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Leopard. Harry Hole,  Band 8
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Leopard. Harry Hole, Band 8

Kriminalroman

buch
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Artikeldetails zu Leopard. Harry Hole, Band 8

AutorJo Nesbø

Untertitel Kriminalroman

Abbildungsvermerk 2010. 22 cm

  • bol.ch-Verkaufsrang3.107
  • ISBN-103-550-08774-8
  • ISBN-139783550087745
  • Verlag Ullstein Verlag
  • ReiheHarry Hole
  • ÜbersetzerGünther Frauenlob, Maike Dörries
  • Einbandartgebunden
  • Seiten704
  • VeröffentlichtJanuar 2010
  • GenreKriminalroman
  • Gewicht915g
  • SpracheDeutsch

Leseprobe aus Leopard. Harry Hole, Band 8

Rezensionen der Redaktion zu Leopard. Harry Hole, Band 8

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 15.02.10
Der Norweger Jo Nesbo lässt nach seinem überragenden siebten Fall mit Harry Hole Schneemann, nun Leopard folgen. Der achte Fall für Harry Hole ist einfach nur GENIAL! Ganz, ganz große Krimikunst! Diese beiden letzten Fälle beweisen eindeutig: Jo Nesbo gehört zu den Top Ten der europäischen Krimiautoren. Längst lässt er einen skandinavischen Autor namens Henning Mankell und seinen Helden Kurt Wallander vergessen. Jo Nesbo ist ihm und eben auch vielen anderen in Europa mit seinem melancholischen Helden Harry Holt meilenweit voraus. Es ist ja kaum möglich, dass Jo Nesbo sich noch steigert, dachte ich nach dem Schneemann. Aber er hat es getan. Leopard ist Jo Nesbos bestes Buch. Die Story ist so vielseitig und mörderisch spannend, wendungsreich und reich an allem was das Leben hergibt. Nesbos Schauplätze sind so einprägend, dass man sie auch lange nach der Lektüre noch vor sich sieht. 700 Seiten Meisterkrimi in Perfektion. Wenn Alfred Hitchcock heute noch leben würde, würde er alles dafür geben, dieses Buch verfilmen zu können.

Kurzbeschreibung zu Leopard. Harry Hole, Band 8

Hongkong: Im Dunst der Garküchen und Drogenhöhlen dämmert einsam ein Mann vor sich hin. Kommissar Harry Hole ist am Ende, er hat alle Brücken hinter sich abgebrochen, die chinesische Mafia ist ihm auf den Fersen. Gleichzeitig erschüttert Oslo eine Serie grotesk-grausamer Morde.

Beschreibung der Redaktion zu Leopard. Harry Hole, Band 8

Hongkong: Im Dunst der Garküchen und Drogenhöhlen dämmert einsam ein Mann vor sich hin. Kommissar Harry Hole ist am Ende, er hat alle Brücken hinter sich abgebrochen, die chinesische Mafia ist ihm auf den Fersen. Gleichzeitig erschüttert Oslo eine Serie grotesk-grausamer Morde.
Die junge Kommissarin Kaja schafft es schließlich, Harry zurückzuholen. Schon bald wird er immer tiefer in den Fall hineingezogen. Der Täter erweist sich als äußerst unberechenbar und intelligent. Er arbeitet mit einem perfiden Mordwerkzeug, das lautlos und quälend langsam tötet. Die Spuren führen Harry von einer einsamen Hütte im norwegischen Hochgebirge bis nach Ruanda. Als er dem Killer gegenübersteht, muss er eine übermenschliche Entscheidung treffen.

Portrait

Jo Nesbø:
Vor seiner Karriere als Autor, war Jo Nesbo schon als Musiker in seinem Heimatland Norwegen bekannt. Mit seiner Pop-Band "Di Derre" liefert er schwungvolle volkstümliche Songs, jedoch wird er mit seiner Musik kaum die Möglichkeit haben den Erfolg den er als Autor und Erschaffer seines Anti Helden Harry Hole hat, zu übertreffen. Als Jo Nesbo an einem Mittwoch, dem 23.März 1960 in Oslo als Sohn einer Bibliothekarin zur Welt kam, ahnte noch niemand die vielen Talente die er in sich trägt. In seiner Jugend träumte er von einer Karriere als Profi-Fußballer, die er jedoch auf Grund eines Kreutzbandrisses aufgeben musste. Stattdessen begann er später als Finanzanalytiker und Ökonom an der norwegischen Handelshochschule in Bergen. Nebenbei fokussierte Jo Nesbo immer seine Musik, arbeitete aber auch als Journalist bis er sich als Schriftsteller selbstständig machte. In der Branche konnte sich Jo Nesbo schon mit seinem Debütroman "Der Fledermausmann" etablieren. 1997 erhielt Jo Nesbo den Preis des Besten Krimis des Jahres mit seinem ersten Kriminalroman um Harry Hole. Seitdem folgten viele weitere Bände der Reihe und mit der Veröffentlichung seines dritten Bandes "Rotkehlchen" im Jahr 2000 startete auch der Zuwachs seiner Fangemeinde weltweit. Jo Nesbo ist Norwegens erfolgreichster Autor und schon in mehr als 17 Ländern mit seinen Büchern vertreten. Kommissar Harry Hole wird in über 40 Sprachen übersetzt und nicht nur allein deswegen wird Jo Nesbo als einer der wichtigsten Krimiautoren Europas gehandelt. Seine verliehenen Auszeichnungen sprechen für die Qualität an Spannung, die dem Leser geliefert wird. Vom "Riverton-Preis" und "The Glass Key" allein für sein Debüt mit "Der Fledermausmann", über den finnischen Krimipreis bis hin zum Corine-Preis für seinen 8.Band "Der Leopard" der Harry Hole Reihe. Überraschenderweise hat Jo Nesbo neben der Musik, dem Verfassen von Kriminalgeschichten auch noch Zeit zum Schreiben von Kinderbüchern und weiteren Werken. Die Vorliebe zum Schreiben hat er von seiner Familie, denn neben seiner Mutter als Bibliothekarin, war es vor allem sein Vater der immer und gern Geschichten erzählte. So kam es, dass Jo Nesbo schon im Kindesalter seine Freunde mit ausgedachten Gruselgeschichten verschreckte. Auch heute noch lebt Jo Nesbo in seiner Geburtsstadt Oslo.

Meinung der Redaktion
Einmal mehr beweist Jo Nesbo, dass er längst zu den großen Thrillerautoren des Nordens gehört, der mit jedem Buch tiefer und noch tiefer in die Abgründe der menschlichen Seele vordringt.

Bewertung unserer Kunden zu Leopard. Harry Hole, Band 8

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123

50

16.08.2010

„DER norwegische Held: Harry Hole”

von einer Kundin oder einem Kunden
Nach seinem letzten Fall (Schneemann) ist Harry Hole am Ende und gibt sich in Hongkong ganz seiner Sucht -dem Alkohol- hin.
Nur mit sehr viel Mühe gelingt es einer jungen Kollegin ihn wieder zurückzuholen, denn eine grausame Mordserie erschüttert Oslo und läßt alle anderen Kollegen an ihre Grenzen stoßen. Ein extrem außergewöhnliches Mordwerkzeug, das quälend langsam tötet, und ein äußerst intelligenter Mörder führen Hole an so gegensätzliche Plätze, wie eine einsame norwegische Berghütte und einen Kratersee in Ruanda.
Nesboes Krimis erfahren eine regelmäßige Steigerung durch ausgefallene Recherche und tiefsinniges Hinterfragen menschlicher Beweggründe.
Sensationell!

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40

14.08.2010

„Knallhart”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ich empfehle, vor dem "Leopard" den "Schneemann" zu lesen, denn erst dann können Sie wirklich verstehen, warum Harry Hole so ist, wie er ist. An vielen Stellen wird Bezug auf den vorhergehenden Roman genommen.
Harry Hole ist ein Superermittler, was sowohl seine körperliche Konstitution als auch seinen treffsicheren Instinkt und die Kombinationsgabe betrifft. Er hat den fast tödlichen Angriff des Schneemanns auf seine Freundin Rahel nicht wirklich verarbeiten können. Sie hat mit Sohn Oleg Norwegen verlassen. Hole versucht sich mit mäßigem Erfolg in Hongkong in Pferde-Wetten, und die chinesische Mafia sitzt ihm im Nacken.
Als auf rätselhafte Weise mehrere Frauen ermordet werden, holt Kaja Solness Hole nach Oslo zurück, damit dieser im Morddezernat die Ermittlungen übernimmt. Doch auch das Kriminalamt will mitmischen und sich Erfolge auf die Fahnen schreiben. Harry ist hin- und her gerissen zwischen den aktuellen Ereignissen, der Bewältigung des Schneemannfalles und dem langsamen Abschied von seinem Vater, der im Hospital liegt und dessen Tage gezählt sind. Immer wieder denkt er über sein eigenes Leben nach, seine Gefühlswelt gerät durcheinander, die Alkoholprobleme brechen wieder durch.
Der Leser wird knallhart mit grausamen Fragen und Wahrheiten konfrontiert: sind die Kollegen vertrauenswürdig, geht wirtschaftliche Macht vor Menschlichkeit, Brutalität in der Familie, die Ausbeutung des "Schwarzen Kontinents". Der seidene Faden, an dem Holes Leben hängt, ist zeitweise recht dünn, und er sollte auf keinen Fall daran ziehen. Doch lesen Sie selbst, was es mit dem Leopardenapfel auf sich hat.

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40

14.08.2010

„Knallhart!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ich empfehle, vor dem "Leopard" den "Schneemann" zu lesen, denn erst dann können Sie wirklich verstehen , warum Harry Hole so ist, wie er ist. An vielen Stellen wird Bezug auf den vorhergehenden Roman genommen. Harry Hole ist ein Superermittler, was sowohl seine körperliche Konstitution, als auch seinen treffsicheren Instinkt und die Kombinationsgabe betrifft. Er hat den fast tödlichen Angriff des Schneemanns auf seine Freundin Rahel nicht wirklich verarbeiten können. Sie hat mit Sohn Oleg Norwegen verlassen. Hole versucht sich mit eher mäßigem Erfolg in Hongkong in Pferdewetten, und die chinesische Mafia sitzt ihm im Nacken.
Als auf rätselhafte Weise mehrere Frauen ermordet werden, holt Kaja Solness Hole nach Olso zurück, damit dieser im Morddezernat die Ermittlungen übernimmt. Doch auch das Kriminalamt will bei den Ermittlungen mitmischen und Erfolge auf seine Fahnen schreiben. Harry ist hin- und her gerissen zwischen den aktuellen Ereignissen, der Bewältigung des Schneemannfalles und dem langsamen Abschied von seinem kranken Vater, der im Hospital liegt und dessen Tage gezählt sind. Immer wieder denkt er über sein eigenes Leben nach, seine Gefühlswelt gerät durcheinander, die Alkoholprobleme brechen immer wieder durch.
Der Leser wird knallhart mit grausamen Fragen und Wahrheiten konfrontiert:sind Kollegen vertrauenswürdig, geht wirtschaftliche Macht vor Menschlichkeit, Brutalität in der Familie, Ausbeutung des "Schwarzen Kontinents"...
Der "seidene Faden", an dem Holes Leben hängt, ist zeitweise recht dünn, und er sollte auf keinen Fall daran ziehen! Doch lesen Sie selbst, was es mit dem Leopardenapfel auf sich hat.

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50

05.08.2010

„Harry Hole ist ein Muß!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein Buch, das einen von der ersten Seite an gefangen nimmt und vor
Spannung bis zum Schluß nicht mehr loslässt. Jo Nesbo schafft es, ohne
viel Action und Blutrünstigkeit, sondern einfach nur mit Raffinesse und
einem gut durchdachten Plot ein Meisterwerk abzuliefern.
Es war mein erstes Buch von ihm, was ich sehr bedauere. Dadurch ist mir
viel Spannung und Gänsehaut durch die Lappen gegangen. Was ich aber
jetzt auf jeden Fall nachholen werde. Lassen Sie es sich gesagt sein,
das Lesen dieses Buches lohnt sich uneingeschränkt!

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Schneemann (9783548281230)

50

24.07.2010

„Der beste Nesbö”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ich hätte nicht gedacht, dass Nesbö sich mit Harry Hole noch steigern könnte. Er konnte!
Diesmal finde ich auch den Schluss sehr gut, was bei Nessbö meiner Meinung nach nicht immer der Fall ist.

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Ich lese gerade "Headhunter" von Nesbö und empfehle es, obwohl ich erst fünfzig Seiten gelesen habe.

50

23.07.2010

„Ein harter Hund”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Oberursel (Taunus)
Nach dem 1. Kapitel hätte ich das Buch beinahe abgebrochen. So einen brutalen Aufreißer hat Nesbø doch eigentlich gar nicht nötig! Kommissar Harry Hole ist - wieder mal - am Ende. Diesmal ist es nicht der Alkohol, sondern Drogen und Pferdewetten.

Jo Nesbø scheint eine Vorliebe für Fernost zu haben: Nach Kakerlaken in Thailand, ist Leopard der 2. Harry Hole-Roman der in Südostasien spielt bzw. dort beginnt und auch endet. Diesmal ist es Hongkong, statt Bangkok.

Wie schon in Schneemann wird wieder eine neue Kollegin vorgestellt. Diesmal ist es Kommissarin Kaja Solness, die nichts unversucht lässt, Harry nach Oslo zurückzuholen. Aber auch Katrine hat in Leopard ihren Auftritt, ebenso der Schneemann!

Ich bin an sich kein fanatischer Reihenleser, aber in dem Fall schadet es nichts, wenn man zumindest Schneemann vorher gelesen hat. Es gibt viele Bezüge, auch versteht man sonst nicht, warum Katrine in der Psychatrie ist und der Schneemann im Krankenhaus liegt...

Mit seiner genialen Beobachtungsgabe schildert der Autor die Atmosphäre - wie immer - bis ins letzte Detail. Auch seine Figuren sind stets meisterhaft beschrieben. Die nicht unkomplizierte Beziehung zwischen Harry und seinem im Sterben liegenden Vater Olav, Harrys Kampf um Kompetenzen mit dem Leiter des Kriminalamtes Bellmann und last but not least Harrys schwierige Beziehung zu Frauen.

Ein bisschen Afrikapolitik bzw. Gesellschaftskritik à la Mankell ist auch dabei. Der Showdown im Kongo ist einer der Härtesten, die mir bisher untergekommen sind. Ich gestehe, da ein wenig quer gelesen zu haben. So genau wollte ich es gar nicht mehr wissen. Hauptsache, Harry hat überlebt, so dass eine Fortsetzung der Reihe möglich wäre...

Nur, warum das Buch auf deutsch den Titel "Leopard" trägt, hat sich mir nicht erschlossen. Wegen der sprachlichen Affinität zu jenem afrikanischen Mordwerkzeug, dem "Leopoldsapfel"? Wörtlich übersetzt heißt der Titel "Panzerherz", das ist eigentlich eine (Herz-)Krankheit. Vielleicht aber hat das Wort im Norwegischen eine andere Bedeutung? Denn auch Harry wünscht sich zum Schluss ein Panzerherz!?

Ein sehr spannender, komplexer Thriller. Und auf jeden Fall die passende Lektüre für diese Jahreszeit. Mein erstes Krimi-Highlight des neuen Jahres: Mindestens 5* und eine unbedingte Leseempfehlung!

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40

23.07.2010

„Der Kavalier”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Köln
"Leopard" ist der achte Fall aus der Reihe rund um den Ermittler Harry Hole.
Wieder einmal konnte mich Autor Jo Nesbø überzeugen. "Leopard" ist genauso spannend wie es auch schon der Vorgänger "Schneemann" war und Harry Hole noch immer der gleiche alte Stinkstiefel. Ein Ermittler mit menschlichen Schwächen, der in wachen Momenten mit seinem Geist glänzt und in dessen schwächeren Augenblicken man kaum glauben kann, dass so jemand bei der Polizei arbeitet.
Besonders ist in diesem Fall die Mordmethode mit den Leopoldsäpfeln. Die Beschreibungen dazu fand ich sehr interessant und für Harry Hole hatte dies den angenehmen Nebeneffekt einer Reise nach Afrika. Überhaupt ist Hole in "Leopard" außergewöhnlich viel unterwegs. Sicherlich entspricht dies nicht im Entferntesten der Realität eines Polizisten, doch dies schreibe ich der künstlerischen Freiheit des Autors zu. Faszinierend finde ich es, wie sich nach und nach alle Fäden zusammensetzen und so ein Netz an Verknüpfungen erkennbar wird.
Wieder einmal hat Jo Nesbø es geschafft, den Leser längst möglich an der Nase herumzuführen und zu überraschen. Lediglich der Titel des Buchs konnte mich diesmal nicht überzeugen. Passender wäre es gewesen, wie beim "Schneemann" den Namen zu wählen, mit dem der Mörder von der Polizei versehen wird. Das wäre in diesem Fall "Kavalier" gewesen.
Aber auch das nächste Buch wird sicherlich in meinen Händen landen und angenehme Lesestunden bereiten.

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50

18.07.2010

„Opium für "Dirty" Harry”

von Jost Weiss aus Dinslaken (jost.weiss@freenet.de)
Hart kommt er daher und schnell, der neue Jo Nesbo. Und dick: Auf 704 Seiten lässt der norwegische Thriller-Autor zum achten Mal seinen ausgebrannten Helden Harry Hole auftreten (vom Ermitteln ist Harry zunächst noch ein Stück entfernt). Grausam, fast bizarr, gleich der Auftakt: Oslo. Einen Frau erleidet einen qualvollen und langsamen Tod; sie "ertrinkt" förmlich an ihrem eigenen Blut. Ihr Mörder hat an dem wehrlosen Opfer mit Hilfe eines perfiden Tötungswerkzeugs ein Exempel statuiert. Cut und übernächste Szene! Wir befinden uns jetzt in Hongkong. Hier, im Schmelztiegel der übervölkerten Millionenstadt, hält sich der abgewrackte Harry Hole versteckt wie ein weidwundes Tier. In einer Absteige, die den Namen "Pension" nicht verdient. Noch nicht runter vom Alkohol, dafür immer öfter auf Opium. Verschuldet bis über beide Ohren. In seinem Kopf das Mantra: No Future. Ihm dicht auf den Fersen ist Mordermittlerin Kaja Solness - unterwegs im Auftrag ihres Chefs, des Osloer Dezernatleiters für Gewaltverbrechen, Gunnar Hagen. Ihr Job ist es, den einstigen Spitzen-Ermittler zurück nach Oslo zu holen, wo zwei Tötungsdelikte an Frauen dem Morddezernat Kopfzerbrechen bereiten. Doch so ohne weiteres lässt sich Harry nicht ködern, zunächst auch dann nicht, als Kaja nach und nach ihre Trümpfe auf den Tisch legt...

Schnell und hart kommt er daher, der neue Nesbo. Und rasant, hart und schnell geht es weiter bis zum grandiosen Finale. Wieder einmal beweist Nesbo, der sich von Buch zu Buch zu steigern scheint, dass er zu den besten norwegischen Thriller-Autoren zählt. Auch wenn der "Schöpfer" Harry Holes einmal zuviel in seine Trickkiste greift, hie und da fast hochstapelnd übertreibt und die Logik zuweilen auf der Strecke zu bleiben scheint - ein Autor vom Kaliber Nesbos darf das. Denn wie sollte sonst so ein Epos wie der "Leopard" entstehen? Holy macaroni. Ich habe gesprochen!

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50

22.06.2010

„WOW”

von einer Kundin oder einem Kunden
Gut,ein schwedischer Krimi.Leider hatte ich vorher noch nicht wirklich etwas von Harry Hole gehört und stieg völlig unbedarft ein.Und dann geht es los. Eine Fahrt mit verbundenen Augen in einer Super-Achterbahn muss sich ähnlich anfühlen.Atemlos wird man in diese Geschichte hineingezogen.Zwischendurch meint man,sich sicher zu sein,den Täter natürlich zu kennen,dann nimmt die Geschichte noch einmal Fahrt auf und es gibt kein Entkommen mehr.Mir persönlich ist etwas passiert,was schon lange nicht passiert ist. Ich mußte dieses Buch zuende lesen.Die Nacht lag vor mir,ich brauchte keinen Kaffee,um mich wachzuhalten.Dieses Buch fesselte mich.Am Ende tauchte ich blinzelnd wieder auf,das Herz klopfte wie wild,die Nacht war zu Ende und ich muß jetzt alle anderen Fälle des Harry Hole lesen.Bei diesem Buch vergisst man schnell seine Umgebung und das ist auch gut so.

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50

17.06.2010

„"Panserhjerte"”

von hrafnaklukka aus Rüthen
Kein anderer Ermittler leidet so stilvoll wie er: Harry Hole ist wieder da. In seinem achten Fall „Leopard“ ist er ganz unten angekommen: er fristet sein Dasein in Hongkong, wo er von Glasnudeln und Opium lebt. Da taucht unerwartet eine neue Kollegin aus dem alten Ermittlerteam auf: Kaja Sollness hat den Auftrag, Harry wieder zurück nach Oslo zu bringen, wo er Jagd auf einen Serienmörder machen soll. Allein die Tatsache, das sein Vater schwer erkrankt im Hospital liegt vermag ihn zu überzeugen, wieder nach Hause zu fliegen. Dort angekommen muß er sich nicht nur mit den neuesten Mordfällen auseinandersetzen, sondern sich auch noch um die Zuständigkeit mit dem Kriminalamt schlagen. Bis dahin sind drei Frauen auf grauenvolle Weise ums Leben gekommen: zwei wurden mit einem sogenannten „Leopoldsapfel“ getötet, eine dritte wurde in einem alten Schwimmbad erhängt aufgefunden. Nach und nach gelingt es Harry, die Opfer miteinander in Zusammenhang zu bringen. Doch um dem Täter wirklich auf die Spur zu kommen, muss er sich seinem schlimmsten Alptraum stellen: dem Schneemann …...

Wer Harry Hole auf seinem steinigen Weg begleitet, muß wirklich hart im Nehmen sein: nicht nur seine Fälle sind außergewöhnlich, auch sein Privatleben und seine Sucht nach einem Rausch sind alles andere als einfach. Und obwohl Harry Hole eigentlich die Sorte Ermittler ist, die ich so gar nicht leiden kann, habe ich ihn trotzdem lieb gewonnen: wo seine Kollegen ihren Kummer schnöde in ihren eigenen vier Wänden im Alkohol ertränken, steht Hole zu seinem Versagen, zelebriert es geradezu. Auch die anderen Figuren entsprechen nicht den gängigen Klischees: wie auch im richtigen Leben schaut man ihnen nur vor den Kopf und ist auch hier vor Überraschungen und Enttäuschungen nicht gefeit, was aber gut zum Schreibstil und zur Handlung passt und sich nahtlos einfügt.

Wie auch schon in den Vorgänger-Romanen entwickelt Nesbo eine originelle Grundidee zu einer irrwitzigen Ereigniskette, die die Ermittler in verschiedene Teile der Welt schickt und den Leser atemlos vor Spannung zurück lässt. Hier geht es nicht um einen 08-15- who-done-it: der Autor verlangt von seinen Lesern Aufmerksamkeit und Köpfchen, ein schnelles Überfliegen geht nicht. Dafür wird man aber auch mit einem besonderen Krimi belohnt, der trotz seiner knapp 700 Seiten keine Längen kennt. Dabei legt er so viele Fährten und für uns auf so viel verschiedene Spuren, und doch ist am Ende alles anders als gedacht. Die Handlung ist spannend, der Erzählstil außergewöhnlich und der Kriminalroman (der diese Bezeichnung als einer der wenigen wirklich verdient hat) flüssig zu lesen.

Das einzige, was ich an dem Buch zu bemängeln habe, ist der Titel: der Originaltitel „Panserhjerte“ ist auf jeden Fall passender und stimmiger als der deutsche „Leopard“. Das stört das Lesevergnügen aber nicht wirklich.

Fazit: „Leopard“ ist kein Krimi für Zwischdurch, aber wer gut ausgefeilte Handlungen und keine Komplettlösungen mag, der sollte sich das Buch keinesfalls entgehen lassen.

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50

11.06.2010

„Sein 8. Fall, mein 1. Fall und bestimmt nicht mein Letzter!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Harry Hole ist Kult! Das habe ich leider erst jetzt bemerkt und muss die anderen Fälle auch noch lesen!
Uneingeschränkt empfehlenswert, unbedingt lesen!

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50

04.06.2010

„Harry Hole ist zurück.....”

von einer Kundin oder einem Kunden
Für seinen 8. Fall muss die junge Kommissarin Kaja erst nach Hongkong reisen und Harry Hole aus seiner Alkohol- und Opiumhölle, in die er nach seinem letzten Fall geflüchtet ist, herausholen. Zurück in Oslo nimmt er dann die Jagd nach dem Mörder auf. Eine Kostprobe der brutalen Morde bekommt der Leser direkt auf den ersten Seiten zu lesen. Der Krimi ist nichts für schwache Nerven, aber erliegt man einmal der gnadenlosen Spannung mit allen überraschenden Wendungen, kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen! Sogar der „Schneemann“ ( Täter im gleichnamigen, vorherigen Krimi von Nesbö ) hilft Hole bei der Suche nach dem Mörder. Daher empfiehlt es sich, den „Schneemann“ vorher gelesen zu haben. Auch ein Krimi, den man gelesen haben muss!

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40

22.05.2010

„Hary Holes 8. Fall”

von Corinna aus der Nähe von Bremen Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
„Leopard“ ist der 8. Fall rund um den Ermittler Harry Hole. Ich muss sagen, dass dieses Buch wirklich grausam beginnt. Der Leser befindet sich mit einer Person in einer ausweglosen Situation, die einem beim Lesen regelrecht die Gänsehaut über die Arme jagt.
Aber damit nicht genug mit seinen beinahe 700 Seiten hat „Leopard“ kaum ruhige Momente. Die ganze Zeit überlegt der Leser, was als nächstes passieren könnte. Das fesselt selbstverständlich und lässt immer neue (vermeintliche) Täter hervorkommen.
Ich selber sah mich schon auf dem richtigen Pfad, dann kamen allerdings die letzten 100 Seiten, die mich regelrecht fesselten und meine Theorien zugrunde richteten.
Einen kleinen Punkt der mit etwas aufgestoßen ist, sollte ich aber dennoch erwähnen. In diesem Buch werden sehr viele Anspielungen auf den Vorgänger „Schneemann“ gemacht. Ich selber habe das Buch noch nicht gelesen und fand es teilweise etwas verwirrend.

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50

18.05.2010

„für Blutige”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ich lese gerne blutige Thriller, nichts bringt mich so schnell aus der Fassung und dann hab ich den neuen Nesbo gelesen und alles kam anders. Ich bekommen noch heute ein kaltes Schaudern beim Gedanken an gewisse Szenen...

Dies war mein erster Harry Hole - Krimi und ich bin begeistert. Man schleppt ihn aus Hong Kong zurück in seine Heimat, denn er soll einen grausamen Serienkiller fassen.

Das Buch ist temporeich und intelligent.

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50

05.05.2010

„Beklemmend, spannend, genial”

von Bellexr aus Mainz
Die Jagd nach dem Schneemann haben bei Harry Hole tiefe Spuren hinterlassen. Er ist alkohol- und drogenabhängig, im Inneren zutiefst verletzt und nur mit Opium und der gelegentlichen Flucht in den Alkohol gelingt es ihm noch, seine Dämonen zu bezwingen und wenigsten ab und an noch Schlaf zu finden. Allerdings behindert dies nicht seine geniale Kombinationsgabe und so entdeckt er schnell eine erste Spur, die die Ermittlungen voranbringen.


Die Anschuldigen und Intrigen durch das Kriminalamt, hier in Person von Mikael Bellheim, begegnet Harry meist mit stoischer Ruhe und bissigen Kommentaren. Allerdings hat er aber auch keine Probleme damit, seine Ergebnisse Bellheim mitzuteilen, denn im Gegensatz zu Bellheim, der nur seine Karriere im Sinn hat, geht es Harry einzig und allein darum, den Serienmörder zu fassen, der mittlerweile immer weiter und grausamer mordet.


Neben der Figur Harry Hole überzeugen auch die weiteren Charaktere durchweg durch ihre vielschichtige, lebendige Beschreibung und einige Figuren sind so undurchsichtig gezeichnet, dass ihre Handlungen einen immer wieder überraschen und sie somit nicht vorhersehbar sind. Auch hierdurch befindet sich die Spannung durchweg auf sehr hohem Niveau.


Düster, beklemmend, grausam, melancholisch, nachdenklich, erschütternd ... so hat Jo Nesbo seinen neuesten Thriller angelegt und dies in einem Schreibstil, der dermaßen fesselnd und atmosphärisch dicht ist, dass man fast augenblicklich von der Story eingenommen ist.


Diese überrascht immer wieder und ist sehr komplex angelegt. Es sind so viele unvorhersehbare Wendungen eingebaut und Kleinigkeiten, die plötzlich an Wichtigkeit gewinnen, dass man seine Meinung in Bezug auf Täter und Motiv mehrmals im Lauf des Thrillers revidieren muss.


Jo Nesbo gelingt es durchweg, eine sehr intensive Spannung aufzubauen und seine Beschreibungen der Morde und Tatorte sind genau in dem Maß beschrieben, dass die eigene Fantasie Regie führt und einem mehr als einmal ein Schauer den Rücken herunter läuft.

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50

19.04.2010

„Leopard. Harry Hole, Band 8”

von einer Kundin oder einem Kunden
Harry Hole, Ermittler im Osloer Polizeipräsidium, hat seinen Dienst quittiert, ist in Hongkong hängen geblieben und will seinen Schmerz über den Verlust seiner Frau und seines Sohnes mit Alkohol und Drogen betäuben.
Doch es kommt anders, denn in Oslo werden zwei Frauen auf bestialische Weise ermordet. Es gibt scheinbar keine Verbindung und erst recht kein Motiv.
Seit langem mal wieder ein richtig spannender Krimi. Ich weiß nicht, warum ich bisher an Jo Nesbø
vorbeigegangen bin. Als Leser hat man, genau wie die Opfer, keine Chance zum Entrinnen. Nichts für zarte Seelen, aber auch geübte Krimileser mag die eine oder andere Schilderung durchaus schockieren.
Fazit: Unbedingt lesen!

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50

19.04.2010

„Spannend, düster, genial”

von Bellexr aus Mainz
Ein Serienmörder erschüttert mit grausamen Morden Oslo. Kaja Solness, Kommissarin beim Osloer Polizeipräsidium, wird beauftragt Harry Hole aus Hongkong zurück nach Norwegen zu holen. Dies gestaltet sich anfangs schwieriger als gedacht und nur das Wissen um seinen todkranken Vater lockt ihn in die Heimat zurück. Nach einiger Überredungsarbeit durch seinen Chef ist Harry bereit, zusammen mit Björn Holm und Kaja Solness anfangs verdeckt an dem Fall zu arbeiten. Verdeckt aus dem Grund, da das Kriminalamt den Fall an sich gerissen hat und dem Ministerium durch dessen Auflösung die Unfähigkeit der Mordkommission beweisen will. So gerät Harry mitten hinein in interne Intrigen, die sich auch gegen ihn richten, während seine Ermittlungen ihn bis nach Ruanda führen.

Die Jagd nach dem Schneemann haben bei Harry Hole tiefe Spuren hinterlassen. Er ist alkohol- und drogenabhängig, im Inneren zutiefst verletzt und nur mit Opium und der gelegentlichen Flucht in den Alkohol gelingt es ihm noch, seine Dämonen zu bezwingen und wenigsten ab und an noch Schlaf zu finden. Allerdings behindert dies nicht seine geniale Kombinationsgabe und so entdeckt er schnell eine erste Spur, die die Ermittlungen voranbringen.

Die Anschuldigen und Intrigen durch das Kriminalamt, hier in Person von Mikael Bellheim, begegnet Harry meist mit stoischer Ruhe und bissigen Kommentaren. Allerdings hat er aber auch keine Probleme damit, seine Ergebnisse Bellheim mitzuteilen, denn im Gegensatz zu Bellheim, der nur seine Karriere im Sinn hat, geht es Harry einzig und allein darum, den Serienmörder zu fassen, der mittlerweile immer weiter und grausamer mordet.

Neben der Figur Harry Hole überzeugen auch die weiteren Charaktere durchweg durch ihre vielschichtige, lebendige Beschreibung und einige Figuren sind so undurchsichtig gezeichnet, dass ihre Handlungen einen immer wieder überraschen und sie somit nicht vorhersehbar sind. Auch hierdurch befindet sich die Spannung durchweg auf sehr hohem Niveau.

Düster, beklemmend, grausam, melancholisch, nachdenklich, erschütternd ... so hat Jo Nesbo seinen neuesten Thriller angelegt und dies in einem Schreibstil, der dermaßen fesselnd und atmosphärisch dicht ist, dass man fast augenblicklich von der Story eingenommen ist.

Diese überrascht immer wieder und ist sehr komplex angelegt. Es sind so viele unvorhersehbare Wendungen eingebaut und Kleinigkeiten, die plötzlich an Wichtigkeit gewinnen, dass man seine Meinung in Bezug auf Täter und Motiv mehrmals im Lauf des Thrillers revidieren muss.

Jo Nesbo gelingt es durchweg, eine sehr intensive Spannung aufzubauen und seine Beschreibungen der Morde und Tatorte sind genau in dem Maß beschrieben, dass die eigene Fantasie Regie führt und einem mehr als einmal ein Schauer den Rücken herunter läuft.

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50

02.04.2010

„Leopard”

von Alina Grund
In Oslo kommt es zu einer Serie aufsehenerregender Morde.

Bei der Aufklärung der Morde soll Harry Hole helfen,aber dieser ist in Hongkong untergetaucht.Doch Komissarin Kaja schafft es inn wieder zurückzubringen.

Schon bald merkt Hole, dass es nicht nur um die Lösung eines komplizierten Falles geht,sondern auch um den Machtkampf des Kriminalamtes und der Kriminalpolizei.

Das Buch hat man trotz der hohen Seitenanzahl schnell gelesen,da die Geschichte sehr fesselnd ist.

An manchen Stellen wird das Buch zwar etwas verwirrend und es war für mich manchmal schwer der (Vor-)Geschichte zufolgen,weshalb ich empfehlen würde vor "Leopard" den "Schneemann" zu lesen.

Fazit:

Ich kann "Leopard" nur weiterempfehlen.

Jo Nesbo hat einen spannenden Kimi geschrieben, der nun zu meinen Lieblingskrimis zählt.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

01.04.2010

„Das letzte Buch mit Harry Hole?”

von Nijura
Ich dachte ja schon der Schneemann sei ein tolles Buch, aber Leopard hat dieses nochmal übertroffen. Das Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite und es sind immerhin 700 Seiten!

In Oslo und Umgebung geht ein Mörder um, der mit perfiden Methoden mordet. Die Polizistin Kaja fliegt daraufhin nach Hongkong um Harry Hole, den besten Ermittler, den Oslo zu bieten hatte, wieder dorthin zurück zu holen. Harry ist nach seinem letzten Fall sehr angeschlagen, da der "Schneemann" beinahe seine Freundin Rakel umgebracht hätte und lebt nun von Alkohol und Opium, heruntergekommen in der Metropole. Außerdem hat er hohe Wettschulden bei den Triaden.

Kaja schafft es, Harry zurück nach Oslo zu holen, zumal auch sein Vater dort im Sterben liegt. Harry beginnt zu ermitteln, wobei ihn seine Spur in den Kongo führt und er dort das Mordwerkzeug, den "Leopoldsapfel" entdeckt.
Bald wird klar, dass die Morde mit einem zufälligen Treffen von diversen Personen auf einer Touristenhütte in den verschneiten Bergen zusammenhängen. Was ist dort passiert? In der Mitte des Buches ist man der Auflösung schon ganz nah - denkt man - aber nein, alles ist doch ganz anders als es scheint. Dazu kommen noch Machtspielchen, die der Leiter des Kriminalamtes mit Harry spielt - und die Situation mit seinem sterbenden Vater erschweren zusätzlich Harry Holes Arbeit. Stück für Stück kommt man der Lösung näher und wieder ist die Geschichte doch ganz anders als man meint.

Am Ende kann Harry den Fall lösen und beendet seinen Dienst bei der Polizei. Er will nach dem Tod seines Vaters und der Hoffnung auf einen eventuellen Wiederbeginn seiner Beziehung zu Rakel, erstmal wieder zu sich selber finden und kehrt nach Hongkong zurück.

Ist das nun das Ende der Serie mit Harry Hole? Ich habe leider die Befürchtung, dass es so ist. Dabei würde ich sooo gerne den nächsten Roman von Jo Nesbø mit diesen brillianten Ermittler lesen!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

30.03.2010

„war mir etwas zu viel des guten”

von Martha Hoflehner aus Linz
super story, literarisch wertvoll und wie gewohnt so spannend, dass ich jede freie minute zum lesen genutzt habe.
im letzten drittel wurde mein eifer etwas gebremst, der schowdown war mir ein wenig zu übertrieben - was beim schneemann gut gepasst hat, hier aber für mich nicht wirklich funktioniert hat. ist wahrscheinlich von der laune des lesers abhängig..
ansonsten wirklich ein guter und empfehlenswerter krimi, der mir große lust auf mehr skandinavische literatur gemacht hat.

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