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Das Spiel des Engels

Roman

buch
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Artikeldetails zu Das Spiel des Engels

AutorCarlos Ruiz Zafón

Untertitel Roman

Abbildungsvermerk 21,5 cm

  • ISBN-103-10-095400-9
  • ISBN-139783100954008
  • Verlag S. Fischer Verlag
  • ÜbersetzerPeter Schwaar
  • Einbandartgebunden
  • Seiten710
  • Veröffentlicht30.01.2009
  • GenreRoman
  • Gewicht835g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelEl juego del Ángel

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Rezensionen der Redaktion zu Das Spiel des Engels

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de: Carlos Ruiz Zafón hat das Talent, das dem Leser die Sprache verschlägt. Nach dem Weltbestseller "Der Schatten des Windes" folgt nun "Das Spiel des Engels". Es ist eine Symphonie von einer Geschichte. Spielt die Klaviatur der Gefühle durch, ist ein Erwachsenenspielplatz für jeden Leser, der darin einen Abenteuerroman, einen Krimi, einen Liebesroman, Fantasy, ein Drama, einfach ein großes Stück Literatur entdeckt. Ein weiteres Buch, das es verdient, ein Weltbestseller zu werden.

Kurzbeschreibung zu Das Spiel des Engels

Barcelona in den turbulenten Jahren vor dem Bürgerkrieg: Der junge David Martín fristet sein Leben als Autor von Schauergeschichten. Als ernsthafter Schriftsteller verkannt, von einer tödlichen Krankheit bedroht und um die Liebe seines Lebens betrogen, scheinen seine großen Erwartungen sich in nichts auszulösen. Doch einer glaubt an sein Talent: Der mysteriöse Verleger Andreas Corelli macht ihm ein Angebot, das Verheißung und Versuchung zugleich ist. David kann nicht widerstehen und ahnt nicht, in wessen Bann er gerät - und in welchen Strudel furchterregender Ereignisse.
Mit unwiderstehlicher erzählerischer Kraft lockt uns Carlos Ruiz Zafón wieder auf den Friedhof der Vergessenen Bücher: mitten hinein in einen Kosmos voller Spannung und Phantastik, Freundschaft und Liebe, Schrecken und Intrige. In eine Welt, die vom diabolischen Wunsch nach ewigem Leben und Ruhm regiert wird.

Beschreibung der Redaktion zu Das Spiel des Engels

Wir schreiben das turbulente Jahrzehnt vor dem Bürgerkrieg, als alles aus den Fugen gerät. Die Bevölkerung Barcelonas explodiert, die Stadt expandiert, Gaudí erschafft seine Kathedrale, Banden kontrollieren ganze Stadtviertel und die Anarchisten zünden ihre Bomben. Der junge David Martín fristet sein Leben als Autor von Schauergeschichten. Als ernsthafter Schriftsteller verkannt, von einer tödlichen Krankheit bedroht und um die Liebe seines Lebens betrogen, scheinen seine großen Erwartungen sich in nichts aufzulösen. Doch einer glaubt an sein Talent: Der mysteriöse Verleger Andreas Corelli macht ihm ein Angebot, das Verheißung und Versuchung zugleich ist. David kann nicht widerstehen und ahnt nicht, in wessen Bann er gerät...



Mit unwiderstehlicher erzählerischer Kraft lockt uns Carlos Ruiz Zafón wieder auf den Friedhof der Vergessenen Bücher: mitten hinein in einen Kosmos voller Spannung und Phantastik, Freundschaft und Liebe, Schrecken und Intrige. In eine Welt, die vom diabolischen Wunsch nach ewigem Leben und Ruhm regiert wird.

Portrait

Carlos Ruiz Zafón:
Carlos Ruiz Zafón wurde am 25.September 1964 in Barcelona geboren. Hier verbrachte er auch seine Kindheit und besuchte die Jesuitenschule Sarria, ein gotisches Schloss aus rotem Backstein mit Türmen, geheimen Gängen und einer umgebenen Atmosphäre, die in ihm die Phantasie und Lust auf Geschichten erzählen weckte. Nicht zuletzt liegt es auch an den zahlreichen Drachen in Barcelona, die seine Vorliebe für phantastische, spannungsgeladene Geschichten speisen. Aus diesem und auch vielen anderen Gründen ist Carlos Ruiz Zafón leidenschaftlicher Drachensammler und ist schon im Besitz von hunderten Kreaturen. Nachdem er erst bei einer Werbeagentur arbeitete, verließ er 1994 Barcelona, um sich in Los Angeles komplett dem Schreiben zu widmen. Erfolg bei einem Millionenpublikum auf der Welt, feierte Carlos Ruiz Zafón mit seinen Barcelona-Romanen, die in über 30 Sprachen übersetzt wurden. Darunter "Spiel des Engels", das wochenlang auf den Bestsellerlisten zu finden war. Seine phantastischen Schauerromane für Jugendliche "Der Fürst des Nebels" gelten als Durchbruch des Autors. Hierfür gewann er 1993 den Jugendliteraturpreis. Seitdem ist Carlos Ruiz Zafón neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als Schriftsteller auch Drehbuchautor und Journalist für spanische Zeitungen. Los Angeles ist die neue Wahlheimat des Autors Carlos Ruiz Zafón.

Meinung der Redaktion
Raffiniert gebaute und intelligent verschraubte, anspielungsreiche Spannungsliteratur in einem ungewöhnlichen Ambiente. Erforderlich für das Lesevergnügen ist eine gewisse Bereitschaft, sich auf schwarzromantische Kolportage, wohlfeile Dämonie und feiste Melodramatik genüsslich einzulassen, ganz in der Tradition von Victor Hugo, Eugene Sue oder Charles Dickens.
Peter Schwaar:
Peter Schwaar wurde 1947 in Zürich geboren, Studium der Germanistik in Zürich und Berlin, Redakteur beim Zürcher Tages-Anzeiger, seit 1987 freier Journalist und Übersetzer. Er lebt in Barcelona.

Bewertung unserer Kunden zu Das Spiel des Engels

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12

40

17.09.2010

„ok”

von Christian Engelhardt aus Ettlingen
Gutes und solides Buch. Bleibt von der ersten bis zur letzten Seite Spannend. Der Schluss hat meine Erwartungen nich ganz erfüllt.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

29.08.2010

„Schaurig schön”

von justdic aus Köln
Ein wunderbares Buch. Vom Grundton schaurig düster mit hellen Lichtmomenten. Ich bin richtig eingetaucht in die Atmosphäre von Barcelona Anfang des 20. Jhd. aufgrund der präzisen und schönen Beschreibungen. Die Protagonisten wachsen einem ans Herz, so unterschiedlich sie auch sind. Ein Hauch von Mysterium durchweht den Roman ohne abzudriften in einen platten Mysterienroman. Das passende Buch für die kommenden dunklen Winterabende. Wer "Der Schatten des Windes" gelesen hat wird an einigen Stellen an dieses Buch erinnert. Es ist aber trotzdem keine Fortsetzung, sondern eine eigenständige Geschichte. Mir hat es sehr gefallen.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

11.04.2010

„Eine wunderbare phantasievolle Geschichte”

von Ursula aus Wuppertal
Die Geschichte des Schriftstellers David, der bereits als Kind seine Liebe zu Büchern entdeckt und den sehnlichsten Wunsch hat, selber Geschichten schreiben zu können. Die ärmlichen Verhältnisse, in denen er in Spaniens Barcelona zu Zeiten des nahenden Bürgerkrieges aufwächst und die Strenge seines Vaters, der ihm das Lesen mit aller Härte untersagt, können die magische Anziehungskraft, die Bücher auf ihn ausüben, nicht bremsen. Zunächst ist David genötigt, unter falschem Namen zu schreiben, aber er ergreift die Chance, die ihm ein mysteriöser Verleger mit einem verlockenden Angebot bietet und schreibt wie ein Besessener, wohl auch um seine unerreichbare Liebe zu vergessen. Mit fortschreiten seiner Geschichte gerät er in einen Strudel seltsamer und geheimnisvoller Ereignisse, die sein Leben bedrohen Schließlich macht er sich auf, das Geheimnis zu ergründen.

Carlos Ruiz Zafon hat die Begabung, Orte, Szenen und Personen sehr genau zu beschreiben, so dass man irgendwann glaubt, selber Teil der Geschichte zu sein. Man spürt geradezu das dunkle geheimnisvolle Barcelona. Zafon entwickelt die Geschichte einfach meisterlich, sein Stil ist unverwechselbar. Seine Sprache ist etwas altmodisch aber voller Poesie, die Ironie in den Dialogen ist wohl dosiert. Er liebt lange verschachtelte Sätze, aber zu keinem Zeitpunkt verliert man die Lust am Lesen. Seine Art und Weise, Stimmungen wie Einsamkeit, Angst und Verzweiflung zu beschreiben ist einzigartig. Er beherrscht es, die Spannung sukzessive aufzubauen, bis man bei den letzten Kapiteln das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen mag und vollkommen enttäuscht ist, wenn das Buch schon zu Ende ist.

Schon sein Buch „Der Schatten des Windes“ hat mich begeistert, dieses Buch steht seinem Vorgänger jedoch ín nichts nach. Meine Liebe zu spannenden und dem Genre „ Fantasy“ nahen Geschichten wird hier voll befriedigt. Ich kann es kaum erwarten, sein nächstes Buch zu lesen

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

13.01.2010

„Faszinierend, aufregend und Mystisch”

von Horst R. aus Wien
Ein gelungenes ganzes Buch mit einem Ende dass noch ein paar Fragen aufwirft. Interessant fand ich das Leben im alten Barcelona und auch die Umgebung. Sehr mysteriöse unterhaltende Geschichte. Die Grundidee begeisterte mich. Möchte nicht zuviel verraten. Ein Tipp: Religion :) .... sehr empfehlenswert! 5 Sterne

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50

12.01.2010

„Tolle Lektüre”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Chur
Wenn man einmal angefangen hat zu lesen, kann man einfach nicht mehr aufhören. Zafon versteht es wie kein anderer den Lesenden an ein Buch zu fesseln.

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10

07.01.2010

„Abstrus”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Bonn
Ich kann mich den vorherigen Bewertungen leider gar nicht anschließen. Mir ist klar, dass man Bücher nicht immer mit seinen Vorgängern vergleichen soll aber bei diesem Buch bleibt es nicht aus, da viel zu viele "Schauplätze" aufgegriffen werden.

Als ich das Buch ausgelesen hatte, hielt ich es in den Händen und fragte mich kopfschüttelnd "Was war das denn?"

Da "Der Schatten des Windes" mit zu meinen absoluten Lieblingsbüchern gehört, habe ich mich unendlich auf den Nachfolger gefreut. Doch das was mich am "Schatten des Windes" so unglaublich gefesselt und fasziniert hat, suchte ich leider vergebens...

1. Der Protagonist war mir von Beginn an sehr unsympatisch und einfach nur merkwürdig (was mich in der Ich- Erzählung irgendwie stört)

2. Meiner Meinung nach bleiben einfach zu viele Handlungsstränge offen und nicht nachvollziebar. Diese hätte man genauso gut auch weg lassen können.

3. Die bildlichen Beschreibungen von Barcelona, wie man Sie schon aus dem Schatten des Windes kennt, werden in einer Häufigkeit wiederholt, dass es fast schon nervig ist

4. Für mich fehlt der Rote Faden im Gesamten Buch

5. Das Ende ist, wie der Gesamte Plot, unlogisch, abstrus und einfach zu offen.


Alles in allem war ich wirklich extrem enttäuscht und werde einen weiteren Nachfolger wohl eher nicht in Betracht ziehen.

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50

26.12.2009

„Lieblingsbuch!”

von Lexus
Lange hab ich auf das neue Werk Zafons gewartet
...und ich wurde definitiv trotz sehr hoher Erwartungen nicht enttäuscht.
Auch wenn einige meinen, dass "Der Schatten des Windes" besser ist, bin ich genau der gegenteiligen Meinung.
"Das Spiel der Engels" ist meiner Meinung nach spannender, fesselnderer, unheimlicher,...es bleibt einfach länger im Kopf und im Gefühl.
Unbeschreiblich schön.

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Der Schatten des Windes

50

16.12.2009

„Meisterlich”

von Anne Granzow aus Aarau
Mochten Sie den "Schatten des Windes", dann werden Sie "Das Spiel des Engels" lieben. Carlos Ruiz Zafón entführt den Leser in seinem zweiten Roman wieder nach Barcelona. Zeitlich fast zwanzig Jahre später als "Der Schatten des Windes" angesiedelt, ist dieser Roman düsterer, schneller, raffinierter, als sein Vorgänger. Die Geschichte um den jungen erfolglosen Autor David Martín, der seine Seele an den mysteriösen Verleger Andreas Corelli verkauft und nicht zu ahnen scheint, welchen Preis dieses Angebot hat, packt einen von der ersten bis zur letzten Seite und überrascht sogar mit dem Wiedersehen alter Bekannter... Carlos Ruiz Zafón gelingt es erneut, in den Bann zu ziehen, zu vereinnahmen. Ein Buch, welches, trotz seiner 700 Seiten nur ein Wochenende langt....wenn das kein Argument ist....

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50

04.12.2009

„Ein sprachlicher Genuss”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Ich begann zu lesen und sofort hatte mich dieses Buch in seinen Bann gezogen. Diese düstere Stadt, die Mystik der Handlung und diese wunderbare Sprache, wie man sie nicht mehr oft findet, ein Genuss.

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50

03.10.2009

„Ein mystisches Werk voller Spannung”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Auch in seinem zweiten Roman entführt uns Carlos Ruiz Zafon wieder nach Barcelona und auf den Friedhof der vergessenen Bücher.
Die Sprache des Romans verzaubert und führt den Leser in eine atemberaubende Welt voller Mystik und Spannung.
Carlos Ruiz Zafon ist es gelungen mit „Das Spiel des Engels“ ein noch besseres Werk zu schaffen, als ihm dies schon mit „Im Schatten des Windes“ gelungen ist.
Ich bin schon gespannt auf neue Werke des Autors.

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50

16.09.2009

„Eine außergewöhnliche Geschichte”

von Alexia Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
David Martin schreibt für eine Zeitung eine wöchentliche Geschichte: „Die Geheimnisse von Barcelona“. Sie wird von den Lesern gut angenommen. David erhält von einem Verleger namens Andreas Corelli, dem die Geschichten sehr gut gefallen, eine Einladung in ein Etablissement namens „Die Träumerei“. Als er dort ankommt, wird er von der Frau empfangen, die er selbst erfunden hat: Chloé, die Heldin seiner wöchentlichen Fortsetzungsgeschichte… David, dessen Erfolg bei seinen Kollegen nicht gut ankommt, wird gemobbt. Kurze Zeit später erhält er von der Zeitung die Kündigung. David ist verzweifelt. Er lässt sich auf einen zwielichtigen Verlag ein und schreibt unter einem Pseudonym Groschenromane. Wiederum mit Erfolg. Eines Tages meldet sich der mysteriöse Verleger wieder und macht David ein unwiderstehliches Angebot… Sein Leben für ein Buch…


Nachdem ich das Buch ausgelesen hatte, hätte ich es am liebsten zuerst in die Ecke geworfen. Es ließ mich ratlos zurück. Dann habe ich es immer wieder hervorgeholt und einfach wahllos in den Seiten geblättert und gelesen. Und immer wieder auch den Schluss gelesen. Und immer wieder gespürt, wie sehr mich dieses Buch in seinen Bann gezogen hat. Unmerklich, mit einem leichten Grausen. Es ist eine düstere Geschichte, mit eher wenigen Lichtblicken. Aber Zafon erzählt sie faszinierend und stimmungsvoll. Wunderbar die Dialoge zwischen Isabella und David. Grauenvoll die Mysterien, die geschehen…

3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

25.08.2009

„Das Spiel des Engels”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ist man bereit sich auf etwas Mystik einzulassen bzw. liest gern in diesem Genre dann gilt: Extrem spannend! Dabei liest sich das Buch eher wie ein spannendes Abenteuer oder Krimi. Der Anteil an mysteriösen Vorkommnissen ist nicht vordergründig, führt aber zu einem mutigen Ende! Mutig, weil Geschichten in denen mit Hilfe von Mystik Spannung aufgebaut wird, oft ohne guten Einfall banal enden ohne den Leser zu überzeugen. Das ist hier anders...

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50

11.06.2009

„Nahe dran, an "Der Schatten des Windes"”

von Annett aus Jena
Dieses Buch hat mich in mehrfacher Hinsicht absolut bezaubern können.

Zuerst einmal muss ich sagen, dass es sprachlich ein Leckerbissen war, und ich die Übersetzung von Peter Schwaar auch hier wieder sehr gelungen finde. Es geht mir leider zu selten so, dass mir kleine Freudenschreie ob der sprachlichen Schönheit eines Buches entweichen...:) Ein guter Grund sich auch auf die weiteren Bücher des Autors zu freuen.

Eine weitere große Freude ist es für mich, mit Carlos Ruiz Zafón durch Barcelona zu ziehen. Diese wundervolle Stadt mit ihm zu entdecken oder Plätze wieder zu erkennen, die man bereits selbst besuchen durfte. Ich bekomme bei seinen Romanen regelmäßig Fernweh nach seiner sowie Daniels und Davids Stadt.

Die Geschichte an sich war extrem spannend. Es ist erneut (wie auch in "Schatten des Windes") gelungen, eine Atmosphäre aufzubauen, auch wenn diese hier eher bedrückend, düster und mystisch war. Ich konnte das Buch erst in der Nacht um vier weglegen, als auch die letzte Seite verschlungen war. Dass es der Geschichte an Realität mangelt, kann ich verkraften, auch wenn ich kein großer Fantasy-Leser bin.

Carlos Ruiz Zafón ist ein großartiger Geschichtenerzähler, der außerdem mit Sprache zu spielen weiß. Wer die Stimmung dieses Romans besonders mag, dem kann ich eine winzige Erzählung von ihm empfehlen: "Gaudí in Manhattan".

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

11.04.2009

„Eine fantastische Lektüre”

von Sophie Bergmann aus St.Johann
Das Buch ist eine originelle Mischung von verschiedenen literarischen Genres. Es finden sich Einflüsse von Liebes- und Familiengeschichten, sowie sich sehr spannende Krimiphasen feststellen lassen. Die Kulisse des historischen Barcelonas der 20er-Jahre wird sehr authentisch dargestellt. Zafon entführt seine Leser in ein düsteres Barcelona vor dem Ausbruch des spanischen Bürgerkriegs - in ein Labyrinth voller Geheimnisse, in dessen Mittelpunkt die Magie der Bücher steht, wie etwa am "Friedhof der vergessenen Bücher" zu erkennen ist. Ein latentes Thema des Werkes ist eine moderne Faust-Geschichte, da der Protagonist David Martin, ein verkanntes literarisches Genie, seine Seele dem Teufel verkauft. Zafons Schreibstil entpuppt sich als sehr wortgewaltig und bildhaft, womit er es meisterhaft versteht, dem Rezipienten eine schaurige Atmosphäre zu bieten.

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Der Schatten des Windes (9783458174448)

50

04.04.2009

„Spannend und geheimnisvoll...”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Frankfurt am Main
das beste Buch seit langem. Ich habe das Buch in zwei Tagen gelesen.

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50

30.03.2009

„Eine tolle Reise und ein großartiges Werk!!”

von Annika
Auch dieses Werk „das Spiel des Engels" nimmt den Leser auf eine spannende, packende Reise mit, der man sich nur schwer entziehen kann. Im Unterhaltungswert kann das Buch also problemlos mit seinem Erstlingswerk „der Schatten des Windes“ mithalten. Zafon hält sich zwar an sein erstes Buch und es kommt einen einiges bekannt vor trotzdem oder vielleicht gerade deswegen strotz das Buch nur so vor Spannung. Auch in diesem Werk sind die Hauptcharaktere sehr gelungen denn Corelli ist eine sehr interessante und mystische Figur und der Held David Martin nimmt einen auf eine faszinierende Reise mit. Am Ende sind zwar einige Fragen offen, wobei für mich gerade das sehr anregend ist und eine unterhaltsame Lektüre ausmacht.
Ein tolles Lesevergnügen mit einem Ende, das mich noch einige Tage danach beschäftigte.

2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

21.03.2009

„Ein Buch das man gelesen haben muss”

von einer Kundin oder einem Kunden
Im düsteren Barcelona lebt David Martin als Autor von Groschenromanen, im laufe der 700 Seiten liest man einiges, vom Kriminalroman über div. Familientragödien ist alles dabei. Ein wunderschönes Buch das ich auch als Hörbuch sehr empfehlen kann.

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50

07.02.2009

„Ein Buch, das man streicheln mag”

von Eberhard Landes
Ein Buch, das man streicheln mag, hat man seine letzten Seiten gelesen, den Buchrücken umgeklappt, das Lesezeichen wieder zwischen Seite 1 und 2 angeordnet und dann noch einmal seine Titelseite betrachtet. Ein Buch, bei dem Realisten zu Träumern werden und sich dann zu so einer Rezension hinreißen lassen. Ein – in der doppelten Bedeutung dieses Wortes – phantastisches Buch.

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50

16.01.2009

„Ein Wiedersehen mit dem "Friedhof der vergessenen Bücher"”

von Andrea Koßmann aus Marl (kossi@kossis-welt.de) Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Der junge Schriftsteller David Martin verdient sein Geld hauptsächlich damit, Groschenromane zu schreiben. Diese schreibt er aber nicht unter seinem richtigen Namen, sondern unter einem Pseudonym. Um sein Soll von einem Roman pro Monat erfüllen zu können, versinkt er Tag und Nacht in seiner Arbeit, bis diese ihn schließlich krank macht und an den Rande des Wahnsinns treibt.

Eines Tages erhält David einen ominösen Brief von dem undurchschaubaren Verleger Andreas Corelli, der ihm ein windiges Angebot macht, dem er allerdings nur schwer widerstehen kann. Mit Hilfe der jungen Dame Isabella, die in sein Leben tritt, weil sie so begeistert von seiner Schreibe ist und selber gerne Schriftstellerin werden möchte, schafft er den Weg zurück ins normale Leben.

Doch eines Tages gelangt er an den "Friedhof der vergessenen Bücher", den die Zafon-Fans bereits aus dem "Schatten des Windes" kennen und dort gelangt er an das Manuskript eines Buches, welches seine Initialen trägt. Diese Seiten decken plötzlich Machenschaften auf, mit denen David nicht gerechnet hat und er gerät ins Fegefeuer mehrerer Menschen, deren Absichten sich erst am Ende aufklären.

Meiner Meinung nach kann man dieses Buch nicht mit dem "Schatten des Windes" vergleichen. Gemein haben sie nur die Tatsache, dass der Leser auch in diesem Buch dem "Friedhof der vergessenen Bücher" einen Besuch abstatten darf (welchen ich gerne mal in der Realität ausführen würde!) und dass der Roman ebenfalls wie sein Vorgänger in Barcelona stattfindet. WÜRDE ich diese beiden Bücher aber vergleichen, so würde ich sagen, dass mir der Charme und die Stimmung im Schatten des Windes etwas besser gefallen hat.

Dennoch ist dieser Roman, ganz eigenständig gesehen, wundervoll. Er beschreibt die Liebe zum Schreiben, die Liebe zu Worten, zu Sätzen, zu Geschichten, die erzählt werden möchten. Gleichzeitig streut Zafon immer die richtige Prise Spannung in die Geschichte, die es mir leicht gemacht hat, die 710 Seiten bis zum Schluss zu lesen. Und natürlich darf auch die Liebe in diesem Buch nicht fehlen. Sehr ergreifend für mich waren die Szenen zwischen David und Cristina, seiner ganz großen Liebe.

Wunderschön sind auch die Szenen, die in der Buchhandlung des alten Sempere stattfinden. Hier kommt jeder Leser, der Bücher nicht nur liest, sondern sie auch lebt und liebt, voll auf seine Kosten.

Unterteilt ist das Buch in vier Teile. Während es in dem ersten Teil um den in diesem Buch geschriebenen Roman "Die Stadt der Verdammten" geht, lernen wir im zweiten Teil das Manuskript "Lux Aterna" kennen und im dritten Teil dann das wahre "Spiel des Engels". Am Ende finden wir dann noch einen Epilog, welcher 15 Jahre nach den Geschehnissen stattfindet.

Ein paar Fragen bleiben letzten Endes offen, die mich mit dem Gedanken, und dem Wunsch, zurücklassen, dass die Geschichte vielleicht weitergehen könnte.

Auf jeden Fall wünsche ich mir, dass wir nicht wieder so viele lange Jahre warten müssen, bis es endlich wieder einen neuen Zafon gibt, den ich liebend gerne zu diesen beiden Romanen von ihm in mein Bücherregal stellen werde.

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30

15.01.2009

„Interessant zu lesen, aber diesmal eindeutig ein Märchen. Schade!”

von Leseteufel
"Der Schatten des Windes" ist mein Lieblingsbuch. Deshalb waren meine Erwartungen an "Das Spiel des Engels" entsprechend hoch. Die Spannung beim Lesen war da, allerdings habe ich - wie bei "Schatten des Windes" auf eine "etwas" logischere Auflösung gewartet. Diesmal ist es wirklich ein "Märchenbuch". Schade!

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