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Die zehn Gebote

Die zehn Gebote

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Artikeldetails zu Die zehn Gebote

SchauspielerCharlton Heston, Yul Brynner, Anne Baxter, Edward G. Robinson, Yvonne De Carlo, Debra Paget, John Derek, Cedric Hardwicke, Nina Foch, Martha Scott, Judith Anderson, Vincent Price, John Carradine, Olive Deering, Douglass Dumbrille

GenreAbenteuer/Drama

SpracheSpanisch, Italienisch, Deutsch, Französisch, Japanisch, Englisch (Untertitel: Schwedisch, Niederländisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Englisch, Japanisch, Ungarisch, Polnisch, Norwegisch, Hebräisch, Dänisch, Türkisch, Griechisch, Franz

TonformatDeutsch: Dolby Digital 1.0 Mono, Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1, Italienisch:

  • Regie Cecil B. DeMille
  • FSK12
  • EAN4010884207033
  • StudioParamount
  • Veröffentlicht05.04.2012
  • Medium Blu-ray
  • BildformatHigh Definition (1.78:1) - 1080p
  • OriginaltitelThe Ten Commandments
  • Spieldauer231 Minuten

Kurzbeschreibung zu Die zehn Gebote

Das Leben des Propheten Moses ist in Die zehn Gebote mit grosser Starbesetzung und aufwendigsten Kulissen verfilmt worden. Der kleine Moses, der von der Pharaonentochter Nefretiri in einem Körbchen auf dem Nil schwimmend gefunden wurde und von ihr als eigenes Kind aufgezogen wird, sieht als Prinz von Ägypten das entsetzliche Elend der unterdrückten Hebräer-Sklaven. Als er schliesslich durch Intrigen seine wahre Herkunft erfährt, kehrt er seinem luxuriösen Leben den Rücken und beschliesst, sein Volk - die Hebräer - in die Freiheit zu führen…

Beschreibung der Redaktion zu Die zehn Gebote

Der kleine Moses, der von der Pharaonentochter Nefretiri in einem Körbchen auf dem Nil schwimmend gefunden wurde und von ihr als eigenes Kind aufgezogen wird, sieht als Prinz von Ägypten das entsetzliche Elend der unterdrückten Hebräer-Sklaven. Als er schließlich durch Intrigen seine wahre Herkunft erfährt, kehrt er seinem luxuriösen Leben den Rücken und beschließt, sein Volk - die Hebräer - in die Freiheit zu führen...

Die Geschichte des Moses - eines der größten Abenteuer aller Zeiten.

Feature zu Die zehn Gebote

Kapitel- / Szenenanwahl
Animiertes DVD-Menü
DVD-Menü mit Soundeffekten

Portrait

Peter Hansen:
Peter Hansen ist Lehrbeauftragter für Allgemeines Verwaltungsrecht und Eingriffsrecht an der FHÖV in NRW und langjähriges Mitglied in Prüfungskommissionen.
John Hart:
John Hart, geboren 1965, in North Carolina, arbeitete als Rechtsanwalt bevor er sich seinen Traum erfüllte und seinen ersten Roman schrieb ? "Der König der Lügen". Der Roman ist für diverse Preise, u.a. für den Edgar Award für Best First Novel, Macavity Award für Best First Mystery Novel, The Gunshow Award für Best First Novel und den SIBA Book of the Year Award nominiert. Heute lebt Hart mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern in Rowan County, North Carolina. Sein zweiter Roman erscheint im Oktober in Amerika.
Michael Moore:
Michael Moore, geboren 1954 in Flint/Michigan, arbeitet als Regisseur, Fernsehmoderator und Schriftsteller. Bekannt geworden durch Dokumentarfilme - "Bowling for Columbine" wurde 2003 mit dem Oscar als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet. Buchveröffentlichungen.
Dan White:
Dan White ist Berater für Führungs-und Managemententwicklung. Er entwarf und leitete Kurse und Programme, die von tausenden von Managern und Führungskräften besucht wurden. Bevor er sein eigenes Beratungsunternehmen gründete und Bücher schrieb, war er Direktor des Bereichs Learning & Organisation Development bei GlaxoSmith Kline (GSK). Er lebt in London mit seiner Frau und Tochter.

RezensionTon

Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Deutsch: Dolby Digital 1.0
Italienisch: Dolby Digital 1.0
Japanisch: Dolby Digital 1.0
Spanisch: Dolby Digital 1.0
Französisch: Dolby Digital 1.0

Nur die englische Originalfassung bekam ein Update spendiert und wird hier in DTS-HD MA 5.1 präsentiert. Natürlich darf man bei diesem Film kein brachiales Soundgewitter erwarten und keinen Ton wie bei einem modernen Film, dennoch gefällt die Abmischung. Die Klarheit und Präzision der Töne ist überzeugend. Musik und Dialoge kommen sauber und detailreich rüber. Die Musikeinlagen (Ouvertüre, Intermission) werden hauptsächlich von der Front bestritten, denn aus den Rears kommen nur leisere Töne. Überhaupt werden die hinteren Lautsprecher nur sparsam verwendet, da der Film mehr von Dialogen getragen wird und sich deshalb von Hause aus mehr vorne abspielt. Immer wieder kommen aber Soundeffekte und Umgebungsgeräusche ins Spiel, die gut funktionieren und eine gewisse Räumlichkeit aufkommen lassen.

Die deutsche Synchronisation wird \"nur\" in DD 1.0 präsentiert und kann deshalb allein technisch nicht viel ausrichten. Auch wurde sie scheinbar nicht überarbeitet oder restauriert wie die OF, klingt doch die DF stellenweise ein wenig dumpf. Auch ein leises Hintergrundrauschen sowie ein altersbedingtes Knacken und Knistern kann man durchaus vernehmen. Das ist nicht wirklich schön, trübt aber auch nicht die Verständlichkeit der Dialoge.

Es gibt optionale deutsche, englische und neun weitere Untertitel.

Auszeichnung

1957 - Oscar:
- Beste Spezialeffekte

Zitat

DIE ZEHN GEBOTE a.k.a. THE TEN COMMANDMENTS (Originaltitel; USA, 1956) von Regisseur Cecil B. DeMille ist einer dieser Monumentalfilme, die später oftmals als \"Bibelschinken\" tituliert wurden, was sie im Grunde auch sind, aber dennoch hat man es dabei mit wunderbaren Filmklassikern zu tun. Mit der Version von 1956 schuf DeMille ein aufwendiges Farbremake seines eigenen Stummfilmes von 1923.

Mit der Wahl von Charlton Heston als Moses hat man dazu einen Mann gewählt, der zum Inbegriff dieser Werke werden sollte, spielte er doch auch später die Hauptrollen in BEN-HUR (1959) und EL CID (1961) und dazu in 55 DAYS AT PEKING (1963) und THE GREATEST STORY EVER TOLD (1965) bedeutende Nebenrollen. Charlton Heston (PLANET OF THE APES, BEN-HUR) stehen u.a. gegenüber: Yul Brynner (THE MAGNIFICENT SEVEN), Anne Baxter (ALL ABOUT EVE), Edward G. Robinson (THE STRANGER; THE WOMAN IN THE WINDOW), Judith Anderson (REBECCA), Cedric Hardwicke (SUSPICION) und Vincent Price (HOUSE OF WAX).

Dies ist ein Film aus der Zeit, als die Studios noch Großprojekte stemmten, um dem zunehmenden Einfluss des Fernsehens Einhalt zu gebieten und etwas Gewaltiges für die Leinwand zu erschaffen, was unmöglich vom TV zu erreichen wäre. So war man großzügig und gönnte sich eine opulente, farbenprächtige und deshalb teure Verfilmung des Stoffes, der buchstabengetreu der Bibel entnommen wurde. Abgesehen von der starken religiösen Note, über die man dennoch getrost hinwegsehen kann und sollte, bekommt man schließlich mit der Story von Moses und dem Exodus auch eine zeitlose Geschichte um den Kampf gegen die Sklaverei und für die Freiheit präsentiert.

Und das mit einem Aufwand, der keine Kosten und Mühen scheute: Massenszenen, (für damalige Verhältnisse) verblüffende Spezialeffekte, prachtvolle Kulissen, farbenprächtige Kostüme und dazu eine berauschend schöne Fotografie. Der Film wurde deshalb auch sieben Mal für den Academy Award nominiert, konnte aber davon nur einen Oscar in der Kategorie Beste Spezialeffekte (für John P. Fulton) gewinnen.

All diese Attribute und noch viel mehr machen DIE ZEHN GEBOTE zu einem beeindruckenden Stück Filmgeschichte, das immer wieder sehenswert ist. Angesichts der dargebotenen, weil restaurierten, Bild- und Tonqualität macht der Film gleich doppelt Spaß. Nur das Fehlen jeglicher Extras trübt diese Veröffentlichung sehr.

RezensionBonus

Es gibt unglaublicherweise keinerlei Bonusmaterial. Gerade im Vergleich zum amerikanischen Sechs-Disc-Set (3xBD + 3xDVD + Buch) ist das natürlich eine üble Zurückweisung des deutschen Kunden, der sich wieder einmal zweitklassig fühlen muss.

Vorenthalten wird uns: ein Audiokommentar, die Stummfilm-Version von 1923, ein Buch mit Artwork und Aufzeichnungen von Cecil B. DeMille, ein umfangreiches Making of und andere kleine Beigaben.

RezensionBild

Was Paramount mit DIE ZEHN GEBOTE (1,78:1; 1080p) geschafft hat, ist einfach atemberaubend schön. Die Bilder sind detail- und kontrastreich, bis in kleinste Strukturen und Muster. Kostüme, Sets, Gesichter, alles bekommt eine zuvor ungeahnte Präzision. Selbst Totalen wirken stets reich an Eindrücken. Das sorgt natürlich dafür, dass die altmodischen visuellen Effekte leichter zu sehen und zu enttarnen sind und so aus dem Rest des Filmes ein bisschen herausstechen, da die Übergänge stärker zu Tage treten. Das macht aber den Film im Grunde auch nur noch liebenswerter. Die Farben strahlen kräftig in allen Tönen, der Schwarzwert ist stark und satt. Es gibt ein leichtes Bildrauschen hier und da, welches das Filmkorn widerspiegelt. Aber es ist auch nie ein gravierendes Problem und kann getrost vernachlässigt werden. Die Kompression ist makellos, analoge Defekte gibt es so gut wie gar nicht. Kleinere Dropouts und Überreste von Verschmutzungen wurden nicht vollständig entfernt und sind deshalb vereinzelt zu sehen, aber auch das ist kleinlich, angesichts des Gesamtergebnisses.

Um die Qualität zu bewahren, hat man den überlangen Film zum Glück auf zwei Discs verteilt. Als Unterbrechung dient hier auch die intendierte Intermission nach 135 Minuten, bevor der zweite Teil noch einmal ca. 96 Minuten läuft.

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