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Individuell entsäuern

Säure-Basen-Ausgleich für jeden Stoffwechseltyp. Mit großem Typentest

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Artikeldetails zu Individuell entsäuern

AutorRalf Moll

Untertitel Säure-Basen-Ausgleich für jeden Stoffwechseltyp. Mit großem Typentest

Abbildungsvermerk Farbfotos. 23,5 cm

  • bol.ch-Verkaufsrang27.286
  • ISBN-103-517-08279-1
  • ISBN-139783517082790
  • Verlag Südwest Verlag
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten144
  • Veröffentlicht29.01.2007
  • Gewicht448g
  • SpracheDeutsch

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Leseprobe aus Individuell entsäuern

Endlich richtig entsäuern


Als Leiter unseres Fastenwanderzentrums im Schwarzwald beschäftige ich mich seit 15 Jahren mit der typgerechten Entsäuerung des Stoffwechsels. Wir führen bei uns typgerechtes Fasten durch, die Teilnehmer können zwischen Säftefasten, Suppenfasten und Früchtefasten wählen. Somit wird jeder entsprechend seinem Naturell individuell entsäuert.
An das Fasten sollte sich ausserdem eine typgerechte Ernährung anschliessen, um den Säure-Basen-Haushalt optimal im Gleichgewicht zu halten. Durch die typgerechte Entsäuerung habe ich vielen Menschen, neben einer besseren Fitness und Gesundheit, die Freude an einer gesunden, besseren Ernährungs- und Lebensweise vermitteln können.
Ein Beispiel
»Ich fühle mich den ganzen Tag müde und energielos, kaputt und schlapp«, mit dieser Klage kommt eine junge Frau zu uns ins Fastenwanderzentrum. »Ausserdem esse ich den ganzen Tag nur gesunde Lebensmittel, habe aber trotzdem ständig Blähungen, das macht mich unzufrieden, mein Heisshunger auf Süssigkeiten ist unendlich gross. Ein weiteres Problem ist, dass ich ständig friere, immer kalte Füsse und Hände habe.« »Was essen Sie denn so?«, möchte ich wissen. »Morgens nur ein bisschen Obst und einen Joghurt, dazu trinke ich eine Tasse Kaffee, mittags hole ich mir ein Brötchen mit Wurst oder Käse, zwischendurch gibt es Äpfel oder Bananen, und abends esse ich meist einen grossen Salatteller.« Es ist nicht verwunderlich, dass bei dieser Ernährung der Stoffwechsel nicht in Gang kommen kann und ihr ständig zu kalt ist. Die Ernährung ist für das Naturell der jungen Frau zu kühlend, die Verdauungsorgane kommen nicht auf Touren. Wärmende ausgleichende Lebensmittel fehlen auf dem Speiseplan, zudem darmregulierende Gewürze. Das Essen liefert ihr zu wenig Energie, weil der Darm es nicht schafft, die wertvollen Stoffe aus der Nahrung aufzunehmen. Dies führt zur Übersäuerung des Stoffwechsels, da die wertvollen Basen bildenden Mineralien und Nährstoffe nicht aufgenommen werden können. Deshalb hat die junge Frau ständig Heisshunger auf Süsses – der Körper drückt damit seinen Wunsch nach Energie und mehr Nahrung aus. Meistens geben diese Menschen irgendwann genervt dem Wunsch nach und essen hohe Mengen an zuckerhaltigen Lebensmitteln.


Richtig entsäuern
Die Übersäuerung wird so verstärkt, ein Teufelskreis beginnt. Der Darm der jungen Frau konnte die wertvollen Stoffe im abendlichen Salatteller gar nicht aufschliessen, da er zu schwach war. Gedünstetes, warmes Gemüse, Gemüsesuppen und Energie liefernde Kohlenhydrate wie Kartoffeln, Nudeln oder Reis wären für ihren Säure-Basen-Haushalt besser verwertbar gewesen.


Der Schlüssel: typgerechte Ernährung
Wir wissen heute eine Menge über Kalorien, Vitamine und Mineralien, wir kennen den Fettgehalt der Lebensmittel, doch wir wissen nicht, welche Lebensmittel Säure bildend, neutral oder Basen bildend sind. Zudem wissen wir nicht, welche Lebensmittel den Körper kühlen und welche erwärmend auf den Stoffwechsel wirken. Wichtig ist zudem der Stoffwechsel, bzw. die Stoffwechselgeschwindigkeit jedes einzelnen Menschen: Es gibt Schnell-, Langsam- und Normalverbrenner. Hiermit ist die Fähigkeit gemeint, wie schnell oder langsam die Nährstoffe in Energie umgewandelt werden können. Schnellverbrenner und Langsamverbrenner benötigen unterschiedliche Lebensmittel, um mit der Ernährung ihren Stoffwechsel auszugleichen. Die junge Frau in unserem Beispiel war ein Empfindungsnaturell, und das ist der Schnellverbrenner unter den Naturellen. Ihr Körper verarbeitete die Kohlenhydrate aus der Nahrung so schnell, dass Energie nicht dauerhaft bereitgestellt werden konnte. Deshalb war ihr auch immer kalt – logische Konsequenz, wenn das Blut unterzuckert ist – und ein Gefühl der Müdigkeit begleitete sie den ganzen Tag. Die Frau führte bei uns zunächst eine Woche Suppenfasten mit warmen Gemüsesuppen durch, um den Darm zu reinigen und den Körper individuell zu entsäuern. Danach wurde zu einer ihrem Typ entsprechenden Ernährung übergegangen – und allein dadurch verschwanden viele kleine Zipperlein bei der jungen Frau. Ihre Lebensfreude und die Freude am Essen war plötzlich wieder da, der Heisshunger verschwand, und ihr Darm arbeitete durch die richtige Kost wieder optimal.


Der Anfang: typgerechte Entsäuerung


In diesem Buch erfahren Sie mit Hilfe unseres grossen Typen-Fragebogens, welcher Stoffwechseltyp oder – anders ausgedrückt – welches Naturell Sie sind und wie Sie optimal entsäuern. Grundlage bildet die jahrtausendealte ayurvedische Lehre mit der Typeneinteilung in Vata, Pitta und Kapha sowie die Einteilung nach Carl Huter in Empfindungs-, Bewegungs- und Ernährungsnaturell. Darüber hinaus bringe ich meine Erfahrungen und Ergebnisse von Studien aus den letzten 15 Jahren leitender Tätigkeit in einer Fachklinik für Ernährungsmedizin sowie in meinem Fastenwanderzentrum im Schwarzwald ein. Und diese zeigen: Die tägliche Ernährungstherapie war immer umso erfolgreicher, wenn die Entsäuerung typgerecht durchgeführt wurde. Wenn Sie sich an die Empfehlungen für Ihren Typ halten, wird sich Ihre Leistung, Ihr Wohlbefinden, ja der gesamte Säure-Basen-Haushalt automatisch verbessern. Im Mittelpunkt der Säure-Basen-Regulation stehen vier Punkte, die sich durch eine Basen bildende Ernährung im Gleichgewicht befinden sollten:
der Wärmehaushalt
der Stoffwechsel plus Ausscheidung
die Verdauung
das Gewicht.


Falls die Ernährung zu stark Säure bildend ist, stellen sich gesundheitliche Probleme ein, die reguliert werden müssen. Durch die typgerechte Entsäuerung wird Ihnen das Essen richtig Spass machen, es gibt keine Verbote oder Dogmen, sondern lediglich typgerechte Richtlinien. Das Wohlbefinden des Einzelnen steht im Vordergrund. Wir stellen Ihnen eine basische Entsäuerungswoche für zu Hause vor sowie eine intensive Entsäuerung. Die intensive Entsäuerung wird in Form von typgerechtem Fasten als Saft-, Suppen- oder Früchtefasten durchgeführt. Die basische Entsäuerungswoche für zu Hause beinhaltet schmackhafte Rezepte für jeden Tag. Weiterhin erfahren Sie, welche Lebensmittel und naturheilkundlichen Massnahmen ideal für Ihren Typ geeignet sind und wie Sie mit einfachen basischen Massnahmen Ihren Säure-Basen-Haushalt ins Gleichgewicht bringen können.
Ich wünsche Ihnen viel Spass und Erfolg bei der Umsetzung
Ralf Moll


Übersäuert – was ist das?
In der heutigen Zeit ist die Übersäuerung des Stoffwechsels ein zentrales Thema. Stress, Bewegungsmangel, schlechte Essgewohnheiten und stark verarbeitete Lebensmittel (z. B. Fastfood) gehören zum Alltag des Menschen, und somit ist es sehr schwer, langfristig vital und leistungsfähig zu bleiben.
Erschwerend kommt hinzu, dass die etablierte Medizin keine chronische Übersäuerung kennt. Sie lehrt, dass Niere und Lunge den Säure-Basen-Haushalt regulieren. In der Naturheilkunde dagegen sind fast alle gesundheitlichen Störungen Ausdruck eines gestörten Säure-Basen-Haushalts.


Säuren und Basen als Stoffwechselakteure
Denn der Säure-Basen-Haushalt reguliert alle Stoffwechselabläufe im Körper. Unser Körper besteht zu ca. 30 % aus sauren Säften und zu ca. 70 % aus basischen Säften. Beispielsweise ist der Magensaft der sauerste Saft im Körper, er hat einen pH-Wert (Säurewert) von 1 bis 4, hingegen ist der Saft der Bauchspeicheldrüse mit einem pH-Wert von 8 sehr stark basisch. Wenn alle Organe ihre Funktionen ungestört durchführen können, ist der Säure-Basen-Haushalt in Ordnung. Bei allen gesundheitlichen Beschwerden sowie Vitalitätsverlusten ist dagegen dieses körpereigene Säure-Basen-Gleichgewicht zur sauren Seite hin verschoben, man spricht dann von einer latenten Azidose oder von einer chronischen Übersäuerung im Gewebe.


Schleichende Übersäuerung
Zu einer solchen chronischen Übersäuerung kommt es, wenn die Lebensweise und Ernährung über Jahre hinweg zu stark Säure bildend ist und nicht dem persönlichen Naturell entspricht. Dann ist eine regelmässige Ausscheidung der Stoffwechselsäuren nicht mehr möglich. Die Säuren werden im Gewebe abgelagert, es kommen immer mehr Säuren hinzu, eine Übersäuerung des Bindegewebes entsteht.


Symptome der Übersäuerung
Zum Bindegewebe gehört u.a. das Muskel und das Fettgewebe, angeschlossen sind die Lymphgefässe und das Nervengewebe. Entsprechend vielfältig können die Anzeichen einer Übersäuerung sein: Haben auch Sie in den letzten Jahren mit dem Sport aufgehört, weil Sie zu viel Stress hatten? Wie haben Sie den Stress kompensiert? Mit Süssigkeiten und reichhaltigem Essen? Haben Sie dadurch jedes Jahr ein paar Kilo zugenommen? Und Ihre Fettzellen füllen sich immer mehr? Oder leiden Sie unter Muskelverspannungen oder Muskelverhärtungen im Nacken und Rückenbereich? Auch durch gezielte Rückenmassagen werden Sie keinen dauerhaften Erfolg haben, die Verhärtungen zu lösen, denn ohne eine typgerechte Entsäuerung werden die sauren Schlacken im Muskelgewebe liegen bleiben. Fühlen Sie sich auch oftmals müde, energielos und schlapp, sind leicht gereizt? Das erste Anzeichen einer beginnenden Übersäuerung des Körpers ist bei vielen Menschen die Müdigkeit. Der Zusammenhang ist folgender: Wenn zu viele Säuren im Blut sind, werden sie vom roten Blutfarbstoff Hämoglobin gebunden, sodass dieser dann weniger Sauerstoffmoleküle transportieren kann. Die Transportplätze sind belegt, durch Säuren, sodass das Blut die wichtigen Organe, wie z. B. Herz, Gehirn etc. schlechter mit Sauerstoff versorgen wird. Die Folge ist eine beginnende Müdigkeit, da der basische Sauerstoff unverzichtbar für die Energiebereitstellung im Stoffwechsel ist. Ein weiteres Beispiel für die Übersäuerung sind Harnsäureablagerungen in Haut, Bindegewebe und Gelenken, die dort verschiedene rheumatische und allergische Erkrankungen hervorrufen. Manch einem hat die Harnsäure auch schon eine Gichtzehe beschert, besonders wenn zu viel Alkohol getrunken und gleichzeitig überreichlich harnsäurereiche Lebensmittel, wie beispielsweise Meeresfrüchte oder Fleischprodukte verzehrt werden. Auch bei der Vielzahl an Hauterkrankungen, wie z. B. Neurodermitis, Psoriasis, Ekzeme, Akne etc. ist der Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht geraten, die Ausscheidung der Säuren über Darm, Leber, Lunge und Niere funktioniert nicht optimal. Da jeder Mensch anders ist und unterschiedliche Schwachstellen hat, machen sich die Beschwerden auch unterschiedlich bemerkbar.


Übersäuerung beginnt im Darm
Da bei gesundheitlichen Problemen auch immer der Darm eine Schwachstelle darstellt, werden wir in diesem Buch ausführlich den Darm und seine Auswirkungen auf den Stoffwechsel beschreiben. Denn jede Darmschwäche bedeutet für den Stoffwechsel, dass zu viele Gifte und Fäulnisstoffe, also Schlacken und Säuren, von dort ins Blut und somit in den gesamten Stoffwechsel gelangen. Wer übersäuert ist, weist zwar – je nach Naturell – unterschiedliche Störungen im Magen-Darm-Trakt auf, sicher ist jedoch, dass Magen-Darm-Probleme zu den ersten Anzeichen einer Übersäuerung gehören. Einen besonderen Stellenwert nimmt in diesem Zusammenhang die Ernährung ein, da die darin enthaltenen wichtigen Nährstoffe über den Darm ins Blut aufgenommen werden müssen.


Der individuelle Säure-Basen-Check
Der Säure-Basen-Haushalt des Körpers hängt zusammen mit dem Wärmehaushalt, mit dem Verdauungssystem, dem Stoffwechsel inklusive der Ausscheidung sowie mit dem Gewicht. Wenn alle diese Faktoren im Gleichgewicht sind, dann kann der Stoffwechsel die benötigte Energie aus der Nahrung bereitstellen, das Essen wird also ideal verbrannt, und die dabei anfallenden Säuren werden grösstenteils über die Nieren ausgeschieden. Und wie sieht eigentlich Ihr persönlicher Säure-Basen-Haushalt aus? Machen Sie den kleinen Test auf der folgenden Seite.


Erfolge durch typgerechte Entsäuerung
Die Erfolge der intensiven, typgerechten Entsäuerung spüren Sie schon nach einer Woche. Sie fühlen sich vitaler und wohler, haben einfach mehr Energie, und Ihr Magen-Darm-Trakt arbeitet besser. Auch das Gewicht macht vielen Menschen grosse Sorgen. Sie haben sicher vom Jo-Jo-Effekt der Diäten gehört. Manche kämpfen aber auch mit dem gegenteiligen Problem: anhaltendem Untergewicht.


Das Individuum sehen
Manche Menschen berichten mir, dass sie sich seit Jahren mit Vollkornprodukten ernähren, aber verstärkt Blähungen und Darmprobleme haben und sich durch diese Ernährung nicht besser fühlen. Andere waren auf reine Rohkost umgestiegen, merkten anfangs auch gesundheitliche Verbesserungen, die Erfolge stagnierten jedoch und verschlechterten sich mit der Zeit. In beiden Beispielen passen einfach die Verdauungsleistung und die Ernährung nicht zusammen. Denn nur das ist gesund, was Ihr Magen-Darm-Trakt auch verdauen kann. Wenn Sie bereits eine kurze Zeit die Ernährung praktizieren, die optimal zu Ihrer Konstitution und Ihrer Verdauungskraft passt, werden Sie viel mehr Energie haben und sich vitaler fühlen. Durch meine jahrelangen Erfahrungen in meinem Fastenwanderzentrum mit vielen tausend Menschen konnte ich täglich feststellen, dass der Weg der typgerechten Entsäuerung ein sehr erfolgreicher Weg ist, da für jeden Einzelnen das Beste empfohlen werden kann.


Typenlehre: die verschiedenen Naturelle
Huter und Kupfer teilen die Menschen in Empfindungs-, Bewegungs- und Ernährungsnaturelle und in Mischtypen ein. Im Ayurveda, der jahrtausendealten indischen Lehre erfolgt die Einteilung in Vata-, Pitta und Kapha-Typen, was der Einteilung von Huter in den Grundzügen entspricht. Mit Geist ist im Ayurveda Vata gemeint, mit Seele Pitta und mit Kapha ist der Körper gemeint. Vata entsteht aus einer Mischung von Äther und Luft, Pitta aus einer Mischung von Feuer und Wasser und Kapha aus einer Mischung von Wasser und Erde. Demnach ist Vata emotional, Pitta temperamentvoll und Kapha erdverbunden. Entsprechend
sind die »ätherischen« Vata-Naturelle von ihrer Konstitution her eher zu dünn, die geerdeten Kapha-Naturelle dagegen kämpfen immer mit den Pfunden und möchten abspecken. Die Bedeutung der Naturelle für die Ernährung ist eindeutig. Während in der westlichen Welt allgemeine Theorien über Kalorien, Vitamine, Mineralien und Nährstoffe existieren, beurteilt die Typenlehre im Ayurveda den Wärmehaushalt, den Stoffwechsel plus Ausscheidung, die Verdauungsleistung und das Gewicht des Einzelnen. Oftmals fragen mich die Teilnehmer unserer Seminare beispielsweise, ob sie morgens zum Frühstück rohes Obst essen sollen, ob die Trennkost die richtige Ernährung für sie ist, wie viel Wasser sie trinken sollen oder ob sie abends grosse Mengen an Salat verspeisen dürfen? Während in der westlichen Welt auf diese Fragen nur unbefriedigende, allgemeine Antworten zu erwarten sind, irrt die Typenlehre mit ihren speziellen, dem Typ entsprechenden Aussagen nie. So sollte sich beispielsweise ein Vata-Naturell, das typbedingt ständig friert und eine schwache Verdauungsleistung hat, nicht zur Gewohnheit machen, morgens rohe Früchte zu essen. Hingegen ist für einen Pitta-Typen, der immer gut durchblutet ist, das rohe Obst auch schon morgens gut verträglich und geeignet.
Mit den Begriffen Konstitution, Typ oder Naturell beschreiben wir die individuellen Merkmale, die jeder Mensch hat. Durch die Typologie oder Konstitutionslehre erfährt jeder mehr über sich selbst, über seine Vorlieben, seine Schwächen und Stärken und im Zusammenhang damit, wie seine ideale Ernährung aussehen könnte. Ich betone allerdings immer wieder, dass die Einteilung in bestimmte Naturelle nur eine Hilfestellung bietet, die Reaktionen des Körpers besser zu verstehen. Es darf natürlich kein stereotypes Schubladendenken entstehen, denn jeder Mensch ist immer individuell und einzigartig.


Seinem Naturell entsprechend leben
Haben Sie sich auch schon darüber gewundert, warum manche die Dinge komplett anders angehen als Sie? Oder warum gewisse Menschen Ihnen sehr ähnlich sind, Sie sich auf Anhieb mit ihnen gut verstehen? Die Erklärung liegt in den unterschiedlichen Typen: Jeder Mensch kommt mit einem bestimmten Naturell auf die Welt. Diese Naturelle bestimmen unser energetisches Potenzial, unseren Stoffwechsel und Wärmehaushalt, unsere Verdauungsleistung, unser Aussehen und unsere Statur, unseren Charakter. Jedes Naturell lebt und handelt entsprechend seinen Stärken und Schwächen unterschiedlich. Für jeden Typ ist eine bestimmte typgerechte Ernährungs- und Lebensweise optimal, d.h. sie wirkt unterstützend und regulierend auf ihn. Hält er sich nicht an die Empfehlungen seines Typs, kann es ihn schwächen und sogar krank machen. Anfangs machen sich durch die Übersäuerung Zipperlein bemerkbar, wie beispielsweise Müdigkeit, brüchige Fingernägel, Sodbrennen oder Haarausfall. Wenn diese ersten Anzeichen einer beginnenden Übersäuerung nicht ernst genommen werden, können Jahre später ernsthafte Probleme entstehen. Die Grundregel in der Typenlehre lautet: Wer sein Naturell lebt, bleibt gesund, d.h. im Säure-Basen-Gleichgewicht – wer sein Naturell nicht lebt, wird krank, d.h. kommt ins Säure-Basen-Ungleichgewicht.
Der grosse Typentest – Welcher Typ bin ich?
Typgerecht leben und sich zu ernähren heisst, auf seine individuellen Bedürfnisse zu hören. Keine Ernährung oder Lebensweise ist richtig oder falsch, sondern passend oder unpassend nur in Bezug auf ein bestimmtes Naturell. Somit sollte sich jeder Mensch nach seinem individuellen Typ ernähren und leben, um das Optimale aus seinem Naturell herauszuholen. Finden Sie darum mit dem einfachen Typentest auf den folgenden Seiten heraus, welches Naturell Sie sind, und lesen Sie in den daran anschliessenden charakterisierenden Kapiteln Details zu Ihren Bedürfnissen, Schwächen und Stärken.
Gehen Sie heraus aus Ihrer Komfortzone, und legen Sie los. Mit diesem Buch haben Sie schon den ersten Schritt in die richtige Richtung unternommen. Alle Empfehlungen sollten Sie mit Spass und Lebensfreude umsetzen, dann werden sie Ihnen zur Gewohnheit und langfristig auch erfolgreich sein. Ganz wichtig: Beginnen Sie mit Ihrer individuellen Entsäuerung in den nächsten 72 Stunden, denn Veränderungen sind bei 95 % der Menschen erfolgreich, wenn sie in den ersten drei Tagen umgesetzt werden.

Kurzbeschreibung zu Individuell entsäuern

Das typgerechte Ernährungskonzept


Müdigkeit, Kopfschmerzen, Sodbrennen - all das können Symptome einer Übersäuerung sein. Begünstigt durch Stress, Umweltbelastung, Bewegungsmangel und vor allem falsche Ernährung. Helfen Sie Ihrem Körper wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Die richtige Ernährung muss basenbildend - und individuell sein, denn jeder Mensch verstoffwechselt anders. Mit diesem Ratgeber finden Sie heraus, welcher "Ernährungstyp" Sie sind und wie Sie mit den darauf abgestimmten Nahrungsmitteln Ihren Körper individuell entsäuern können. Der ausführliche Rezeptteil bietet auch je einen Wochenplan für jeden Ernährungstyp, damit jeder seinen persönlichen Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht bringen kann.


Autorenportrait zu Individuell entsäuern

Ralf Moll ist Diplom Oecotrophologe und arbeitete nach seinem Studium von 1992 - 1996 in einer Fachklinik für Ernährungsmedizin in Villingen. 1998 entwickelte er nach jahrelanger Arbeit mit kranken und gesunden Menschen die Typenanalyse zur Entsäuerung. Seit mehr als 15 Jahren ist er Leiter eines Fastenzentrums im Schwarzwald, in der Toskana und auf La Palma. Er ist erfolgreicher Autor von Büchern (u.a. Individuell entsäuern und Individuell fasten und Typgerecht entsäuern beim Südwest Verlag) und zahlreichen Publikationen in verschiedenen Fachzeitschriften. Sein Wissen gibt er auf vielen Kongressen und Veranstaltungen im In- und Ausland weiter.

Portrait

Ralf Moll:
Ralf Moll ist Diplom Oecotrophologe und arbeitete nach seinem Studium von 1992 - 1996 in einer Fachklinik für Ernährungsmedizin in Villingen. 1998 entwickelte er nach jahrelanger Arbeit mit kranken und gesunden Menschen die Typenanalyse zur Entsäuerung. Seit mehr als 15 Jahren ist er Leiter eines Fastenzentrums im Schwarzwald, in der Toskana und auf La Palma. Er ist mehrfacher Buchautor und Autor zahlreicher Publikationen in verschiedenen Fachzeitschriften. Sein Wissen gibt er auf zahlreichen Kongressen und Veranstaltungen im In- und Ausland weiter.

Autorenportrait

Ralf Moll ist Diplom Oecotrophologe und arbeitete nach seinem Studium von 1992 - 1996 in einer Fachklinik für Ernährungsmedizin in Villingen. 1998 entwickelte er nach jahrelanger Arbeit mit kranken und gesunden Menschen die Typenanalyse zur Entsäuerung. Seit mehr als 15 Jahren ist er Leiter eines Fastenzentrums im Schwarzwald, in der Toskana und auf La Palma. Er ist erfolgreicher Autor von Büchern (u.a. Individuell entsäuern und Individuell fasten und Typgerecht entsäuern beim Südwest Verlag) und zahlreichen Publikationen in verschiedenen Fachzeitschriften. Sein Wissen gibt er auf vielen Kongressen und Veranstaltungen im In- und Ausland weiter.

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