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Daisy Sisters

Daisy Sisters

Roman

buch
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Artikeldetails zu Daisy Sisters

AutorHenning Mankell

Untertitel Roman

Abbildungsvermerk 21 cm

  • ISBN-103-552-05399-9
  • ISBN-139783552053991
  • Verlag Zsolnay
  • ÜbersetzerHeidrun Hoppe
  • Einbandartgebunden
  • Seiten557
  • Auflage3. Auflage
  • Veröffentlicht27.07.2009
  • GenreRoman
  • Gewicht663g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelDaisy Sisters

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Leseprobe aus Daisy Sisters

Rezensionen der Redaktion zu Daisy Sisters

"Ein richtig starker Familienroman - einfach bewundernswert. Und am Ende dankt man Henning Mankell für das Portät zweier wirklich starker Frauen." Angela Wittmann, Brigitte, 29.07.09

Kurzbeschreibung zu Daisy Sisters

Im Kriegssommer 1941 macht Elna aus Sandviken mit ihrer südschwedischen Brieffreundin eine Radtour zur norwegischen Grenze. Die Daisy Sisters, wie die Mädchen sich nach amerikanischem Vorbild nennen, lernen zwei schwedische Soldaten kennen, und die naive Elna, die keinen Alkohol verträgt, wird ungewollt schwanger. Den Vater des Kindes wird sie nie wiedersehen, ihre Tochter Eivor zieht sie nur widerwillig auf. Eivor ihrerseits versucht schon als Halbwüchsige mit einem jungen Kriminellen durchzubrennen, aber das Abenteuer geht auf tragische Weise schief. Fern von Mutter und Stiefvater will sie sich nun eine eigene Existenz als Schneiderin aufbauen. Doch es kommt anders als geplant ... Ein bewegender Generationenroman aus Schweden über drei Frauen, die aus ihrem engen sozialen Milieu und ihrer vorgezeichneten Rolle ausbrechen wollen.

Autorenportrait zu Daisy Sisters

Henning Mankell, 1948 in Härjedalen, Schweden, geboren, lebt als Theaterregisseur und Autor abwechselnd in Schweden und in Maputo/Mosambik.

Portrait

Henning Mankell:
Henning Mankell, der Schöpfer der Wallander ? Thriller und einer der bedeutendsten Krimiautoren in Skandinavien, wuchs allein mit seiner Schwester bei seinem Vater in Nordschweden auf. Seine Mutter verließ den am 3.Februar 1948 geborenen Henning Mankell schon früh. 1965 wurde er Regieassistent, nach einem Schauspielstudium, am Riks Theater in Stockholm und als Henning Mankell 20 Jahre alt war begann er als Regisseur und Autor zu arbeiten. Seinen Kindheitstraum von einer Reise nach Afrika erfüllte er sich 1972. Henning Mankell war so sehr beeindruckt von dem Kontinent und fühlte sich schon sehr schnell wie zu Hause. Fortan blieb der Krimiautor zunächst noch als Schriftsteller, Regisseur, Autor und Intendant in seiner Heimat Schweden. Als er jedoch 1985 die Chance erhielt in Maputo, Mosambik, am Aufbau einer professionellen Theatergruppe mitzuwirken, zögerte Henning Mankell nicht lange und schon im Folgejahr leitete er eine 70köpfige Gruppe des Teatro Avenida. Seitdem bezeichnet er Afrika als seine Zweitheimat und pendelt im Jahr immer zwischen Sand und Schnee, wie Henning Mankell selbst sagt. Neben seiner Kriminalromanreihe um Kurt Wallander, die alle in den 90er Jahren entstanden, beschäftigt er sich in seinen weiteren Romanen vor allem viel mit Problematiken des afrikanischen Kontinents, aber auch Kinder- und Jugendbücher zählen zu seinem Genre. Junge schwedische und afrikanische Autoren finden bei dem von Henning Mankell gegründeten Verlag "Leopard förlag" ein Forum und Unterstützung in ihrer Arbeit. Henning Mankell gründete dies im Frühjahr 2001. Neben seinem Schreiben oder der Arbeit an Theater oder Fernsehen engagiert sich Henning Mankell darüber hinaus für das Land Afrika und erhielt aus diesem Grund 2009 den Erich-Maria-Remarque Friedenspreis. Für seine Romane erhielt Henning Mankell im Laufe der Jahre viele Ehrungen und Auszeichnungen, wie mehrmals den Schwedischen Krimipreis für seine Wallander Bücher, den Deutschen Jugendliteraturpreis, Corine-Preis wie auch den Astrid Lindgren Preis und die Goldene Feder. Nicht zuletzt zeigt der Erfolg auch die Adaption der Wallander Bücher und weiteren Romanen. Die Motivation, die Henning Mankell in seinen Büchern zum Ausdruck bringen möchte, sind oft politische und gesellschaftliche Themen. Seine Erfahrungen schöpft er teils auch aus eigenen aktiven Engagements gegen Krieg, Apartheid und für Kultur. Henning Mankell beschreibt detailgenau, authentisch, offen, interessant und mit einer Art Spannung die Gier auslöst. Nicht nur Wallander Anhänger sind davon überzeugt.
Henning Mankell lebt inzwischen mit seiner dritten Ehefrau Eva Bergmann, Tochter von Ingmar Bergmann, glücklich abwechselnd in Schweden oder Afrika.

Meinung der Redaktion
Mankell liest man nicht, man trinkt ihn - in einem einzigen gierigen Schluck, ohne abzusetzen, in blinder, weltvergessener Gier.

Autorenportrait

Henning Mankell, 1948 in Härjedalen, Schweden, geboren, lebt als Theaterregisseur und Autor abwechselnd in Schweden und in Maputo/Mosambik.

Autorenportrait

Henning Mankell, 1948 in Härjedalen, Schweden, geboren, lebt als Theaterregisseur und Autor abwechselnd in Schweden und in Maputo/Mosambik.

Autorenportrait

Henning Mankell, 1948 in Härjedalen, Schweden, geboren, lebt als Theaterregisseur und Autor abwechselnd in Schweden und in Maputo/Mosambik.

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40

08.10.2009

„Mankell einmal ganz anders”

von einer Kundin oder einem Kunden
Mankell schreibt in seinem bereits 1982 erschienen und erst jetzt auf Deutsch veröffentlichten Gesellschaftspanorama über die Schicksale dreier Frauen aus drei Generationen, Elna (die Mutter), Eivor (die Tochter) und Linda (die Enkelin).
Mankell vermittelt dem Leser auf sehr emotionale Weise das Leben der Frauen in Schweden in den Vierzigern bis Achtziger. Er zeigt den Drang der Frau zur Unabhängigkeit und Freiheit in der jeweiligen Zeit.
„Daisy Sisters“ überzeugt durch die authentische und glaubhafte Darstellung. Für jeden, der gerne kurzweilige, aber dennoch anspruchsvolle Romane liebt!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

21.09.2009

„Daisy Sisters”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Henning Mankell von seiner ganz anderen Seite. Einfühlsam, tiefgründig. Die Geschichte mehrerer Generationen von Frauen einer Familie, für die die Zukunft nie das ersehnte Glück sondern immer nur Schicksalsschläge bringt. Dabei sieht zumindest für die siebzehnjährige Elna anfangs alles so wunderbar aus. Sie trifft sich mit ihrer Brieffreundin in den Ferien. Unbeschwert und lebenslustig verbringen sie ein paar schöne gemeinsame Sommertage, danach wird nichts mehr so sein wie es einmal war.
Mit den drei Generationen liest man sich auch durch die Zeit, die sehr unterschiedliche soziale, politische und gesellschaftliche Bedingungen stellt. Prädikat wertvoll. Gute schwedische LeseKost!

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

12.09.2009

„Starke Frauengeschichte”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Henning Mankell schafft es erneut einen ganz wunderbaren Roman zu schreiben, keinen Krimi, keinen Afrikaroman sondern eine zutiefst berührende Frauengeschichte aus dem Schweden des 20. Jahrhunderts.
Das Buch handelt von zwei Freundinnen, Elna und Vivi und Eivor, der Tochter von Vivi, die alle drei versuchen ihren Traum zu leben und ihn nicht unterwegs zu verlieren, wobei ihnen immer wieder grosse Hürden in den Weg gelegt werden. Das Buch ist so einfühlsam geschrieben und macht einem so deutlich bewusst, was wir in Sachen Emanzipation bereits geschafft haben und was alles noch vor uns liegt. Unbedingt zu empfehlen.

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40

10.09.2009

„Wie das Leben so spielt...”

von Annika Nitz aus Dortmund
Dieser Roman beschreibt das Leben von drei Frauen, die versuchen ihrem Glück zu folgen, jedoch immer wieder vom Schicksal eingeholt werden. Es ist sehr bewegend zu erleben, wie sie versuchen aus ihren Rollen auszubrechen, den Mut haben, dem Leben die Stirn zu bieten und doch immer wieder scheitern. Eine Geschichte von vielen glücklichen und unglücklichen Momenten, in die man sich schnell hineinversetzt. Ein gelungener, mitreißender Roman!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

06.09.2009

„Mankell ganz ungewohnt”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Nachdem ich von Wallander nun wirklich mehr als genug hatte , kommt Henning Mankell hier ganz ungewohnt daher und zeigt als Autor eine völlig andere Seite. Mit Daisy Sisters ist ihm eine besondere Frauengeschichte gelungen - gut geschrieben und alle Personen realitätsnah und mit viel Einfühlungsvermögen dargestellt.
Auch Zeitgeist , die politische und gesellschaftliche Stimmung sind gut eingefangen, - auf jeden Fall lesenswert

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

24.08.2009

„Daisy Sisters”

von einer Kundin oder einem Kunden
Vivi und Elna sind siebzehn Jahre alt. Die beiden Brieffreundinnen haben Anfang Mai 1941 die Gelegenheit, sich persönlich kennen zu lernen. Beide haben so etwas wie Freizeit noch nie erlebt. Sie treffen sich zu einer Radtour und nennen sich nach amerikanischem Vorbild “Daisy Sisters“. Unterwegs lernen sie zwei Soldaten kennen. Beide haben keine Erfahrung mit Alkohol. Die naive Elna wird ungewollt schwanger. Den Kindsvater wird sie nie wiedersehen. Elna fällt es schwer ein vertrautes Verhältnis zu ihrer Tochter Eivor aufzubauen.Eivor brennt als Halbwüchsige mit einem jungen Kriminellen durch. Das Abenteuer endet tragisch. Zum Glück wird Eivor nicht schwanger. Nach diesem Erlebnis nimmt sie ihr Leben selbst in die Hand. Sie macht eine Ausbildung zur Schneiderin, zieht in die nächste Stadt und nimmt sich eine eigene Wohnung. Sie möchte sich in ihrem Beruf weiter fortbilden und ein unabhängiges Leben führen. Die Lebensbedingungen ihrer Generation haben sich im Vergleich ihrer Elterngeneration etwas gebessert. Für junge Frauen mit einfacher Ausbildung ist es aber immer noch schwer mit ihrem Verdienst ein menschenwürdiges Leben zu führen.
Eivor lernt einen ordentlichen jungen Mann kennen . Sie haben zwei Kinder zusammen, aber der junge Ehemann möchte nicht, dass Eivor außer Haus arbeitet. Die Ehe wird geschieden.Eivor zieht ihre Kinder alleine groß und arbeitet in einer Fabrik. Sie hat ihren Traum von beruflicher Weiterbildung noch nicht aufgegeben. Eines Tages taucht der junge Kriminelle aus ihrer Jugend auf und es kommt wieder alles anders.

Ein bewegender Familienroman aus Schweden über Frauen, die aus ihrer vorgezeichneten Rolle ausbrechen wollen. Sie stellen sich ihrem Schicksal und kämpfen für das kleine Glück.

Henning Mankell, 1948 als Sohn eines Richters in Stockholm geboren, begann schon als 17-jähriger im Riks-Theater in Stockholm Regiearbeit zu lernen.Anfang zwanzig reiste er nach Afrika. Seit dem pendelt er zwischen den beiden Kontinenten hin und her.Mankell leitet ein Theater in Maputo, Mosambik. Mankell liegt soziale Gerechtigkeit und menschenwürdiges Leben sehr am Herzen, was in seinem Werk zum Ausdruck kommt.Großen Erfolg hat er mit seinen Wallander-Krimis.

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40

18.08.2009

„Starke Frauen”

von einer Kundin oder einem Kunden
Wie immer gut geschrieben. Die Psychologie der Protagonisten wunderbar herausgearbeitet. Man kann das Buch nur schwer aus der Hand legen.

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50

17.08.2009

„Verlorene Träume?”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Zwei Frauen, Mutter und Tochter, viele Träume die durch die Geschichte, den Umständen und der Männerwelt konterkarriert werden.
Wir erleben Elna und Eivor in der Zeit zwischen 1941 und 1982 mit allen Höhen und Tiefen ihrer Geschichte.
Mankell schreibt beeindruckend einfühlsam und warmherzig aus der Sicht "doch" starker Frauen.

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40

09.08.2009

„Spannender Generationsroman”

von einer Kundin oder einem Kunden
In dem schon 1982 in Schweden erschienenen Roman zeigt sich Mankell von einer ungewohnten Seite. Er erzählt die Geschichte von Elna, Vivi und Eivor und lässt uns teilhaben an ihren Wünschen und Träumen, aber auch an ihren Ängsten und ihrer Verzweiflung. Dabei versteht er es sehr gut, sich in die Gefühlswelt der handelnden Frauen hineinzuversetzen.

Es hat mich berührt zu erfahren, wie die Frauen vor allem mit ihrem Schicksal als alleinerziehende Mütter umgehen, wie sie versuchen auszubrechen, dem Alltag zu entfliehen und ihr Leben zu verändern. Dabei sucht jede auf ihre Art nach dem ganz persönlichen Glück. Aber immer wieder sind es die schwierigen Beziehungen zu Männern, die dafür sorgen, dass sich ihre Träume nicht erfüllen.

Mankell hat die Handlung packend erzählt und spannt mit ihr, im Jahr 1941 beginnend, einen Bogen von 4O Jahren Geschichte.

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50

07.08.2009

„Zeitsprung mit Mankell”

von Dorothea Schwenzer aus Ulm
Wir gehen im Geist noch einmal zurück – geschrieben wurde der Roman „Daisy Sisters“ bereits 1982. Der Zeitgeist im Buch ist spürbar, nämlich sozialkritisch, politische Fragen berührend, ein Parforceritt durch die Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts in Schweden. Mankells Stil, der uns alle mit Wallander in Atem gehalten hat, hier ist er Seite für Seite schockierend und spannend erlebbar – unbeding lesenswert! Die Faszination ist die Mischung aus Frauenroamn, Sozialroman und Krimi, geschrieben in unverwechselbar klarem, unsentimentalem und kompromisslosem Erzählen. Ein Sog, dem man sich nicht enziehen kann und will. Wer Lust hat auf Frauen, denen man beim Lesen heute am Liebsten zurufen möchte: „Nein, tu es nicht!“ - um dann beim Weiterlesen melancholisch und wütend festzustellen, sie tun es doch - sollte sich zwei, drei Abende mit den Daisy Sisters verabreden. Und mit niemandem sonst!

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50

04.08.2009

„Daisy Sisters”

von einer Kundin oder einem Kunden
Die Daisy-Sisters von Mankell ist ein sehr feinfühliger sensibler Roman über eine Mutter-Tochter-Beziehung nach dem 2. Weltkrieg. Beide
kämpften für ein selbstbestimmtes Leben und gaben die Hoffnung nie auf.
Spannend, ein wenig selbstironisch und toll erzählt.

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40

30.07.2009

„Ein Frauenroman über mehrere Generationen schwedischer Frauen”

von einer Kundin oder einem Kunden
Dieses Buch aus dem Jahre 1982 ist ein leicht geschriebener und gut zu lesender Frauenroman über mehrere Generationen schwedischer Frauen. Hauptheldin ist Eivor Skoglund, die, aus einer Vergewaltigung entstanden, mit ihrer Geburt die Träume ihrer Mutter Elna zunichte machte. Auch Eivor wird unerwünscht schwanger und die Geschichte wiederholt sich immer wieder. Der Roman spielt zum größten Teil im Arbeitermilieu, erinnert manchmal an Fallada, oft aber auch an Marianne Fredriksson.

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40

29.06.2009

„Träume”

von einer Kundin oder einem Kunden
Elna wird im Kriegssommer 1941 schwanger von einem Soldaten den sie nie wiedersehen wird. Ihre Mutter kann damit nicht umgehe. Jahre später hat Elna geheiratet und ihre Tochter Eivor ist ein aufmüpfiger Teenager. Eivor geht ihren eigenen Weg. Macht sie alles anders und besser als die Mutter?
Dies ist ein früher Roman des Bestsellerautors. Die Zeit zwischen 1940 und 1980 wird uns anhand dreier Frauen geschildert. Es geht um ganz einfache aber tiefgründige Alltagsprobleme die heute nichts an ihrer Aktualität verloren haben. Elna kann ihre Mutter nicht verstehen und Eivor rebelliert gegen Elna. Die Frage ist doch: Was lernen wir aus den Erfahrungen der vorherigen Generation?

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40

14.06.2009

„Von verlorenen Träumen”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein Buch für mehrere Generationen über zerplatzte Träume und unerfüllte Wünsche: im Kriegsommer 1941 wird die siebzehnjährige Elna während eines gemeinsamen Urlaubs mit ihrer Freundin Vivi Opfer einer Vergewaltigung. Ihrer daraus resultierenden Tochter Eivor widerfährt später ein ähnliches Schicksal. Beide Frauen wollen in jungen Jahren ihrer sozialen Armut und der Enge der schwedischen Provinz entfliehen, scheitern jedoch kläglich. Grund dafür sind zum einen die zeitgeschichtlichen Umstände, zum anderen aber vor allem unglückliche Beziehungen und Familie. Auch Eivors Tochter erwartet schließlich sehr früh ihr erstes Kind - dennoch wird es für sie in den 70er Jahren einfacher werden, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Mankell hat mit seinem in Schweden bereits 1982 veröffentlichten Roman ein genauses Zeitpanorama entworfen und zeigt, wie sich die Geschichte einer Familie immer wiederholt, während sich die Zeit weiterentwickelt. Manchmal etwas klischeehaft - dennoch äußerst lesenswert!

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