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Acht Wochen verrückt

Roman

buch
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Artikeldetails zu Acht Wochen verrückt

AutorEva Lohmann

Untertitel Roman

  • bol.ch-Verkaufsrang16.628
  • ISBN-103-492-05439-0
  • ISBN-139783492054393
  • Verlag Piper
  • Einbandartgebunden
  • Seiten194
  • Auflage4. Auflage
  • Veröffentlicht01.09.2011
  • GenreRoman
  • Gewicht310g
  • SpracheDeutsch

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Rezensionen der Redaktion zu Acht Wochen verrückt

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 18.04.11
Acht Wochen verrückt ist ein verrückt gutes Buch über das was passiert, wenn man in unserer sich verrückt schnell drehenden Welt ein klein wenig verrückt wird. Eva Lohmann hat ein Debüt mit autobiographischen Zügen vorgelegt, das auf mehr literarische Höchstleistungen hoffen lässt.

Kurzbeschreibung zu Acht Wochen verrückt

»Der Tag, an dem ich in die Klapse komme, ist ein Donnerstag« - so beginnt Eva Lohmanns autobiographischer Roman: Ihre Heldin Mila ist müde, unendlich müde und traurig. Dabei ist sie noch keine dreißig. Aber der Jobfrisst sie auf, und der Sinn ihres Daseins ist ihr aus dem Blick geraten. Mit Depression und Burnout wird sie in eine psychosomatische Klinik eingewiesen, auch wenn das bei ihren ambitionierten Eltern alles andere als populär ist und nicht nur bei ihrem Freund eine gewisse Beängstigung auslöst. Denn niemand von denen, die an einen solchen Ort kommen, ist doch normal, oder? Aber wie verrückt ist Mila eigentlich? Und kann man unter lauter Kranken überhaupt den Weg zurück ins richtige Leben finden? »Acht Wochen verrückt«, der so unverstellte wie pointierte Roman über das Verrücktsein in normierten Zeiten. Von einer Erzählerin, deren scharfe Beobachtungsgabe niemanden verschont.

Portrait

Eva Lohmann:
Eva Lohmann, Jahrgang 1981, arbeitet als Inneneinrichterin und Werbetexterin in Hamburg.

Bewertung unserer Kunden zu Acht Wochen verrückt

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40

01.08.2011

„"Verrückt ist doch jeder, der in die Klapse kommt..."”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Bochum
"Acht Wochen verrückt" ist Eva Lohmanns erster Roman. Das Thema, das die 30jährige gewählt hat, liegt "schwer im Magen" und doch trifft es den Nerv der Zeit. In einer modernen Gesellschaft, in der es darum geht ständig produktiv zu sein, in sozialen Kontexten nicht negativ aufzufallen, im Berufsleben wie privat "zu funktionieren", keine Schwäche zu zeigen, kollabiert die Seele vieler Menschen - manchmal früher, manchmal später. So auch die von Mila, einer jungen Frau, die unsere Kollegin, unsere Freundin, unsere Schwester sein könnte. Authentisch, eindringlich, zugleich humorvoll und ironisch wird aus der Ich-Perspektive ihr 8-wöchiger Aufenthalt in der "Klapse" geschildert. Sie erlebt seltsame Therapiesitzungen, trifft auf eßgestörte junge Frauen, einen transexuellen Familienvater, eine multiple Persönlichkeit und depressive Manager, auf einen durchstrukturierten Klinikalltag und zu guter Letzt auf sich selbst. Im Fokus steht nicht die Ursachenforschung und auch mit Lebensweisheiten wird sich zurückgehalten. Milas Eindrücke, Gedanken und Gefühle sind es, die den Leser/die Leserin fesseln, denn sie erinnern zum Teil an einen selbst - ohne dass man jemals die Diagnose "Depression" erhielt, Psychopharmaka geschluckt, in Therapie war oder gar in eine Klinik eingewiesen wurde.

Mila erscheint deutlich weniger "verrückt" als ihre Mitpatienten, aber ist mehr Opfer unserer modernen Leistungsgesellschaft als einer traumatischen Kindheit. Durch ihre übersteigerten Erwartungen und in dem sie dem Druck, den ihre ständig unzufriedenen Vorgesetzten im Job ausüben nachgibt, nimmt sie sich jegliche "Luft zum Atmen". Das Buch ist in keiner Sekunde langweilig. Lediglich das Ende erscheint mir doch etwas zu simpel, zu konstruiert und bietet keine Möglichkeit sich zu identizieren. Um psychisch und physisch zu gesunden, genügt es nicht an einer einzigen Stellschraube zu drehen, denn die Entstehung von Burn-Out, Depressionen und allen weiteren psychischen Erkrankungen ist immer auf mehrere Faktoren zurück zu führen, die in einer bestimmten Art und Weise zusammen wirken. Spontan seinen Job kündigen, weil er nicht den eigenen Vorlieben entspricht und zu sehr stresst, das kann sich wohl in wirtschaftlich unsicheren Zeiten wie diesen keiner "erlauben" - erst recht nicht, wenn man Familie hat. Wer von Hartz IV lebt, tut dies in der Regel weder freiwillig noch gern. Mehr möchte ich nicht verraten. Macht Euch selbst ein Bild. Bis auf diese kleine Schwäche zum Ende des Buches, kann ich "Acht Wochen verrückt" empfehlen

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

04.07.2011

„ich habe mich erkannt”

von einer Kundin oder einem Kunden
Danke Eva Lohmann dass Sie das Buch geschrieben haben. Nach meinen 7 Wochen in einer Psychos.Klinik habe ich gedacht, ich müsse eigentlich ein Buch darüber schreiben. Vieles in dem Buch habe ich fast genauso erlebt oder empfunden.
Betroffenen kann das Buch die Angst vor einer stationären Therapie nehmen.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

25.06.2011

„Glaubhafte Heilung”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ausgebrannt und erschöpft, des Lebens müde: wer hat sich nicht schonmal so gefühlt. Für viele sind das Momentaufnahmen, für Mila ein Dauerzustand, dem sie auch mit Tabletten nicht mehr entfliehen kann. Auch wenn in diesem Buch nur an der Oberfläche der psychosomatischen Erkrankungen gekratzt wird, ist Milas Weg der Besserung ehrlich und glaubwürdig!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

02.06.2011

„Verrückt, zu glauben nach 8 Wochen sei wieder alles ok!”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Mainz
Wie auch andere Leser schon erwähnt haben, habe ich ein wenig mehr Tiefgang erwartet bei einem so sensiblen Thema, Depressionen sind mittlerweile DIE Volkskrankheit!
Das Buch bleibt mir persönlich leider etwas zu oberflächlich! Trotzdem gewinnt man Einblicke in den Klinikalltag einer Klinik für psychosomatische Störungen und das Buch liest sich mit Leichtigkeit in einem Rutsch! Das liegt vor allem auch am Schreibstil von Eva Lohmann und der Tatsache, dass man die Patienten jeden auf seine ganz eigene Art und Weise ins Herz schließt und wissen möchte, ob es für sie ein Licht am Ende des dunklen Tunnels gibt!

Ein Vergleich mit "Mängelexemplar" passt definitiv, die angeführten Themen sind ähnlich!

Trotz allem hat es mir gefallen und ich bereue es nicht, dieses Buch gelesen zu haben!


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50

09.05.2011

„8 Wochen auf der Reise zu sich selbst”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ich habe dieses Buch in einem Rutsch gelesen. Eva Lohmann schreibt flüssig, locker und so ehrlich über Milas Zusammenbruch, das Eingeständnis in die Klinik zu gehen und sich ihren Problemen zu stellen. Sie zeichnet dabei so schöne Bilder, dass es ganz leicht fällt diesem Buch zu folgen und man es wirklich nicht mehr aus der Hand legen kann. Mila kommt in die Klinik und beäugt die Mitpatienten. Da wäre Katharina, das scheue Reh mit den großen Kugelaugen, dem glatten langen Haar und der Perlenkette. Oder Christine, das aufgeregte Huhn, fünfzigjährig und Mila an ihre Postbotin erinnernd. Oder Ron, der verwunschene Mann. Familienvater, gutaussehend aber doch mit dem Wunsch eine Frau zu sein. Mila muß sich im Klinikalltag zurechtfinden und kommt dabei zu sich selbst. Lohmann beschreibt Alltag und Gesprächstherapie in der Klinik. Mila kündigt ihren Job und der schwere Stein von ihrem Herzen fällt vom Balkon genau wie die Kieselsteinchen, die sie nach der Kündigung vom Balkon ihres Zimmers nach unten wirft. Sehr, sehr schöne Bilder und ein absolut lesenswertes Buch.

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50

23.04.2011

„Acht Wochen verrückt”

von einer Kundin oder einem Kunden
Mila geht es seit einiger Zeit gar nicht mehr gut. Aber warum? Das kann sich die 29jährige auch nicht so genau erklären.

Eigentlich müsste sie doch glücklich sein, mit dem krisensicheren Job mit unbefristetem Vertrag, dem lieben und verständnisvollen Freund… Aber nachdenken treibt ihr nur direkt Tränen in die Augen und lässt sie immer tiefer in ihrer Sofamulde verschwinden.

Mila steckt in einer mittelschweren Depression. Ihre Seele hat einen Knacks.
Der Arzt weist Mila in eine psychosomatische Klinik ein.
Dieser Schritt verunsichert ihre Eltern und den Freund doch sehr.
Vor Mila liegen nun acht Wochen „Im Land der Verrückten“, wie sie es nennt.
Doch wie viele Gesichter so eine Depression haben kann, zeigt sich ihr nun unter anderem in Clara, ihrer Zimmerkollegin. Sie kämpft schon ziemlich lange gegen ihre Bulimie mit einhergehender Depression und studiert (Achtung!) Psychologie. Auch Katharina steckt seit der Trennung von ihrem Freund in einer Art Depression. Sie kann ihn nicht vergessen. Bulimiker und Adipositaspatienten werden hier gemeinsam mit depressiven Patienten therapiert.

Mila merkt ziemlich schnell, das die Uhren in dieser Klinik anders, aber angenehm ruhig ticken. Das Leben und die Menschen außerhalb der schützenden Mauern erscheinen abstrakt, lieblos, überhitzt und viel zu schnell.
Die Frage drängt sich auf, wie es mit Mila weitergeht, wenn sie erst einmal wieder in den Alltag eintauchen wird.

Die Gespräche mit ihrem Therapeut Dr. Hennings sind ausführlich und erklären sehr plausibel die möglichen Auslöser, (hier Scheidung der Eltern, Vater glänzt durch Abwesenheit) sowie den Verlauf (Leistungsdruck, der Wunsch geliebt zu werden) einer Depression.

Aus den wöchentlichen Aufzeichnungen, die ursprünglich ein Tagebuch von Eva Lohmann waren, ist ein sehr einfühlsamer, aber auch aufklärender Roman geworden.
Er vermittelt einen tiefen Einblick in das chaotische Gefühlsleben einer jungen Frau, die sich selbst fremd geworden ist und ihre innere Mitte langsam wiederfinden muss.
Wirklich bewegend!

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40

12.04.2011

„Spinner?”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Erstaunlich leicht liest sich die Geschichte der jungen Mila, die burnout-gebeutelt in einer psychosomatischen Klinik eingeliefert wird und dort acht intensive Wochen erlebt. Von anstrengenden Therapiesitzungen wird ebenso berichtet wie von einem immer gleichen Tagesablauf. Und natürlich der Auseinandersetzung mit allen möglichen Verrücktheiten. Was zunächst wie eine unterhaltsame Erzählung anmutet, findet doch eine tiefere Ebene, die den Leser wiederholt in die Frage münden lässt: Was stellt die moderne Gesellschaft und besonders das Arbeitsleben eigentlich mit uns allen an? Geht es doch vielen von uns wie Mila, die den Sinn komplett aus den Augen verloren hat. Sehr lesenswert.

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40

02.04.2011

„Acht Wochen verrückt”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein Knochenbruch ist ganz offensichtlicht ein Fall für den Arzt, man kommt in eine Klinik und wird geheilt. Doch was tun wenn die Seele zerbricht?
In Eva Lohmanns autobiographischen Roman wird Mila, keine dreißig Jahre alt mit Depressionen und Burnout in eine psychosomatische Klinik eingewiesen. Der Job frisst sie auf, sie hat keine Kraft mehr fürs Leben, fühlt sich müde.
In den acht Wochen in der Klapse begegnet sie anderen Verrückten und findet schließlich wieder zu sich selbst und ins Leben zurück.
Mit Witz, Ironie aber dem nötigen Ernst setzt sich Eva Lohmann in ihrem neuen Roman gekonnt mit dem Verrücktsein in normierten Zeiten auseinander.
Absolut lesenswert!

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50

29.03.2011

„Darauf wurde gewartet!”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-10 Rezensent Top 10 Rezensent
Mila,eine Frau wie du und ich,ist krank.Ihre Seele macht einfach nicht mehr mit.Dieses kann uns alle treffen und ist eine Krankheit,die man behandeln kann.Leider hat man mit vielen Vorurteilen zu kämpfen.Dieses wird so echt,so lebensnah beschrieben.Mit dem nötigen Humor und auch mit der Ernsthaftigkeit in der Sache selbst.Mit einem gebrochenen Bein geht man doch auch in eine Klinik.Aber mit einer gebrochenen Seele gilt man schnell als verrückt.Und das ist eben ein Trugschluss.Wunderbar lebensnah beschrieben.

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50

27.03.2011

„Zusammenbruch”

von einer Kundin oder einem Kunden
Eva Lohmann hat einen Roman über den Infarkt ihrer Seele geschrieben. Authentisch, nachvollziehbar, erschreckend und sehr berührend hat sie das selbst Erlebte wunderbar niedergeschrieben. Es weckt das Verständnis für Menschen, die, warum auch immer, aus ihrer Lebensbahn geworfen werden und läßt hoffen, daß man nie dazugehört.

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50

27.03.2011

„Wer ist denn hier verrückt?”

von einer Kundin oder einem Kunden
Die Geschichte dreht sich um Mila, die mit der Diagnose Burnout in eine psychosomatische Klinik eingewiesen wird.Ein sehr ernstes Thema,welches aber von der Autorin in diesem Roman immer wieder mit lustigen Akzenten versehen wird.Dieses Buch ist eher ein Tagebuch, dass Milas 8 Wochen, wie sie selbst sagt in der Klapse beschreibt.Absolut lesenswert, denn es könnte ja jeden mal treffen.

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40

27.03.2011

„Begeistert!!”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Neuss
Ich bin begeistert und konnte das Buch nicht aus der Hand legen!
Wer kennt es nicht? Einfach immer nur erschöpft und müde zu sein und dazu kommt noch diese Traurigkeit?!
Ich war bei einer Ihrer Lesungen und war einfach nur gespannt wie Mila es schafft wieder zurück ins "normale" Leben zu finden.
Eva Lohmann beschreibt ihre Krankheit sehr schön, indem sie einfach sagt wie es ist. Menschen die sich selbst in solch einer Situation befinden konnten sich oft wiederfinden. Ich kann es einfach nur weiterempfehlen.

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30

26.03.2011

„Ist mir zu oberflächlich für das eigentliche Thema”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ich hatte andere Erwartungen an das Buch, als es erfüllt hat. Auf der Innenklappe ist von einem schonungslos offenen Buch die Rede. Aber ich fande es nicht offen, sondern eher ein bißchen oberflächlich ohne TIefgang.


Hauptfigur Mila kommt nach einem Zusammenbruch in eine psychische Klinik. Ihr Alltag hat sie krank gemacht, ihr Job ihre letzten Lebensreserven aufgebraucht und irgendwann wollte sie nicht mehr. Hatte keine Kraft mehr für irgendwas - nicht einmal mehr für den Selbstmord wie sie sagt. In der Klinik fühlt sie sich zunächst verloren, meint, mit den übrigen "gestörten" doch nichts gemein zu haben, die größtenteils aus Eßgestörten gestehen.
Nachdem sich Mila ein bisschen in der Klinik eingewöhnt hat, beginnt auch die Spannung der Geschichte zu schwinden. Die Stunden mit ihrem Therapeuten werden nur oberflächlich beschrieben und die Handlung dreht sich vielmehr um all die anderen Mitpatienten, als um die Probleme der Hauptfigur.
Würde man einen Aufenthalt in einer Psycho Klinik nach den Schilderungen in diesem Buch beschreiben, wäre es also ein bisschen Sport, ab und an eine Gesprächstherapie, gemeinsames Essen in der Kantine und - genau wie im "normalen" Alltag - ein bißchen Cliquenwirtschaft, Liebeskummer, etc.
Es klingt eher, als wäre man hier in einem Feriencamp, in dem zufällig auch ein paar Essgestörte gelandet sind und Menschen mit "ein paar anderen Macken".
Aus dem persönlichen Freundeskreis weiß ich jedoch, dass es schon etwas anders zugeht und die Patienten durch die Therapiegespräche an ihre Grenzen gehen und das Ganze nicht so sehr Spaß, wie es hier beschrieben wird.
Natürlich ist es auch mal nett, über so ein Thema in diesem Stil zu lesen, denn man kann nur so durch die Seiten des Buches fliegen, ohne Schwermütig zu werden. Aber dennoch fehlt mir hier eine gewisse Ernsthaftigkeit.
Man erfährt nicht, warum Mila denn nun eigentlich den Zusammenbruch hatte, nichts über ihre Psyche oder Gedanken.
Ende des Klinikaufenthaltes bildet dann ein Familiengespräch mit ihren geschiedenen (wie sollte es auch anders sein) Eltern. Der Grundstein für künftige Gespräche zwischen Vater und Tochter sind damit gelegt und die Ferien zu Ende. So ist es natürlich nie in Wirklichkeit, aber in diesem Buch schon.
Ich hätte mir gewünscht, dass diese Geschichte tiefgründiger das Problem anpackt und nicht so sehr wie die Geschichte eines Quarterlife-Feriencamps daherkommt. Aber Geschmäcker sind ja verschieden, flüssig zu lesen ist das Buch in jedem Fall.

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50

26.03.2011

„Es war ein Donnerstag...”

von einer Kundin oder einem Kunden
So beginnt der Roman. Für mich schon ein starker Einstieg in diese Geschichte. Neben Themen wie Burn-Out, Depressionen, allgemeine Erschöpfung, etc., die uns in diesen Zeiten überall begegnen, hier ein passender Roman dazu. Allerdings auf eine unverblühmte ehrliche Art und Weise, gut unterhaltend und mit Inhalt gefüllt. Und was ist denn eigentlich schon "Normal"? Ein Buch für jeden dem auch "Mängelexemplar" gefallen hat.

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50

22.03.2011

„Einmal verrückt.....immer verrückt?”

von einer Kundin oder einem Kunden
Eva Lohmann schreibt in ihrem autobiografischen Roman "Acht Wochen verrückt" auf unterhaltsame Art und Weise von einem Leben in der "Klappse", von einem Leben wo nur die wenigsten von uns der Einblick gewährt wird.
Zunächst meint sich Mila, die Protagonistin des Romanes, am völlig falschen Ort verschlagen zu haben. Sie ist doch nicht bekloppt, was soll sie hier. Doch schnell merkt sie, dass genau dieser Aufenthalt sie zurück ins Leben bringen kann.
Für mich sehr lesenswert, man weiß doch nie was noch passiert...;-) Mir hat es insofern weiter geholfen, dass ich Menschen, welche so einen Aufenthalt hinter sich haben, viel besser verstehen kann.

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50

16.03.2011

„Spitze!!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Sehr realistisch, erzählt die Autorin über den Aufenthalt vom Milena, genannt Mila in einer psychosomatischen Klinik. Mit allen Ängsten und Ablenkungen. Ich hab das Buch durchgehend lesen müssen und mich oft selbst finden können. Einfach spitze

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50

09.03.2011

„8 Wochen verrückt”

von einer Kundin oder einem Kunden
Völlig erschöpft, lust-und antriebslos,
immerzu müde und traurig....
So fühlt sich Mila, noch keine Dreißig.
6 Wochen in einer psychosomatischen Klinik sollen ihr helfen, zurück ins Leben zu finden.
"Verrückt! das sind Andere", Mila glaubt "Eigentlich gehöre ich hier garnicht her."
Dass dies nicht ganz stimmt, merkt sie schnell.
Aus 6 Wochen werden 8 für Mila in der Klapse, und sie findet wirklich den Weg zurück ins Leben.
Eva Lohmann schreibt sehr locker, leicht und unterhaltsam. Das Buch ist fast wie eine Therapiestunde.
Sind wir nicht alle ein bißchen verrückt?;-)

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50

07.03.2011

„Kult”

von einer Kundin oder einem Kunden
Der Tag an dem ich in die Klapse kam, war ein Donnerstag. So beginnt der Roman von Eva Lohmann.
Frau Lohmann, man kann sagen, schreibt ein Tagebuch einer Verrückten namens Mila, die an schwersten Depressionen leidet.
Mila lernt innert acht Wochen gleichgessinte "Psychos" kennen und verbringt in der Psycho-Klapse ihre Zeit.
Ein sehr interessanter Roman.

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