Ich habe es mir zum Glück nicht kaufen müssen, aber ich habe es gelesen und war angewidert und genervt. Der Schreibstil ist grauenhaft, man hat das Gefühl, als lese man einen Roman, dass von einer 12-Jährigen verfasst wurde. Und der Inhalt ist diletantisch umgesetzt.
Die Heldin der Geschichte ist eine typische Mary Sue: Jungs stehen auf sie, alle wollen mit ihr befreundet sein und sie hat besondere Kräfte, ohne etwas dafür zu tun, sie kriegt sie einfach so. Da fragt man sich auch, warum Nyx sie ausgewählt hat, denn Zoey ist dumm wie Brot (Sorry, aber wer nicht sofort checkt, dass Neferet die Böse ist, lebt hinterm Mond) und eine selbstverliebte Hure. Sie hat im ersten Band zwei Typen an der Angel und im zweiten einen offiziellen Freund, was sie nicht davon abhält mit zwei anderen Typen gleichzeitig rumzumachen und ihren Freund im dritten Band sogar zu betrügen.
Und von den Nebenfiguren will ich gar nicht erst reden. Die Zwillinge sind keinen Deut besser, als die böse böse Zicke Aphrodite, Damien ist der Quotenschwule und Stephie Rae ist das typische Mauerblümchen vom Lande. Das ist auch schon alles an Charakter, das sie besitzen. Zoey ist die einzige die zählt und ausser Aphrodite, folgen ihr alle blind, egal wie unsinnig sie ist.
Als "besondere und aussergewöhnliche" Heldin hat Zoey nichts besseres zu tun, als immer über Jungs nachzudenken und das ändert sich nie. Der Plot ist so berechenbar, dass einem beim Lesen die Füsse absterben.
Ausserdem ist die vulgäre Sprache völlig übertrieben und spiegel nicht die Realität wieder.
Ausserdem wird die Vampyrwelt nie wirklich erklärt. Hin und wieder wirft die Autorin etwas ein, erläutert aber nicht wie das funktioniert, erst ein oder zwei Bände später. Zudem ist Zoey komplett desinteressiert was ihr Leben ausserhalb von Jungs betrifft. Statt zu lernen, fragt sie sich, mit wem sie schlafen soll.
Die Probleme anderer winkt sie ab indem sie meint: Das ist nicht so schlimm wie MEIN Problem!
Das Buch strotzt vor Klischees gegen Christen, Männern und Menschen, sie allesammt böse und teuflisch sind, weil einfach.
Zoey Redbird ist eine Heldin, die es nicht verdient hat die Protagonistin zu sein, weil sie dümmer als ein Staubkorn ist, selbstherrlich und egoistisch. Sie macht viele Fehler, doch ihre Speichellecker sind immer bereit ihr zu sagen, wie grossartig und toll sie doch ist.
Sie betrügt ihren Freund und schläft mit einem anderen? Das ist völlig okay, weil sie so aussergewöhnlich ist, aber der Freund ist doof, weil er deswegen verletzt ist. Ja, der ist das Arschloch am Ende, nicht sie....
Ein schlechtes Buch.
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