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Das Leben kleben. dtv-Taschenbücher,  Band 24780

Das Leben kleben. dtv-Taschenbücher, Band 24780

Roman. Deutsche Erstausgabe

buch
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Artikeldetails zu Das Leben kleben. dtv-Taschenbücher,...

AutorMarina Lewycka

Untertitel Roman. Deutsche Erstausgabe

Abbildungsvermerk 2010. 21,5 cm

  • ISBN-103-423-24780-0
  • ISBN-139783423247801
  • Verlag dtv
  • Reihedtv-Taschenbücher
  • ÜbersetzerSophie Zeitz
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten457
  • Veröffentlicht01.04.2010
  • GenreRoman
  • Gewicht550g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelWe Are All Made of Glue

Rezensionen der Redaktion zu Das Leben kleben. dtv-Taschenbücher,...

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 26.04.10
Die ukrainische Engländerin Marina Lwycka hat mit Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch einen Sensations-Bestseller gelandet. Nun nimmt sie sich wieder etwas ganz wichtigem an ? dem normalen Leben. Das Leben kleben bietet Alltags-Abenteuer am laufenden Band. Einmal werden sie lachen, dann wieder betrübt sein, und am Ende werden Sie über das ganze Gesicht strahlen und überaus glücklich sein, dieses Buch gelesen zu haben.

Kurzbeschreibung zu Das Leben kleben. dtv-Taschenbücher,...

Georgie Sinclair hat gerade ihren Mann vor die Tür gesetzt, ihr Sohn entwickelt eine beunruhigende Vorliebe für Weltuntergangs-Websites, und ihren Job bei einem Klebstoff-Fachmagazin findet sie auch nur bedingt faszinierend. Da trifft sie eines Tages Mrs Shapiro, die allein in einem halb verfallenen alten Haus lebt. Die verschrobene Dame ist Jüdin und im Zweiten Weltkrieg nach London geflohen. Als Mrs Shapiro ins Krankenhaus muss, bittet sie Georgie, sich um das baufällige Haus zu kümmern. Gleich mit ihrer ersten Tat setzt sich Georgie gehörig in die Nesseln: Der Handwerker, den sie mit Reparaturen beauftragt, ist keineswegs Pakistani, wie sie dachte, sondern Palästinenser. Eine potenziell heikle Konstellation. Zusätzliche Komplikationen ergeben sich durch zwei geldgierige Immobilienmakler, eine arglistige Sozialarbeiterin und Georgies Ehemann ... 

Portrait

Sophie Zeitz:
Sophie Zeitz, geboren 1972 in Frankfurt am Main, hat Amerikanistik, Spanisch, Philosophie und Literaturübersetzung studiert. Heute lebt und arbeitet sie als Verlagslektorin und Literaturübersetzerin in München.
Marina Lewycka:
Marina Lewycka wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Kind ukrainischer Eltern in einem Flüchtlingslager in Kiel geboren und wuchs in England auf. Sie ist verheiratet, hat eine erwachsene Tochter, lebt in Sheffield und unterrichtet an der Sheffield Hallam University.
Ihr erster Roman ›Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch‹ eroberte nicht nur die Bestsellerlisten, sondern auch die Herzen der Leser im Sturm. Er wurde in 33 Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

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12

40

18.12.2011

„Like glue”

von Kayla
Zum Inhalt:
Leute, die Schallplatten mit Werken großer Komponisten wegwerfen, sind in den Augen von Naomi Shapiro Barbaren und Kulturbanausen.

Also fischt Naomi einige Platten aus dem Mülleimer von Georgie,die ihrerseits das Hab und Gut ihres (Ex)mannes Rip entsorgte. So weit, so gut. Georgie versucht, die vermeintlichen Scherben ihres Lebens zu kitten - im wörtlichen wie im übertragenen Sinne. Am Ende ist sie reich an Erfahrungen.

Kritik:

Der Autorin Lewycka ist es abermals gelungen, einen tollen Roman zu lancieren.

Ihr Erstling " A short history of tractors in Ukrainian" verband die Geschichte eines Emigrantenkindes mit Historischem .
Darüber hinaus wurde ein Geschwisterkonflikt und ein Generationenproblem beleuchtet.Auch der Roman "Das Leben kleben" befasst sich mit den Themen Familie & Vergangenheit. Zerfall der Kernfamilie und Freunde als "gewählte" Familie. Die Shoah steht für Vergangenheit& Historisches. Doch auch der Nahostkonflikt wird thematisiert.

Vom Stil her ist Lewyckas Roman ein Patchworkroman - der Roman liest sich ausgezeichnet. Sehr amüsant sind auch die Kapitelüberschriften (Polymere!). Technisch angehauchte Überschriften alternieren mit nicht-technischen Titeln.

Fazit:
Das Buch weist lustige Passagen auf. Bei aller Situationskomik gleitet der plot jedoch nie ins Klamaukhafte ab.Die schrulligen Figuren erinnern an die Charaktere in Zadie Smith' Roman "White Teeth". Wer die Exzentrik der Figuren in "White Teeth" mochte, könnte auch Gefallen an "Das Leben kleben" finden. Der Roman ist vielschichtig, obschon sich der Leser anfangs in Geduld üben muss.

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40

29.10.2011

„Sehr schönes Buch”

von Jones79
Ich muß zugeben, beim Stöbern im Landen hätte ich dieses Buch wohl nicht zur Hand genommen. Cover und Titel lassen doch eher ein Selbsthilfe-Ratgeber vermuten. Aber schon beim Lesen der Leseprobe war ich positiv überrascht, und auch die weitere Entwicklung des Buches hat mich nicht enttäuscht.

Mit einer besonderen Mischung aus Humor und Melancholie erzählt das Buch von einer eher zufälligen Freundschaft zwischen zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Georgie Sinclair, die bei einem Klebstoff-Fachmagazin arbeitet und sich frisch von ihrem Ehemann getrennt hat und der Jüdin Mrs Shapiro, die eine richtige „Schnäppchenjägerin“ ist und mit ihren sieben Katzen in einer alten heruntergekommenen Villa lebt.

Neben dieser „Hauptgeschichte“ wird der Leser mit zahlreichen kleinen Nebengeschichen unterhalten, die jedoch alle irgendwie zusammenzukleben scheinen und das Buch erst richtig interessant machen. So entführt uns Marina Lewycka z.B. in die Zeit des Nationalsozialismus und zum Beginn der Geschichte des Konfliktes zwischen Palästina und Israel.

Also - ein wirklich absolut lesenswertes, tolles, gut geschriebenes Buch, mit vielen unterschiedlichen Menschen, über Freundschaft und jahrelanger Feindschaft, über Liebe, Intriegen, Gier aber auch selbstlose Nächstenhilfe (hätte ich dem Buch von außen gar nicht zugetraut)

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40

21.11.2010

„Mit einem Container fing alles an...”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Moers
… und die frisch von ihrem Mann getrennte Georgie Sinclair trifft auf die etwas eigentümliche ältere Dame Naomi Shapiro. Bald lernen die sehr unterschiedlichen Frauen sich kennen und schätzen. Als Naomi aufgrund eines Unfalls in ein Krankenhaus kommt, springt Georgie ein und kümmert sich um ihr Haus und die dazugehörigen sieben Katzen. In Abwesenheit der älteren Dame stößt Georgie auf ein Geheimnis in Naomis Vergangenheit und versucht, dem auf den Grund zu gehen. Währenddessen hält die Abteilung für Soziales des Krankenhauses, in dem Naomi liegt, Naomi für nicht in der Lage, allein in ihrem Haus wohnen zu bleiben und möchte, dass das Haus verkauft wird und Naomi in einem Pflegeheim unterkommt. Das gilt es zu verhindern. Dabei wird Georgie tatkräftig von dem Palästinenser Mr. Ali und seinem Neffen sowie dessen Freund unterstützt.

Der Roman „Das Leben kleben“ beinhaltet zum Teil sehr kurze, durchnummerierte und mit Überschriften versehene Kapitel. Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen.
Der Inhalt dieses Buches besteht nicht aus „leichter Kost“. Marina Lewycka beschreibt u. a. die Situation der Juden im zweiten Weltkrieg, den Konflikt zwischen Juden und Palästinensern sowie einen Jugendlichen, der vom kurz bevorstehenden Weltuntergang überzeugt ist. Immer wieder kommt es zwischen den verschiedenen Charakteren des Buches aufgrund deren unterschiedlicher Religionen zu kleineren Konflikten, die dem Leser aber gute Einblicke in verschiedene Kulturen gewähren.
Wie das Buch ausgeht wird natürlich an dieser Stelle nicht verraten, aber mir hat es sehr gut gefallen.

Die Idee, zu dieser Geschichte permanent Parallelen zum Klebstoff herzustellen, ist sehr außergewöhnlich und auch besonders zu Beginn gewöhnungsbedürftig. Für meinen Geschmack bleibt die Spannung oft auf der Strecke, was die Handlung betrifft. Aufgrund dessen habe ich mir überlegt, ob ich drei oder vier Sterne vergebe. Da man allerdings merken konnte, dass dieser Roman mit viel Wärme geschrieben wurde, gebe ich hierfür vier Sterne.

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50

11.11.2010

„Ich bin kleben geblieben!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Das Leben kleben ist eine wunderschöne, leicht erzählte Geschichte über die Freundschaft zweier ganz unterschiedlicher Frauen.
Es ist herrlich, wie die Jüngere sich auf die alte, etwas schlampige Dame einläßt, die ihr Leben ziemlich umkrempelt.
Fast unmerklich erhält der Leser eine Lektion in Zeitgeschichte, die unaufgeregt, wie nebenbei den Horizont erweitert.

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30

26.10.2010

„Gemischte Gefühle”

von Xirxe aus Hannover Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Eines steht fest: Marina Lewycka kann schreiben, durchweg amüsant, selbstironisch, mit einem Blick für's Detail (beispielsweise ihre Beschreibung der Dübel-Abteilung im Baumarkt: 'Die Dübel wirkten außerirdisch, gruselig, mit ihren knubbeligen Plastikpanzern, ihren komplizierten Farben und Nummern: Spreiz-Dübel, Kipp-Dübel, Hohlraum-Dübel, Holzdübel.'). Es macht Spass, Georgie Sinclairs chaotisch gewordenem Leben zu folgen, nachdem ihr Mann sie wegen eines nichtangebrachten Zahnbürstenhalters verlassen hat. Doch leider ist die Freude nicht von Dauer. Aber der Reihe nach.
Georgie, verheirateter frischer Single, lernt kurz nach dem Auszug ihres Mannes Mrs. Shapiro kennen, die ganz in der Nähe in einem halb verfallenen Haus lebt. Aus Mitgefühl und einer gewissen Neugier für diese exzentrische alte Dame ist sie ihr behilflich, als diese für kurze Zeit ins Krankenhaus muss. Bald schon ist es jedoch mit Katzen füttern nicht mehr getan: Eine gierige Sozialarbeiterin und zwei ebensolche Immobilienmaklerbüros versuchen, sich mit allen Mitteln das Haus unter den Nagel zu reißen, währenddessen Georgias Sohn mit Weltuntergangsszenarien zu kämpfen hat. Als ob all dies noch nicht genug wäre, entpuppt sich der für Mrs. Shapiros Haus engagierte Handwerker als Palästinenser, der so seine Probleme damit hat für eine Jüdin zu arbeiten - wie auch im umgekehrten Fall. Und einer der Immobilienmakler bringt Georgie nicht nur wegen des Hauses ziemlich durcheinander...
Was sich zu Beginn witzig und schwungvoll liest, driftet mit fortschreitender Seitenzahl immer wieder mal ins Klamaukhafte und Unglaubwürdige ab (z.B. als Georgia ihren Mann mit seiner Begleitung angreift). Manche Geschehnisse erscheinen derart unlogisch, dass man nur noch zweifelnd den Kopf schüttelt (einerseits kämpft sie gegen die Immobilienmakler wie eine Furie, zeigt aber geraume Zeit keinerlei Interesse für die Besitzerin, für die sie das alles vollführt). Und Handlungsstränge werden angelegt, die jedoch leise einfach wieder verschwinden (die Zwangseinweisung Mrs. Shapiros beispielsweise).
Schade, eine gut durchdachte und schlüssige Geschichte in diesem Schreibstil - das wäre ein super Buch gewesen. So aber bleiben am Ende nur gemischte Gefühle zurück.

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40

24.08.2010

„Eine lebendige und unterhaltsame Geschichte ”

von einer Kundin oder einem Kunden
Georgie Sinclair, Redakteurin einer Fachzeitschrift und soeben von ihrem Mann getrennt, trifft zufällig ihre 80-jährige exzentrische Nachbarin. Als diese ins Krankenhaus muss kümmert sich Georgie um das baufällige Haus und so entsteht zwischen den beiden Frauen eine wunderbare Freundschaft.
Es lohnt sich dieses witzige und zauberhafte Buch zu lesen.

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50

21.08.2010

„Das Leben kleben”

von einer Kundin oder einem Kunden
"Ein bezauberndes, witziges, berührendes Buch" schreibt die `The Irish Time´ und das finde ich sehr gut getroffen.
Georgie Sinclair trifft eines Tages auf die alleinlebende, sehr alte und eigenartige Mrs. Shapiro. Sie freunden sich langsam an und Georgie erfährt einiges aus dem geheimnisvollen Leben von Mrs. Shapiro. (An dieser Stelle möchte ich nicht zu viel verraten!)
Nach einem Sturz liegt Mrs. Shapiro im Krankenhaus und bittet Georgie, sich im ihr halb verfallenes Haus und ihre Katzen zu kümmern.
Und somit stößt Georgie auf einige interessante Menschen, Geschichten und Umstände.
Einfach nett, mit sehr charmanten Figuren!

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50

18.08.2010

„Intensive Gerüche”

von einer Kundin oder einem Kunden
Als Georgie Mrs. Shapiro kennenlernt, bemerkt sie, dass Mrs.Shapiro reif und furzig wie alter Käse mit einem Hauch Chanel No. 5 riecht. Und für Mrs. Shapiro sieht Georgie auf dem Kopf genauso aus, wie ein Schaf um den Popo. Und trotzdem, beide mögen sich und werden langsam abhängig voneinander. Sehr schön und interessant ist auch die Einbindung des Konflikts zwischen Palästinensern und Israelis. Und das Cover ist –wie immer- großartig. Ein warmherziges, anspruchsvolles und witziges Vergnügen!

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50

02.08.2010

„Einfach gute Laune ”

von Stephanie Karrer aus St.Gallen
Marina Lewycka hat einen unglaublich humorvollen Schreibstil. Ihr neues Buch "Das Leben kleben" ist ein buntes Gemisch aus einer Familiengeschichte, Nachbarschaftshilfe mit absurden Folgen und politischen Vorurteilen.
Das Buch ist tiefgründig, mit der richtigen Portion schwarzen Humor. Wenn sie nach guter Unterhaltung suchen, dann sind sie bei "das Leben kleben" von Marina Lewycka richtig. Und sind Sie damit durch, dann nehmen sie die älteren Titel in Angriff. Genau so witzig, genau so klug.

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20

22.07.2010

„nicht das was ich erwartet habe”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Münster
Ich muss leider sagen, dass ich mir das Buch mit großen Erwartungen gekauft habe und nur enttäuscht worden bin. Ich habe für ein Buch noch nie länger gebraucht.
Die Geschichte klingt zwar ganz witzig, ist aber weit hergeholt und das Verhalten der Hauptdarstellerin absolut unrealistisch.
Zum Ende hin entpuppt sich das ganze eher als Aufklärung über die Zeit in der Juden verfolgt wurden, was die gesamte Spannung drückt.
Am schlimmsten fand ich den Akut-Bohrer, der hat mich die ganze Zeit über sehr aufgeregt und ich dachte erst dass ein Übersetzungsfehler am Werk war, bis zur viel zu späten Aufklärung.
Zwei Sterne noch dafür dass es ein schönes Cover hat und ich gerne die Eigenarten von Katzen mag...

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50

02.07.2010

„Haushalt allgemein und ganz besonders”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-10 Rezensent Top 10 Rezensent
Wie zwei Frauen,die gegensätzlicher nicht zu sein scheinen auf verschlungenen Wegen zueinander finden,wird hier wunderbar erzählt.Gerade Frauen mit pubertierenden Jungs oder am Ende eines langen Lebens werden sich hier wiedererkennen.Mit ausgezeichnetem Humor wird hier das Leben an sich,der Haushalt im Besonderen und Lebenserfahrung aufgezeigt. Ein tolles Buch.Eine klasse Geschichte.

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40

01.07.2010

„Witzig wie alle Vorgänger auch!”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-10 Rezensent Top 10 Rezensent
Eine skurrile Geschichte einer Freundschaft zwischen zwei Frauen. Die eine arbeitet in einer Fabrik und die andere ist eine ältere Dame deren Haus renoviert werden muß.

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50

28.05.2010

„Klebstoff und Phantomscheißer”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein sehr schönes Buch ist Marina Lewycka gelungen. Die Geschichte von Georgie Sinclair und der alten Mrs. Shapiro ist unterhaltsam und trotzdem tiefgründig. Georgies Job bei einem Fachmagazin für Klebstoffe langweilt sie sehr, bringt aber das zum Leben notwendige Geld ein. Vor allem, nachdem sie ihren Mann rausgeschmissen hat ist es recht schwierig geworden. Aber Mrs Shapiro, die sie kennenlernt, als diese den Container mit den Habseligkeiten von Georgies Mann durchsucht, bringt ordentlich Action in Georgies Leben. Und die Katzen von Mrs. Shapiro, darunter auch der "Phantomscheißer" sowie habgierige Sozialarbeiterinnen, charmante Immobilienhaie, drei Palästinenser, ein Jude und Georgies Chef lassen Georgie und uns sehr viel über Beziehungen erfahren, menschliche, tierische und die zwischen Völkern.

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50

25.05.2010

„Das Leben Kleben”

von einer Kundin oder einem Kunden
Der neue Roman von Marina Lewycka nimmt uns mit in das Leben von Georgie Sinclair, frisch getrennter Mutter, die ihren Lebensunterhalt mit dem Verfassen von Artikeln für eine Kunststoffzeitschrift bestreitet. Georgie wiederum trifft an einem Müllcontainer die hochbetagte Mrs. Shapiro.
Diese liebt ihr heruntergekommenes Haus ebenso wie ihre 7 Katzen und die russischen Komponisten. Doch am meisten liebt Frau Shapiro ihre Unabhängigkeit und um diese zu retten, wird Georgie unaufhaltsam in das Leben der alten Dame gesogen.
Ein witzger und zugleich sehr menschlicher Roman mit sehr liebenswerten Charakteren, die wahrlich aneinander kleben.

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50

10.05.2010

„Klebstoffe im häuslichen Bereich...”

von einer Kundin oder einem Kunden
Georgie Sinclair hat grade ihren Mann vor die Tür gesetzt, schlägt sich mit ihrem pubertären Sohn herum und schreibt für die Zeitschrift "Klebstoffe". Außerdem hilft sie ihrer Nachbarin Mrs. Shapiro, die grade ins Krankenhaus gekommen ist und ein sehr begehrenswertes Grundstück hat. Wieder einmal zeigt die Autorin das sie eines ganz besonders gut kann: Geschichten schreiben. Voll von bitterbösem Humor und toll gezeichneten Figuren, die jede Menge Tiefgang haben. Ich freue mich auf den nächsten Roman.

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50

20.04.2010

„Feingefühl und Witz!”

von Tina Bauer aus Neustadt an der Weinstraße
Georgina ist am Ende. Sie hat ihren Mann rausgeschmissen und lernt beim Entsorgen seiner noch vorhandenen Möbel- und Kleidungsstücke eine alte Dame kenne, die gerade ihren gemieteten Müllcontainer durchwühlt. Naomi, die verrückte Lady lädt daraufhin Georgie zu einem Abendessen ein, welches alles verändert.

Naomi lebt allein in einem halb verfallenen Haus mit sieben Katzen. Es stinkt fürchterlich und alles macht einen verfallenen und ungepflegten Eindruck. Doch das ist Georgie egal, denn die alte Dame versteht das Leid um ihre Ehe. Eine wunderbare Freundschaft wächst heran und mit dabei sind noch 3 Araber, ein zurückgekehrter Jude, Georgies Boss und die Familien aller inklusive der sieben Katzencharaktere. Das Wort Phantomscheißer hat es mir besonders angetan!

Lewycka erzählt den Menschen einfühlsam, wie schlimm die Einsamkeit im Alter sein kann und schildert bewegt, welche Schicksale die Menschen um den zweiten Weltkrieg erlebt haben. Nie habe ich den Konflikt der Israelis und den Palästinensern so klar und belegt erfahren.

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40

16.04.2010

„der richtige Halt”

von sternthaler75 aus Hannover
Die Handlung spielt in London zur heutigen Zeit, aber eigentlich geht es viel um alte Zeiten. Genauer gesagt, um die alten Zeiten von Naomi Shapiro. Sie lebt allein mit einigen Katzen in einem riesigen alten Haus und kommt mit dem Alltag einfach nicht mehr so gut zurecht, will dies aber nicht wahrhaben. Und eines Tages lernt sie Georgie kennen, eine Frau im mittleren Alter. Sie hat 2 erwachsene Kinder und ihr Mann ist gerade ausgezogen. Im Laufe dieses Buches lernen wir beide näher kennen, und ihre bisherige Lebens- und Liebesgeschichte. Doch an der Geschichte von Naomi stimmt etwas nicht, und Georgie versucht, hinter ihr Geheimnis zu kommen. Dabei verbindet sie die Zusammenhänge häufig mit ihrem beruflichen Tun; sie schreibt über die verschiedensten Klebstoffe.

Insgesamt ein schönes Buch, die Handlung hat mir gut gefallen. Die Kombination aus alter und neuer Zeit von Naomi und Georgie ist gut gestaltet, die Charakter der beiden sehr unterschiedlichen Frauen wunderbar dargestellt. Und es geht nicht nur um die eigenen, sondern auch um weltliche und politische Probleme, um jüdische Flüchtlinge, um palästinensische Vertriebene, um verletzten Stolz... und um die Chance, miteinander auszukommen, obwohl alles so verschieden ist.

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50

10.04.2010

„Buchtipp!”

von marimirl aus Wien
“Das Leben kleben” von Marina Lewycka wird aus der Sicht einer soeben verlassenen Frau erzählt. Georgie wirft ihren Mann hinaus, und er geht wirklich. Damit hatte sie nicht gerechnet. Durch Zufall lernt sie eine ältere Dame kennen – ob diese aber die Bezeichnung Dame verdient hat? Mrs. Shapiro ist Jüdin, lebt alleine in einem Haus und geht auf Lebensmittel-Schnäppchenjagd im Supermarkt. Georgie beginnt viel Zeit mir ihr zu verbringen, wodurch sie neue Bekanntschaften macht und viel über das Leben lernt.

Ganz wichtig ist, dass man das Buch nicht mit einem Frauenroman verwechselt. Nach dieser Beschreibung erwartet man wahrscheinlich eine dieser typischen Geschichten, die davon erzählen, wie eine Frau mit einer Trennung umgeht. Dieses Buch ist anders. Natürlich liest man von der Trennung, aber eigentlich geht es um Konflikte und Frieden – nicht nur bezogen auf Beziehung, sondern auf die gesamte Gesellschaft. Georgie befasst sich unter anderem intensiv mit dem Konflikt zwischen Israeli und Palästinensern.

Mir hat “Das Leben kleben” ausgesprochen gut gefallen und ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Die Sprache ist flüssig, was das Lesen sehr entspannend macht. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet. Man kann sich gut in sie hinein versetzen und entwickelt rasch Sympathien für sie. Vor allem Georgie und Mrs. Shapiro sind mir sehr ans Herz gewachsen. Anfangs hat es mich nur etwas gestört, dass ich den Namen Georgie immer mit einem Mann assoziiert habe, doch im Nachhinein betrachtet, ist das eigentlich vollkommener Blödsinn.

In meinen Augen schafft es die Autorin, ernste und lustige Themen sehr gut miteinander zu verbinden. Das Buch regt zum Nachdenken an, bringt die Leser zum Lachen und Weinen. Man erfährt vielleicht Neues über den Nahost-Konflikt, oder über religiöse Verschwörungen, gleichzeitig aber lacht man über Georgies Beziehungsprobleme. Das Buch hat eine klare Botschaft: Egal, um welche Art von Konflikt es sich handelt, es gibt immer eine Lösung und einen Weg dorthin.

Besonders gut gefällt mir auch das Cover des Buches, es hat etwas Besonderes. Um noch ein Wort zum Titel zu verlieren: Georgie schreibt für ein Klebstoffmagazin. Dabei stellt sie fest, wie ähnlich sich die Zusammensetzungen von Klebstoffen und Beziehungen doch sind.

Für mich handelt es sich um einen klaren Buchtipp. Ich möchte auf jeden Fall weitere Bücher der Autorin lesen.

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50

09.04.2010

„Leichte Lektüre mit Tiefgang”

von einer Kundin oder einem Kunden
Seit Marina Lewyckas "Die kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch" bewundere ich ihren Schreibstil. Sie schafft es, Geschichten leicht und unterhaltsam zu erzählen und gleichzeitig interessante und mitunter ernste Themen zu vermitteln.
In ihrem neuen Roman "Das Leben kleben" erzählt Marina Lewycka die Geschichte von Georgie Sinclair, Ende 40, frisch getrennt, und Naomi Shapiro, einer alten, geheimnisvollen, jüdischen Dame, die in Georgies Nachbarschaft in einem baufälligen Haus lebt.
Es geht um Freundschaft, selbstbestimmtes Leben im Alter, den Konflikt zwischen Juden und Arabern, das Zusammenleben mit pubertierenden Jugendlichen und schließlich den Klebstoff, der menschliche Bindungen hält.
Absolut unterhaltsam und lesenswert!

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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40

05.04.2010

„Geklebte und natürliche Verbindungen”

von Toschi3 aus Königswinter
Georgie hat es geschafft: sie hat ihren ewig nörgelnden, überarbeiteten Mann vor die Tür gesetzt. Nun kann sie sich ihrem neuen Leben widmen. Zum Beispiel der alten Dame Naomi von nebenan, die den Sperrmüll durchwühlt und in einem alten baufälligen Haus wohnt. Es entwickelt sich eine zarte Freundschaft, die schon bald auf die Probe gestellt wird.

Was als typischer Frauenroman beginnt (ich brauche keinen Mann und komme auch so erfolgreich durchs Leben) geht schnell über in eine recht anspruchsvolle Geschichte, die davon handelt, wie man menschliche Bindungen hegt und pflegt, über seinen eigenen Schatten springt und auch Beziehungen flickt, die unter einem schlechten Stern stehen. Mit einem angenehmen Schreibstil führt uns die Autorin nicht nur nach London sondern auch in die schwierige Vergangenheit Israels und das belastete Miteinander von Juden und Arabern, armen Menschen und Immobilienhaien, getrennten Partnern, gestressten Eltern und pubertierenden Teenagern. Die handelnden Personen sind mit typischen Charakteren verbunden, entwickeln den richtigen Tiefgang und bauen schnell Sympathien und Antipathien auf. Es klingt fast zu viel, aber die Autorin schafft es geschickt und mit sehr sensibler Art, diese verschiedenen Schicksale miteinander zu verweben. Die angenehm kurzen Kapitel erleichtern das Lesen noch mehr.
Zwischendurch fühlte sich das Buch etwas lang an, aber am Ende bleibt nicht das Gefühl, Zeit mit der Geschichte verloren zu haben.

Ein wundervoller, sensibler Roman, der zum Nachdenken aber auch zum Lachen anregt und einem angenehme Lesestunden bereitet.

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12

BonusprogrammHilfe

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