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Sunset

Roman

buch
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Artikeldetails zu Sunset

AutorKlaus Modick

Untertitel Roman

  • ISBN-103-492-27418-8
  • ISBN-139783492274180
  • Verlag Piper
  • ReihePiper Taschenbuch
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten191
  • VeröffentlichtMärz 2013
  • GenreRoman
  • Gewicht185g
  • SpracheDeutsch

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Rezensionen der Redaktion zu Sunset

"Ein eindrucksvolles Buch." Stern

Kurzbeschreibung zu Sunset



Pacific Palisades, 1956. Weltberühmt und wohlhabend, aber argwöhnisch beschattet von den Schergen der McCarthy-Ära, lebt Lion Feuchtwanger im kalifornischen Exil. Als ihn an einem Augustmorgen die Nachricht vom Tod Bertolt Brechts erreicht, ist er tief erschüttert. Er hatte Brechts Genie entdeckt, hatte ihn gefördert, war ihm eng verbunden gewesen. In stummer Zwiesprache mit dem toten Freund ruft Feuchtwanger die Stationen dieser Freundschaft wach ...


Autorenportrait zu Sunset

Klaus Modick, geboren 1951 in Oldenburg, hat seit seiner Promotion über Lion Feuchtwanger in vielen seiner Romane das Heikle des schriftstellerischen Schaffens erzählerisch behandelt. Für sein umfangreiches Werk wurde Klaus Modick mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Er lebt in Oldenburg.

Portrait

Klaus Modick:
Klaus Modick, 1951 in Oldenburg geboren, wurde für sein umfangreiches Werk, darunter die Romane Ins Blaue, Das Grau der Karolinen und Der Flügel, mehrfach ausgezeichnet. Modick ist auch als Übersetzer aus dem Englischen hervorgetreten. Er lebt mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern in Oldenburg.

Autorenportrait

Klaus Modick, geboren 1951 in Oldenburg, hat seit seiner Promotion über Lion Feuchtwanger in vielen seiner Romane das Heikle des schriftstellerischen Schaffens erzählerisch behandelt. Für sein umfangreiches Werk wurde Klaus Modick mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Er lebt in Oldenburg.

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50

30.05.2013

„Im kalifornischen Exil”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein Tag im Leben des alten Lion Feuchtwangers, den im August 1956 in seinem kalifornischen Exil die Nachricht vom Tod seines Freundes Bertolt Brecht erreicht. Zwischen den immer schwerer zu bewältigenden Herausforderungen des Alltags hält der alternde Feuchtwanger inne und erinnert sich an die vielen anderen Exilanten. Wir begegnen z.B. Hanns Eichler, Thomas Mann, Alfred Döblin, Heinrich Mann, Einstein – und vor allem Bertolt Brecht. Fakten werden hier interessant und einfühlsam verpackt, mit vielen privaten und familiären Details versehen, entsteht eine ganz besondere Atmosphäre. Klaus Modick zeichnet ein authentisches Bild des großen Lion Feuchtwangers; eines wohlhabenden, großzügigen Intellektuellen, der Willkür der Geschichte ausgeliefert und trotzdem nicht verbittert.

Ein nur knapp 200 Seiten starkes Buch, das ganz viel beinhaltet, über Feuchtwanger, über Brecht und ihre Zeit, so dicht und kompetent geschrieben – sehr, sehr empfehlenswert.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

14.08.2012

„Feuchtwanger und Brecht – eine ungleiche Freundschaft”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Klaus Modick ist ein etablierter, deutscher Schriftsteller, der mit seinem jetzt als Taschenbuch erschienenem Roman „Sunset“ dem Autoren Lion Feuchtwanger eine Art Denkmal gesetzt hat. Der Autor hat sich bereits bei seiner Promotion sehr intensiv mit diesem Autoren auseinandergesetzt, d.h. er weiß wovon er schreibt.

Die Handlung dieses teils fiktiven, teils wahren Romans spielt eigentlich an einem einzigen Tag. Am 16. August 1956 ist Lion Feuchtwanger alleine in seinem Haus in Kalifornien. Seine Frau Marta ist unterwegs, er selbst erholt sich gerade mehr oder weniger von einer Prostata-Operation. Da erhält er ein Telegramm aus Ostberlin, in dem er zur Beisetzung von Bertolt Brecht eingeladen wird. Dieses Telegramm erschüttert ihn zutiefst, denn Bertolt Brecht war 14 Jahre jünger als er und für ihn so eine Art Ziehsohn. Allein in seiner Villa erinnert er sich an seine Zeit mit Bertold Brecht. Und über diese Erinnerungen lernen wir sowohl den Autoren Lion Feuchtwanger als auch Bertolt Brecht näher kennen. Wir erfahren aber auch viel über die Gesellschaft der in Kalifornien gestrandeten deutschen Autoren, die sich untereinander überhaupt nicht grün waren. Und wir erhalten einen Einblick in ein Land, das für viele wie ein Paradies erschien. Aber dieses Paradies war in dieser Zeit nur bedingt eins, denn die Amerikaner hatten Angst von Kommunisten unterwandert zu werden und machten es ihren Neubürgern sehr schwer dort heimisch zu werden.

Klaus Modick hat ein sehr philosophisches und nachdenklich stimmendes Buch geschrieben. Es ist sprachlich sehr stark und arbeitet mit wunderbaren Bildern. Bei mir hat es den Wunsch geweckt, mich noch mehr mit Lion Feuchtwanger zu beschäftigen, denn Klaus Modick hat auch immer wieder Zitate aus den Werken Feuchtwangers mit in seinen Roman einfließen lassen.

Eine großartige Fundgrube für Leser der deutschen Autoren, die ins Exil nach Amerika gegangen sind.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

04.08.2012

„Ein Tag im kalifornischen Exil”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Ein Tag im kalifornischen Exil. Es ist der Tag, an dem Lion Feuchtwanger die Nachricht von Bertolt Brechts Tod bekommt. In diesem kurzen Roman verbindet Modick die Leben von Brecht und Feuchtwanger. Rückblicke auf ihre Freundschaft in Deutschland, Frauengeschichten und literarische Rivalitäten verknüpft er mit der McCarthy-Überwachung und Verfolgung im Zuge der Einbürgerungsversuche. Auch der Zwiespalt zwischen den Heimkehrern nach Deutschland und den in Amerika Bleibenden zeigt der Roman gut. Dieses Buch macht Lust, wieder Brecht und Feuchtwanger zu lesen. Einige Stellen fand ich ein bißchen zu kühl den handelnden Personen gegenüber.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

09.06.2012

„Ein besonderer Tag im Leben Lion Feuchtwangers”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Lion Feuchtwanger, der letzte große deutsche Schriftsteller im amerikanischen Exil, erhält am Morgen eines Tages, den er alleine verbringt, seine Frau ist unterwegs, ein Telegramm, in dem er vom Ablebens Bertold Brechts informiert wird. Diese Nachricht erschüttert ihn, schließlich hat er Brecht entdeckt, gefördert und war mit ihm befreundet. Erinnerungen an viele Stationen und Geschehnisse dieser Beziehung werden wach, aber auch tiefe Einblicke in sein eigenes Innenleben, seine Motive, Ängste, Freuden und alles, was wichtig war in seinem Leben. Als die Sonne an diesem Tag untergeht, hat Feuchtwanger eine klare hellsichtige Lebensbilanz gezogen.
Klaus Modick erzählt hier, zum Teil dokumentarisch, zum Teil fiktional in beeindruckend dichter Sprache vom Leben Lion Feuchtwangers und seines Umfelds und bietet spannende Einblicke, wie Literatur entsteht.

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