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Verdammnis. Millenium Trilogie, Band 2

Roman. Ausgezeichnet mit dem Schwedischen Krimipreis 2006

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Artikeldetails zu Verdammnis. Millenium Trilogie, Band...

AutorStieg Larsson

Untertitel Roman. Ausgezeichnet mit dem Schwedischen Krimipreis 2006

Abbildungsvermerk 22 cm

  • ISBN-103-453-01360-3
  • ISBN-139783453013605
  • Verlag Heyne
  • ReiheMillenium Trilogie
  • ÜbersetzerWibke Kuhn
  • Einbandartgebunden
  • Seiten751
  • Veröffentlicht20.02.2007
  • GenreRoman
  • Gewicht850g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelFlickan som lekte med elden

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Leseprobe aus Verdammnis. Millenium Trilogie, Band...

Prolog
Er hatte sie mit Lederriemen auf einer schmalen, stählernen Pritsche gefesselt. Ein straff gespannter Riemen verlief über ihren Brustkorb. Sie lag auf dem Rücken. Die Hände hatte er zu beiden Seiten auf Hüfthöhe an das Stahlgestell gebunden.
Den Versuch, sich loszumachen, hatte sie schon lange aufgegeben. Obwohl sie wach war, hielt sie die Augen geschlossen, denn um sie herum war es dunkel. Nur ein schmaler Streifen Licht drang durch den Spalt über der Tür. Sie hatte einen widerlichen Geschmack im Mund und sehnte sich danach, sich die Zähne putzen zu dürfen.
Unbewusst horchte sie immer mit einem Ohr nach dem Geräusch von Schritten, mit dem er sich ankündigte. Sie hatte keine Ahnung, wie spät es schon war; es kam ihr allerdings so vor, als ob es langsam schon zu spät für seinen Besuch wäre. Als ihre Liege plötzlich leicht vibrierte, öffnete sie die Augen. Es war, als hätte man irgendwo im Haus eine Maschine angeworfen. Doch nach ein paar Sekunden war sie schon nicht mehr sicher, ob sie sich das Ganze einbildete oder ob das Geräusch tatsächlich existierte.
Im Geiste hakte sie einen weiteren Tag ab.
Heute war der dreiundvierzigste Tag ihrer Gefangenschaft.
Ihre Nase juckte, und sie drehte den Kopf zur Seite, um sich am Kissen reiben zu können. Sie schwitzte. Im Zimmer herrschte schwüle Wärme. Sie trug ein schlichtes Nachthemd, das unter ihrem Körper Falten schlug. Wenn sie die Hüften hob, konnte sie mit Zeigefinger und Mittelfinger gerade eben den Stoff zu fassen bekommen und das Hemd einen Zentimeter hinunterziehen. Dann wiederholte sie die Prozedur mit der anderen Hand. Trotzdem blieb im Kreuz eine hartnäckige Falte.
Ihre Matratze war durchgelegen und unbequem. Durch die völlige Isolation steigerte sich jeder geringfügige Reiz, den sie sonst kaum wahrgenommen hätte, um ein Vielfaches. Immerhin waren ihre Lederfesseln so locker, dass sie ab und zu ihre Stellung ändern und sich auf die Seite drehen konnte, aber das war auf die Dauer auch nicht sonderlich bequem, denn dann blieb eine Hand hinter ihrem Rücken, und der Arm schlief ihr ständig ein.
Trotz ihrer allgegenwärtigen Angst spürte sie, wie sich von Tag zu Tag mehr Wut in ihr aufstaute.
Gleichzeitig wurde sie von ihren Gedanken gequält, von unschönen Fantasien, was mit ihr geschehen würde. Sie hasste die Hilflosigkeit, in die er sie gezwungen hatte. So sehr sie auch versuchte, sich auf etwas anderes zu konzentrieren, um sich die Zeit zu vertreiben und ihre Situation zu verdrängen, so hing die Angst doch über ihr wie eine Gaswolke und drohte jeden Moment durch ihre Poren zu dringen und ihr Dasein völlig zu vergiften. Mittlerweile hatte sie jedoch eine Methode entdeckt, mit der sie ihre Angst in Schach halten konnte: Sie fantasierte sich ein Szenario zusammen, das ihr ein Gefühl von Kraft einflößte. Sie schloss die Augen und beschwor den Geruch von Benzin herauf.
Er saß in seinem Auto, das Fenster war heruntergelassen. Sie rannte zum Auto, goss das Benzin durchs Fenster und riss ein Streichholz an. Das dauerte nur einen Augenblick. Im nächsten Moment loderten auch schon die Flammen auf. Er wand sich in Todesqualen, und sie hörte seine erschrockenen, schmerzerfüllten Schreie. Der Geruch von verbranntem Fleisch drang ihr in die Nase, und dazwischen der stechende Gestank von verkohltem Plastik und der versengten Polsterung des Autositzes.
Sie musste eingenickt sein, denn sie hatte gar keine Schritte gehört. Als die Tür aufging, war sie jedoch sofort hellwach. Das Licht, das durch die Türöffnung hereinfiel, blendete sie.
Er war also gekommen.
Er war groß. Sie wusste nicht, wie alt er war, aber er war auf jeden Fall schon erwachsen. Er hatte rotbraunes, zotteliges Haar, trug eine Brille mit schwarzem Gestell und ein dünnes Kinnbärtchen. Und er roch nach Rasierwasser.
Sie hasste seinen Geruch.
Schweigend blieb er am Fußende ihrer Pritsche stehen und betrachtete sie eine geraume Weile.
Sie hasste sein Schweigen.
Im Gegenlicht sah sie nur seine Silhouette und konnte sein Gesicht nicht erkennen. Plötzlich sprach er mit ihr. Er hatte eine tiefe, klare Stimme, mit der er jedes Wort pedantisch betonte.
Sie hasste seine Stimme.
Er erzählte, dass heute ihr Geburtstag sei und er ihr gratulieren wolle. Dabei war seine Stimme weder unfreundlich noch ironisch, sondern völlig neutral. Sie konnte sein Lächeln ahnen.
Sie hasste ihn.
Er kam näher und trat ans Kopfende. Dann legte er ihr seine feuchte Hand auf die Stirn und strich ihr mit den Fingern über den Haaransatz. Wahrscheinlich sollte diese Geste freundlich wirken. Das war sein Geburtstagsgeschenk für sie.
Sie hasste seine Berührung.
Er sprach mit ihr. Sie sah, wie sich sein Mund bewegte, blendete den Ton seiner Stimme jedoch aus. Sie wollte nicht zuhören. Sie wollte nicht antworten. Sie hörte, wie er die Stimme hob. Eine Spur von Gereiztheit über ihre mangelnde Reaktion hatte sich in seine Stimme geschlichen. Er sprach von gegenseitigem Vertrauen. Nach ein paar Minuten verstummte er endlich. Sie ignorierte seinen Blick. Schließlich zuckte er die Achseln und überprüfte ihre Fesseln. Nachdem er den Lederriemen über ihrer Brust ein wenig enger geschnallt hatte, beugte er sich über sie.
In der nächsten Sekunde warf sie sich, so schnell sie konnte, nach links, so weit wie möglich von ihm weg, so weit, wie es die Riemen zuließen. Sie zog die Knie unters Kinn und stieß ihm dann mit aller Kraft ihre Füße gegen den Kopf. Eigentlich hatte sie auf seinen Adamsapfel gezielt, aber sie traf ihn nur mit der Zehenspitze irgendwo unterm Kinn. Er hatte schnell reagiert und war ausgewichen, sodass sie ihn nur ganz leicht streifte. Als sie einen zweiten Tritt versuchte, war er bereits außer Reichweite.
Sie ließ die Beine wieder auf die Liege sinken.
Ihre Decke hing auf den Boden, ihr Nachthemd war ihr bis weit über die Hüften hochgerutscht.
Eine ganze Weile blieb er wortlos stehen. Dann ging er zum Fußende und nahm die Fesseln, die dort an der Pritsche hingen. Sie versuchte, die Beine anzuziehen, doch er packte sie beim Knöchel, drückte mit der anderen Hand ihr Knie auf die Matratze und fesselte ihren Fuß mit dem Lederriemen. Dasselbe wiederholte er auf der anderen Seite mit ihrem zweiten Fuß.
Nun war sie völlig hilflos.
Er hob die Decke auf und deckte sie zu. Schweigend betrachtete er sie zwei Minuten. Auch im Dunkeln konnte sie seine Erregung spüren, obwohl er sie nicht zeigte. Ganz bestimmt hatte er eine Erektion. Sie wusste, dass er eine Hand ausstrecken und sie berühren wollte.
Doch dann drehte er sich um, ging hinaus und schloss die Tür hinter sich. Sie hörte, wie er den Riegel vorlegte, was gänzlich sinnlos war, da sie ja sowieso keine Möglichkeit hatte, sich von ihrer Liege loszumachen.
Mehrere Minuten blieb sie liegen und fixierte den schmalen Lichtstreifen über der Tür. Schließlich bewegte sie sich ein wenig, um festzustellen, wie fest die Riemen saßen. Sie konnte die Knie noch leicht anziehen, doch dann setzten die Fesseln jeder Bewegung ein Ende. Sie entspannte sich, blieb ganz still liegen, starrte ins Nichts und wartete.
Fantasierte von einem Benzinkanister und einem Streichholz.
Sie sah ihn vor ihrem inneren Auge, völlig benzingetränkt. Sie konnte die Streichholzschachtel in ihrer Hand geradezu physisch wahrnehmen. Sie schüttelte sie. Es rasselte. Sie öffnete die Schachtel und nahm ein Streichholz heraus. Sie hörte ihn etwas sagen, ohne auf seine Worte zu achten. Sie sah seinen Gesichtsausdruck, als sie das Streichholz entzündete. Sie hörte, wie der Schwefelkopf mit einem ratschenden Geräusch über die raue Fläche rieb. Es klang wie ein lang gezogener Donnerschlag. Sie sah die Flamme auflodern.
Sie lächelte und machte sich innerlich hart.
In dieser Nacht wurde sie 13 Jahre alt.


1. Kapitel
Donnerstag, 16. Dezember – Freitag, 17. Dezember


Lisbeth Salander schob sich die Sonnenbrille auf die Nasenspitze und blinzelte unter der Krempe ihres Sonnenhutes hervor. Sie sah die Dame aus Zimmer 32 aus dem Seiteneingang des Hotels treten und auf eine der grün-weiß gestreiften Liegen am Pool zusteuern. Konzentriert heftete sie ihre Blicke auf den Boden, und es wirkte, als wäre sie etwas wackelig auf den Beinen.
Salander hatte sie zuvor nur aus der Entfernung gesehen. Sie schätzte sie auf ungefähr 35, aber bei ihrem Aussehen hätte sie jedes Alter zwischen 25 und 50 haben können. Ihr braunes Haar reichte ihr bis zu den Schultern, ihr Gesicht war etwas länglich, und ihr reifer Körper sah aus, als wäre er einem Versandkatalog für Damenunterwäsche entstiegen. Sie trug Sandalen, einen schwarzen Bikini und eine lila getönte Sonnenbrille. Ihr Amerikanisch hatte einen Südstaatenakzent. Nachdem sie ihren gelben Sonnenhut neben ihrer Liege auf den Boden hatte fallen lassen, gab sie dem Barkeeper an Ella Carmichaels Bar ein Zeichen.
Lisbeth Salander legte ihr Buch in den Schoß und nahm einen Schluck Kaffee, bevor sie ihre Hand nach den Zigaretten ausstreckte. Ohne den Kopf zu drehen, warf sie einen Blick auf den Horizont. Von ihrem Platz auf der Poolterrasse aus konnte sie durch ein paar Palmen und Rhododendronsträucher an der Hotelmauer einen Blick auf das Karibische Meer erhaschen. Weit draußen war ein Segelboot mit Wind von achtern unterwegs nach Saint Lucia oder Dominica. In noch größerer Entfernung konnte sie die Konturen eines grauen Frachters ausmachen, der Richtung Süden nach Guyana oder in ein Nachbarland fuhr. Eine schwache Brise milderte die Vormittagshitze ein wenig, dennoch spürte sie, wie ihr ein Schweißtropfen langsam über die Stirn zur Augenbraue rann. Lisbeth Salander briet nicht gern in der Sonne und verbrachte die Tage weitgehend im Schatten, indem sie sich beständig unter dem Sonnendach aufhielt. Sie trug Kaki-Shorts und ein schwarzes Top.
Sie lauschte den merkwürdigen Klängen der steel pans, die aus dem Lautsprecher an der Bar drangen. Für Musik hatte sie sich noch nie im Geringsten interessiert und konnte Sven-Ingvars nicht von Nick Cave unterscheiden, aber die steel pans faszinierten sie irgendwie. Es schien so abwegig, ein Ölfass zu stimmen, und noch abwegiger, dass man das Fass dazu bringen konnte, kontrollierbare Töne von sich zu geben, die mit nichts anderem zu vergleichen waren. Sie fand diese Klänge geradezu magisch.
Plötzlich irritierte sie irgendetwas. Sie wandte ihren Blick wieder der Frau zu, die gerade ein Glas mit einem orangefarbenen Drink bekommen hatte.
Mit dem Drink hatte Lisbeth Salander freilich kein Problem. Aber sie konnte sich nicht erklären, warum die Frau plötzlich zur Salzsäule erstarrte. Seit das Paar vor vier Nächten angekommen war, hatte Lisbeth Salander dem Terror gelauscht, der sich in ihrem Nachbarzimmer abspielte. Sie hatte Schluchzen gehört, leise, aber erregte Stimmen und zeitweilig sogar Ohrfeigen. Der Mann, der diese Schläge austeilte – Lisbeth vermutete, dass es der Ehemann war –, mochte Mitte 40 sein. Er hatte sein dunkles, glattes Haar zu etwas so Unmodischem wie einem Mittelscheitel gekämmt und schien sich aus beruflichen Gründen in Grenada aufzuhalten. Was das für ein Beruf sein könnte, hatte sich Lisbeth Salander noch nicht erschlossen, aber bis jetzt war er jeden Morgen sorgfältig gekleidet erschienen, mit Schlips und Jackett, und hatte an der Hotelbar einen Kaffee getrunken, bevor er sich seine Aktentasche griff und hinausging, um in ein Taxi zu steigen.
Lisbeth kam immer spätnachmittags ins Hotel zurück, wenn er gerade mit seiner Frau am Pool war. Das Paar aß meistens zusammen zu Abend und machte dabei einen zurückhaltenden und liebevollen Eindruck. Vielleicht trank die Frau ein, zwei Gläschen zu viel, aber ihr kleiner Schwips wirkte nicht weiter störend oder auffällig.
Der Streit im Nachbarzimmer begann routinemäßig zwischen zehn und elf Uhr abends, ungefähr um die Zeit, wenn Lisbeth gerade mit einem Buch über die Geheimnisse der Mathematik ins Bett ging. Soweit Lisbeth das durch die Wand mitverfolgen konnte, kam es zu keinen gröberen Misshandlungen, aber die beiden stritten sich mit zermürbender Ausdauer. Die Nacht zuvor hatte Lisbeth ihre Neugier nicht mehr zügeln können und war auf den Balkon gegangen, um durch die offene Balkontür ihrer Nachbarn mitzuhören, worum es eigentlich ging. Er lief über eine Stunde im Zimmer auf und ab und gab zu, dass er ein mieser Schuft war, der sie überhaupt nicht verdiente. Immer wieder hatte er wiederholt, sie müsse ihn doch für einen Betrüger halten. Und jedes Mal hatte sie geantwortet, dass sie nicht so von ihm dachte, und versucht, ihn zu beruhigen. Er wurde immer eindringlicher, und zum Schluss packte und schüttelte er sie. Schließlich antwortete sie, wie er wollte … ja, du bist ein Betrüger. Kaum hatte er ihr diese Worte abgepresst, nahm er sie zum Vorwand, nun seine Frau anzugreifen, ihren Lebenswandel und ihren Charakter. Er bezeichnete sie als Hure, ein Ausdruck, gegen den Lisbeth sich zweifellos wirkungsvoll zur Wehr gesetzt hätte, wäre sie so genannt worden. Das war zwar nicht der Fall und somit war das Ganze auch nicht ihr persönliches Problem, aber sie konnte sich nicht recht entschließen, ob sie in irgendeiner Form eingreifen sollte oder nicht.
Erstaunt hatte Lisbeth seiner ständig wiederkehrenden Leier gelauscht, aber dann hörte sie plötzlich eine Ohrfeige. Als sie gerade beschlossen hatte, auf den Flur zu gehen und die Tür zum Nachbarzimmer einzutreten, wurde es nebenan still.
Während sie jetzt die Frau am Pool gründlich musterte, konnte sie einen leichten Bluterguss an der Schulter und eine Abschürfung an der Hüfte feststellen, sonst jedoch keine auffälligeren Verletzungen.
Neun Monate zuvor hatte Lisbeth einen Artikel in der Zeitschrift Popular Science gelesen, die jemand auf dem Leonardo-da-Vinci-Flughafen in Rom liegen gelassen hatte, und auf einmal eine vage Faszination für das obskure Fach der sphärischen Astronomie verspürt. Dem ersten Impuls folgend, ging sie in eine Universitätsbuchhandlung in Rom und kaufte sich die wichtigsten Abhandlungen zu diesem Thema. Um die sphärische Astronomie zu begreifen, musste sie sich jedoch mit einigen der heikleren Mysterien der Mathematik vertraut machen. Während ihrer Reisen in den letzten Monaten hatte sie oft Universitätsbuchhandlungen besucht, um weitere Bücher zu diesem Thema ausfindig zu machen.
Meistens lagen diese Bücher nun in ihrer Reisetasche, und ihre Studien blieben unsystematisch und relativ ziellos. Schließlich marschierte sie in die Universitätsbuchhandlung in Miami und kam mit Dimensions in Mathematics von Dr. L.C. Parnault (Harvard University, 1999) wieder heraus. Sie hatte das Buch kurz vor ihrer Weiterreise nach Florida Keys gefunden und nahm es nun mit zum Inselhüpfen durch die Karibik.
Sie hatte Guadeloupe abgehakt (zwei Tage in einem unfassbaren Loch), Dominica (schön und relaxed, fünf Tage), Barbados (ein Tag in einem amerikanischen Hotel, in dem sie sich schrecklich unwillkommen fühlte) und Saint Lucia (neun Tage).
Sie hätte sich durchaus vorstellen können, etwas länger in Saint Lucia zu bleiben, wäre sie nicht mit einem einheimischen Tunichtgut aneinandergeraten, der in der Bar ihres Hinterhofhotels hauste. Schließlich hatte sie die Geduld verloren und ihm mit einem Ziegelstein eins über den Schädel gezogen, hatte aus ihrem Hotel ausgecheckt und eine Fähre Richtung Saint George’s bestiegen, der Hauptstadt von Grenada. Von diesem Land hatte sie vorher noch nie gehört.
Eines Novembermorgens gegen zehn Uhr ging sie bei tropischem Platzregen in Grenada an Land. Ihrem Reiseführer The Caribbean Traveller hatte sie entnommen, dass Grenada als »Spice Island« bekannt war und weltweit zu den größten Muskatnussproduzenten gehörte. Die Insel hatte 120 000 Einwohner, aber weitere 200000 Grenader wohnten in den USA, Kanada oder England, was ahnen ließ, wie es auf dem Arbeitsmarkt in ihrer Heimat aussah. Die Landschaft war hügelig, und in der Mitte lag der erloschene Vulkan Grand Etang.
Historisch betrachtet war Grenada nichts weiter als eine der vielen unansehnlichen ehemaligen Kolonien Großbritanniens. 1795 hatte Grenada politisch für einiges Aufsehen gesorgt, als sich ein freigelassener Sklave namens Julian Fedon von der Französischen Revolution inspirieren ließ und einen Aufstand anzettelte. Daraufhin entsandte die Krone Truppen, die eine große Zahl der Rebellen erschoss, aufhängte und verstümmelte. Was das Kolonialregime erschütterte, war die Tatsache, dass sich sogar ein paar arme Weiße Fedons Bewegung angeschlossen hatten, ohne die geringsten Rücksichten auf Etikette oder Rassengrenzen. Der Aufstand wurde zerschlagen, aber Fedon wurde nie gefangen genommen und verschwand im Massiv des Grand Etang, woraufhin die Legende ihn zu einer Art Robin Hood machte.
Knapp zweihundert Jahre später, 1979, brach der Anwalt Maurice Bishop eine neue Revolution vom Zaun, laut Reiseführer »inspired by the communist dictatorships in Cuba and Nicaragua«, aber Lisbeth bekam ein ganz anderes Bild von dieser Revolution, als sie Philip Campbell kennenlernte – Lehrer, Bibliothekar und Baptistenprediger –, in dessen Gästehaus sie während der ersten Tage wohnte. Die Geschichte ließ sich so zusammenfassen, dass Bishop, ein populärer Anführer aus dem Volk, einen verrückten Diktator stürzte, der obendrein UFO-Fantast war und einen guten Teil des Staatshaushalts für die Jagd nach fliegenden Untertassen ausgab. Bishop hatte für eine ökonomische Demokratie plädiert und das erste Gesetz zur Gleichstellung von Mann und Frau eingeführt, bevor er 1983 ermordet wurde.
Nach dem Mord, einem Massaker an 120 Personen, darunter der Außenminister, der Frauenminister und einige wichtige Gewerkschaftsführer, waren die USA einmarschiert und hatten die Demokratie eingeführt. Was Grenada anging, bedeutete das, dass die Arbeitslosenrate von 6 auf fast 50 Prozent anstieg und der Kokainhandel wieder zur weitaus wichtigsten Einkommensquelle wurde. Philip Campbell hatte den Kopf geschüttelt, als er die Beschreibung in Lisbeths Reiseführer las, und gab ihr dann ein paar gute Ratschläge, von welchen Personen und Vierteln sie sich nach Einbruch der Dunkelheit besser fernhalten sollte.
In Lisbeth Salanders Fall hätte er sich seinen Rat genauso gut schenken können. Sie bekam nämlich gar keine Gelegenheit, mit Grenadas krimineller Seite Bekanntschaft zu machen, da sie sich in Grand Anse Beach verliebt hatte, einen kilometerlangen und spärlich besuchten Sandstrand südlich von Saint George’s, den sie stundenlang entlangwandern konnte, ohne mit einem anderen Menschen zu reden oder auch nur einen zu treffen. Sie zog ins Keys, eines der wenigen amerikanischen Hotels am Grand Anse, und verbrachte dort sieben Wochen, ohne viel mehr zu tun, als am Strand herumzustapfen und die einheimische Frucht Chinups zu essen, die im Geschmack an Lisbeths heiß geliebte, herbe schwedische Stachelbeeren erinnerten.
Es war Nebensaison, sodass nicht einmal ein Drittel der Zimmer im Keys Hotel belegt war. Das Einzige, was Lisbeths Frieden und ihre zerstreuten Mathematikstudien störte, war der hartnäckige Terror im Nachbarzimmer.
Mikael Blomkvist drückte mit dem Zeigefinger auf den Klingelknopf von Lisbeth Salanders Wohnung in der Lundagatan. Er erwartete nicht, dass sie öffnen würde, aber er hatte es sich zur Gewohnheit gemacht, ein paarmal im Monat bei ihrer Wohnung vorbeizufahren, um nachzusehen, ob sich irgendetwas verändert hatte. Wenn er durch ihren Briefschlitz spähte, konnte er einen Stapel Werbesendungen sehen. Es war kurz nach zehn Uhr abends und schon zu dunkel, um zu erkennen, ob der Stapel seit seinem letzten Besuch angewachsen war.
Ein Weilchen blieb er noch unschlüssig im Treppenhaus stehen, dann machte er frustriert auf dem Absatz kehrt und verließ das Haus. In gemütlichem Tempo spazierte er weiter zu seiner Wohnung in der Bellmansgatan, setzte Kaffee auf und blätterte die Abendzeitungen durch, bevor er die Spätausgabe der Nachrichten ansah. Seine Stimmung war düster, er war ein wenig besorgt. Er fragte sich zum tausendsten Mal, wo sich Lisbeth Salander aufhalten mochte und was hier eigentlich passiert war.
Letztes Jahr während der Weihnachtsferien hatte er Lisbeth Salander in seine Hütte in Sandhamn eingeladen. Sie unternahmen lange Spaziergänge und diskutierten die Nachwirkungen der dramatischen Ereignisse, in die sie im Laufe des Jahres verwickelt worden waren. Mikael hatte eine Phase durchgemacht, die er im Nachhinein als eine Lebenskrise betrachtete. Nach seiner Verurteilung zu einer dreimonatigen Gefängnisstrafe wegen Verleumdung hatte der ehemals so erfolgreiche Journalist beruflich bis zum Hals im Sumpf gesteckt. Seinen Posten als verantwortlicher Herausgeber bei Millennium hatte er mit eingezogenem Schwanz geräumt. Doch plötzlich änderte sich alles. Er erhielt den Auftrag, die Biografie des Großindustriellen Henrik Vanger zu schreiben, was ihm zunächst wie eine gut bezahlte Schnapsidee vorkam, sich dann aber in die desperate Jagd nach einem unbekannten, gerissenen Serienmörder verwandelte.
Während dieser Jagd hatte er Lisbeth Salander kennengelernt. Mikael tastete zerstreut nach der dünnen Narbe, die die Würgeschlinge unter seinem linken Ohr hinterlassen hatte. Lisbeth hatte ihm nicht nur bei der Jagd nach dem Mörder geholfen, sondern ihm auch im letzten Moment das Leben gerettet.
Immer wieder hatte sie ihn mit ihren seltsamen Fähigkeiten in größtes Erstaunen versetzt – ein fotografisches Gedächtnis und dazu phänomenale Computerkenntnisse. Mikael Blomkvist hätte jederzeit behauptet, sich ganz gut mit Computern auszukennen, aber Lisbeth Salander bediente Computer, als stünde sie mit dem Teufel im Bunde. Allmählich war ihm aufgegangen, dass sie eine Weltklassehackerin war. In dem exklusiven internationalen Kreis, der sich der Datenkriminalität auf höchstem Niveau widmete, war sie eine Legende. Man kannte sie dort nur unter dem Pseudonym »Wasp«.
Ihre Fähigkeit, völlig problemlos in die Computer anderer Menschen einzudringen, hatte Mikael das Material verschafft, mit dem er seine journalistische Niederlage in der Wennerström-Affäre in einen Sieg verwandeln konnte – eine Riesenstory, die auch nach einem Jahr noch internationale Ermittlungen auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität in Gang hielt und Mikael mit regelmäßigem Abstand einen Platz auf den Talkshow-Sofas verschaffte.
Vor einem Jahr hatte er die Story noch mit der allergrößten Zufriedenheit betrachtet – als Rache und Rehabilitation, nachdem er schon im journalistischen Abseits gelandet war. Doch mit dieser Zufriedenheit war es schnell vorbei. Schon nach wenigen Wochen war er es leid, immer wieder auf dieselben Fragen der Journalisten und der Steuerpolizei zu antworten. Tut mir leid, aber ich kann mit Ihnen nicht über meine Quellen sprechen. Als sich eines Tages ein Journalist der englischsprachigen Azerbaijan Times die Mühe machte, nach Stockholm zu kommen, nur um ihm abermals die gleichen einfältigen Fragen zu stellen, war das Maß voll. Mikael hatte die Zahl der Interviews auf ein Minimum herabgeschraubt, und in den letzten Monaten hatte er sich nur noch zu einem Auftritt bequemt, wenn Sie von TV4 anrief und ihn überredete, und das war immer nur dann der Fall, wenn die Ermittlungen gerade in eine neue Phase eintraten.
Mikaels Zusammenarbeit mit Ihr von TV4 hatte jedoch eine ganz andere Dimension. Sie war die erste Journalistin gewesen, die bei seinen Enthüllungen angebissen hatte. Ohne ihren Einsatz an jenem Abend, als Millennium seine Riesenstory publik machte, hätte der Artikel nicht unbedingt eine solche Durchschlagskraft erreicht. Erst später erfuhr Mikael, dass Sie mit Zähnen und Klauen darum gekämpft hatte, mit dieser Story auf Sendung zu gehen. Sie stieß auf massiven Widerstand, weil man den »Schwindler von Millennium« nicht rehabilitieren wollte, und bis kurz vor der Sendung blieb es unsicher, ob das Heer der redaktionseigenen Anwälte grünes Licht geben würde. Mehrere ihrer älteren Kollegen gaben Ihr zu verstehen, dass ihre Karriere vorbei sei, wenn sich das Ganze als Fehlalarm herausstellen würde. Aber Sie war hartnäckig geblieben, und plötzlich war es die Story des Jahres.
Während der ersten Woche blieb Sie an der Story dran – Sie war ja die Einzige, die sich tatsächlich in das Thema eingearbeitet hatte –, aber irgendwann kurz vor Weihnachten bemerkte Mikael, dass sämtliche Kommentare plötzlich in die Hände ihrer männlichen Kollegen gewandert waren. Um Neujahr erfuhr Mikael über Umwege, dass man Sie hinausgedrängt hatte, mit der müden Begründung, dass eine so wichtige Story von seriösen Wirtschaftsjournalisten betreut werden müsse und nicht von irgendeinem unerfahrenen kleinen Mädchen. Als TV4 das nächste Mal anrief und um einen Kommentar bat, erklärte Mikael ihnen rundheraus, dass er sich nur von Ihr von TV4 interviewen lassen würde. Nach ein paar Tagen mürrischen Schweigens kapitulierten die Leute von TV4.
Mikaels Interesse an der Wennerström-Affäre verflüchtigte sich zum selben Zeitpunkt, als Lisbeth Salander aus seinem Leben verschwand. Ihm war immer noch nicht klar, was eigentlich geschehen war.
Sie waren am zweiten Weihnachtsfeiertag auseinandergegangen, und in der folgenden Woche hatte er sie nicht mehr gesehen. Einen Tag vor Silvester rief er sie spätabends an, aber sie ging nicht ans Telefon.
An Silvester ging er zweimal bei ihr vorbei und klingelte. Beim ersten Mal brannte Licht in ihrer Wohnung, aber sie machte nicht auf.

Rezensionen der Redaktion zu Verdammnis. Millenium Trilogie, Band...

"Blomkvist und Salander - ein Ermittler-Dreamteam." WDR

Kurzbeschreibung zu Verdammnis. Millenium Trilogie, Band...

Mikael Blomkvist recherchiert in einem besonders brisanten Fall von Mädchenhandel, die Hintermänner bekleiden höchste Regierungsämter. Als sein Informant tot aufgefunden wird, fällt der Verdacht auf Blomkvists Partnerin Lisbeth Salander. Eine mörderische Hetzjagd beginnt. Der neue große Roman des preisgekrönten Bestsellerautors Stieg Larsson.


Ein ehrgeiziger junger Journalist bietet Mikael Blomkvist für sein Magazin "Millennium" eine Story an, die skandalöser nicht sein könnte. Amts- und Würdenträger der schwedischen Gesellschaft vergehen sich an jungen russischen Frauen, die gewaltsam ins Land geschafft und zur Prostitution gezwungen werden. Als sich Lisbeth Salander in die Recherchen einschaltet, stößt sie auf ein besonders pikantes Detail: Nils Bjurman, ihr ehemaliger Betreuer, scheint in den Mädchenhandel involviert zu sein. Wenig später werden der Journalist und Nils Bjurman tot aufgefunden. Die Tatwaffe trägt Lisbeths Fingerabdrücke. Sie wird an den Pranger gestellt und flüchtet. Nur Mikael Blomkvist glaubt an ihre Unschuld und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Seine Nachforschungen führen in Lisbeths Vergangenheit. Eine Vergangenheit, die ihn bald das Fürchten lehrt.


Autorenportrait zu Verdammnis. Millenium Trilogie, Band...

Stieg Larsson, 1954 in Umeå, Schweden, geboren, war Journalist und Herausgeber des Magazins EXPO. 2004 starb er an den Folgen eines Herzinfarkts. Er galt als einer der weltweit führenden Experten für Rechtsextremismus und Neonazismus. 2006 wurde er postum

Portrait

Stieg Larsson:
Stieg Larsson, der am 15.August 1954 in Skelleftehamn als Sohn zweier noch sehr junger Eltern zur Welt kam, war Autor, Journalist und Herausgeber des antirassistischen Magazins EXPO. Bis er acht Jahre alt war wuchs Stieg Larsson in Nordschweden in armen Verhältnissen bei seinen Großeltern auf, die beide große Krimifans waren. Schon früh bekam er eine Schreibmaschine geschenkt, die den Grundstein für seine Karriere als Journalist und Autor legte. In den 80ern arbeitete er als Journalist und Anti-Faschismus-Experte, der auch mit Scotland Yard kooperierte. Wegen seiner Sachbücher die er vor seinen Romanen veröffentlichte, erhielt er Morddrohungen. Trotzdem lies er sich vom Kampf gegen Ungerechtigkeit und Rechtsextremismus nicht abbringen. Inspiriert von den Lieblingsautoren seiner Großeltern, die eine 10-teilige Krimireihe geschrieben hatten, wollte auch Larsson eine 10-teilige Serie schreiben. Seine "Workaholic-Mentalität" ließ ihn tagsüber an den Recherchen gegen Rechtsextremismus arbeiteten und nachts an seinen Romanen weiterschreiben. Der Lebenswandel von Stieg Larsson war, so wie das seines Alter Egos Mikael Blomkwist, eher ungesund. Die Folge war ein Herzinfarkt, der der Grund für den Tod von Stieg Larsson am 9. November 2004 war. Erst nach seinem Tod wurden seine Werke richtig berühmt, 2006 erhielt er für "Verblendung" den Skandinavischen Krimipreis und die Verfilmung 2009 trat noch größere Begeisterungsstürme los.

Meinung der Redaktion

Larsson ist allein aufgrund seiner Biografie, brillant, spannungsreich und aufregend. Seine Romane und die Verfilmungen zeigen Gesellschaftskritik, kleine Anspielungen schwedischer Klassiker und bewegen. Fesselnd, aufregend, bietet Suchtpotenzial bis zur letzten Seite oder Minute...

Autorenportrait

Stieg Larsson, 1954 in Umeå, Schweden, geboren, war Journalist und Herausgeber des Magazins EXPO. 2004 starb er an den Folgen eines Herzinfarkts. Er galt als einer der weltweit führenden Experten für Rechtsextremismus und Neonazismus. 2006 wurde er postum

Autorenportrait

Stieg Larsson, 1954 in Umeå, Schweden, geboren, war Journalist und Herausgeber des Magazins EXPO. 2004 starb er an den Folgen eines Herzinfarkts. Er galt als einer der weltweit führenden Experten für Rechtsextremismus und Neonazismus. 2006 wurde er postum

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50

01.08.2011

„Teil 2 der Krimisaga - aus dem Leben der Lisbeth Salander”

von GiPi
Unmittelbar im Anschluss an das erste Buch steigt der zweite Teil mit einem kurzem Rückblick auf das vergangene Jahr (welches der Leser nicht mitbekommen hat) ein. Der Autor bereitet ähnlich wie im 1. Teil den Leser auf die kommende Handlung vor. Es stellen sich beim Lesen immer mehr und immer wieder Fragen, die zwar in der Handlung gelöst werden… aber eben erst nachdem man die ein oder andere Seite - und wenn es 200 sind - gelesen hat.

In einer neutralen Erzählperson wird überwiegend die persönliche Lebensgeschichte von Lisbeth erzählt. Er weiß zwar alles, aber die Erzählperson beschreibt die Handlung eins nach dem anderen.

Während Mikael weniger Zeit gewidmet wird als im ersten Buch, erfährt man dagegen die ganze Geschichte von Lisbeth, warum so sie ist, wie sie ist und wie es dazu gekommen ist. D.h. wir lernen ihre Familiengeschichte kennen. Der Strang ist so aufgebaut, dass es zwischenzeitlich, nachdem die Morde bereits geschehen sind die Perspektiven ausschließlich von der Polizei und deren Mitarbeiter od. Mikael dargestellt wird. Die fehlenden Passagen von Lisbeth werden im Folgekapitel nachgeholt.

Der Aufbau der einzelnen Stränge ist ähnlich wie im ersten Teil - es gibt mehrere zu Beginn, die sich mit fortschreiten des Buches immer mehr verstricken und gegen Ende nach und nach mit viel Spannung wieder auflösen.

Und auch hier ist das Ende so aufgebaut, dass man schnellstmöglich erfahren möchte, wie es mit Mikael und Lisbeth weitergeht.

Ein Buch für kurzweilige Stunden, für den Krimiliebhaber nur zu empfehlen.

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Diana Gabaldon, Stieg Larsson, Simon Beckett

50

21.02.2011

„spannend und unterhaltsam”

von Fl. Kluge aus Wolfenbüttel Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Der zweite Teil der Millenium Trilogie baut auf den ersten Roman auf. Man sollte den ersten Roman von Stieg Larsson gelesen haben, damit sich einem einige Erkenntnisse und Verweise aus dem ersten Band erschließen. Dem Autor ist erneut ein spannendes und unterhaltsames Buch gelungen, welches dem Leser die Zeit sehr gut vertreibt. Die Figur der Lisbeth Salander steht hier im Vordergrund und es werden einige Geheimnisse um ihre Person aus dem ersten Roman aufgeklärt. Ein Buch, das mit zunehmender Dauer immer mehr an Fahrt gewinnt und den Leser mitnimmt. Die Charaktere der Figuren sind wieder ausgezeichnet und man fühlt richtig ihre Empfindungen und Erlebnisse mit. Ein rasantes, kluges, actiongeladenes, Buch mit einer Hetzjagd in Schweden. Der Enthüllungsjournalist Mikael Blomkvist und die Hackerin Lisbeth Salander kämpfen erneut gegen das Böse und sind auf ihre Freundschaft untereinander angewiesen. Ein empfehlenswertes Buch, was jeder gelesen haben sollte!

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50

16.11.2010

„Wurde nicht enttäuscht”

von einer Kundin oder einem Kunden
Genau wie bei Teil 1 (Verblendung) habe ich Seite für Seite verschlungen.
Bei diesem Buch war man auch gleich in der Geschichte drin und musste nicht lange die Zusammenhänge finden. Ich freue mich schon riesig auf Teil 3. Hätte nie gedacht, dass ich von einer Story so süchtig werden kann.

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50

01.05.2010

„Lisbeth Salander erobert die Liebe der Leser im Sturm”

von dola
Das ist wohl auf den Punkt getroffen.
Der Charakter von Lisbeth wird dem Leser Stück für Stück näher gebracht. Man weiss schon am Anfang, dass Lisbeth nicht an allem Schuld sein kann, doch die Frage ist: Wer dann? Und was ist "All das Böse"?
Larsson hält die Spannung konstant hoch und vermag einen mitzureissen. Empfehlenswert!

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50

09.01.2010

„sehr spannend”

von Blacky (blacky-book@live.de) Top-10 Rezensent Top 10 Rezensent
Beschreibung:
Mikael Blomkvist recherchiert in einem besonders brisanten Fall von Mädchenhandel, die Hintermänner bekleiden höchste Regierungsämter. Als sein Informant tot aufgefunden wird, fällt der Verdacht auf Blomkvists Partnerin Lisbeth Salander. Eine mörderische Hetzjagd beginnt.

spannend, spannend, spannend !!!
Ein Roman voll aus dem Leben gegriffen, in dem von Spannung überPolitik bis Erotik alles vertreten ist.
Ich fand den ersten Band schon klasse, aber dieser übertrifft ihn noch.
Ich warte nun sehnsüchtig darauf dass das letzte als Taschenbuch herauskommt.

Reihenfolge der Buchreihe um Michael Blomkvist:

1 Verblendung
2 Verdammnis
3 Vergebung

2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

10.12.2009

„2. millenium”

von Tikva aus Eislingen
Auch dieses mal gab es wieder einen gemütlichen Einstieg, bei dem man Lisbeth Salander auf einem kleinen Teil ihrer Weltreise begleiten durfte.
In dieser Zeit beschäftigte sie sich fast ständig mit den großen Köpfen der Mathematik, wenn sie nicht gerade eine Ungerechtigkeit gerade bog.
Kaum kommt Lisbeth zurück nach Schweden, werden kurz hintereinander drei Figuren getötet und sie soll die Hauptverdächtige sein. So wird sie des Dreifachmordes beschuldigt und landesweit gesucht.
Nur Mikael Blomkvist, der ein Freund von zwei Opfern war und mit dem sie im ersten Band schon einiges erlebt hatte, glaubt trotzdem an ihre Unschuld.
Und somit beginnt eine rasante Geschichte von Mädchenhandel bis zu einem Auftragskiller, hinter dem sich noch ein großes Geheimnis verbirgt.

Auch in diesem Buch beschreibt der Autor manches sehr ausführlich, aber dabei wurde es mir nie langweilig.
Es gab aber auch wieder Situationen, in denen mehrere Dinge auf einmal passierten und ich erst einmal eine Pause brauchte, um alles richtig zu verarbeiten.
Der Autor hat auch für diesen Band wieder gut recherchiert und viele Fakten eingeflochten. So durfte man, wie oben schon erwähnt, einiges über die weltberühmtesten Mathegenies erfahren und in den Mädchenhandel eintauchen. Interessant zu erfahren war, wer alles hinter diesem Handel steckte und wer alles in der Bevölkerung mitmischte und -wirkte.

Die Spannung wächst zwar langsam, aber desto geballter breitet sie sich aus und je tiefer ich in die Geschichte eintauchte, umso gefesselter wurde ich von der Handlung.
In diesem Band ist Lisbeth Salander die Figur, um die sich im Grunde alles dreht. Und so habe ich mit ihr gebangt, gefiebert und mir immense Sorgen um ihre Freiheit gemacht. Stellenweise musste ich Pausen einlegen, weil mir ihr Schicksal, in das Lisbeth gedrängt wurde, einfach zu nahe ging. Das hat der Autor super geschafft!

Die Geschichte wird von ein paar wenigen aber wichtigen Figuren erzählt und die Charaktere werden gut dargestellt. Auch in diesem Teil wird dem Leser wieder etwas Neues über die beiden Protagonisten verraten. Ein alter Bekannter, der im ersten Band negativ auffiel, ist ebenfaflls wieder dabei, was mir persönlich sehr missfiel.

Der Countdown zum Ende war meiner Meinung nach relativ unspektakulär, aber dafür umso beeindruckender.
Da ging alles Schlag auf Schlag, immer im Wechsel zwischen verschiedenen Figuren, und dann war das Buch leider auch schon fertig.
Einen halben Stern Abzug gibt es für dieses abrupte Ende. So etwas mag ich persönlich überhaupt nicht.

Fazit:
Stieg Larsson hat auch mit diesem Roman bewiesen, dass er, auch nach seinem Tod, zu den größten Schriftstellern im Krimi/Thrillergenre gehört.
Ich vergebe hiermit vier bis fünf Sterne.

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40

12.08.2009

„Der zweite Teil der Trilogie”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Die Geschichte geht weiter: Nach "Verblendung" stehen wieder Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist im Mittelpunkt. Diesmal will Mikael eine Enthüllungsgeschichte über Frauenhandel in Schweden schreiben, doch damit weckt er sehr brutale Geister! Teilweise richtig heftig geschrieben, erzählt dieser Band aber auch mehr von Lisbeth Salander, die im ersten Teil Mikael als 'Ermittlerin zur Seite gestanden hat. Denn sie steckt in der Geschichte tiefer drin, als ihr lieb ist.

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50

26.03.2009

„spannend”

von Blacky (blacky-book@live.de) Top-10 Rezensent Top 10 Rezensent
Beschreibung:
Mikael Blomkvist recherchiert in einem besonders brisanten Fall von Mädchenhandel, die Hintermänner bekleiden höchste Regierungsämter. Als sein Informant tot aufgefunden wird, fällt der Verdacht auf Blomkvists Partnerin Lisbeth Salander. Eine mörderische Hetzjagd beginnt.

spannend, spannend, spannend !!!
Ein Roman voll aus dem Leben gegriffen, in dem von Spannung überPolitik bis Erotik alles vertreten ist.
Ich fand den ersten Band schon klasse, aber dieser übertrifft ihn noch.
Ich warte nun sehnsüchtig darauf dass das letzte als Taschenbuch herauskommt.

Reihenfolge der Buchreihe um Michael Blomkvist:

1 Verblendung
2 Verdammnis
3 Vergebung

2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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40

25.01.2009

„Keinesfalls 5 Sterne”

von CaWa - die Leseratte aus Hilden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Leider kann ich den (Vor)-Rezensenten nicht 100%ig zustimmen.

Ich persönlich tendiere zu einer Bewertung zwischen 3 und 5 Sternen. Während der ersten ca. 150 Seiten muss sich der Leser mit der komplizierten und aufs höchst unglaubwürdigen Person der Lisbeth Salander auseinandersetzen. Von Spannung keine Spur. Mir ist die Person Salander mehr als unsympathisch, sie kann alles, weiß alles und ist seit Jahren in psychischer Behandlung, wird als Gefahr für ihre Mitmenschen bezeichnet.

Trotzdem wandelt sich die Story noch zu einem echten Pageturner. Mit jeder Seite gewinnt der Leser einen größeren Einblick in die Persönlichkeit der L.Salander, sehr beeindruckend, wenn diese dadurch aber keinesfalls symphatischer wird.

Der Fall als solches ist durchaus brisant: Mädchenhandel - und die Hintermänner bekleiden hochrangige Regierungsposten - ein Skandal! Als der Verdacht auf L. Salander fällt, hält zunächst ausschließlich der Journalist Mikael Blomkvist zu Lisbeth, glaubt an ihre Unschuld.

Abgesehen von der abstrusen Persönlichkeit der L.Salander ist dieser zweite Band der Trilogie von Stieg Larrson durchaus lesenwert. Ich freue mich auf Band 3, hoffe aber, dass L. S. etwas in den Hintergrund tritt.

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50

12.01.2009

„super Buch”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Berlin
Am Anfang war ich etwas skeptisch, aber danach konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen...einfach super

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Karin Slaughter, Katzenbach, Jilliane Hoffmann, Michael Connelly....

50

06.09.2008

„Verfolgungsjagd Deluxe”

von Andrea Koßmann aus Marl (kossi@kossis-welt.de) Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Weiter geht es im Leben des Journalisten Mikael Blomkvist, den wir bereits im ersten Teil dieser Trilogie kennengelernt haben. Während Mikael in "Verblendung" nach der verschwundenen Harriet Vanger gesucht hat, so präsentiert uns Larsson auch in diesem Band eine Verfolgungs- und Aufspürjagd der Extraklasse.

Als Lisbeth Salander mehrerer Morde beschuldigt wird, taucht sie unter, findet aber immer wieder einen Weg, den Kontakt zu Mikael zu halten. (Schon allein für die Idee des "Wie und Wo"-Kontakthaltens zwischen den beiden muss dieses Buch einen gewissen Ruhm erhalten, denn ich finde diese Idee einfach grandios!)

Während alle an die Schuld von Lisbeth glauben, ist sich Mikael sicher, dass sie unschuldig ist. Von Lisbeth ausgetüftelte Wegweiser führen Mikael immer mehr in das Dickicht der Machenschaften von Nils Bjurman und Konsorten.

In einer sehr spannenden Art und Weise führt Larsson den Leser ab und zu an der Nase herum, läßt ihn in seinen Gedankenspielen teilhaben und löst die Geschichte am Ende natürlich auf. Wobei ich sagen muss, dass gerade das letzte Drittel dieses Buches für immer neue Aspekte sorgt, die ich nicht geahnt hatte. Wie auch der erste Teil ist das Ende dieses zweiten Teils unvorhersehbar.

Und auch wenn es sich bei diesem Buch wieder um einen knapp 800-Seiten-Thriller handelt, so hat man am Ende das Gefühl, es sei noch lange nicht alles gesagt worden. Umso erfreuter bin ich, dass ich auch dem dritten Teil "Vergebung" meine Ehrerbietung zeigen kann, denn es wartet bereits darauf, von mir gelesen zu werden.

Larsson verfügte über ein sehr ausgetüfteltes, bis ins kleinste Detail gut überlegte Schreibschema, welches den Leser fesselt, sobald er sich auf die ersten Seiten eingelassen hat.

Ich möchte erwähnen, dass Mikael Blomkvist mir auch in diesem zweiten Teil wieder sehr sehr sympathisch (aber auch äußerst männlich) gegenüber trat. Das Bild der Lisbeth Salander wird in diesem Buch noch deutlicher hervorgerufen und so kann man im Nachhinein sogar noch einige Dinge aus dem ersten Teil viel besser verstehen und nachvollziehen.

Auch bei dieser Rezension bleibt mir am Schluss zu sagen, dass ich es traurig finde, dass Larsson den Erfolg seiner Bücher nicht mehr erleben darf. Schon allein deshalb ist es für jeden Thriller-begeisterten Leser fast eine Pflicht, diese Trilogie zu lesen. Denn nach dem 3. Teil wird es keine Fortsetzung geben und so MUSS man diese Bücher einfach lesen.

Also: Kaufen, Telefonstecker rausziehen, Türklingel abstellen und mit Mikael und Lisbeth auf Verfolgungsjagd gehen. Ihr werdet es nicht bereuen!!

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50

07.07.2008

„Stieg Larsson, Verdammnis”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Köniz
Grandios. Ein Muss.

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: ISBN-10: Verdammnis. Millenium Trilogie, Band 2 (3-453-01360-3) ISBN-10: Vergebung. Millenium Trilogie, Band 3 (3-453-01380-8)

50

26.03.2008

„Spitze, super, toll!!!!!!!”

von Inspektor Schlumpf aus Gaspoltshofen
Dieses Buch kann man nicht aus der Hand legen. Die ganze Handlung reist einen gleich wie eine Flutwelle mit. Ich kann nur empfehlen dieses Buch zu lesen.

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Verblendung (3453432452)

50

11.02.2008

„Fesselnd, spannend - mit anderen Worten großartig”

von Annika
Dieses Buch ist wieder unglaublich spannend und gespickt mit Unhervorsehbahren Wendungen. Das schöne an diesem Buch ist, dass man mehr über alle Beteiligten und vor allem Lisbeth Salander erfährt. „Verdammnis“ ist sehr spannend und das "offene" Ende treibt mich in den Wahnsinn, weil ich unbedingt wissen möchte, wie die Trilogie endet. Larsson besitzt das Talent, viele Fäden zu spinnen und sie am Ende doch logisch zusammen zu führen – einfach unglaublich und grandios!!

Fazit: Ich habe beide Bände gelesen und kann nur sagen: lesen, lesen, lesen - es lohnt sich!!

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50

10.11.2007

„Super +++”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Osnabrück
Eines der besten Bücher das ich seit langem gelesen habe. Man verschlingt es in kürzester Zeit. Ich kenne das erste nicht, werde es mir aber sofort besorgen und dem dritten Teil entgegenfiebern

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50

21.10.2007

„Das absolut Beste ...”

von Heinz-Walter Brandt
... Buch, das ich in den letzten Jahren gelesen habe. Ich kannte Stieg Larssen nicht. Nun bin ich absolut begeistert. Leider leider leider ... wird es ja nur 3 Teile geben.

Fazit: Genial; "mindestens" 5 Sterne

Heinz-Walter Brandt (Pseudonym)
September 2007

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50

14.08.2007

„das beste”

von einer Kundin oder einem Kunden
was ich in den letzten Jahren gelesen habe. wenn einmal angefangen, nicht mehr wegzulegen. genial. warte ungeduldig auf das dritte buch. personen sind toll beschrieben und machen lust auf mehr. schade, dass der autor nichts mehr schreiben kann. ein muss für jeden krimifan!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!1

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50

12.05.2007

„Wahnsinn”

von Anita aus Mauthausen
Das erste Buch war schon sehr gut, aber Verdammnis war der volle Hammer und noch besser als Verblendung. Kann ich nur weiterempfehlen.Ich freue mich schon auf das letzte Buch.

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Shiver, Die Blutlinie, Mit den letzten Atemzug

50

06.04.2007

„eine klasse für sich”

von kevin-christoph aus Damme
stieg larsson ist einfach genial.

den ersten teil habe ich gelesen weil er als echt gut beschrieben wurde.
ach anfänglicher skepsis war ich begeistert.
das erscheinen dieses teils konnte ich kaum abwarten und habe ihn dann in 3 tagen verschlungen.
ich habe mitgefiebert und gelitten bis zur letzten seite.

einfach wahnsinn, nur leider beginnt jetzt das grosse warten auf den 3 und leider letzten teil...

2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

25.03.2007

„Wann geht es weiter?”

von einer Kundin oder einem Kunden
Wie der Vorgänger ist dieses Buch nur schwer aus der Hand zu legen... Die Personen sind so echt und so realitätsnah, dass es einem angesichts dessen, was da passiert, kalt den Rücken runterläuft. Die "Helden" Blomkvist und Salander sind einfach der Hammer!
Stieg Larsson war ein Vollblutjournalist, das merkt man jeder Zeile an, und in Mikael Blomkvist wird ein Teil von ihm lebendig bleiben. Das ist gut so.

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