannt auf das Buch, das muss ich, nachdem ich es gelesen habe, revidieren. Der Autor schreibt stellenweise sehr poetisch, hinterlässt aber keinen bleibenden Eindruck. Die beiden Personen sind irgendwie nicht fassbar und das hat es für mich bald langweilig gemacht.
Das Cover gefällt mir gut, allerdings hätte ich dem Ganzen eher den Titel "Wörterbuch der Entliebten" gegeben. Denn für wahre Liebende ist es zu inhaltslos und ungeeignet. Der Übersetzer hat die einzelnen Wörter schon sehr frei übersetzt und sie so aus dem Zusammenhang und dem Sinn gerissen. Vielleicht könnte das Original mehr punkten.
Gekauft hätte ich mir das Buch nicht, es ist auch ziemlich teuer für gerade mal ein bisschen über 200 Seiten. Ich werde es auch nicht verschenken, denn dafür ist es nicht gut genug.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

20

13.12.2010

„Für Liebende?! - eher nicht”

von Antje Schmalzbauer aus Sünching
Sie lernten sich im Internet kennen und er (Ich-Erzähler) beschreibt die Beziehung mit allen Höhen und Tiefen. Von himmelhochjauchzend und großer Liebe bis zu Betrug und Zweifel. Mehr kann man zum Inhalt fast nicht sagen.
Der Leser muss sich die Geschichte zum großen Teil selbst zusammen reimen, da das Buch im Wörterbuch-Stil verfasst ist und keinem chronologischen Ablauf folgt. Und auch in diesem Nicht-Ablauf ist noch viel Sprunghaftigkeit und oft auch wenig Text. Ich musste mich auf eine neue Art zu lesen einlassen, nicht Kapitel für Kapitel, sondern einfach mal irgendwo anfangen und in irgendeine Richtung weiterlesen. Vielleicht auch ein Grund, warum ich diese Rezension jetzt so lange vor mir hergeschoben habe. Ein weiterer Grund ist, dass mir das Buch nicht so viel Spaß gemacht hat, wie ich erst dachte. In meinem Leseeindruck hatte ich mich sehr positiv geäußert und war sehr gespannt auf das Buch, das muss ich, nachdem ich es gelesen habe, revidieren. Der Autor schreibt stellenweise sehr poetisch, hinterlässt aber keinen bleibenden Eindruck. Die beiden Personen sind irgendwie nicht fassbar und das hat es für mich bald langweilig gemacht.
Das Cover gefällt mir gut, allerdings hätte ich dem Ganzen eher den Titel "Wörterbuch der Entliebten" gegeben. Denn für wahre Liebende ist es zu inhaltslos und ungeeignet. Der Übersetzer hat die einzelnen Wörter schon sehr frei übersetzt und sie so aus dem Zusammenhang und dem Sinn gerissen. Vielleicht könnte das Original mehr punkten.
Gekauft hätte ich mir das Buch nicht, es ist auch ziemlich teuer für gerade mal ein bisschen über 200 Seiten. Ich werde es auch nicht verschenken, denn dafür ist es nicht gut genug.

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50

02.12.2010

„Eine Liebesgeschichte zum Nachschlagen”

von einer Kundin oder einem Kunden
"Das Wörterbuch der Liebenden" von David Levithan ist einmalig auf dem Buchmarkt. Es ist sehr nüchtern aufgebaut, nicht chronologisch, sondern alphabetisch nach Stichpunkten. So kann man auch später einfach mittendrin die schönsten Passagen erneut lesen. Und das wird man, denn dieses Buch nimmt einen gefangen, von Anfang an! Es gibt Texte, welche dramatisch, ernst und realistisch sind, und wiederum welche die voller Leichtigkeit, Magie und Liebe sind. "Das Wörterbuch der Liebenden" ist ein poetisches Werk über die Realität und die Macht der Liebe, das man nur wider Willen aus der Hand legen wird.
Während des Lesens hält man gerne mal inne um dem Nachklang des eben gelesenen zu lauschen. Man möchte am liebsten nur noch dieses Buch lesen, für immer und immer und immer...

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50

17.10.2010

„Das Wörterbuch der Liebenden”

von einer Kundin oder einem Kunden
David Levithan hat einen Roman in Form eines Lexikons geschrieben.
Von A-Z erzählt er die Liebesgeschichte zweier New Yorker, die sich über einen Chatroom kennengelernt haben.
Die Idee und Umsetzung dieses Buches ist wundervoll und schafft eine ganz neue Art des Lesens.
Lassen Sie sich verzaubern!

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50

14.10.2010

„Das Wörterbuch der Liebenden”

von einer Kundin oder einem Kunden
Schon wieder ein Liebesroman, hab ich mir gedacht und erst gar keine Lust gehabt, das Buch zur Hand zu nehmen. Nachdem eine Kollegin aber begeistert war, hab ich dieses Büchlein doch gelesen und habe ebenso viel Freude beim Lesen gehabt. So haben Sie noch keine Liebesgeschichte gelesen. Genießen Sie sie.

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40

14.10.2010

„Ungewöhnlich”

von einer Kundin oder einem Kunden
Dieses Buch fällt zu vorderst sicherlich durch seine ungewöhnliche Gestaltung auf.
Wie der Titel schon verrät, wird uns die Geschichte zweier Liebenden in Wörterbuchform erzählt, es geht um die Probleme, die kleinen wie die großen Höhepunkte und um das alltägliche einer Beziehung. Jeder wird sich an der ein oder anderen Stelle im Buch wiederfinden und durch seinen Aufbau ist es eine besondere Erfahrung der Geschichte nicht stringent von Seite 1 bis 212 zu folgen, sondern auch mal einfach zu blättern und Passagen an anderen Stellen einzufügen oder schlicht ein weiteres Mal zu lesen.
Kein klassischer Roman sondern eine Art Experiment das eine große Leserschaft verdient hat.

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40

06.09.2010

„Das Wörterbuch der Liebenden - ganz großartig geschrieben”

von Petralinchen aus Fürstenau
Zum Autor:
David Levithan ist Jahrgang 1972 und lebt in New York. Er arbeitet als Lektor und Herausgeber der Zeitschrift PUSH. Bekannt wurde er als Autor dreier preisgekrönter Romane für Jugendliche, z. B. Nick & Norah – Soundtrack einer Nacht, der auch verfilmt worden ist.
Zum Inhalt:
Das Wörterbuch der Liebenden ist ein Wörterbuch der anderen Art. Eine poetische Manhattan-Love-Story in ungewöhnlicher, verspielter Lexikon-Form (lt. Klappentext/ Buchrücken). Das Buch hat 212 Seiten.
Meine Meinung:
Dieses Buch von David Levithan hat mich trotz der ausführlichen Beschreibung des Klappentextes überrascht. Ich konnte mir Anfangs nicht wirklich vorstellen, ob ich ein Buch in Wörterbuchart überhaupt lesen mag. Stichworte (auf Englisch), nach Alphabet geordnet, führen durch das Leben von einem Paar. Die einzelnen englischen (Stich)Wörter wernden gleich nebenan in deutsch übersetzt. Erzählt wird es vom Ich-Erzähler, dem Mann. Es handelt über das Zusammenleben von Mann und Frau. Beim Lesen fühlte ich mich irgendwie ertappt, als würde ich z. B. das Tagebuch des Erzählers lesen oder gar hinter einem Vorhang versteckt die beiden belauschen.
Viele der geschriebenen, beschriebenen Wörter passen genau so auch in mein Leben. Einige Einträge haben mich sehr berührt.
Na klar liest man ein Buch von vorne bis hinten, wie dieses, aber in diesem Buch kann man nach dem Lesen immer wieder kurz reingucken und einzelne wunderschön geschriebene Stichpunkte über die Liebe und das Leben nachlesen. Einziger Nachteil, und das sei erwähnt, ist der doch sehr großzügig bemessene Kaufpreis.

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30

05.09.2010

„Mosaik der Gefühle”

von Prinzessin_Brambilla aus B.
„love, n. Liebe, f. Das versuche ich gar nicht erst.“ David Levithan definiert die Liebe nicht. Er hat auch keinen Beziehungsberater für Paare geschrieben, die auf der Suche nach dem Funken sind, der das Feuer ihrer Leidenschaft wieder zum lodern bringt. „Das Wörterbuch der Liebenden“ ist ein Roman mit einem ganz und gar konventionellen Plot: Mann und Frau lernen sich kennen, lieben, beginnen ein gemeinsames Leben, werden ein Spiegel des Glücks, der durch einen Seitensprung einen Sprung bekommt. Lediglich die Darstellung der Geschichte scheint auf den ersten Blick außergewöhnlich: kurze, fragmenthafte Szenen reihen sich aneinander, nicht einmal chronologisch geordnet.

Dennoch gelingt es dem Autor innerhalb der kurzen Passagen mit nur wenigen Sätzen all das zu beschrieben, was die Liebe ausmacht. Atemberaubende Momente des Glücks weichen Augenblicken der Unsicherheit und Zweifel, die Vollkommenheit des Zusammenseins folgt verletzenden Streiteren, die wie aus dem Nichts beschworen wurden. Vielleicht ist es gerade die Sparsamkeit an Worten, die die Gefühle so lebendig werden lässt. Nahezu beschämend ist es für den Leser, sich in so vielen Szenen des Romans selbst zu entdecken, ganz als ob jemand die eigenen, geheimen Gedanken heraus schreien würde, die man nicht im Traum auszusprechen wagt.

„Das Wörterbuch der Liebenden“ ist daher, wie der Titel ankündigt, ein Buch für all jene, die sich in einer Beziehung befinden. Die eigentliche Geschichte gerät mehr und mehr in den Hintergrund, wenn man sich darauf einlässt, sein eigenes Verhalten in alltäglichen Situationen, die den Schilderungen des Romans gleichen, zu reflektieren, vielleicht auch zu überdenken. Es ist daher nicht unbedingt die Art von Lektüre, die man in einem Zug durchliest. Oft reichen schon einige Zeilen, bis man das Buch wieder aus der Hand legt und das Gelesene auf sich wirken lässt.

Schade und auch ein wenig störend ist der widerholt auftretende Bruch der Romanidylle, wenn der Erzähler die abstrakte Ebene, die zwischen dem Lemma und dem Artikel steht, verlässt, und sich bewusst mit dem Wort oder einem Buchstaben beschäftigt („x, n. Kommt es dir nicht merkwürdig vor, dass wir einen Buchstaben im Alphabet haben, den keiner benutzt?“). Derartige Passagen führen dazu, dass der Leser die Geschichte verlässt. Aber vielleicht ist das gar nicht so schlimm – noch schöner, als über die Liebe zu lesen ist es schließlich, sie wirklich zu erleben...

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30

05.09.2010

„Experiment geglückt!”

von einer Kundin oder einem Kunden
David Leviathan hat mit dem "Wörterbuch der Liebenden" die ursprünglich nüchternde, objektive Art des Lexikons aufgeweicht und füllt die einzelnen Worte mit viel Leben und Gefühl aus. Würde das Buch nicht in Lexikonform publiziert werden, wäre es eine reine Beziehungspornographie. Aber Leviathan hat die Kurve gekriegt.

Obwohl es das "Wörterbuch der Liebenden" heißt, wäre der Titel "Das Wörterbuch des Verlassenen" passender. Auch wenn ER immer wieder über die schöne Zeit mit IHR schreibt, werden die meisten Stichworte von seiner Verzweiflung und Wut an ihrem Verrat zerfressen. Der Grundtenor des Buchs ist eher negativ.

Die im Buch verwendeten Wortspiele leiden durch die Übersetzung ins Deutsche und die englische Fassung lässt noch bis 2011 auf sich warten.

Von der Poesie her ist es ein Buch, dass man auf keinem Fall in einem Zug auslesen sollte, die Worte müssen sanft und langsam in den Augen zergehen :-)

Es war schön das Buch zu lesen, aber ich bezweifle, dass es mir im Kopf bleiben wird, da es mich weder schockiert noch positiv bewegt hat; es war ein Zeitvertreib, deshalb nur 3 Sterne.

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50

04.09.2010

„Wunderbar innig und Sehnsucht pur!”

von Tina Bauer aus Neustadt an der Weinstraße
Wie wundervoll leicht und schön kann Liebe sein. Erstmalig habe ich ein Wörterbuch der Liebe gelesen und bin einfach begeistert. Oft findet man sich wieder, ob in der Traurigkeit oder in der sich so innig scheinenden Liebe dieser beiden Menschen. Leviathan fängt bei A abwegig an und hört erst bei zenith auf. Wunderschön geschrieben, es wirkt weder abgehackt noch unzusammenhängend. Die Geschichte einer Beziehung und das schlichtweg oft Ungesagte. Eine schöne und beeindruckende Story! Wahnsinn!

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50

28.08.2010

„Liebesgeschichte alphabetisch”

von einer Kundin oder einem Kunden
In kleinen Häppchen von a) aberrant (abwegig) bis z) zenith (Zenit,Scheitelpunkt) erzählt der Autor eine Lebens-,bzw,Liebesgeschichte.

Obwohl sie nicht chronologisch verläuft,das läßt das Alphabeth nicht zu,kann man sich den Verlauf gut vorstellen.

Ein wunderbares und liebevolles Buch.

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50

20.08.2010

„Ausgezeichnet”

von einer Kundin oder einem Kunden
Gute Bücher leben von guten Ideen.
Ausgezeichnete Bücher leben von ausgezeichneten Ideen.
[das] Wörterbuch der Liebenden von David Levithan lebt von der ausgezeichneten Idee eine Liebesgeschichte nicht chronologisch zu erzählen, sondern eben wie in einem Wörterbuch alphabetisch nach Begriffen geordnet. Die Geschichte verliert trotz des ungewöhnlichen Ansatzes nichts an Spannung, sondern gewinnt im Gegenteil eher an Intensität.
Ein unglaublich gutes Geschenk für jeden Menschen der nur einen Hauch von Romantik im Herzen trägt.

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50

18.08.2010

„Absolute Kaufempfehlung !!!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Was ein tolles Buch ! So witzig, so romantisch, so tragisch ! In einer sehr originellen Form, nämlich einer Art Wörterbuch erzählt David Levithan die Geschichte eines Liebespaars von der ersten Begegnung, dem vorsichtigen Kennenlernen, der bedingungslosen Liebe und gebrochenen Herzen. Jeder Buchstabe des Alphabets steht für einen Begriff, zu dem eine passende Episode erzählt wird - aber nicht chronologisch ! Das mag zuerst verwirrend sein, aber ist sooooo toll, so intelligent, so einfühlsam geschrieben, daß man nicht anders kann als das Buch in einem Rutsch durchzulesen - die schönste und ungewöhnlichste Liebesgeschichte seit 'Gut gegen Nordwind' , ganz bestimmt !Und übrigens : nicht nur für die Damen !;-)

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40

18.08.2010

„All die Dinge, die wir über Liebe wissen sollten”

von einem Mädchen mit Meinung aus NRW
Es gibt sie, diese Bücher, die so schön sind, dass man sie am Liebsten gar nicht rezensieren würde, aus Angst, ihnen ihren Zauber zu nehmen. David Levithans jüngstes Werk fällt definitiv in diese Kategorie. Schon mit „Nick und Norah – Soundtrack einer Nacht“ war Levithan und seiner Co-Autorin Rachel Cohn ein sehr außergewöhnliches, emotionsschwangeres Buch gelungen, dessen Verfilmung unzählige Jugendliche ins Kino gelockt hatte. „Das Wörterbuch der Liebenden“ ist Levithans erstes Buch für eine erwachsene Leserschaft und wartet mit einem völlig neuartigen Konzept auf: Ein Wörterbuch über die Liebe, zu jedem Begriff eine kurze Erzählung, eine Momentaufnahme, eine fundamentale Feststellung. Alphabetisch sortiert, aber nicht chronologisch, erhält man so immer mehr Einblicke in das Beziehungsleben eines New Yorker Paares irgendwo Anfang 30: Das Kennenlernen über eine Onlineplatform, die ersten Dates, der Beschluss zusammenzuziehen, das erste „Ich liebe dich“, Spaziergänge im Schnee und Regen, Sex als Aggressionskompensation, ein fataler Ausrutscher. Über alldem der Schleier der Weisheit, den Levithan nutzt, ohne dabei belehrend zu wirken. „Das Wörterbuch der Liebenden“ bringt uns all die Dinge bei, die wir über die Liebe wissen sollten – schafft es aber auch, all die Dinge in ein paar wichtige Sätze zusammenzufassen, die wir niemals prägnant auf den Punkt bringen könnten.

Man mag dem Buch vorwerfen können, eine unvollständige Geschichte zu erzählen, aber sein wir doch ehrlich: Es bedarf nicht aller Hintergrundinformation, es bedarf nicht der ganzen Vita der beiden namenlosen Hauptprotagonisten, um diese Geschichte zu etwas Ganzem, Kompletten, Komplexen werden zu lassen, zu etwas, das in sich schlüssig ist und durch eine kreative, neue Idee besticht. Es bedarf bloß Leviathans wunderschöner Worte, die von Andreas Steinhöfel stimmig ins Deutsche übersetzt wurden. "Wir haben die Oberflächlichkeit des Einanderwollens hinter uns gelassen und befinden uns nun in den Untiefen des Einanderbrauchens" schreibt der Autor bei einer Erzählung zum Thema Elegie die fließende Entwicklung in der Beziehung der beiden Protagonisten.

Es bleibt Levithan zu wünschen, dass sein Buch nicht ein Geheimtipp bleibt, eines dieser kleinen, leisen, weisen Bücher, das eine handvoll Leser zu schätzen weiß - was auch der Grund ist, dass es wichtig war, diese Rezension zu schreiben, obgleich sie dieses perfekte Buch nicht wirklich passend umschreiben kann: Der Wunsch, vielen Liebenden etwas zu geben, an dem sie sich festhalten können. Dann, wenn die Liebe keimt und so schön ist, dass man Angst hat, sie könne gar nicht real sein. Aber auch dann, wenn all das, was man sich aufgebaut hat, mit einem mal auseinanderzubrechen und einzugehen droht.

Einziger Wermutstropfen: Das Buch umfasst nur 211 Seiten. Kaum dass man die letzte Seite erreicht hat, steht man vor einer schwierigen Entscheidung: Jammern, dass es vorbei ist - oder von vorne anfangen und nach Details und Weisheiten suchen, die man beim ersten Lesen vielleicht gar nicht so sehr wahrgenommen hat.

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50

11.08.2010

„außergewöhnlich”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Hier wird eine Liebesgeschichte anhand von Wörterbucheintragungen erzählt, jeder Eintrag bedeutet eine besondere Situation, eine besondere Begebenheit und der Leser puzzelt sich die Geschichte selbst zusammen, vielleicht auch verknüpft mit eigenen Erinnerungen und Assoziationen ! Eine außergewöhnliche Idee, kann man immer wieder lesen oder seinem Liebsten/seiner Liebsten schenken..

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