Aktion: Kaufen Sie 1 OYO II oder TouchMe eReader und das von Ihnen gekaufte, günstigste eBook erhalten Sie kostenlos! Max. eBook Wert: 35.-

Neukunde?

Hier starten

Erweiterte Suche

Das Schweigen der Toten. rororo Taschenbücher, Band 25588

Thriller. Deutsche Erstausgabe

buch
CHF 17.50
auf Merkliste

versandkostenfrei

Versandfertig innert 1-2 Werktagen.

Kunden, die Das Schweigen der Toten. rororo Taschenbücher,... gekauft haben, kauften auch:

Artikeldetails zu Das Schweigen der Toten. rororo Taschenbücher,...

AutorTodd Ritter

Untertitel Thriller. Deutsche Erstausgabe

  • ISBN-103-499-25588-X
  • ISBN-139783499255885
  • Verlag Rowohlt Taschenbuch
  • Reiherororo Taschenbücher
  • ÜbersetzerMichael Windgassen
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten379
  • Veröffentlicht01.02.2011
  • GenreThriller
  • Gewicht300g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelDeath Notice

Mehr Artikel von

Weitere Artikel zum Thema

Verwandte Kategorien

Kurzbeschreibung zu Das Schweigen der Toten. rororo Taschenbücher,...

Ein gefesselter Mann, die Augen verbunden.
Er lauscht in die Dunkelheit. Er hört Schritte.
Er will schreien und kann es nicht. Seit Menschengedenken hat sich in Perry Hollow kein Gewaltverbrechen ereignet. Doch an diesem Morgen wird ein Bürger des kleinen Ortes gefunden: in einem Sarg, die Lippen zugenäht, der Körper ausgeblutet.
Während sich Kat Campbell, Sheriff der kleinen Stadt, an die Ermittlungen macht, geht bei der Perry Hollow Gazette der Text für eine weitere Traueranzeige ein. Todeszeit: in einer halben Stunde.

Portrait

Todd Ritter:
Todd Ritter, geboren im ländlichen Pennsylvania, begann seine Karriere als Filmkritiker und war dann als Polizeireporter tätig. Seit vielen Jahren ist er Journalist bei "The Star-Ledger", New Jerseys größter Tageszeitung. Er schreibt erfolgreich Theaterstücke und Kurzgeschichten.

Bewertung unserer Kunden zu Das Schweigen der Toten. rororo Taschenbücher,...

Wie ist Ihre Meinung zu „Das Schweigen der Toten. rororo Taschenbücher,...”?

Geben Sie Ihre Bewertung ab. Jetzt rezensieren und 2 CHF kassieren.

12

40

28.12.2011

„Tod mit Vorankündigung”

von micra-cat
Das Erstlingswerk von Todd Ritter beginnt sehr spannend mit einem kurzen Epilog, bei dem man sehr anschaulich und sozusagen live erlebt, wie jemand ums Leben kommt, aber nicht um wen es sich dabei handelt und weshalb er getötet wird.

Kat Campbell, Polizeichefin im verschlafenen Perry Hollow, hat normalerweise einen überwiegend ruhigen Job, der eher darin liegt Katzen aus Bäumen zu retten als Verbrechen aufzuklären. Doch dann meldet der hiesige Florist den Diebstahl seines Lieferwagens nebst Pistole. Wobei man dies genaugenommen nicht mal als Diebstahl bezeichnen kann, denn der Wagen war nicht verschlossen und im Handschuhfach befand sich neben der entwendeten Waffe auch der Zündschlüssel.

Kurz darauf wird der Polizei auch noch der Fund einer sargähnlichen Kiste, die am Straßenrand abgestellt wurde, gemeldet. Und die Befürchtungen bestätigen sich, in der vermeintlichen Kiste befindet sich ein Toter. Ein 67jähriger Einwohner des Orts, der grausam mißhandelt wurde und dem man den Mund zugenäht hat…

Und wie der Titel schon verspricht, folgen noch weitere Tote… Die Namen der Toten werden Henry Goll, dem Journalisten einer Tageszeitung und Experte für Nachrufe, vorab per Fax mitgeteilt. Was zunächst nach einem Scherz aussieht, erweist sich als Möglichkeit für Kat und ihren Kollegen Nick, durch schnelles und kluges Eingreifen die Morde evtl. noch verhindern zu können.

Nachdem ich in die Leseprobe hineingeschnuppert habe war für mich klar dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte, denn der Einblick auf die Bewohner von Perry Hollow hat mir sehr gefallen. Kat als alleinerziehende Mutter mit einem behinderten Jungen und auch die restlichen Hauptfiguren mit ihren großen und kleinen Macken und Geheimnissen fand ich sehr interessant. Das Buch hat mich sehr gefesselt und ich konnte kaum aufhören zu lesen, bis sich endlich das Rätsel um die Toten aufgeklärt hatte.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

30

20.12.2011

„Das Schweigen der Toten”

von Themistokeles aus Neustadt am Rübenberge
Inhalt: In der Kleinstadt Perry Hollow wird am Straßenrand eine Kiste aufgefunden, die große Ähnlichkeit mit einem Sarg aufweist. Als Sheriff Kat Campbell am Fundort eintrifft, muss sie schnell feststellen, dass die Ähnlichkeit nicht nur äußerlich ist, denn in der Kiste befindet sich ein Bürger ihrer Stadt, tot, blutleer und mit zugenähten Lippen sowie einer genähten Wunde am Hals.
Zudem erhält Henry Groll, der bei der Lokalzeitung für die Nachrufte verantwortlich ist und sich nie groß Freunde in der Stadt gesucht hat und lieber für sich allein gelebt hat, ein Fax auf dem die Todeszeit des Ermordeten angegeben ist. Nur wurde das Fax schon eine halbe Stunde vor der angegebenen Todeszeit verschickt.
Die Fahndung nach dem Mörder läuft ab diesem Punkt auf Hochtouren, denn die Angst vor einem weiteren Mord ist groß und einen solchen will Sheriff Kat Campbell um jeden Preis verhindern.

Meinung: Die Handlung dieses Thrillers weicht nicht wirklich von der anderer Thriller ab und auch die Mordmethoden, noch die Auswahl der Opfer oder das Motiv des Mörders sind etwas besonderes. Von daher handelt es sich auf keinen Fall um ein überragendes oder überraschendes Werk, da man weder besonders dazu verleitet wird Ekel oder Angst zu empfinden, wie Thriller es oft versuchen heraufzubeschwören, noch etwas vollkommen unerwartetes passiert. Jedoch erhält man einen grundsoliden Thriller.
Die Charaktere entsprechen stark dem Bild, das aktuelle in Thriller vorherrscht: Irgendeine traumatische bzw. schreckliche Erfahrung in der Vergangenheit liegt, sowohl auch bei den Polizisten und anderen wichtigen Charakteren vor und nicht ausschließlich beim Mörder. Insgesamt sind die Charaktere nicht vollkommen flach, jedoch auch nicht plastisch genug, um sie als real zu empfinden. Insbesondere, was die Gegenwart der Charaktere anbelangt trifft diese Tatsache zu, da die Vergangenheit meist recht ausgearbeitet ist.
Überrascht hat mich, dass ich jedoch ehrlich sehr lange vom falschen Täter ausgegangen bin und das bis sehr kurz vor der Auflösung, auch wenn ich von der Richtung her schon sehr gut lag.
Alles in allem also ein ordentlicher Thriller, auch wenn das Ende in meinen Augen nicht ganz stimmig und er nicht viel neues zu bieten hat.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

30

20.12.2011

„Das Schweigen der Toten”

von Themistokeles aus Neustadt am Rübenberge
Inhalt: In der Kleinstadt Perry Hollow wird am Straßenrand eine Kiste aufgefunden, die große Ähnlichkeit mit einem Sarg aufweist. Als Sheriff Kat Campbell am Fundort eintrifft, muss sie schnell feststellen, dass die Ähnlichkeit nicht nur äußerlich ist, denn in der Kiste befindet sich ein Bürger ihrer Stadt, tot, blutleer und mit zugenähten Lippen sowie einer genähten Wunde am Hals.
Zudem erhält Henry Groll, der bei der Lokalzeitung für die Nachrufte verantwortlich ist und sich nie groß Freunde in der Stadt gesucht hat und lieber für sich allein gelebt hat, ein Fax auf dem die Todeszeit des Ermordeten angegeben ist. Nur wurde das Fax schon eine halbe Stunde vor der angegebenen Todeszeit verschickt.
Die Fahndung nach dem Mörder läuft ab diesem Punkt auf Hochtouren, denn die Angst vor einem weiteren Mord ist groß und einen solchen will Sheriff Kat Campbell um jeden Preis verhindern.

Meinung: Die Handlung dieses Thrillers weicht nicht wirklich von der anderer Thriller ab und auch die Mordmethoden, noch die Auswahl der Opfer oder das Motiv des Mörders sind etwas besonderes. Von daher handelt es sich auf keinen Fall um ein überragendes oder überraschendes Werk, da man weder besonders dazu verleitet wird Ekel oder Angst zu empfinden, wie Thriller es oft versuchen heraufzubeschwören, noch etwas vollkommen unerwartetes passiert. Jedoch erhält man einen grundsoliden Thriller.
Die Charaktere entsprechen stark dem Bild, das aktuelle in Thriller vorherrscht: Irgendeine traumatische bzw. schreckliche Erfahrung in der Vergangenheit liegt, sowohl auch bei den Polizisten und anderen wichtigen Charakteren vor und nicht ausschließlich beim Mörder. Insgesamt sind die Charaktere nicht vollkommen flach, jedoch auch nicht plastisch genug, um sie als real zu empfinden. Insbesondere, was die Gegenwart der Charaktere anbelangt trifft diese Tatsache zu, da die Vergangenheit meist recht ausgearbeitet ist.
Überrascht hat mich, dass ich jedoch ehrlich sehr lange vom falschen Täter ausgegangen bin und das bis sehr kurz vor der Auflösung, auch wenn ich von der Richtung her schon sehr gut lag.
Alles in allem also ein ordentlicher Thriller, auch wenn das Ende in meinen Augen nicht ganz stimmig und er nicht viel neues zu bieten hat.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

30

20.12.2011

„Das Schweigen der Toten”

von Themistokeles aus Neustadt
Inhalt: In der Kleinstadt Perry Hollow wird am Straßenrand eine Kiste aufgefunden, die große Ähnlichkeit mit einem Sarg aufweist. Als Sheriff Kat Campbell am Fundort eintrifft, muss sie schnell feststellen, dass die Ähnlichkeit nicht nur äußerlich ist, denn in der Kiste befindet sich ein Bürger ihrer Stadt, tot, blutleer und mit zugenähten Lippen sowie einer genähten Wunde am Hals.
Zudem erhält Henry Groll, der bei der Lokalzeitung für die Nachrufte verantwortlich ist und sich nie groß Freunde in der Stadt gesucht hat und lieber für sich allein gelebt hat, ein Fax auf dem die Todeszeit des Ermordeten angegeben ist. Nur wurde das Fax schon eine halbe Stunde vor der angegebenen Todeszeit verschickt.
Die Fahndung nach dem Mörder läuft ab diesem Punkt auf Hochtouren, denn die Angst vor einem weiteren Mord ist groß und einen solchen will Sheriff Kat Campbell um jeden Preis verhindern.

Meinung: Die Handlung dieses Thrillers weicht nicht wirklich von der anderer Thriller ab und auch die Mordmethoden, noch die Auswahl der Opfer oder das Motiv des Mörders sind etwas besonderes. Von daher handelt es sich auf keinen Fall um ein überragendes oder überraschendes Werk, da man weder besonders dazu verleitet wird Ekel oder Angst zu empfinden, wie Thriller es oft versuchen heraufzubeschwören, noch etwas vollkommen unerwartetes passiert. Jedoch erhält man einen grundsoliden Thriller.
Die Charaktere entsprechen stark dem Bild, das aktuelle in Thriller vorherrscht: Irgendeine traumatische bzw. schreckliche Erfahrung in der Vergangenheit liegt, sowohl auch bei den Polizisten und anderen wichtigen Charakteren vor und nicht ausschließlich beim Mörder. Insgesamt sind die Charaktere nicht vollkommen flach, jedoch auch nicht plastisch genug, um sie als real zu empfinden. Insbesondere, was die Gegenwart der Charaktere anbelangt trifft diese Tatsache zu, da die Vergangenheit meist recht ausgearbeitet ist.
Überrascht hat mich, dass ich jedoch ehrlich sehr lange vom falschen Täter ausgegangen bin und das bis sehr kurz vor der Auflösung, auch wenn ich von der Richtung her schon sehr gut lag.
Alles in allem also ein ordentlicher Thriller, auch wenn das Ende in meinen Augen nicht ganz stimmig und er nicht viel neues zu bieten hat.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

29.08.2011

„Nichts für schwache Nerven”

von einer Kundin oder einem Kunden
Das beschauliche Leben der Polizeichefin Kat Campbell ist schlagartig vorbei als ein Serienmörder in Perry Hollow sein Unwesen treibt. Er kündigt seine Morde per Fax bei Kat an. Das Buch ist mitreißend und spannend geschrieben.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

24.08.2011

„Gute Unterhaltung”

von Spatzi79
Zum Inhalt:

Die Kleinstadtpolizistin Kat Campbell wird eines Morgens in ihrem ansonsten ruhigen Städtchen Perry Hollow von gleich 2 Verbrechen überrascht. Ein Lieferwagen wurde gestohlen und eine Leiche gefunden. Vor allem letzteres ist schockierend, denn ganz offensichtlich handelt es sich um ein Mordopfer. Dem Mann wurde die Kehle aufgeschlitzt und der Mund zugenäht – was mag der Täter für Motive haben? Und was hat es mit dem Fax auf sich, das der Nachruf-Schreiber der örtlichen Zeitung erhalten hat und indem der genaue Zeitpunkt des Todes schon vorher angekündigt wurde? Kat erhält umgehend Unterstützung von der Landespolizei in Form von Nick Donnelly und seinem Team. Gemeinsam machen sie sich an die Aufklärung des bizarren Mordes, die Zeit drängt, da Nick sich sicher ist, dass es sich um die Tat eines Serienmörders handelt.



Meine Meinung:

Der Prolog lies ja auf einiges hoffen. Leider erfüllt sich das im Laufe des Buches nicht so ganz. Die Handlung liest sich locker und es ist auch recht spannend, aber irgendwie verläuft die Ermittlung eher unspektakulär und in ziemlich vielen Schleifen. Der Leser soll auf falsche Fährten geführt werden, aber als geübtem Krimileser fällt einem das recht schnell auf. Leider werden auch alle möglichen Krimi-Klischees bedient, die tapfere alleinerziehende Kleinstadt-Polizistin, der Profiler, der selbst durch einen Fall in seiner Vergangenheit traumatisiert ist… Desweiteren gibt es einfach einige unglaubwürdige Dinge, z.B. mit was für Verletzungen die Ermittler noch durch die Gegend laufen und fahren, dass plötzlich an allen Ecken Tierpräparatoren auftauchen, etc.

Gute Unterhaltung, aber ganz sicher kein Krimi-Highlight. Ein nettes Debut.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

27.07.2011

„Ein Krimi der besonderen Art”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein friedlicher kleiner Ort wird plötzlich zu einem Ort des Grauens.

Perry Hollow, ein Ort, in dem jeder jedem kennt, in dem Frieden herrscht und es bis zu diesem Tage noch zu keinen schlimmen Einsätzen gekommen ist. Aber dieser eine Tag verändert das Leben in Perry Hollow. Eines Tages wird ein Sarg am Straßenrand gefunden. Aber nicht nur ein Sarg, nein. Es befindet auch eine Leiche in diesem. Die Lippen sind zugenäht, der Körper komplett ausgeblutet. Die Polizistin Kat übernimmt mit Inspektor Donelly die Ermittlungen. Sie erfahren, dass der Ortsansässige Henry Goll, der Traueranzeigen verfasst, zuvor ein Fax mit genau dieser Mitteilung erhalten hat. Doch schon bevor diese erste Schlüsse ziehen können, wird die nächste Leiche gefunden. Auch bei dieser ist der Mund zugenäht. Auch hier erhält Henry Goll eine halbe Stunde vorher ein Fax. Die spannende Suche nach dem Mörder beginnt!

Dieser Krimi hat mich von Anfang an gefesselt. Die Schreibweise des Schriftstellern ist schnell, aber einfach zu lesen. Die protagonisten werden sehr sympatisch dargestellt, sodass man sofort einen Draht zu ihnen aufbaut. Sie werden nach und nach in die Geschichte eingebaut. Sehr gut gefallen hat mir, dass es nicht zu viele Personen gibt, sodass alles noch gut zu überblicken ist. Sehr lange musste ich überlegen, wer der Mörder ist und am Ende kam es zu einer Überraschung.

Ein gutes Buch für alle Krimi- Fans!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

02.05.2011

„Jeder hat sein Geheimnis”

von bookorpc aus Kumhausen
Das Erstlingswerk von Todd Ritter “Das Schweigen der Toten” enthält viele interessante Charakter mit Geheimnissen.
Inhalt: In Perry Hollow hat Chief Kat Campbell beide Hände voll zu tun, ein Lieferwagen mit Waffe ist verschwunden und eine Leiche in einem selbst gezimmerten Sarg wurde gefunden. Deren Anblick vergisst Kat nicht so schnell: zugenähter Mund, vernähter Halsschnitt und Pennys auf den Augen. Henry Goll von der Perry Hollow Gazette erhält einen Nachruf in dem der Todeszeitpunkt in der Zukunft liegt. Da dies keine alltägliche Ermittlung für Kat ist, bekommt sie Unterstützung durch die Landespolizei. Lieutenant Nick Donnelly und seinen Kollegen vom BCI erkennen parallelen zu dem Serienmörder, denn sie seit längeren verfolgen, aber auch einige Abweichungen.
Meine Meinung: Das Buch startet mit einem makaberen Prolog, aber anschließend folgen unterhaltsame Ermittlungsarbeiten in verschiedene Richtungen und mit einigen Irrwegen. Erst zum Ende des Buches gibt es erneut einen actionreichen blutigen Höhepunkt. Die Ermittler Kat und Nick sind sympathisch und man erfährt einiges über deren Privatleben und Geheimnisse. Am interessantesten fand ich Henry, da er im Laufe des Buches eine immer mehr tragende Rolle erhält.
Fazit: Ein spannender Thriller, mit interessanten Charakteren, die alle mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen haben.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

05.04.2011

„Stille Wasser sind eben tief...”

von einer Kundin oder einem Kunden
Das kleine Städtchen Perry Hollow im US-Bundesstaat Pensylvania ist ein idylischer Ort, dort gab es noch nie einen Mord und auch geringere Straftaten gibt es dort eher selten. Doch plötzlich ändert sich das. Ein Mann wird brutal ermordet und in einem Sarg an der Straße abgelegt. Zuerst scheint eine Verbindung zu einem Serienmörder die einzige Erklärung für diesen wahllosen Mord. Doch bald stellt sich diese Hoffnung als falsch heraus, Perry Hollow wird nicht von irgendeinem Serienmörder heimgesucht, nein, der Täter ist einer von ihnen. Doch wer versetzt diese kleine Stadt in Angst und Schrecken? Die Polizeichefin Kat setzt alles daran den Mörder zu fangen, ebenso wie Nick, der Anführer eines kleinen Teams von Experten der Landespolizei. Und doch scheint er ihnen immer einen Schritt voraus zu sein. Er schickt Henry, dem Nachrufschreiber der örtlichen Zeitung gefälschte Todesanzeigen in denen er seine Taten ankündigt, ist dies vielleicht die Chance den Täter zu fangen, oder wenigstens einen weiteren Mord zu verhindern?

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich fand die anfängliche Schilderung der Stadt als fast schon utopisch idylischen Ort super, vor allem wenn dann nach und nach die dunklen Geheimnisse Perry Hollows ans Licht gezerrt werden und man fest stellt, dass es kaum etwas idylisches an diesem kleinen Städtchen gibt. Die Hauptcharaktere, Kat, Nick und Henry haben alle mit ihrer Vergangenheit und zum Teil auch mit ihrer Gegenwart zu kämpfen, was sie menschlicher macht. Das Buch fängt langsam an, steigert sich aber was die Spannung angeht von Kapitel zu Kapitel, bis man es am Ende kaum noch weg legen kann. Ich kann das Buch nur empfehlen!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

20

27.03.2011

„Da hätte ich von Meister Tod mehr erwartet”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Rostock
Ich muss gestehen, auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut.

Dann habe ich es gelesen... und war mächtig enttäuscht.

Der Anfang ist wirklich bombastisch und zieht den Leser sofort in den Bann. Die anfänglichen Ermittlungen sind auch noch sehr spanned. Kat Campbell als Polizistin wirkt sehr sympathisch. Dass Perry Hollow ein verschlafenes Nestchen ist, ist absolut glaubwürdig geschildert.

Zuerst rückt ein Ermittler-Team an. Der Chef, Nick Donelly, wird als äußerst gut aussehender Mann beschrieben, bleibt aber trotz intensiver Ermittlungen meiner Meinung nach zu farblos. Des Rest des Teams wird zwar vorgestellt, bleibt aber im Verlauf der Handlung im Hintergrund und spielt keine wesentliche Rolle - schade! Die Beschreibung des Buches, das kurz darauf eine neue Todesanzeige einrtifft, stimmt so auch nicht ganz. Da liegen vier (langweilige) Monate (langweiliger) Ermittlungen dazwischen. Henry, der die Anzeigen stets bekommt bei der Zeitung, ist für mich zu klischeehaft dar gestellt - geheimnisvoll, enttäuscht, traurig, einsam....alles auf einmal. Selbst Kat Campbells Sohn, der mit Trisomie 21 geboren wurde, ist unglaubwürdig. Denn merkwürdigerweise merkt man zu einem gesunden Kind keinen Unterschied, und das wäre mir ehrlich gesagt neu.

Als dann der zweite Mord geschieht, kommt endlich wieder Spannung in die Handlung. Von da an (etwa der Hälfte des Buches) ist der Spannungsbogen wieder hergestellt. Die Auflösung des Falles zum Schluss wirkt ziemlich konstruiert und schwer nachvollziehbar. Ich musste das Ende zweimal lesen, bevor ich das entwirren konnte. Positiv zu erwähnen ist allerdings, dass der Schreibstil sehr flüssig und damit gut lesbar ist.

Alles in allem kann ich LEIDER kaum das Buch empfehlen. Bis auf Kat Campbell sind die Charaktere für meinen Geschmack etwas zu unntaürlich und konstruiert. Der aufmerksame Leser kann auch den Täter während des Verlaufs erkennen, was nicht gerad zur Spannung beiträgt. Der Autor hat es leider nicht ganz geschafft, einen Spannungsbogen über den gesamten Verlauf der Handlung aufzubauen. Trotzdem hat die Story potenzial, vielleicht wird das nächste Buch von Todd Ritter besser. Ich würde es mir jedenfalls wünschen.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

23.03.2011

„Ein brilliantes Debüt!”

von calla
Inhalt: In der verschlafenen Kleinstadt Perry Hollow wird Sheriff Kat Campbell über den Fund einer Holzkiste am Straßenrand informiert. Als sie diese öffnet findet sie den stadtbekannten Farmer George Winnick tot und mit zugenähtem Mund vor. Zeitgleich erhält der Texter der Perry Hollow Gazette ein Fax mit der Todesanzeige von George Winnick welche das Datum und den genauen Todeszeitpunkt enthält. Informationen die nur der Mörder wissen kann.......

Meine Meinung: Als ich dieses Buch durchgelesen hatte konnte ich kaum glauben, dass es sich dabei um ein Erstlingswerk handelt. Todd Ritter hat es geschafft selbst alte Hasen der Genre in den Schatten zu stellen. Schon allein das Cover ist brilliant gewählt: Beine eines Toten in Folie gewickelt und mit einen Seil umschlungen auf einem erdigen Untergrund. Eine sehr realistisch wirkende Darstellung die mit ihrer Düsternis der Geschiche in nichts nachsteht! Zwar ist die Romanidee und der Aufbau nichts wirklich neues doch Todd Ritter hebt sich durch seinen Stil von der Masse der Thrillerautoren ab. Sehr bildlich und fesselnd beschreibt er die Geschehnisse in Perry Hollow und versteht es den Leser zu schocken und durch unvorhersehbare Wendungen zu überraschen. Die Romanfiguren sind normale Menschen die in einer amerikanischen Kleinstadt wohnen und so ist die Polizistin Kat keine unterkühlte Superermittlerin sondern einfach eine nette junge Frau und liebende Mutter aus Perry Hollow die von den Bügern gemocht und geschätzt wird. Henry Goll, der zurückgezogen lebende Texter der Perry Hollow Gazette, der von dem Mörder Informationen über die Opfer und Todeszeitpunkte erhält ist für mich der interessanteste Charakter der Geschichte. Zu Beginn wirkt er sehr unscheinbar und erst im Laufe der Geschichte erfährt der Leser welche Erlebnisse Henry zu dem gemacht haben was er heute ist. Dies alles passiert in einem eigenen Handlungsstrang der sich mit den Ereignissen in Perry Hollow abwechselt. Doch wer glaubt, dass die Spannung während dieser kurzen Einschübe gelitten hat der irrt sich! Selbst im Nachhinein kann ich immer noch nicht sagen welcher Teil der Geschichte auf mich spannender wirkte und so ist dieses Buch zu einem meiner ganz persönlichen Buchhighlights geworden!

Fazit: Dieses Buch ist eine unerbittlich tickende Zeitbombe. Hier darf man gespannt sein was Todd Ritter sich als nächstes einfallen lässt!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

30

19.03.2011

„Keine Abendlektüre”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Bernburg (Saale)

Der Prolog beginnt mit einer grausamen Szene. Ein Mensch schildert seine Qualen. Er befindet sich in totaler Dunkelheit, ist gefesselt, kann den Mund nicht öffnen und erleidet furchtbare Schmerzen. Dann wird er brutal getötet.

Kat Campell ist in der kleinen amerikanischen Stadt Perry Hollow Chiefinspektorin der Polizei. Gerade möchte sie an einem kalten Morgen in Ruhe einen Kaffe trinken, da erhält sie eine Meldung. An einem Straßenrand wurde eine Holzkiste gefunden, die einem Sarg ähnelt. Am Ort eingetroffen, stellt Kat fest, dass es sich tatsächlich um einen Sarg handelt. Darin liegt die Leiche eines Mannes. Sie kennt den Toten, es handelt sich um den Farmer George Winnick.Die Leiche des Mannes ist ausgeblutet, sein Mund zugenäht. Die Augen sind mit zwei polierten Münzen bedeckt.
Henry Goll verfasst für die örtliche Tageszeitung Traueranzeigen. Da erreicht ihn die Todesnachricht für George Winnick und kurz darauf ein Fax, das vor dessen Tod verfasst wurde.Es soll nicht das einzige bleiben. In der Folge erhält Henry Benachrichtigungen, die den Tod von Menschen ankündigen. Der Täter macht seine Ankündigungen wahr.
Kate erhält Unterstützung durch Leutnant Nick Donelly von der Landespolizei. Dann kommt der Mörder auch ihrem Sohn James nah und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Gleich zu Beginn des Buches kommt das Opfer selbst zu Wort und erzählt von seinen letzten Minuten. Ein Bericht, der mich schaudern lässt. Diese Beschreibung ist zum Glück kurz gehalten. Dafür kommt es am Ende des Buches viel schlimmer.
Der Erzählstil ist flüssig, man kann sich gut in das ansonsten beschauliche Leben in einer amerikanischen Kleinstadt hineinversetzen. Kate, die Chefin der örtlichen Polizei, ist eine sympathische Frau, die ihren behinderten Sohn allein groß zieht. Die entsetzlichen Morde wirbeln ihr Leben gehörig durcheinander. Es werden zwar schnell ein Hauptverdächtiger und mehrere andere Verdächtige gefunden, aber diese Spuren zerschlagen sich. Dabei war für mich schnell klar, dass der Mörder im Ort selbst oder in der näheren Umgebung zu suchen ist. Ansonsten würde er den Mitarbeiter der örtlichen Tageszeitung nicht kennen und diesem keine Todesankündigungen zukommen lassen. Obwohl es zu unerwarteten Wendungen kommt, hat man den Eindruck, dass irgendetwas fehlt. Was genau die Opfer miteinander verband, oder auch nicht, bleibt zum Schluss unklar. Die Einbalsamierungsszene fand ich nicht ganz so brutal, hätte auch aus einem Buch über das alte Ägypten stammen können.
Ich frage mich aber, wie ein Mensch die entsetzliche Folterung am Ende des Buches überhaupt überleben kann.
Ein brutaler Debütroman, den der amerikanische Autor Todd Ritter geliefert hat. Als Abendlektüre ganz bestimmt nicht für jeden zu empfehlen.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

30

10.03.2011

„Todd Ritter - Das Schweigen der Toten”

von Beate aus Ludwigshafen am Rhein
Das Buch beginnt mit einem fulminanten Einstieg: Das Opfer eines Killers erzählt uns seine letzten Minuten. Er liegt festgebunden auf rauhem Holz und seine Lippen sind zugenäht. Seine Augen wurden verbunden und dann kommt das Skapell....

Kat Campell genießt ihr ruhiges Leben als Polizisin in der Kleinstadt Perry Hollow, in der so gut wie nie etwas passiert. Eines morgens wird Kat zu einer Staße geschickt, auf der ein Lastwagenfahrer eine große Kiste entdeckt hat, die aussieht wie ein Sarg. Als sie den Deckel öffnet, findet sie die Leiche eines Bauern aus dem Ort. Weil sie weiß, dass sie mit diesem Fall überfordert ist, ruft sie Verstärkung. Der sympatische Nick Donelly kommt mit seinem Team zu Hilfe und übernimmt die Ermittlung. Der eigenbrötlerische Henry Goll arbeitet bei der Perry Hollow Gazette und verfasst die Nachrufe. Als er ein Fax mit Sterbedaten bekommt, bemerkt er, dass das Fax eine halbe Stunde vor dem Todeszeitpunkt abgeschickt wurde. Das Fax kann nur vom Mörder sein.

Meine Lieblingsfigur in diesem Roman war ganz eindeutig Henry Goll, auch wenn ich denke, es wäre mal wieder schön, Ermittler ohne tragische Vorgeschichte zu haben. Das Buch war unglaublich spannend und ich hatte es in kürzester Zeit gelesen. Der Schreibstil ist flüssig und es gibt etliche überaschende Wendungen. Ein tolles Debut von Todd Ritter von dem ich mir noch mehrere Thriller um die sympatische Kat Campell wünsche.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

06.03.2011

„Das Schweigen der Toten”

von Nefret
In der amerikanischen Kleinstadt Perry Hollow wird am Straßenrand ein Sarg gefunden, in dem eine ausgeblutete Leiche liegt, deren Mund zugenäht wurde. Später wird festgestellt, dass kurz vor dem Mord eine Todesanzeige für das Opfer an die örtliche Zeitung geschickt wurde.

Mit seinem Erstlingswerk ist Todd Ritter ein solider Thriller gelungen. Innerhalb weniger Stunden hatte ich das Buch, das mit knapp 380 Seiten nicht extrem lang ist, in einem Rutsch durchgelesen.

Mir gefielen vor allem die Protagonisten. Einmal ist das Kat Campbell, der weibliche Sheriff von Perry Hollow. Kat ist alleinerziehende Mutter einer kleinen Sohnes, der unter dem Down Syndrom leidet. Kat meistert dies ziemlich gut. Ihr zur Seite steht Nick Donelly, der bei der Landespolizei arbeitet. Nick leidet immer noch darunter, dass seine Schwester als Teenager ermordet wurde. Doch die interessanteste Figur ist Henry Goll. Henry, der im Gesicht entstellt ist, lebt zurückgezogen und schreibt für die örtliche Zeitung Nachrufe. Als ich die Leseprobe las, hatte ich den Eindruck, dass Henry ein Opfer sein würde, doch am Ende des Buchs steht er als Held da.

Die Morde sind blutig und brutal, aber Todd Ritter suhlt sich nicht in sadistischen Beschreibungen, wie es manch andere Autoren aus Effekthascherei tun. Auch wenn ich bereits vor der Auflösung des Falls eine starke Vermutung hatte, wer der Täter ist, habe ich gespannt, wenn auch nicht fingernägelkauend, weiter gelesen.

Am gruseligsten fand ich jedoch die Szene, als sich Henry freiwillig begraben ließ. Dieser Teil ging mir mehr an die Nerven als die einzelnen Morde.

Ich bin sicher, dass es einen weiteren Thriller von Todd Ritter geben wird, in dem Kat und Nick die Hauptrollen spielen werden. Ich werde dann zugreifen.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

06.03.2011

„Das Schweigen der Toten”

von Sibylle Meyer aus Rotenburg (Wümme)
In einem idyllischen Nest, das vom Tourismus lebt, wird ein Lieferwagen gestohlen. Dies ist schon sehr ungewöhnlich, aber nach Jahren mal wieder ein Vorkommnis zur Abwechslung im Alltag des polizeilichen Einerleis.
Dann wird am gleichen Tag am Rande einer belebten Fahrbahn auch noch eine Holzkiste ähnlich eines Sarges gefunden. Darin ein unbescholtener und unauffälliger Dorfbewohner, der offensichtlich nicht eines natürlichen Todes gestorben ist.
Das Buch fängt idyllisch und harmonisch an. Dann geht es aber gleich an den ersten Auffindeort. Die Toten werden recht realistisch dargestellt und diese Beschreibungen sind oft nichts für zart besaitete Leser.
Das Buch ist gut geschrieben, spannend und mitreißend. Es gibt wenig schmückendes Beiwerk, sondern mehr Präzision. Ich hatte das Gefühl, mittendrin bzw. dabei zu sein. Ab etwa der Hälfte werden einige Verdächtige eingeführt und auch der Verdacht genährt. Die wirkliche Auflösung ist logisch aber wirklich erst am Schluß.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

03.03.2011

„Spannung bis zuletzt”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein gefesselter Mann, die Augen verbunden lauscht in die Dunkelheit, hört Schritte und will schreien, kann aber nicht. Noch nie hat sich in dem kleinen Ort Perry Hollow ein Mord ereignet doch dann wird ein Mann gefunden: in einem Sarg, die Lippen zugenäht und der Körper ausgeblutet. Der Sheriff , Kat Campbell, nimmt sofort die Ermittlungen auf und prompt wird der nächste Todesfall angekündigt. Todeszeit: in einer halben Stunde.
Ein Thriller für harte Nerven mit überraschendem Ausgang!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

27.02.2011

„Blutige Morde in Perry Hollow....”

von Tina Bauer aus Neustadt an der Weinstraße
Kat, die Dorfpolizistin, findet am Straßenrand einen Kiefernholzsarg mit einer Leiche drin. Der Hals ist fast bis zum Knochen durchgeschnitten worden und dem Toten liegen Münzen auf den Augenliedern. Erschrocken von ihrem Fund muss Kat dann auch noch feststellen, das George Winnings, dem alten Farmer auch noch der Mund zugenäht worden ist. Gleichzeitig erhält Henry, der von Hauptberuf Todesannoncen in die Zeitung stellt, ein Fax erhält, auf dem die Todesdaten von George Winnings stehen. Aus einem Fax werden noch ein paar mehr und der Mister Tod geht reihum.....

Sehr spannend und äußerst gut geschrieben! Die bis ins kleinste Detail beschriebenen Todesszenen sind nichts für Mimosen.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

30

09.02.2011

„Das Schweigen der Toten”

von Elohym78 aus Horhausen (Westerwald)
In der beschaulichen Kleinstadt Perry Hollow, in der eigentlich nie etwas passiert, wird plötzlich ein grausiger Leichenfund gemacht. Sheriff Kat Campbell zögert nicht lange und holt sich Hilfe bei höherer Stelle. Schon bald tritt das Team um Nick Donnelly auf den Plan. Mit einer Mutmaßung, wer der Mörder ist. Die Fakten sprechen dafür, auch wenn kleine Abweichungen da sind. Wie zum Beispiel, dass der Mörder seine Tat vorher per Fax ankündigt. Eine grausige Jagd nimmt ihren Anfang. Eine Jagd, bei der schnell klar wird, dass es um mehr als nur um Leben und Tod geht, denn auch Einzelschicksal drohen zu zerbrechen.

Das Cover zeigt eine in Plastik eingewickelte Leiche. Einen Bezug zu dem vorliegenden Buch konnte ich nicht herstellen. Es sieht zwar grausam aus, ist aber in meinen Augen nicht passend.

Todd Ritter hat einen beklemmenden Thriller geschaffen. Die Bilder, die er dem Leser aufzeichnet sind erschreckend und äußerst brutal. Leider ist dies auch der absolute Höhepunkt in seinem Buch. Der Anfang ist wunderbar. Die Personen werden vorgestellt, die Örtlichkeiten anschaulich beschrieben und ein starker Spannungsbogen aufgebaut. Dieser verläuft während des Buches eher Wellenförmig, was das Buch für mich vorhersehbar macht. Die Ängste der Protagonisten holen sie ein und werden gegen sie ausgespielt. Da jeder irgendwie sein Päckchen zu tragen hat, wirkt dies nicht glaubwürdig und überzogen.

Mein Fazit: Nichts für schwach Nerven, denn dieses Buch lebt vom Kopfkino!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

06.02.2011

„Solider Thriller im Kleinstadtmilieu”

von Kerstin Thieme aus Zittau
Im verschlafenen Perry Hollow hat Polizeichefin Kat Campell ein ruhiges Leben, denn außer ein paar Kleinstdelikten passiert nicht viel. Das ändert sich, als in einer sargähnlichen Kiste ein Einwohner des Städtchens bestialisch ermordet aufgefunden wird. An ihm wurde eine Einbalsamierung nach altem Verfahren vorgenommen. Mysteriös wird der Fall, als sich herausstellt, das Henry Goll, ein verschlossener, mit Narben gezeichneter Einzelgänger, der Nachrufe auf verstorbene Personen verfasst, ein Fax mit dem Todeszeitpunkt erhält, noch bevor die Leiche gefunden wurde. Es kann also nur vom Mörder stammen.

Die Landespolizei wird zur Unterstützung eingeschaltet und ein Verdächtiger ist bald gefunden und hinter Schloss und Riegel gebracht, wo er den Mord gesteht. Erst vier Monate später stellt sich raus, dass er aus Geltungssucht diesen Mord zu seinen eigentlich verübten dazugezählt hat und in Perry Hollow geht erneut ein Fax mit einer Todesankündigung ein.

Der erste Roman des Autors Todd Ritter, der bisher nur Theaterstücke und Kurzgeschichten zu Papier gebracht hat, beginnt mit einem in den Bann ziehenden Prolog, wo ein Mann sehr bildhaft zu Tode kommt. Dieser Einstieg baut eine Spannung auf, die sich fast durch den ganzen Roman zieht, um in einem spektakulären und sehr blutigen Finale zu enden. Einigen Lesern wird die genaue Beschreibung alter Einbalsamierungstechniken etwas zu detailliert sein, ich kann den Pressestimmen, die von einem vor Blut nur so triefendem Debüt sprechen, nicht Recht geben. Wirklich Blut fließt nur am Ende und ich habe schon weit Bluttriefenderes gelesen.

Die Kleinstadtatmosphäre von Perry Hollow kommt sehr glaubhaft rüber, ebenso wie der Charakter von Kat. Ihr als behindert beschriebener Sohn kommt, trotzdem ich mich mit der Krankheit nicht so gut auskenne, sehr normal rüber. Weitere Personen, mit Ausnahme von Henry Goll, bleiben relativ blass. Der aufmerksame Leser wird hinsichtlich der Identität des Mörder sehr schnell einen Verdacht haben, was ein wenig schade ist.

Insgesamt kann ich den Thriller, der sich durchweg flüssig liest, aber auch Kennern des Genres empfehlen, obwohl er jetzt nicht unbedingt der angekündigte Bestseller ist.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

30

05.02.2011

„Das Schweigen der Toten”

von Glitzerfee's Buchtempel aus Hildesheim
Meine Meinung: Die Hauptpersonen Henry, Nick und Kat werden sehr gut beschrieben und nicht nur das, man bekommt auch einen guten Einblick auf ihr persönliches Umfeld. Jeder hat so seine Last zu tragen und erfährt einiges von ihnen. Der rest wird eher nur kurz abgehagt. Mich hat gewundert das am Anfang nicht gleich nach den gestohlenen Lieferwagen gesucht wird. Und meiner Meinung nach wurden einige Verdächtige zu schnell abgehakt. Was ich gut fand das man einen sehr guten Eindruck bekommen hat wie Leichen beim Bestatter präpariert werden. Ist ja ein ganz schöner Aufwand was ich nie gedacht hätte. Die Leichen sind sehr gut beschrieben und lassen einen eine Gänsehaut über den Rücken laufen. Man ist gespannt wer das nächste Opfer ist und fängt an schneller zu lesen weil man ganz schnell weiterkommen will. Gut sind die kurzen Kapitel denn auch wenn man müde ist und sich kaum noch wachhalten kann denkt man ach nur noch das eine Kapitel, irgendwann merkt man das es doch mehr werden ;-) Es ist spannend und flüssig geschrieben machmal fehlte mir aber einfach der Kick. Veilleicht bin ich aber auch nur von anderen Büchern zu verwöhnt weil sie noch viel spannender sind. Manche Ermittlungen scheinen mir zwar komisch denn ich hätte schon das ein oder andere nachgeschaut und nicht so lange gewartet aber vielleicht wollte der Autor Todd Ritter genau das? Das Cover spricht jeden der Thrillers liebt an und wird es in einer Buchhandlung auch in die Hand nehmen.
Alles in allem ein gutes Buch man sollte aber nicht ganz zu viel erwarten.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

12

BonusprogrammHilfe

Miles & More

17 Meilen sammeln

4288 Meilen einlösen

--> --> -->