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Inglourious Basterds
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Inglourious Basterds

Ausgezeichnet mit dem Oscar und Golden Globe 2010 für den Besten Nebendarsteller (Christoph Waltz). Mit Wendecover. USA

dvd
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Artikeldetails zu Inglourious Basterds

UntertitelAusgezeichnet mit dem Oscar und Golden Globe 2010 für den Besten Nebendarsteller (Christoph Waltz). Mit Wendecover. USA

SchauspielerBrad Pitt, Diane Kruger, Mélanie Laurent, Christoph Waltz, Daniel Brühl, Eli Roth, Samm Levine, B.J. Novak, Til Schweiger, Samuel L. Jackson, Cloris Leachman, Mike Myers

GenreAction/Kriegsfilm/

SpracheEnglisch, Deutsch (Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch)

TonformatDeutsch: Dolby Digital 5.1, Englisch: Dolby Digital 5.1

  • Regie Quentin Tarantino
  • bol.ch-Verkaufsrang575
  • Altersempfehlung16 - 99
  • FSK16
  • EAN5050582753196
  • StudioUniversal Pictures
  • Veröffentlicht05.08.2010
  • Medium DVD
  • Bildformat16:9 anamorph
  • KopierschutzJa
  • Spieldauer148 Minuten

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Kurzbeschreibung zu Inglourious Basterds

Irgendwo im von Nazis besetzten Frankreich: Shosanna Dreyfus (Mélanie Laurent) muss mit ansehen, wie ihre Familie vom "Judenjäger" Oberst Landa (Christoph Waltz) grausam hingerichtet wird. Durch Zufall kann sie entkommen und flieht nach Paris, wo sie sich als Kinobesitzerin eine neue Identität aufbaut.
Anderswo in Europa: Lt. Aldo Raine (Brad Pitt) und seine als "Bastarde" gefürchtete Spezialeinheit machen Jagd auf Nazi-Skalps. Zusammen mit der deutschen Schauspielerin und Geheimagentin Bridget von Hammersmark (Diane Kruger) schmieden sie ein Komplott: Bei einer Pariser Filmpremiere wollen sie Hitler und seine Helfer ausschalten. Doch Shosanna hat ihre eigenen Rachepläne ...
Brillante Bösewichte, todesmutige Helden und eine unvergessliche Geschichte - Quentin Tarantinos atemberaubendes Meisterwerk schreibt ein neues Kapitel des Zweiten Weltkriegs und beweist, dass die Magie des Kinos unbesiegbar ist.

Beschreibung der Redaktion zu Inglourious Basterds

Lt. Aldo Raine befehligt einen Trupp jüdischer Soldaten, "Bastards" genannt, die hinter feindlichen Linien auf französischem Boden Angst und Schrecken unter deutschen Soldaten verbreiten. Unter britischem Kommando lassen sie sich für ein Himmelfahrtskommando einspannen, führende Nazis bei einer Filmpremiere in einem Pariser Kino zu töten. Die Betreiberin des Kinos, die junge Jüdin Shosanna Dreyfuss, hat eigene Pläne für den Abend: Vor Jahren ist sie eher zufällig verschont worden, als der als "Judenjäger" berüchtigte Oberst Hans Landa ihre Familie massakrierte. Jetzt will sie Rache.KritikJahre lang spielte Quentin Tarantino, der "Gesprengte Ketten" unter seinen zehn Lieblingsfilmen listet, mit dem Gedanken, einen Men-on-a-Mission-Weltkriegsfilm im Stil von "Das dreckige Dutzend" zu drehen. Lose angelehnt an Enzo G. Castellaris "Ein Haufen verwegener Hunde" schickt er seine "Bastards" in den Kampf gegen die Nazis. Dabei ist "Inglorious Bastards" nicht einfach nur ein Kriegsfilm mit zahllosen Referenzen an das italienische Genrekino, die Nouvelle Vague, den Film des Dritten Reichs, "Winnetou" und Edgar-Wallace-Krimis ("Der rote Kreis"), sondern vor allem so etwas wie Tarantinos "Cinema Paradiso", eine Liebeserklärung ans Kino und die Macht des Kinos, das Böse zu besiegen - buchstäblich.Quelle: Blickpunkt:Film

Feature zu Inglourious Basterds

Lt. Aldo Raine befehligt einen Trupp jüdischer Soldaten, "Bastards" genannt, die hinter feindlichen Linien auf französischem Boden Angst und Schrecken unter deutschen Soldaten verbreiten. Unter britischem Kommando lassen sie sich für ein Himmelfahrtskommando einspannen, führende Nazis bei einer Filmpremiere in einem Pariser Kino zu töten. Die Betreiberin des Kinos, die junge Jüdin Shosanna Dreyfuss, hat eigene Pläne für den Abend: Vor Jahren ist sie eher zufällig verschont worden, als der als "Judenjäger" berüchtigte Oberst Hans Landa ihre Familie massakrierte. Jetzt will sie Rache.

Portrait

Quentin Tarantino:
Quentin Tarantino wurde 1963 in Knoxville, Tennessee, geboren. 1992 lief sein erster Film "Reservoir Dogs" auf dem Sundance Film Festival, den Durchbruch hatte er 1994 mit "Pulp Fiction", für den er die Goldene Palme von Cannes erhielt sowie den Oscar und den Golden Globe für das beste Drehbuch. Quentin Tarantino gilt als Kultregisseur, da er mit seinen Gewaltexzessen, in Verbindung mit schrägem Humor und poetischen Bildern, einen neuen Stil prägte und das Independent-Kino zu weltweitem kommerziellem Erfolg führte.
Christoph Waltz:
Christoph Waltz, geboren 1956 in Wien, wurde 2002 und 2004 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Neben zahlreichen Rollen in Film- und Fernsehproduktionen spielte er auch an den Schauspielhäusern in Köln, Hamburg und Zürich.
Daniel Brühl:
Daniel Brühl, geboren 1978 in Barcelona und in Köln aufgewachsen, begann seine Karriere in der Unterhaltungsbranche mit acht Jahren als Hörspielsprecher beim WDR. Inzwischen ist er vielfach ausgezeichneter Schauspieler.

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20

19.03.2011

„vorwiegend Brutalität, Story überzeugt nicht”

von einer Kundin oder einem Kunden
Der Film wird von Brutalität bestimmt.
Selbst für Kriegsbedingungen liegt das Schwergewicht zu sehr auf diesem Aspekt.
Die "Geschichte", die erzählt wird, erscheint viel zu fantasiert und konstruiert.
einmal gucken, das war's.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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30

01.03.2011

„Christoph Waltz Festspiele”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Für mich ehrlich gesagt kein Highlight – mit Ausnahme von Christoph Waltz!
Der Mann überzeugt derart stark, dass sich Hollywoodgranden wie Brad Pitt und Till Schweiger zu Nebendarstellern degradieren – doch selbst dafür (als Nebendarsteller) erhielt Waltz den Oscar!

2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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40

23.02.2011

„umstritten, preisgekrönt, sehenswert”

von einer Kundin oder einem Kunden
Vorweg genommen: ich bin keine Tarantino-Kennerin, lediglich den Film "Death Proof" (konnte ihm nichts abgewinnen) habe ich gesehen und an Pulp Fiction mag ich mich nicht mehr erinnnern.

Hier ist es schon anders: etwas Spannung, geschichtsträchtiger Inhalt, ausgezeichnete Besetzung, eine besondere Form von Witz/Ironie,...nur die Skalpierung fand ich grässlich!

Ein Film, der sich lohnt - einfach schon daher weil das Thema noch mal anders verarbeitet wurde...und um Tarantino "besser kennen zu lernen", auch wenn ich mich nicht entscheiden werde ob ich "ihn" mag, denn besser ist wohl die einzelnen Filme zu beurteilen -

urteilen Sie selbst!
Filme die so umstritten, preisgekrönt sind und sogar Sekundärliteratur erzeugen sind sehenswert!

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50

24.01.2011

„Gegen die Fakten aber super gut ”

von einer Kundin oder einem Kunden
Inglourius Basterds ist wieder einmal ein Meisterwerk von Quentin Tarantino. Skrupellos, brutal, mit schwarzem Humor versehen gelingt den Darstellern ein etwas anderer Film über den 2. Weltkrieg. Besonders hat mich Christoph Waltz, der seine Rolle als Hans Landa einfach cool und abgezockt spielt. Ein richtig guter Film und ein typischer Tarantino mit einer unglaublich guten Star- Besetzung! Unbedingt ansehen!!!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

26.10.2010

„Unerwartet gut”

von einer Kundin oder einem Kunden
Was soll ich sagen?! Eigentlich habe ich einen sehr brutalen Film erwartet, aber die schauspielerische Leistung stand doch im Vordergrund. Vor allem die -des zu Recht hochgelobten Christoph Waltz (schon damals in „Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit“ großartig). Ein Muss mit Witz, Ironie und Heftigkeit.Unbedingt ansehen!!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

15.09.2010

„Unberechenbare Dialoge”

von einer Kundin oder einem Kunden
Tarantino hat den B-Movie salonfähig gemacht. Das Pubertäre hat bei ihm klasse und das allzu Direkte wirkt bei ihm geistreich. Auf die Story kommt es gar nicht so an. In "Inglourious Basterds" feiert zwar das Kino den eigenen Mythos, mutiert die triviale Kunst zum Superhelden, der das Böse besiegt, ein witziger Aufhänger, aber dann merkt man halt doch, dass Tarantino allein damit noch kein grosses Risiko eingegangen ist. Wenn man die bösen Nazis zur Strecke bringt, kann man einfach nicht viel falsch machen. Und wenn Hitler, zum Suppenkasper degradiert, mit rollendem "R" herumbrüllt, kommt das immer irgendwie gut an. Tarantinos Qualitäten zeigen sich woanders. Seine unberechenbaren Dialoge setzen jede noch so flache Story unter Hochspannung. Hohles Drumherum-Gerede, das nervtötend hin und her schlenkert und die Situation irgendwann eskalieren lässt: darin ist Tarantino unerreicht. Und mit Christoph Waltz in der Rolle des schleimigen Oberst Landa ist ihm eine veritable Sensation geglückt. ("Das ist ein Bingo!")

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50

04.09.2010

„Au Revoir Shosanna...”

von einer Kundin oder einem Kunden
Geniale Story, unfassbar gute Schauspieler und ein echt gelungenes Ende.
Es ist ein Film, der mich tief beeindruckt zurückläßt...Nicht nur für Tarrantino-Fans ein Muss!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

30

04.08.2010

„Ein echter Tarantino...”

von einer Kundin oder einem Kunden
Inglorious Basterds handelt von einer Gruppe jüdisch-amerikanischer Nazijäger, die ausgesandt wurden um den Führungsstab inklusive Hitler zu eliminieren. Ihren Gegenpart übernimmt der Judenjäger Hans Landa, der kongenial von Christoph Waltz interpretiert wird.

Vor allem er ist es, der hervorsticht in diesem hochkarätigen Ensemble und den Film zeitweise über sich hinauswachsen lässt.

Ansonsten merkt man ihm in jeder Sekunde an, was er ist - ein "echter Tarantino". Fast schon gezwungen wirken die skurrilen Dialoge vor/bei/während besonders abstruser Gewaltakte ("Der Bärenjude") und spannungsgeladener Szenen (in der Gaststätte) und langsam, aber sicher nutzen sich seine Erkennungsmerkmale ab. Das hat man schon in "Reservoir Dogs" und sogar in "Four Rooms" gesehen, um nur zwei Beispiele zu nennen. Eine skurril anmutende Szene, von drohender Gewalt und steigender Spannung durchsetzt, wird minutenlang durch schräge, aber stets auf realität pochende Monologe in die Länge gezogen. Tarantino ist so einzigartig und eigenwillig, dass ihm seine Fähigkeiten zum Fluch werden - man ahnt fast schon in jeder Szene voraus, wie sie enden wird.

Die Geschichte an und für sich ist unterhaltsam und originell, aber für einen ausgezeichneten Film reicht das alleine nicht aus.

Man muss sehr darauf Acht geben, dass nicht alles, was Tarantino berührt, sich in Gold verwandelt.

2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

27.07.2010

„Masterpiece”

von einer Kundin oder einem Kunden
Es könnte so einfach sein: es gibt die Guten: die Nazijäger (u.a. Brad Pitt) und es gibt die Bösen: die Judenjäger (Christoph Waltz). Und eigentlich ist klar für wen man ist. Oder auch nicht. In typischer Tarantino-Manier erzählt der Film eine Geschichte, in der es kein weiß und schwarz gibt, aber dafür unendlich viel grau. Und Christoph Waltz spielt so oberhammergenial, dass man diesen charmanten SS-Offizier geradezu mögen muss. Ja, es ist wieder sehr brutal (Tarantino halt) und ja das Ende ist leider erfunden, aber es ist wie immer bei Tarantino: die Gewalt ist übertrieben, geradezu eine Parodie ihrerselbst. Wer das nicht verstehen kann oder will, wird an diesem Film wenig Freude haben, wer aber bereit ist, sich darauf einzulassen, wird ein cineastisches Meisterwerk erleben.

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50

10.05.2010

„Inglourious Basterds”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Für "Inglourious Basterds" hat sich Quentin Tarantino diesmal eine -für ihn- ungewöhnliche Thematik ausgesucht: Sein Film spielt in Frankreich zu Zeiten des Hitler-Regimes. In diesem Film prallen also Tarantino-typische Figuren und Dialoge mit ernsthafter geschichtlicher Auseinandersetzung aufeinander. Doch Tarantino meistert den Balanceakt vortrefflich: Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, die Schauspieler landestypisch besetzt (für Deutschland unter anderem: Till Schweiger, Daniel Brühl und Christoph Waltz), so dass der Film im Original sogar dreisprachig ist. Für die nötige "Coolness" und explizite Gewaltdarstellung die ein Tarantino Film einfach braucht, sorgt Brad Pitt als Aldo Raine und seine Basterds.Genial spielende Darsteller (hervorzuheben ist auf jedenfall Christoph Waltz als "Judenjäger" Hans Landa), spitzfindige Dialoge und absurde Schundästhetik vereinen sich zu einem grandiosen Film! Hier ist Tarantino wieder ein großer Wurf gelungen!

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50

23.02.2010

„Tarantino the glorious Bastard!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Durchgeknallte Story, brillante Dialoge in 3
Sprachen, großartige Schauspieler -allen voran Christoph Waltz- und ein Soundtrack,
wie es ihn nur bei Tarantino:'Inglourious
Bastards' ist für jeden echten Filmfreak der
Pflichtkauf schlechthin.

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50

22.02.2010

„Großes Kino von Tarantino!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Der zweite Weltkrieg einmal ein bisschen anders! Mehr sollte an dieser Stelle nicht verraten werden. Die Charaktere des Films sind großartig erarbeitet und hervorragend dargestellt! Gut gefallen hat mir Brad Pitt, der es immer schafft den Zuschauer zum schmunzeln zu bringen, trotz der eigentlich bitteren Thematik. Besonders hervorzuheben ist auch die schauspielerische Leistung von Christoph Waltz, den man in seiner Rolle als "Judenjäger" einfach nur verabscheut. Ein sehenswerter Film in jeder Hinsicht, nicht nur für Tarantino Fans. Große Klasse!

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50

16.02.2010

„Quentin at his best!!”

von Frau Mi aus W-Town
"World War II reloaded à la Tarantino". Der Gute hat sich mal wieder selbst übertroffen und mit IB einen Streifen abgeliefert, der - vor allem inhaltlich - alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt.
Ein buntes, aber perfekt ausgewähltes Aufgebot an nationalen und internationalen Schauspielgrößen sowie ein unvergleichlicher Soundtrack runden diesen genialen Film, der definitiv MEHR als 5 Sterne verdient hat, hervorragend ab.
Mein Tipp: Im O-Ton anschauen und Brad Pitts herrlich überzogenen Südstaaten-Slang genießen. Köstlich!!!!

0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

30.01.2010

„Ein etwas anderer Quentin Tarantino”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Als mir damals zu Ohren kam, dass Quentin Tarantino einen Film über den zweiten Weltkrieg und das Naziregime drehen wollte, war ich anfangs skeptisch.
Nachdem ich den Film gesehen hatte, war ich in keinster Weise enttäuscht und sogar angenehm überrascht.
Grandios inszeniert und mit klasse Schauspielern wie z.B. Brad Pitt, Til Schweiger, Daniel Brühl und noch viele mehr, unterhält der Film den Zuschauer auf interessante und überraschende Weise.
Sehr empfehlenswert.

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50

23.01.2010

„Der neue Tarantino!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein außergewöhnlich guter Film. Die Geschichte des zweiten Weltkrieges wird umgeschrieben durch die Hand des genialen Regisseurs Quentin Tarantino. Der Film ist überwiegend mit deutschen Darstellern bestückt, allerdings fehlen bekannte Namen wie Brad Pitt natürlich nicht. Unbedingt anschauen!

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50

08.12.2009

„And I want my skalps”

von Thomas Zörner aus Lentia Top-10 Rezensent Top 10 Rezensent
Was darf Quentin Tarantino eigentlich nicht? Er darf einen japanischen Klassiker beinahe 1:1 übernehmen und das als sein Debüt bezeichnen, für das ihn die Kritiker lieben. Er darf die einst so coolen Gangster der Filmgeschichte als sorglose Klatschtanten zeigen. Er darf plötzlich einen auffallend ruhigen Krimi drehen. Er darf eine Rachesaga drehen, die sowohl Eastern wie auch Western zitiert und dabei mehrere hundert Liter Kunstblut vergießen. Er darf das Trashkino der 80er wiederbeleben und nun darf er sogar die Geschichte verändern. Tarantino erliegt in seinem neuesten Meisterwerk der geradezu grotesk romantischen Vorstellung, dass sein über alles geliebtes Kino über das ultimative Böse, in diesem Fall die Nazis, obsiegt. Um diesen Plan zu verwirklichen schickt der Meister eine Gruppe jüdisch-amerikanischer Soldaten ins von Nazis besetzte Frankreich um dort den gesamten Führerstab der NSDAP, inklusive Hitler himself, zu vernichten und das natürlich in einem Kino. Genau den selben Plan verfolgt auch die junge Soshana, eine Überlebende eines Naziangriffs auf ihre Familie, und wie es der Zufall so will, soll die Premiere des neusten Films aus dem Hause Goebbels in ihrem Kino statt finden. So viel zur Geschichte und es sei gesagt, dass das Ende tatsächlich, selbst für Tarantinoverhältnisse, mutig und gewagt ist. Was hätte der gute Quentin nach all seinen grandiosen Filmen noch bringen können? Wie hätte er noch besser werden können? Doch Tarantino stellt sich diese Frage gar nicht, sondern macht einfach etwas komplett neues, das man eventuell als Weltkrieggroteske bezeichnen könnte. Aber nur davon kann ein Film nicht leben, aber gerade das tut "Inglorious Basterds". Der Streifen atmet regelrecht. Die grandiose Inszenierung tut schon einmal ihr übriges, die sich von Genre zu Genre hangelt, angefangen bei Spaghetti Western, über Screwball Comedy, bis hin zum knallharten Thriller. Aber es sind vor allem die Performances, die den Film zu dem machen was er will und ganz an der Spitze steht ein österreichischer Landsmann und zwar Christoph Waltz. Was der Mann hier vorführt, ist gigantisch. Seine Hans Landa ist das ultimative Highlight von "Inglorious Basterds" und stellt nach Heath Ledgers Joker in "The Dark Knight" den nächsten grandiosen Bösewicht der jüngeren Filmgeschichte. Aber selbst einige Akteure, die mich in anderen Filmen genervt hätten, wie Till Schweiger, schaffen es hier fast zu glänzen, mit Ausnahme von Diane Kruger, die einfach so schrecklich ist, wie eh und je. Und wenn man als Zuseher, nach diesem beinahe 3stündigen Epos, das gesehene noch einmal Revue passieren lässt, dann kann man sich sicher sein "Tarantino ist zurück und das besser als jemals bisher".

3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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