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Das Glück in glücksfernen Zeiten
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Das Glück in glücksfernen Zeiten

Roman. Ausgezeichnet mit dem Rinke-Preis 2010

buch
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Artikeldetails zu Das Glück in glücksfernen Zeiten

AutorWilhelm Genazino

Untertitel Roman. Ausgezeichnet mit dem Rinke-Preis 2010

Abbildungsvermerk 21 cm

  • ISBN-103-446-23265-6
  • ISBN-139783446232655
  • Verlag Hanser
  • Einbandartgebunden
  • Seiten157
  • Veröffentlicht04.02.2009
  • GenreRoman
  • Gewicht276g
  • SpracheDeutsch

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Kurzbeschreibung zu Das Glück in glücksfernen Zeiten

Wilhelm Genazino erzählt diese Geschichte eines traurigen Helden und seiner viel weniger traurigen Freundin mit verblüffender Lakonie. Keiner beschreibt die menschliche Verzweiflung an Leben und Liebe so ironisch und brillant wie er.

Beschreibung der Redaktion zu Das Glück in glücksfernen Zeiten

Der Arbeitsmarkt kennt keine Gnade, erst recht nicht für Philosophen. Daher tritt Dr. phil. Gerhard Warlich eine Stelle als Wäscheausfahrer an und richtet sich ein in dieser nicht allzu aufregenden, aber sicheren Existenz. Doch als seine Freundin Traudel sich ein Kind wünscht, bringt das Warlich, der eigentlich nur "halbtags leben" möchte, vollkommen aus dem Gleis. Wilhelm Genazino erzählt diese Geschichte eines traurigen Helden und seiner viel weniger traurigen Freundin mit verblüffender Lakonie. Keiner beschreibt die menschliche Verzweiflung an Leben und Liebe so ironisch und brillant wie er.

Portrait

Wilhelm Genazino:
Wilhelm Genazino, 1943 in Mannheim geboren, lebt heute als freier Schriftsteller in Heidelberg. 1998 erhielt er den "Großen Literaturpreis" der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und 2004 den "Georg-Büchner-Preis". 2007 wurde Wilhelm Genazino mit dem "Kleist-Preis" und der "Corine" ausgezeichnet.

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40

30.10.2010

„Wie weit wird einer gehen, um davonzukommen?”

von einer Kundin oder einem Kunden
Das Leben des Gerhard Warlich gerät nachhaltig ins Wanken, als seine langjährige Freundin Traudel ihm sagt, dass sie sich ein Kind von ihm wünscht.

Warlich fühlt sich aus der Bahn geworfen, er flieht in das Projekt, eine "Schule der Besänftigung" zu gründen und in die kleinen Glücksmomente, die er in abstrusen Alltagsszenen findet.

Ein typischer Genazino: eigenwillig, zurückhaltend, angenehm traurig, leise und doch federleicht.

Lesen!

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50

23.09.2009

„Wilhelm Genazino”

von einer Kundin oder einem Kunden
Beschreibt die Lebensunfähigkeit eines Mannes, der nur „halbtags leben“ will. Lakonisch zugespitzte Analyse des Innenlebens des Helden, der auf seiner Glückssuche sich dem Wahnsinn nähert. Eine Schlüsselrolle fällt „Traudel“ zu, die ihn mit ihrem Wunsch nach einem Kind völlig aus der Bahn wirft. Genazino verfügt über einen ganz eigenen Sprachduktus, den man mag oder nicht. Hinter der ironisch-witzigen Beschreibung seines Protagonisten öffnen sich tragische Abgründe, die mit den Worten Einsamkeit, Sinnlosigkeit des Seins und Abtauchen in eine Metawelt nur unzulänglich beschrieben sind.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

07.09.2009

„Brilliant!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Gerhard Warlich ist studierter Philosoph. Da der Arbeitsmarkt für Philosophen aber nicht viel übrig hat, übernimmt er eine Stelle in einer Wäscherei und richtet sich dort, so gut es eben geht, ein. Es ist nicht sein Traum, aber ein sicherer Job. Doch dann wünscht sich seine Freundin Traudel plötzlich ein Kind von ihm und Warlich wird vollkommen aus der Bahn geworfen...
Es ist ein komisches und ein trauriges Buch; zum Lachen, zum Weinen und zum Nachdenken. Es ist eine Geschichte von Verzweiflung an Leben und Liebe. Großartig!
Dies war mein erster Roman von Genazino und ganz bestimmt nicht der letzte!

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40

22.07.2009

„"Ironisch und brilliant"”

von Gabi Kampitsch aus Villach
Der Arbeitsmarkt kennt keine Gnade - erst recht nicht für Philosophen. Genzino erzählt die Geschichte eines traurigen Helden und seiner Freundin. Keiner beschreibt die menschliche Verzweiflung an Leben und Liebe so ironisch und brilliant wie er.

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50

30.06.2009

„Unglück im Glück”

von Dr. Christian Rößner aus Göttingen Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Wieder einmal stellt uns Wilhelm Genazino einen dieser traurigen Antihelden vor, die seine Leser so lieben, weil sie sich – wenigstens der eine oder der andere – so gut darin erkennen können. Es ist die Mischung aus den lakonisch-heiteren Erzählungen und Dialogen, die trotz aller depressiver Grundkonstellationen und Unglücke, die über den heillos überforderten und grandios scheiternden Philosophen und Angestellten einer Wäscherei hereinbrechen, die die Faszination von Genazinos Prosa ausmachen. Dabei ist die Botschaft des Romans so simpel wie verblüffend: Glück kann man nicht erzwingen und Glück zu haben bedeutet noch lange nicht, glücklich zu sein. Dies führt Wilhelm Genazino ebenso klug wie sprachlich brillant vor. Einfach großartige Literatur!

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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40

24.05.2009

„Großartig!”

von J.G. aus Berlin
Gerhard Warlich ist promovierter Philosoph und arbeitet seit Jahren als Leiter in einer Wäscherei, in der er damalig als Ausfahrer begonnen hatte. Er lebt mit seiner Freundin Traudel zusammen, mehr oder weniger glücklich. Sie möchte ihn heiraten, weil ihre Mutter sich das wünscht, viel eher wünscht sie sich ein Kind von ihm. Damit ist er vollends überfordert und sein Leben gerät ins Wanken, bis er sogar seinen Job verliert.

W. Genazino ist ein bemerkenswerter Autor. Mit der Figur des Gerhard Warlichs schafft er einen traurigen und einsamen Menschen, der allein durch Betrachtungen seiner Mitmenschen und der Welt lebt und bestimmte Vorstellungen von seinem Leben hat, ohne seine Wünsche oder Träume umzusetzen. Die alltäglichen Gegebenheiten werden mit viel Ironie und Sarkasmus beschrieben bzw. analysiert. Ganz neue Sichtweisen auf bestimmte Dinge werden geschaffen, die einen schmunzeln, aber auch manchmal erschrecken lassen.

Die Lektüre dieses besonderen Buches war ein großes Vergnügen.

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