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Das LaSalle-Quartett

Das LaSalle-Quartett

Gespräche mit Walter Levin

buch
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Artikeldetails zu Das LaSalle-Quartett

AutorRobert Spruytenburg

Untertitel Gespräche mit Walter Levin

Abbildungsvermerk zahlreiche schwarzweisse-Abbildungen

  • ISBN-103-86916-102-7
  • ISBN-139783869161020
  • Verlag Edition text + kritik
  • Einbandartgebunden
  • Seiten500
  • Veröffentlicht23.02.2011
  • Gewicht1064g
  • SpracheDeutsch

Kurzbeschreibung zu Das LaSalle-Quartett

Das LaSalle-Quartett wurde 1947 an der Juilliard School in New York gegründet und hat bis 1987 konzertiert. Seit seiner Gründung hat es sich durch seinen Einsatz für die Musik des 20. Jahrhunderts - allem voran die
Neue Wiener Schule - einen Namen gemacht. Sein Einsatz galt aber genauso der Musik der unmittelbaren
Gegenwart. Mit nie nachlassender Neugier und Energie widmete es sich zudem unbekanntem oder
vernachlässigtem Repertoire. So hat es durch seine Aufführung und Schallplattenaufnahme der vier
Streichquartette Alexander Zemlinskys wesentlich zur Renaissance dieses vom Nazi-Regime verpönten
Komponisten beigetragen. Bahnbrechend für die Entwicklung der Streichquartett-Literatur waren
jedoch die Kompositionsaufträge an die jungen Komponisten der Nachkriegszeit. Daraus entstand eine ganze Reihe von Werken, die das LaSalle-Quartett uraufgeführt hat. Das Streichquartett von Witold Lutoslawski
(1964), das zweite Streichquartett von György Ligeti (1968) sowie »Fragmente - Stille, An Diotima« von Luigi
Nono (1980) sind inzwischen als Klassiker in die Streichquartett-Literatur eingegangen. Das LaSalle-Quartett
zeichnete sich durch seinen fanatischen Respekt vor dem Notentext, seine große rhythmische Intensität und
rhetorische Expressivität sowie seinen transparenten Klang aus.
Obschon in Cincinnati ansässig, war das LaSalle-Quartett zutiefst europäisch geprägt: Drei seiner vier langjährigen Mitglieder waren deutsche Emigranten, die auf zum Teil abenteuerliche Weise den Weg nach Amerika gefunden haben. So auch Walter Levin (*1924), der Primarius, mit dem die vorliegenden Gespräche
stattfanden. Er ist mit seiner Familie im Dezember 1938 nach Palästina ausgewandert, wo er sieben äußerst
fruchtbare und prägende Jahre des Unterrichts mit erstklassigen Lehrern verbrachte. Im Dezember 1945 reiste Walter Levin nach New York, um an der Juilliard School of Music zu studieren und seinen Traum, ein Streichquartett zu gründen, zu verwirklichen. Im Gespräch zeichnet Walter Levin die verschiedenen Einflüsse nach, die ihn und seine Kollegen geprägt haben. Er schildert die Entwicklung und Arbeitsweise des LaSalle Quartetts, die Zusammenarbeit mit Schallplattenfirmen, die Lehrtätigkeit und wie das Repertoire schrittweise aufgebaut wurde. Die Diskussion spezifischer Interpretationsprobleme ist aufschlussreich für die Denkweise Walter Levins und des LaSalle-Quartetts. Zur Illustration sind einige Beispiele auf der dem Buch beigefügten mp3-CD zu hören. Die CD beinhaltet ebenso Original-Beispiele wie Ganzversionen von Auftragswerken.

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