Aktion: Kaufen Sie 1 OYO II oder TouchMe eReader und das von Ihnen gekaufte, günstigste eBook erhalten Sie kostenlos! Max. eBook Wert: 35.-

Neukunde?

Hier starten

Erweiterte Suche
Das Geschäftsjahr 68/69. edition suhrkamp,  Band 2408

Das Geschäftsjahr 68/69. edition suhrkamp, Band 2408

Roman. Originalausgabe. Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2005 (Longlist)

buch
CHF 17.90
auf Merkliste

versandkostenfrei

Versandfertig innert 1-2 Werktagen.

Kunden, die Das Geschäftsjahr 68/69. edition suhrkamp,... gekauft haben, kauften auch:

Artikeldetails zu Das Geschäftsjahr 68/69. edition suhrkamp,...

AutorBernd Cailloux

Untertitel Roman. Originalausgabe. Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2005 (Longlist)

Abbildungsvermerk 18 cm

  • ISBN-103-518-12408-0
  • ISBN-139783518124086
  • Verlag Suhrkamp
  • Reiheedition suhrkamp
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten253
  • Auflage6. Auflage
  • Veröffentlicht22.03.2012
  • GenreRoman
  • Gewicht164g
  • SpracheDeutsch

Mehr Artikel von

Weitere Artikel zum Thema

Verwandte Kategorien

Rezensionen der Redaktion zu Das Geschäftsjahr 68/69. edition suhrkamp,...

"... ein Kunstwerk ...
Bernd Cailloux hat der Muße-Gesellschaft von 1968 ein Denkmal gesetzt, das sich im Zeichen von Massenarbeitslosigkeit, Existenzgründungen und Start-ups als überraschend aktuell erweist." Bernd Wagner Der Spiegel

Kurzbeschreibung zu Das Geschäftsjahr 68/69. edition suhrkamp,...

Mit präziser Lakonie zeigt Bernd Cailloux die 68er in grellem, aber um so realistischerem Licht: nicht als Polit-, sondern als Start-up-Unternehmen, dessen Visionen, Illusionen, Drogen- und Finanzcrashs unvermutet an die Neunziger erinnern - wie das Technoflimmern an die Flickershows der Sixties.

Beschreibung der Redaktion zu Das Geschäftsjahr 68/69. edition suhrkamp,...

BRD, 1965. Auf einem Fortbildungslehrgang für Journalisten lernen sich zwei junge Männer kennen, die gleich spüren, dass sie Grosses miteinander vorhaben. Doch noch bremst der Muff der Zeit: Die Schlammstrecke der allgemeinen Wehrpflicht will durchrobbt sein, der dahinterliegende Morast aus bürgerlicher Paarbeziehung und Provinzreporterdasein ebenso.
Dann aber geht es Schlag auf Schlag: nach Düsseldorf, ins Beuys-Umfeld, die beiden Freunde gründen eine Hippie-Gartenlaubenfirma in durchwachten Nächten wird das erste discoreife Stroboskop-Blitzlicht gebaut, Premiere in Hamburgs coolsten Psychedelic-Club, euphorische Verzückung, weiter zu den Essener Songtagen, Frank Zappa, Freakout-Pfingsten, fette Aufträge und der Traum vom antikapitalistischen Betrieb im Kapitalismus - das "Geschäftsjahr 1968/69" kommt in Fahrt ...
Mit präziser Lakonie zeigt Bernd Cailloux die 68er in grellem, aber um so realistischerem Licht: nicht als Polit-, sondern als Start-up-Unternehmen, dessen Visionen, Illusionen, Drogen- und Finanzcrashs unvermutet an die Neunziger erinnern - wie das Technoflimmern an die Flickershows der Sixties.

Portrait

Bernd Cailloux:
Bernd Cailloux, Jahrgang 1945, lebt als freier Schriftsteller in Berlin.

Bewertung unserer Kunden zu Das Geschäftsjahr 68/69. edition suhrkamp,...

Wie ist Ihre Meinung zu „Das Geschäftsjahr 68/69. edition suhrkamp,...”?

Geben Sie Ihre Bewertung ab. Jetzt rezensieren und 2 CHF kassieren.

40

11.01.2006

„Zwischen Utopie und Verfall, Gartenlaube oder Hippie-Business.”

von Buechermaxe aus München (buechermaxe(at)hotmail.de) Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent

Das Buch von Bernd Cailloux ist die Nahsicht auf eine Freundschaft zweier Männer, die aus dem Journalismus kommend in der Gartenlaube eine kleine technische Idee zu einem Einkommen machen wollen. Beide gehören der Hippie-Generation an, haben Sozialismus im Kopf und Drogen im Leib. Sie träumen von einer antikapitalistischen, solidarischen Gemeinschaft und erreichen das Gegenteil von dem, was sie sich erträumten: ein florierendes Unternehmen, Muße-Gesellschaft genannt. Denn mit ihrem Produkt, dem Stroposkop, dass Furore macht, erleben sie schnell einen heißen Boom: „Ein erster, unaufhaltsamer Boom, der uns aus der Laube katapultiert hatte, … Offenbar bestätigte sich (der) ironische Kommentar, dem zufolge diejenigen am schnellsten vorankommen, die am erfolgreichsten so tun, als seien sie am Erfolg gar nicht interessiert.“ (S. 113). Und sie erleben das Ende ihrer Träume, ihrer Freundschaft, das Ende ihrer Ideale und landen im brachialen Kommerz, der Karriere und allen Folgeübeln. Die Gartenlaubenfirma gerät ins Hippie-Business und diejenigen, die den Gang durch die Institutionen antreten, enden dort, wo sie nie hinwollten: im Aus einer Existenz und Firma, die mit der Idee eines dritten Weges lebte, in dem es darum ging, „niemanden beherrschen zu wollen und selbst nicht beherrscht zu werden, Ausbeutung nicht zuzulassen …(Ein) Traum, einen dritten Raum zwischen Kunst und Kommerz zu schaffen … (als) eine Frage der Denkhaltung“ (S. 212). Das Buch schildert nicht nur den Aufstieg einer Idee, einer Utopie, eines dritten Wegs, sondern auch deren Verfall. Alles im Geschäftsjahr 1968/69. Aber der Autor brilliert nicht nur mit Inhalt, sondern auch mit seiner Sprache und den Bildern, die treffend sind, erhellend und pointiert zugleich. Es gibt kein besseres Buch über den Aufstieg und Fall der 68er!

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

Diese Artikel haben mir auch gefallen: Meine Bewertung generell lautet: 5 Sterne = absolut herausragend; 4 Sterne = sehr gut, sehr zu empfehlen; 3 Sterne = gut, zu empfehlen; 2 Sterne = nicht ganz überzeugend; 1 Stern = abzuraten.

40

05.12.2005

„Die 68er mal anders”

von einer Kundin oder einem Kunden
Es gibt immer ein Bild, eine Schublade, ein Image - und es gibt die Wahrheit. Oder viele subjektive Wahrheiten. Das Geschäftsjahr 1968/9 macht einfach Spaß, weil es genau das noch einmal deutlich macht. Ein herrliches Buch, absolut lesenswert.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

BonusprogrammHilfe

Miles & More

17 Meilen sammeln

4386 Meilen einlösen

--> --> -->