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Name:
Leopold Schikora,Therapeut und Dozent Top 100 Rezensent
Ort:
Bremen
Rezensionen:
763 Rezensionen
Bewertung:

hilfreich: 2865

nicht hilfreich: 1761

Rang:
20
Über mich:

interessiere mich primär für philosophische, spirituelle,alternativ-therapeutische,komplementär-medizinische und pädagogische als auch historische Thematik.Deutsch ist meine Zweitsprache und da ich meine Rezensionen sehr spontan schreibe,kommen einige stylistische und grammatikalische Fehler vor,für die ich mich entschuldige.

Leopold Schikora,Therapeut und Dozents Rezensionen

50

14.07.2007

„Für mehr Kompetenz in der Gyn !”

Die Physiotherapie spielt eine wichtige und inzwischen kaum verzichtbare Rolle im Bereich der Gynäkologie.Dieses sehr ausführliche und kompetente Buch,liefert die behandlungsrelevanten Informationen für die Therapeuten die in diesem Bereich arbeiten.Zwar selbst habe ich in meiner beruflichen Laufbahn nur zwei Monate auf einer gynäkologischen Abteilung gearbeitet,aber dennoch hin und wieder konfrontiere ich mich in der täglichen Praxis mit Erkrankungen und Beschwerden die dem gynäkologischen Spektrum zugeordnet sind.Dieses Buch vermittelt sehr praxisorientierte Ansätze,die mir gerade bei der Behandlung von onkologisch-gynäkologischen Patientinnen unverzichtbare Hilfe leisten.Aber auch im Bezug auf Inkontinenztraining,prenatale Physiotherapie und postnatale Wochenbettgymnastik,kann man aus diesem Werk ein großes Pensum an Informationen schöpfen.Das Buch ist sowohl während als auch nach der Ausbildung sehr zu empfehlen.

5 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

buch

Der Gotteswahn

Richard Dawkins

CHF 44.90
auf Merkliste

30

13.07.2007

„The God Delusion”

Zwar kenne ich die Inhalte dieses Buches vorerst nur im englischen Original,aber bin mir dessen sicher,daß seine Übersetzung,außer einiger Nuancen kaum Differenzen nachweisen wird.Nun,vieles,ja sehr vieles was der Autor in seiner Religionskritik behauptet,kann ich nachvollziehen und zum Teil damit konform gehen.Dennoch finde ich daß eine fast militante, atheistische Indoktrination ebenso gefährlich ist wie die theistische Gehirnwäsche.Richard Dawkins, genauso wie der französische Denker Michel Onfray mit seiner Atheologie,betreibt eine rücksichtslose Kampagne gegen alles Transzendente; die Spiritualität,der Glaube und die Religion werden hier im gleichen Zug erwähnt.Es wird hier zwischen einer organisierten Religion bzw. einen machtpolitischen Glauben und einem individuellen spirituellen Weg kaum differenziert.Darüberhinaus wird hier jeder Glaubensmuster,jede Art einer metaphysischen Gesinnung ad absurdum geführt und für die Misere unserer Welt verantwortlich gemacht.Selbstverständlich ist der "Gotteswahn" des Judentums,des Christentums und des Islams sehr gefährlich-das wird heutzutage kein vernünftiger Mensch in Frage stellen wollen.Aber kein verantwortungsbewußter Mensch kann bestreiten,daß der "Anti-Gotteswahn" des Leninismus, Stalinismus oder Maoismus ebenso gefährlich war und ist.Die besten und rationalsten Arrgumente gegen die Religion,sind immer noch keine Arrgumente gegen dem transzendenten Charakter des Seins.Nach meinen Verständnis widerspricht die Annahme eines "göttlichen" Ursprungs der Evolution,nicht der Vernunft und deckt sich mit den quantenphysikalischen Erkenntnissen überein.Dabei denke ich keineswegs an eine antropomorphe und somit personifizierte Gottheit der Bibel,des Korans oder des Hinduismus,sondern an die Apotheose des immerwährenden Lebens,dessen Form einer ständigen Veränderung und Evolution "unterworfen" ist.Als Therapeut habe ich erkannt wie der Glaube für die Genesung dienlich als auch kontraproduktiv sein kann.Ich erkannte aber auch,daß der Mensch kein Produkt eines Gottes ist.Er ist aber auch nicht nur eine bloße anatomische Ansammlung von Knochen,Sehnen,Bändern und Muskeln.Nichts dessto trotz ist es ein gutes Buch,das uns für die Gefahr der religiösen Instrumentalisierung sensibel machen sollte.

23 von 32 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

40

11.07.2007

„Gelenke essen mit ”

Zwar nicht mit allen Ernährungsansichten die dieses Buch vermittelt,gehe ich konform,finde aber alleine schon die Tatsache,daß hier die enorm wichtige Rolle der Ernährung im Bezug auf die rheumatische Erkrankungen betont wird,einmalig und wichtig. Ich bin fest davon überzeugt,daß rheumatische Gelenkschmerzen durch gesunde Ernährung und Fasten reduziert oder gar vollständig eliminiert werden können.Bei einen "Saftfasten" beispielsweise,gingen die Schmerzen in den Gelenken schon nach 15 Tagen massiv zurück;die Gelenkfunktion verbessere sich,das Wohlbefinden der Patienten werde gesteigert,teilt die Friedrich-Schiller-Universität Jena mit. Es ist eine Erklärung für die Zusammenhänge zwischen Ernährung und den degenerativen Prozessen im Körper.

7 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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