In das endzeitlich gestimmte Leben von Johanna und Achim Märtin gerät durch
einen Zufall ein schwarzer zottiger Hund. Johanna, der jeder Blick in ihre Zukunft nur noch öde
Zeit offenbart, fragt sich angesichts der unerschöpflichen Freude und Liebe ihres tierischen
Gefährten nach den Quellen ihres eigenen Glücks, nach Sehnsüchten, Ansprüchen und
Versäumnissen. Der nächste Zufall begegnet ihr in Gestalt der alten russischen Aristokratin
Natalia Timofejewna, die in Mexiko nach ihrer Jugendfreundin, der berühmten und ein bißchen
verrückten Künstlerin Leonora Carrington sucht. Johanna folgt Natalias Lockruf und fliegt nach
Mexiko, während Achim ratlos durch Berlin streift und zwischen den vertrauten Plätzen und
Ritualen zu verstehen sucht, was Johanna zu ihrem Aufbruch bewogen und was er zu bedeuten
hat und warum ein hergelaufener Hund ihr gemeinsames Leben infrage stellen konnte.