Dark Light beginnt mit zügigem Hard-Rock-Beat. Vampire Heart startet die Reise durch das Dark Light mit gekonnten Tempowechseln und herzrüttelnden Melodien. H.I.M.-klassisch der perfekte Einstieg in ein Album, das all jene Geschichten über Liebe und Leidenschaft erzählt, die Hunderttausende von H.I.M.-Fans weltweit zu Anhängern des "Herzogramms" werden ließen. Aber Dark Light enthält noch weitere High- bzw. Darklights: Die erste Single Wings Of A Butterfly, die mit einer überwältigenden Melodie große Gefühle in einen unsterblichen Klassiker verpackt, oder den Song Under The Rose, in dem Valo seine ganz spezielle Poesie zum Tragen bringt: "I've been burning in water and drowning in flame / To prove you wrong and scare you away". Mit Killing Loneliness schlagen H.I.M. die Brücke von der Ballade zum Rocksong, in dem ein Pianolick zu einem unentrinnbaren Melody-Hook führt. Unwiderstehlich auch das massive The Face Of God oder das gitarrengefeuerte In The Night-Side Of Eden, das in einen maschinenartigen Beat ausklingt und nach fünf Minuten emotionalen Überschwangs mit Vincent Price-igen Vocals schließt, die eine Gänsehaut verursachen: "Forever we are, forever we be, forever we'll be crucified." Dark Light ist auf viele Arten ein klassisches H.I.M.-Album, denn es ist manisch, gothic, rockig und voller Schönheit, eben ein Album, das nur Valo und seine Bandkollegen zustandebringen können. Gleichzeitig aber sind es neue H.I.M., jene, deren Vision Ville Valo schon länger mit sich herumtrug. "Ich mag alles an dem Album," sagt er. "Es kommt dem sehr nahe, wie ich uns schon von Anfang an gern gehabt hätte. Wir kommen immer näher."