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The Final Frontier
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The Final Frontier

CD
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Hörproben zu The Final Frontier

1. Satelite 15...The Final Frontier 08:40
2. El Dorado 06:48
3. Mother Of Mercy 05:20
4. Coming Home 05:52
5. The Alchemist 04:28
6. Isle Of Avalon 09:06
7. Starblind 07:48
8. The Talisman 09:03
9. The Man Who Would Be King 08:28
10. When The Wild Wind Blows 11:00

Artikeldetails zu The Final Frontier

  • EAN5099964777221
  • Label EMI Music
  • Veröffentlicht13.08.2010
  • Medium CD
  • GenreHeavy Metal

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Beschreibung der Redaktion zu The Final Frontier

Iron Maiden melden sich mit einem brandneuen Album „The Final Frontier“ zurück!

Bewertung unserer Kunden zu The Final Frontier

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40

23.08.2010

„Die BritischeHeavy-Metal-Legende ist zurück”

von einer Kundin oder einem Kunden
Als Iron Maiden den Titel ihres neusten Studioalbums veröffentlichten, wurde spekuliert, ob dies das letzte Werk sein würde. Nun ist "The Final Frontier" auf dem Markt und zum Glück hat die Band dementiert, dass dies das letzte Kapitel ihrer Karriere sein wird.

Mit einer Laufzeit von über 76 Minuten ist dies das bisher längste Album der Gruppe: Mit Ausnahme von "The Alchemist" sprengen alle Songs die Fünf-Minuten-Marke, das leider etwas schwach ausgefallene, letzte Lied "When The Wild Wind Blows" über ein Paar, das in einem Atombunker Selbstmord begeht, weil es ein Erdbeben für den Nuklearkrieg hält, ist sogar fast elf Minuten lang. Was fehlt, sind offensichtliche Hitsingles im Stil von "Run To The Hills", "Aces High" oder "Flight Of Icarus", statt dessen dominieren aufwendige, komplizierte Kompositionen mit Rhythmus- und Tempowechseln, die dem Zuhörer ganze Aufmerksamkeit abverlangen. Aber gerade darin liegt die Stärke dieses am ehesten dem Prog Metal zuzuordnenden Albums, denn mit jedem Abspielen endeckt man neue Details und die Songs graben sich tiefer im Gehörgang fest. Es ist eine CD, die man wahrscheinlich auch noch nach Jahren gerne auflegt.

Musikalisch haben Iron Maiden bei allem Wiedererkennungswert einmal mehr auch Freude am Experimentieren gezeigt: Das spacige, über vierminütige, sich chaotisch über heulende Guitarren windende Intro des Eingangsstückes "Satellite 15 ... The Final Frontiert" hat Anklänge an Industrial und dürfte die Geister der Fans und Kritiker scheiden, bevor es in einen klassischen Heavy-Metal-Kracher umschlägt. "Mother Of Mercy" beginnt langsam mit Bruce Dickinsons melodischem Gesang über perlenden Guitarrenklängen und entwickelt sich dann zu einem düsteren Vulkan aus progressiven Riffs und einem starken Refrain. "The Alchemist" erinnert mit seinen Doppel-Lead-Guitarren am ehesten an die klassische Iron-Maiden-Ära der 80er Jahre, verpackt in den Sound von 2010. Insgesamt haben Iron Maiden nicht nur einen Aufguss des Altbekannten abgeliefert, sondern die musikalische Entwicklung der letzten drei Alben, insbesondere von "A Matter Of Life And Death" fortgesetzt.

Bruce Dickinson ist vielleicht altersbedingt (der Mann ist 52!) nicht mehr ganz auf dem stimmlichen Niveau der 80er Jahre, aber immer noch einer der besten Rocksänger der Welt mit einer enormen Bandbreite und Energie. Inhaltlich deckt "The Final Frontier" Iron-Maiden-typische dunkle Bereiche wie Krieg, Tod, Weltuntergang und Mythen ab, wobei, passend zum Albumtitel und zur Coverart, ein Science-Fiction-Grundthema vorherrscht.

Insgesamt kann man nur hoffen, das die 30jährige Bandgeschichte fortgesetzt wird und dies nur das jüngste, aber nicht das letzte Kapitel sein wird.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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