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Slipway Fires
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Slipway Fires

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Hörproben zu Slipway Fires

1. Wire To Wire 0
2. Hostage Of Love 0
3. You And The Rest 0
4. Tabloid Lover 0
5. North London Trash 0
6. 60 Thompson 0
7. Stinger 0
8. Burberry Blue Eyes 0
9. Blood For Wild Blood 0
10. Monster Boots 0
11. The House 0

Artikeldetails zu Slipway Fires

Kurzbeschreibung zu Slipway Fires

Spätestens mit der Veröffentlichung ihres zweiten Albums im Juli 2006 waren Razorlight endgültig in der obersten Liga angekommen: Sie hatten ganz Europa und die Staaten mit ihrem Sound auf den Kopf gestellt, unzählige neue Fans gewonnen, die Charts angeführt und überall vor ausverkauftem Haus gespielt. Im Zentrum dieses Strudels stand ein außerordentlich selbstbewusster Typ, den man eigentlich nur in weißen Jeans und T-Shirts kennt: Sänger und Gitarrist Johnny Borrell, für manche ein Popstar, für andere ein undurchschaubares Rock-Wunderkind.

Im Sommer 2008 entwickelten sich Johnny Borrell und Andy Burrows (Schlagzeug) zu einem immer besseren Songwriter-Team, während ihr Produzent Mike Crossey sich als ein dermaßen beeindruckender Studio-Tüftler entpuppte, dass er zwischenzeitlich schon wie ein "fünftes Bandmitglied" behandelt wurde. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist kaum in Worte zu fassen. Aber sagen wir so: "Slipway Fires" ist eine LP, die nur als Folge anderer, größerer Umwälzungen entstehen konnte; erst nachdem sich die Band anderen Herausforderungen gestellt hatte, nachdem sie durch irgendeine Art von Hölle gegangen waren, und nachdem sie Schmerzen in allen erdenklichen Formen gekostet hatten. Das mag etwas pathetisch klingen, aber anders kann man den Tiefgang von "Slipway Fires" nicht beschreiben.

"Wire To Wire" zum Beispiel, eine gespenstische Klavierballade, ist zugleich eine der bizarrsten und anmutigsten Radio-Singles aller Zeiten. Der episch angelegte Song "Stinger" funktioniert wie ein klanglicher Brandstifter, der es auf die Magengrube der Zuhörer abgesehen hat. In "Hostage Of Love" stecken deutlich mehr Pfeile als im heiligen Sebastian. Eleganter als im Fall von "60 Thompson" könnte Schmerz nicht vertont werden. Doch dann gibt es auch die Rock'n'roll-Peitschen von "Tabloid Lover", die bissigen Harmonien von "Burberry Blue Eyes" oder "North London Trash", in denen ihr kollektiver Hang zu astreinem Pop aufflackert, während Johnnys Texte zum Teil ganz schön brutal werden.

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40

29.09.2009

„Peppiges Konzept, teilweise müde Wirkung”

von rebellyell666 aus Münster
Johnny Borrell, Ex-Libertine und somit Ex-Bandkollege von Pete Doherty und Carl Barat, hat sich bei der Auflösung der Band ebenfalls trost gesucht: Mit der Band Razorlight feiert der umstrittene Womanizer Erfolge wie nie zuvor. Jüngst das Lied "Wire to Wire" spielen die Radiostationen rauf und runter. Aber auch das Album gehört dazu.

Auf dem neuen Album "Wire to wire" findet sich die charismatische Stimme von Johnny Borrell wieder, verlaufen in teils peppigen Rocksongs oder auch langsamen Balladen. Borrell und seine Band sind sogar mehr Balladentypen als für Rocksongs bestimmt. Die kräftige Stimme regt zum Träumen und Denken an, man wird eingesogen von ihren Texten und wird melancholisch.

Das mehrmalige Hören der Platte ist zwiespältig zu sehen: Die Lieder wirken plötzlich alle gleich, da die Stimme von Borrell ja auch einen großen Wiedererkennungswert auf dem Markt bietet. Eine Unterscheidung der Songs bieten die Texte und die verschiedenen Melodien, aber die Stimmtechnik bleibt die gleiche.

Da ich Razorlight letztens im Kölner E-Werk live gesehen habe, kann ich aus Erfahrung sprechen: Die Band ist keine Album-Band, ein Live-Auftritt ist viel eher ihr Métier. Die Stimme von Borrell wirkt so aufgeladen, dass man an manchen Stellen ruhig weinen könnte.

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40

04.03.2009

„Gut, aber mit Einschränkungen”

von Lena Waider aus Wiesbaden
Ich finde die CD noch immer gut und angenehm hörbar, aber an die Vorgänger-CDs kommt sie nach meinem Geschmack nicht heran. Mir ist die Band jetzt auch beinahe zu stromlinienförmig geworden. Auch hat sie irgendwie an Energie verloren. Und Ohrwürmer wie "America" oder "Before I Fall to Pieces" von der Razorlight-CD habe ich ebenfalls vermisst.

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