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Der Omega-Punkt

Der Omega-Punkt

Roman

buch
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Artikeldetails zu Der Omega-Punkt

AutorDon DeLillo

Untertitel Roman

Abbildungsvermerk 2010. 19,5 cm

  • ISBN-103-462-04192-4
  • ISBN-139783462041927
  • Verlag Kiepenheuer & Witsch...
  • ÜbersetzerFrank Heibert
  • Einbandartgebunden
  • Seiten110
  • Auflage1. Auflage
  • Veröffentlicht22.02.2010
  • Gewicht190g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelPoint Omega

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Kurzbeschreibung zu Der Omega-Punkt

Erscheint weltweit gleichzeitig: der neue Roman von Don DeLillo, dem "aufregendsten Schriftsteller seiner Generation" (Die Zeit). Ein junger Filmemacher sucht einen ehemaligen geheimen Kriegsberater der amerikanischen Regierung in dessen Haus irgendwo in der kalifornischen Wüste auf. Er hofft, ihn für eine Dokumentation gewinnen zu können. Als die Tochter des älteren Mannes auftaucht, nimmt die Geschichte einen verhängnisvollen Lauf.
Im MoMa in New York betrachtet ein Mann eine Installation: Hitchcocks "Psycho", verlangsamt auf eine Spielzeit von 24 Stunden. Und er betrachtet zwei Männer, einen älteren, einen jüngeren, die sich die Installation anschauen. Schnitt.
Mitten in der Wüste, "südlich von Nirgendwo", lebt der dreiundsiebzigjährige Richard Elster in einem einsam gelegenen Haus. Hierher hat er sich zurückgezogen, um über Raum und Zeit nachzudenken. Elster, ein Gelehrter, der sich jahrelang mit dem Thema Auslöschung in all seinen Varianten beschäftigt hat, diente der amerikanischen Regierung während des Irakkriegs zwei Jahre lang als geheimer Berater, er sollte ihre Kriegshandlungen mit einem intellektuellen Referenzrahmen versehen. Als seine Dienste nicht mehr gebraucht werden, zieht er sich in die Wüste zurück.
Dort besucht ihn Jim Finley, ein junger Filmemacher, der Elster von seinem Filmprojekt überzeugen möchte: eine Dokumentation ganz ohne Schnitt, nur eine einzige Einstellung: ein Mann - Elster - vor einer Wand. Keine Fragen aus dem Off, keine Regieanweisung. Zwölf Tage schon diskutieren die beiden Männer, als Elsters Tochter Jessie auftaucht, eine junge Frau aus New York, die die Dynamik der ganzen Geschichte grundlegend verändert. Etwas Unfassbares geschieht, und alles Gesagte wird in Frage gestellt.
"Der Omega-Punkt" ist ein tief verstörendes, brillantes Werk über Verlust und Verschwinden von einem der größten Schriftsteller der Gegenwart.
Die deutsche Übersetzung erscheint zeitgleich mit der amerikanischen Originalausgabe.

Autorenportrait zu Der Omega-Punkt

Don DeLillo, 1936 geboren in New York, Verfasser von 14 Romanen und drei Theaterstücken. Sein umfangreiches Werk wurde mit dem National Book Award, dem PEN/Faulkner Award for Fiction, dem Jerusalem Prize und der William Dean Howells Medal from the American Academy of Arts and Letters ausgezeichnet. DeLillo lebt in New York.

Portrait

Don DeLillo:
Don DeLillo, 1936 in New York als Sohn italienischer Einwanderer geboren, hat ein umfangreiches erzählerisches Werk vorgelegt. Für den Roman "Weißes Rauschen" erhielt er den National Book Award, "Sieben Sekunden" über Kennedys Ermordung wurde in den USA breit diskutiert und "Mao II" mit dem Pen/Faulkner Award ausgezeichnet. Mit seinem monumentalen Romanepos "Unterwelt", das weltweit als literarisches Ereignis gefeiert wurde, hat sich Don DeLillo in die erste Reihe der amerikanischen Gegenwartsautoren geschrieben. "Unterwelt" stand monatelang auf den Bestsellerlisten und wurde als eines der wichtigsten Bücher des ausgehenden Jahrhunderts gerühmt. 2008 erhielt er den "Premio Grinzane Cavour Premio Internazionale - Una vita per la letteratura". 2010 wurde ihm der "Saul Bellow Award for Achievement in American Fiction" verliehen.
Frank Heibert:
Frank Heibert, geboren 1960, übersetzt vor allem aus dem Englischen und Französischen. 2006 erschien sein erster Roman.

Autorenportrait

Don DeLillo, 1936 geboren in New York, Verfasser von 14 Romanen und drei Theaterstücken. Sein umfangreiches Werk wurde mit dem National Book Award, dem PEN/Faulkner Award for Fiction, dem Jerusalem Prize und der William Dean Howells Medal from the American Academy of Arts and Letters ausgezeichnet. DeLillo lebt in New York.

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10

03.04.2010

„Was war denn das?”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Bern
Den Film "Psycho" auf 24 Stunden dehnen soll also Kunst sein? Dies als Kunstwerk zu verkaufen, zeugt eher von platter Einfallslosigkeit. Genau so platt wirkte dieser Text auf mich. Man lese lieber eine Zeitschrift (für 1/10 des Wucherpreises), das ist bestimmt interessanter. Weltliteratur? Meine Güte, wahrscheinlich vom Verlag selber zur Weltliteratur erklärt, plus ein paar ewiggestrige Kritiker und Aktionäre dazu. Habe mich so geärgert über diese langweilige, nichtssagende Fingerübung, dass ich das Buch via Papiersammlung entsorgt habe.
"Verstörend" ist dabei höchstens die Dreistigkeit der verlogenen Werbung, mit der uns heute solcher Nonsens angedreht werden soll.

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50

11.03.2010

„In der Kürze liegt die Würze”

von einer Kundin oder einem Kunden
Die Feuilletons haben sich vor Begeisterung schier überschlagen und es wurde viel über diesen sehr kurzen Roman geschrieben. Ich muss gestehen, dass ich die Omega-Punkt-Theorie vorher nicht kannte und wahrscheinlich auch nicht wirklich alles verstanden habe, dennoch begeistert mich DeLillo stilistisch immer wieder. Vor allem die Rahmenhandlung zeigt, wie ich finde, DeLillos Können, diese zeigt einen namenlosen Mann, der im MoMA in New York die Videoinstallation "24 Hour Psycho" besucht, täglich und stundenlang, völlig gefangen von diesem in Zeitlupe ablaufenden Film.
Die Haupthandlung ist aus der Sicht des Filmemachers Jim Finley geschrieben. Finley besucht den älteren Gelehrten Richard Elster in der Wüste "südlich von Nirgendwo", um ihn zur Teilnahme an einem Filmprojekt zu überreden. Die beiden reden und reden und das wochenlang. Dann kommt Elsters Tochter Jessie aus New York zu Besuch, sie ist ein wenig seltsam, Finley beginnt sich für sie zu interessieren, aber dann passiert etwas Unfassbares ...
DeLillos kurzer Roman stimmt nachdenklich, Rahmen- und Haupthandlung haben wichtige Berührungspunkte und es gibt ein paar grandiose Beschreibungen, Szenen und Gespräche. Mit diesem Buch hat DeLillo einmal mehr gezeigt, dass er ein "heißer" Anwärter auf den Literaturnobelpreis ist! Sehr zu empfehlen!

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