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Das Spiel des Engels

Das Spiel des Engels

Roman

buch
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Artikeldetails zu Das Spiel des Engels

AutorCarlos Ruiz Zafón

Untertitel Roman

  • ISBN-103-596-51181-X
  • ISBN-139783596511815
  • Verlag Fischer Taschenbuch...
  • ReiheFischer Taschenbücher...
  • ÜbersetzerPeter Schwaar
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten710
  • Veröffentlicht01.06.2011
  • GenreRoman
  • Gewicht580g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelEl juego del Ángel

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Kurzbeschreibung zu Das Spiel des Engels

Barcelona in den turbulenten Jahren vor dem Bürgerkrieg: Der junge David Martín fristet sein Leben als Autor von Schauergeschichten. Als ernsthafter Schriftsteller verkannt, von einer tödlichen Krankheit bedroht und um die Liebe seines Lebens betrogen, scheinen seine großen Erwartungen sich in nichts aufzulösen. Doch einer glaubt an sein Talent: Der mysteriöse Verleger Andreas Corelli macht ihm ein Angebot, das Verheißung und Versuchung zugleich ist. David kann nicht widerstehen und ahnt nicht, in wessen Bann er gerät - und in welchen Strudel furchterregender Ereignisse ... Mit unwiderstehlicher erzählerischer Kraft lockt uns Carlos Ruiz Zafón wieder auf den Friedhof der Vergessenen Bücher: mitten hinein in einen Kosmos voller Spannung und Fantastik, Freundschaft und Liebe, Schrecken und Intrige. In eine Welt, die vom diabolischen Wunsch nach ewiger Schönheit regiert wird.

Portrait

Carlos Ruiz Zafón:
Carlos Ruiz Zafón wurde am 25.September 1964 in Barcelona geboren. Hier verbrachte er auch seine Kindheit und besuchte die Jesuitenschule Sarria, ein gotisches Schloss aus rotem Backstein mit Türmen, geheimen Gängen und einer umgebenen Atmosphäre, die in ihm die Phantasie und Lust auf Geschichten erzählen weckte. Nicht zuletzt liegt es auch an den zahlreichen Drachen in Barcelona, die seine Vorliebe für phantastische, spannungsgeladene Geschichten speisen. Aus diesem und auch vielen anderen Gründen ist Carlos Ruiz Zafón leidenschaftlicher Drachensammler und ist schon im Besitz von hunderten Kreaturen. Nachdem er erst bei einer Werbeagentur arbeitete, verließ er 1994 Barcelona, um sich in Los Angeles komplett dem Schreiben zu widmen. Erfolg bei einem Millionenpublikum auf der Welt, feierte Carlos Ruiz Zafón mit seinen Barcelona-Romanen, die in über 30 Sprachen übersetzt wurden. Darunter "Spiel des Engels", das wochenlang auf den Bestsellerlisten zu finden war. Seine phantastischen Schauerromane für Jugendliche "Der Fürst des Nebels" gelten als Durchbruch des Autors. Hierfür gewann er 1993 den Jugendliteraturpreis. Seitdem ist Carlos Ruiz Zafón neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als Schriftsteller auch Drehbuchautor und Journalist für spanische Zeitungen. Los Angeles ist die neue Wahlheimat des Autors Carlos Ruiz Zafón.

Meinung der Redaktion
Raffiniert gebaute und intelligent verschraubte, anspielungsreiche Spannungsliteratur in einem ungewöhnlichen Ambiente. Erforderlich für das Lesevergnügen ist eine gewisse Bereitschaft, sich auf schwarzromantische Kolportage, wohlfeile Dämonie und feiste Melodramatik genüsslich einzulassen, ganz in der Tradition von Victor Hugo, Eugene Sue oder Charles Dickens.
Peter Schwaar:
Peter Schwaar wurde 1947 in Zürich geboren, Studium der Germanistik in Zürich und Berlin, Redakteur beim Zürcher Tages-Anzeiger, seit 1987 freier Journalist und Übersetzer. Er lebt in Barcelona.

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50

08.02.2012

„Protegé oder Gewaltopfer?”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Berlin

Der spanische Autor Zafón zieht den Leser in einen Strudel albtraumhafter Ereignisse, in deren Mittelpunkt ein junger Mann steht, der gerade die ersten Lorbeeren für seine schriftstellerische Tätigkeit erntete.

Überwacht und begleitet wird sein Tun von einer düsteren Gestalt, die, zunächst als spendabler Gönner auftretend, immer wieder in sein Leben eingreift und es mehr und mehr in Gefahr bringt.
Vollends abstrus wird das Geschehen jedoch, als der junge David in der 'Bibliothek der vergessenen Bücher' eines findet, dass sich mit der 'ultimativen Religionsstiftung' befasst und auf der gleichen Schreibmaschine geschrieben wurde, die auch er benutzt und dessen Autor angeblich durch Selbstmord in völliger geistiger Umnachtung endete.

Je mehr er sich mit dem Buch und dessen Verfasser beschäftigt, desto mehr gewinnt er den Eindruck, dass es sein eigenes Schicksal ist, das hier vorgezeichnet wurde.
Als er dann auch noch an einem inoperablen Tumor erkrankt, scheint sein Schicksal besiegelt.
Doch da erscheint sein geheimnisvoller Förderer und verlangt von ihm die Anfertigung eines Buches...

Ein düsteres Verwirrspiel in bester Tradition des magischen Realismus. Lesenswert!

birgit riese

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

09.11.2011

„Barcelona berauschend”

von einer Kundin oder einem Kunden
Den 2. Band der fantastischen Buchtrilogie von Zafon gibt es jetzt in der schönen kleinen gebundenen Fischer-TB-Reihe.

In diesem Teil führt uns Zafon ins Barcelona der 20er Jahre des 20.Jh., wo ein junger Autor von einem dubiosen Verleger beauftragt wird, eine Art Bibel zu schreiben für eine neue Religion.

Nach einem gemächlichen Auftakt entwickelt sich eine stetig an Spannung und Tempo zunehmende Geschichte, die ihre Leser wieder voll in ihren Bann schlägt. Sowohl sprachlich als auch inhaltlich vermag Zafon zu begeistern und zu fesseln. Leider endet die Geschichte - wie auch beim Schatten des Windes - für meinen Geschmack zu actionlastig und fantastisch.

Auf jeden Fall lohnt sich auch dieser Zafon und hat hier zudem eine überaus ansprechende äussere Form gefunden!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

24.06.2011

„Fantastisch!”

von einer Kundin oder einem Kunden
„Das Spiel des Engels“ beschreibt das Leben des talentierten Martín, dessen Gabe die Führung und der einwandfreie Gebrauch der Feder ist. Worte und Bücher sind ein nie gekanntes zu Hause für ihn geworden, seit er bei der Zeitung „Die Stimme der Industrie“ Randberichte schreiben durfte. Sein treuester und bester Freund, der ihn sogleich wie einen Vater behütet, ist der großherzige Señor Sempere. Er ist Buchhändler und Behüter wertvoller Schätze, jene, die aus der Feder und der Fantasie verschiedener Menschen hervorgehen, denen Sempere Bewunderung schenkt. Sempere ist auch derjenige, der David auf den Friedhof der vergessenen Bücher führt.

Des Schicksals Folgen kann David nicht entrinnen, nachdem ihm das Buch „Lux Aeterna“ in die Hände fällt und er von dem geheimnisvollen französischen Verleger Andreas Corelli ein verlockendes Angebot erhält: Martín solle ein Buch schreiben, in dem er einen neuen Glauben beschreibt, der jede Generation der Menschen überzeugen soll.
Als er mit dem Projekt beginnt, beschäftigt ihn zugleich „Lux Aeterna“, um dessen Autor D.M. seine Gedanken kreisen. Eine ebenso störende als auch liebevolle Ablenkung während seiner Arbeit, stellt seine 17jährige Assistentin Isabella Sagnier dar.

Viel zu spät muss David feststellen, dass er sein Leben dem Teufel verpfändet hat und dadurch seine große Liebe nie zu ihm zurückkehren wird...

Ein sehr bewegender Roman und eine lobenswerte Fortsetzung von „Der Schatten des Windes“. Auf jeden Fall lesenswert!

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