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Name:
Thomas Fritzenwallner Top 100 Rezensent
Ort:
Wiener Neustadt
Rezensionen:
568 Rezensionen
Bewertung:

hilfreich: 51

nicht hilfreich: 15

Rang:
30
Über mich:

lese sehr gerne und sammle seit vielen Jahren (größtenteils Marvel-)Comics.

Thomas Fritzenwallners Rezensionen

40

07.06.2012

„Gesetz muss Gesetz bleiben”

Sehr unterhaltsam, nicht nur für Juristen: Eine Sammlung der kuriosesten, witzigsten Gesetze der Welt. Mit diesen gesammelten Anekdoten können Sie auf jeder Party glänzen und für Lacherfolge sorgen. Bei den meisten Gestetzen - so kurios sie sind - wird auch gleich eine Erklärung angeboten, wie es zu dieser Regelung kam und ob sie noch in Geltung ist oder längst abgeschafft wurde. Bei manchen war jedoch in keiner Weise nachvollziehbar, wie so eine Regelung entstehen konnte.

50

07.06.2012

„Liebe geht durch den Magen”

Zu jeder Hochzeit gehören im Burgenland traditionelle Mehlspeisen, aber auch Kuchen, Torten und pikante Häppchen. Dabei unterscheiden sich die traditionellen Rezepte von Dorf zu Dorf, von Region zu Region. Christian Kaplan hat aus dem ganzen Burgenland Rezepte zusammengetragen, teilweise für unseren modernen Geschmack adaptiert und auch eigene Kreationen beigetragen. Es sind Rezepte für jeden Geschmack dabei. Jedes Rezept wird beurteilt, ob es leicht, mittel oder schwer auszuführen ist, sodass jeder nach seinem Können und Wollen geeignete Mehlspeisen findet. Wer die Hochzeitsbäckerei probieren will, ohne sich die Mühe zu machen und sie zu backen, kann in der Konditorei Kaplan am Kurpark in Bad Tatzmannsdorf Kostproben erwerben.

50

06.06.2012

„Dokumentation eines Aufstands”

Mark Greif, beschäftigt bei der New School in New York und einer der Gründer der Kulturzeitschrift "N+1", stellte mit Kollegen die "Occupy"-Gazette auf die Beine, eine Zeitung über und für die Demonstranten. Ein Teil des Buches besteht aus Artikeln der Gazette, die wie Kurzmeldungen in sozialen Netzwerken anmuten - was sie teilweise auch sind - , ein zweiter aus analytischen Essays.
Den Redakteuren, Journalisten und Autoren war klar, dass sie zum Zucotti Park gehen mussten. Nicht nur um mitzumachen, sondern um alles zu dokumentieren.
Außer Reportagen und Stimmungsbildern der ersten Tage und Wochen enthält das Buch wie erwähnt auch Analysen. Oder besser gesagt, Versuche von Analysen.
Die meisten analytischen Beiträge befassen sich mit der Geschichte. Es ging dabei um Dinge, die man nicht verstand. Also zum Beispiel: Woher kam die Tradition, dass so viel getrommelt wurde? Oder: Wie verhielt sich die Polizei bei früheren Protestbewegungen? Hat man uns besser oder schlechter behandelt?
Für die Antworten auf diese Fragen ist es zu früh. Man weiss es einfach noch nicht.

Was man noch alles unternehmen könnte, ist am Schluss des Buches, "Occupy! Die ersten Wochen in New York" angeführt. Hier einige Beispiele:
Verstaatlicht die Banken
Kostenlose Fahrräder für alle
Nie wieder Arbeitsessen
Besetzt alles: Prozesse, die Vorstellungskraft, den blauen Himmel.
Was man davon nun wirklich halten soll, bleibt jedem Leser selbst vorbehalten, jedenfalls stellt das Buch eine übersichtliche Dokumentation dieser "Zeit des Aufruhrs" dar.

EPUB

Occupy!

Keith Gessen

CHF 7.40
auf Merkliste

50

06.06.2012

„Dokumentation eines Aufstandes ...”

Mark Greif, beschäftigt bei der New School in New York und einer der Gründer der Kulturzeitschrift "N+1", stellte mit Kollegen die "Occupy"-Gazette auf die Beine, eine Zeitung über und für die Demonstranten. Ein Teil des Buches besteht aus Artikeln der Gazette, die wie Kurzmeldungen in sozialen Netzwerken anmuten - was sie teilweise auch sind - , ein zweiter aus analytischen Essays.
Den Redakteuren, Journalisten und Autoren war klar, dass sie zum Zucotti Park gehen mussten. Nicht nur um mitzumachen, sondern um alles zu dokumentieren.
Außer Reportagen und Stimmungsbildern der ersten Tage und Wochen enthält das Buch wie erwähnt auch Analysen. Oder besser gesagt, Versuche von Analysen.
Die meisten analytischen Beiträge befassen sich mit der Geschichte. Es ging dabei um Dinge, die man nicht verstand. Also zum Beispiel: Woher kam die Tradition, dass so viel getrommelt wurde? Oder: Wie verhielt sich die Polizei bei früheren Protestbewegungen? Hat man uns besser oder schlechter behandelt?
Für die Antworten auf diese Fragen ist es zu früh. Man weiss es einfach noch nicht.

Was man noch alles unternehmen könnte, ist am Schluss des Buches, "Occupy! Die ersten Wochen in New York" angeführt. Hier einige Beispiele:
Verstaatlicht die Banken
Kostenlose Fahrräder für alle
Nie wieder Arbeitsessen
Besetzt alles: Prozesse, die Vorstellungskraft, den blauen Himmel.
Was man davon nun wirklich halten soll, bleibt jedem Leser selbst vorbehalten, jedenfalls stellt das Buch eine übersichtliche Dokumentation dieser "Zeit des Aufruhrs" dar.

buch

Occupy!

Keith Gessen

CHF 9.90
auf Merkliste

50

06.06.2012

„Dokumentation eines Aufstandes ...”

Mark Greif, beschäftigt bei der New School in New York und einer der Gründer der Kulturzeitschrift "N+1", stellte mit Kollegen die "Occupy"-Gazette auf die Beine, eine Zeitung über und für die Demonstranten. Ein Teil des Buches besteht aus Artikeln der Gazette, die wie Kurzmeldungen in sozialen Netzwerken anmuten - was sie teilweise auch sind - , ein zweiter aus analytischen Essays.
Den Redakteuren, Journalisten und Autoren war klar, dass sie zum Zucotti Park gehen mussten. Nicht nur um mitzumachen, sondern um alles zu dokumentieren.
Außer Reportagen und Stimmungsbildern der ersten Tage und Wochen enthält das Buch wie erwähnt auch Analysen. Oder besser gesagt, Versuche von Analysen.
Die meisten analytischen Beiträge befassen sich mit der Geschichte. Es ging dabei um Dinge, die man nicht verstand. Also zum Beispiel: Woher kam die Tradition, dass so viel getrommelt wurde? Oder: Wie verhielt sich die Polizei bei früheren Protestbewegungen? Hat man uns besser oder schlechter behandelt?
Für die Antworten auf diese Fragen ist es zu früh. Man weiss es einfach noch nicht.

Was man noch alles unternehmen könnte, ist am Schluss des Buches, "Occupy! Die ersten Wochen in New York" angeführt. Hier einige Beispiele:
Verstaatlicht die Banken
Kostenlose Fahrräder für alle
Nie wieder Arbeitsessen
Besetzt alles: Prozesse, die Vorstellungskraft, den blauen Himmel.
Was man davon nun wirklich halten soll, bleibt jedem Leser selbst vorbehalten, jedenfalls stellt das Buch eine übersichtliche Dokumentation dieser "Zeit des Aufruhrs" dar.

50

04.06.2012

„Ein vielfach unterschätztes Thema”

Das Buch beschreibt anschaulich die verschiedensten Studien zum Thema Vitamin D. Es stellt die Wirkung, beziehungsweise die fehlende Produktion von Vitamin D im Körper durch den mehrheitlichen Aufenthalt in geschlossenen Räumen und verstärkten Sonnenschutz zahlreichen Zivilisationskrankheiten unserer Zeit gegenüber. Neben den Berichten und Analysen im ersten Teil gibt es auch noch Ratschläge zur Anwendung von Vitamin D Präparaten, Vitamin D-reicher Ernährung (soweit diese überhaupt möglich ist) und auch zu gezielten Sonnenbädern. Ein sehr guter Ratgeber für alle, die berufsbedingt nur wenig Möglichkeit hat, dem Körper Sonnenstrahlung zukommen zu lassen.

50

04.06.2012

„Ein vielfach unterschätztes Thema”

Das Buch beschreibt anschaulich die verschiedensten Studien zum Thema Vitamin D. Es stellt die Wirkung, beziehungsweise die fehlende Produktion von Vitamin D im Körper durch den mehrheitlichen Aufenthalt in geschlossenen Räumen und verstärkten Sonnenschutz zahlreichen Zivilisationskrankheiten unserer Zeit gegenüber. Neben den Berichten und Analysen im ersten Teil gibt es auch noch Ratschläge zur Anwendung von Vitamin D Präparaten, Vitamin D-reicher Ernährung (soweit diese überhaupt möglich ist) und auch zu gezielten Sonnenbädern. Ein sehr guter Ratgeber für alle, die Berufsbedingt nur wenig Möglichkeit hat, dem Körper Sonnenstrahlung zukommen zu lassen.

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buch

Worm

Mark Bowden

CHF 29.90
auf Merkliste

50

15.05.2012

„Was, wenn mein PC gerade dran ist ...”

Jedem Computerwurm wohnt eine gewisse Bedrohung inne, denn jeder Wurm hat zwei programmierte Ziele: Sich erstens schnell und unbemerkt weiterzuverbreiten und zweitens irgendwann zuzuschlagen, irgendeinen Schaden anzurichten. Es sind unzählige Computerwürmer in Umlauf, doch einige sind anders: Besser gemacht und bedrohlich. Auf den Computerwurm "Conficker" trifft genau das zu: Erstmals im November 2009 entdeckt, hat er die Experten gleich beeindruckt: Geschickt programmiert, ist es ihm gelungen, innerhalb kürzester Zeit Millionen von Computern zu infizieren. Sein Ziel: Bis heute ungewiss.
Mark Bowden beschäftigt sich in seinem neuesten Buch ausführlich mit der Herkunft und Bekämpfung des Computerwurms "Conficker". Er beschreibt packend und anschaulich, wie sich kurz nach dem ersten Auftauchen des tückischen Wurms ein Expertenteam gebildet hat, um den Wurm zu analysieren und zu bekämpfen - und wie Regierungen und große Unternehmen die Bedrohung zunächst nicht wirklich ernst genommen haben.
Schnell wird klar: So ein Computerwurm kann heute eine ernsthafte Bedrohung sein, denn unser Lebensstil ist gefährdet, unsere Infrastruktur sowieso. Wer könnte einen solchen Wurm heute programmieren und in Umlauf bringen - und mit welchem Ziel? Gelangweilte Hacker? Online-Betrüger? Terroristen? Ein feindlicher Staat? Alles denkbar - im Fall von Conficker ist bis heute nicht klar, wer dahinter steckt.
Mark Bowden, der für das Buch ausgiebig recherchiert und unzählige Interviews geführt hat, konzentriert sich in seinem Sachbuchroman auf das Expertenteam, das den Conficker-Wurm bekämpfen will. Der Leser erfährt eine Menge über die Wirkungsweise von Würmern und die mehr und mehr reale Gefahr von Cyberangriffen.
Würmer wie Conficker sind deswegen gefährlich, weil sie infizierte Rechner zu einem unsichtbaren, aber sehr effektiven "Botnet" zusammenschließen. Ein Rechnerverbund, der ferngesteuert werden kann, etwa um sensible Systeme anzugreifen. Die Befürchtung: Kraftwerke, Flughäfen, Telefonnetze oder Banken könnten lahmgelegt werden, mit unabsehbaren Folgen. Conficker hat kaum Schaden angerichtet. Das ist gut für die Welt, lässt aber den Titel des Buches etwas übertrieben erscheinen. Das ist nicht die Schuld des Autors, sondern liegt schlicht und einfach daran, dass Confickers Hintergründe nach wie vor völlig unklar sind ...

EPUB

Worm

Mark Bowden

CHF 23.90
auf Merkliste

50

15.05.2012

„Was wenn mein PC gerade dran ist ...”

Jedem Computerwurm wohnt eine gewisse Bedrohung inne, denn jeder Wurm hat zwei programmierte Ziele: Sich erstens schnell und unbemerkt weiterzuverbreiten und zweitens irgendwann zuzuschlagen, irgendeinen Schaden anzurichten. Es sind unzählige Computerwürmer in Umlauf, doch einige sind anders: Besser gemacht und bedrohlich. Auf den Computerwurm "Conficker" trifft genau das zu: Erstmals im November 2009 entdeckt, hat er die Experten gleich beeindruckt: Geschickt programmiert, ist es ihm gelungen, innerhalb kürzester Zeit Millionen von Computern zu infizieren. Sein Ziel: Bis heute ungewiss.
Mark Bowden beschäftigt sich in seinem neuesten Buch ausführlich mit der Herkunft und Bekämpfung des Computerwurms "Conficker". Er beschreibt packend und anschaulich, wie sich kurz nach dem ersten Auftauchen des tückischen Wurms ein Expertenteam gebildet hat, um den Wurm zu analysieren und zu bekämpfen - und wie Regierungen und große Unternehmen die Bedrohung zunächst nicht wirklich ernst genommen haben.
Schnell wird klar: So ein Computerwurm kann heute eine ernsthafte Bedrohung sein, denn unser Lebensstil ist gefährdet, unsere Infrastruktur sowieso. Wer könnte einen solchen Wurm heute programmieren und in Umlauf bringen - und mit welchem Ziel? Gelangweilte Hacker? Online-Betrüger? Terroristen? Ein feindlicher Staat? Alles denkbar - im Fall von Conficker ist bis heute nicht klar, wer dahinter steckt.
Mark Bowden, der für das Buch ausgiebig recherchiert und unzählige Interviews geführt hat, konzentriert sich in seinem Sachbuchroman auf das Expertenteam, das den Conficker-Wurm bekämpfen will. Der Leser erfährt eine Menge über die Wirkungsweise von Würmern und die mehr und mehr reale Gefahr von Cyberangriffen.
Würmer wie Conficker sind deswegen gefährlich, weil sie infizierte Rechner zu einem unsichtbaren, aber sehr effektiven "Botnet" zusammenschließen. Ein Rechnerverbund, der ferngesteuert werden kann, etwa um sensible Systeme anzugreifen. Die Befürchtung: Kraftwerke, Flughäfen, Telefonnetze oder Banken könnten lahmgelegt werden, mit unabsehbaren Folgen. Conficker hat kaum Schaden angerichtet. Das ist gut für die Welt, lässt aber den Titel des Buches etwas übertrieben erscheinen. Das ist nicht die Schuld des Autors, sondern liegt schlicht und einfach daran, dass Confickers Hintergründe nach wie vor völlig unklar sind ...

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