Tübingen – wer hier wohnt oder schon einmal
hier war weiß, wie vielfältig und abwechslungsreich
die Stadt und die Region ist. Viele Vereine
stellen kulturelle Angebote auf die Beine,
Theater, Museen und Kinos tun ihr Übriges.
Die wunderschöne Altstadt Tübingens wird im
Sommer zur Flaniermeile, Cafés und Restaurants
laden zum Verweilen ein. Auch Ausfl ügler
kommen auf ihre Kosten, kommen sie nun von
weither oder aus der Gegend. Viele der Ausfl
ugstipps lassen sich auch mit der ganzen Familie
umsetzen.
Man fi ndet im Sommer Seen zum Baden oder
nutzt eines der vielen Freibäder, selbst wenn
man Boot fahren will wird man nicht enttäuscht.
Möglichkeiten hierzu bieten Neckar und Ammer,
selbst Segeln ist möglich auf dem Kirchentellinsfurter
Baggersee. Die Wälder wie Schönbuch oder
Rammert laden zum Wandern ein, hier fi nden sich
auch einige Ausfl ugslokale. Wer sich einen Überblick
verschaffen will über all die Möglichkeiten,
die die Erlebnisregion Tübingen zu bieten hat, der
liegt mit dem vorliegenden Tübingen-Buch richtig.
Tübingen wird dargestellt, seine Geschichte
nachgezeichnet. Alle Stadtteile werden mit einem
redaktionellen Beitrag gewürdigt, zudem auch
zahlreiche Gemeinden im Landkreis Tübingen.
Der Naturpark Schönbuch wird in einem gesonderten
Kapitel beschrieben, ebenso Sehenswürdigkeiten
im Landkreis wie die Wurmlinger Kapelle,
der Hölderlinturm oder die Stocherkähne
in Tübingen. Weinbau, Bierherstellung und sogar
Tübingen: altehrwürdige Universitätsstadt, Neckar-
Athen, Stadt der Dichter und Denker und Ort,
der selbst schon auf mannigfache Weise Gegenstand
von Büchern geworden ist, in erzählender
Prosa, in so manchem Gedicht und nicht zuletzt
auch in umfangreicher touristischer Literatur.
Und da erscheint nun ein weiterer Band, der
sich unserer Stadt auf touristische Weise nähern
möchte, noch dazu in einem geografi sch und
thematisch etwas entlegenen Verlag? Bei manchem
Tübinger Zeitgenossen mag das ein skeptisches
Stirnrunzeln hervorrufen. Aber gemach: Als
Oberbürgermeister der Universitätsstadt Tübingen
freue ich mich zunächst einmal sehr, dass dieses
neue Buch unsere Stadt einem neuen Lesepublikum
vorstellen will. »Tübingen – Perle zwischen
Alb und Schönbuch« wird als reich illustriertes
Bilderbuch alle Generationen von Leserinnen
und Lesern ansprechen und ihnen die Stadt in all
ihren Facetten nahebringen. Es reiht sich ein in
eine Edition, die sich auf verdienstvolle Weise der
regionalen Identitäten Deutschlands annimmt.
Wer dieses Buch durchblättert und liest, den wird
die reichhaltige Geschichte unserer großen, kleinen
Stadt ebenso faszinieren wie das urbane Leben
einer fortschrittlichen Stadt mit internationaler
Atmosphäre. Er oder sie wird einiges erfahren über
den Rang Tübingens als weltweit vernetzte Universitäts-
und Wissensstadt mit einem außerordentlich
reichen kulturellen Angebot. Er oder sie wird auch
das überaus reizvolle Umland dieser Stadt kennenlernen,
einer Stadt übrigens, die sich einer nachhaltigen
Umwelt- und Klimaschutzpolitik verschrieben
hat. Und wer möchte, kann sich mit diesem Buch
auf eine literarische Spurensuche durch die Gassen
der Altstadt begeben – nicht ohne sich nach einer
solchen Entdeckungstour in der Tübinger Gastronomie
wieder erholen zu können.
Ich wünsche diesem Buch viele Leserinnen und
Leser – es wäre schön, wenn sich der eine oder
die andere von ihnen auf den Weg macht, um Tübingen
auch persönlich kennenzulernen.
Boris Palmer
Oberbürgermeister der Universitätsstadt Tübingen
Whisky-Brennerei werden dargestellt, ebenso die
Direktvermarktung ab Hof von Fleisch, Saft oder
Eiern. Ein Beitrag widmet sich auch den Mühlen
im Kreis Tübingen.
Protagonisten schildern kenntnisreich ihre Unternehmen
und Betriebe, was eine Bereicherung des
Buches darstellt. Immer wieder sind Seiten der
Lokalredaktion mit blauen Überschriften eingebunden,
die ein bestimmtes Thema behandeln.
Dank sagen möchte ich an dieser Stelle dem
Autoren-Team des Tübingen-Buches, der Akquisiteurin
Marianne Roob sowie all den Protagonisten,
die uns ihr Vertrauen geschenkt haben. Den
Lesern nun viel Spaß beim Schmökern im großen
Tübingen-Buch Angela Baum