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Die Fälscher
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Die Fälscher

Ausgezeichnet mit dem Oscar 2008 für den Besten fremdsprachigen Film. Österreich/Deutschland

dvd
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Artikeldetails zu Die Fälscher

UntertitelAusgezeichnet mit dem Oscar 2008 für den Besten fremdsprachigen Film. Österreich/Deutschland

SchauspielerKarl Markovics, August Diehl, Devid Striesow, Martin Brambach, August Zirner, Veit Stübner, Sebastian Urzendowsky, Andreas Schmidt, Tilo Prückner, Lenn Kudrjawizki, Marie Bäumer, Arndt Schwering-Sohnrey, Dolores Chaplin, Werner Daehn, Andreas Haslinger

GenreDrama

SpracheDeutsch (Untertitel: Deutsch)

TonformatDeutsch: Dolby Digital 5.1

  • Regie Stefan Ruzowitzky
  • FSK12
  • EAN0886970710695
  • StudioUfA - Home Entertainment
  • Veröffentlicht22.10.2007
  • Medium DVD
  • Bildformat16:9 anamorph
  • OriginaltitelDie Fälscher
  • KopierschutzJa
  • Spieldauer98 Minuten

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Kurzbeschreibung zu Die Fälscher

Im Wettbewerb der 57. Internationalen Filmfestspiele Berlin und mit 7 Nominierungen für den Deutschen Filmpreis, darunter als Bester Film und Bestes Drehbuch! Es war die größte Geldfälschungsaktion aller Zeiten. Über 130 Millionen britische Pfund wurden gedruckt, unter Umständen, die nicht spektakulärer und tragischer hätten sein können. Als in den letzten Kriegsjahren die Lage zunehmend aussichtslos wurde, beschloss die Führung des Deutschen Reichs kurzerhand, die Banknoten der wichtigsten Kriegsgegner selbst herzustellen. Mit den Blüten wollte man die feindliche Wirtschaft überschwemmen und die leeren Kriegskassen füllen. Im KZ Sachsenhausen rüstete man hierfür unter dem Decknamen ,Operation Bernhard' zwei strikt vom restlichen Lager und der Außenwelt abgeschottete Baracken in eine perfekt ausgestattete Fälscherwerkstatt um. Die Häftlinge hatten die Wahl: Unterstützten sie den Feind, bekamen sie die Chance zu überleben - als Gefangene erster Klasse in einem ,goldenen Käfig', ausreichend Essen und eigene Betten inbegriffen. Sabotierten sie, bedeutete dies den sicheren Tod. Für DIE FÄLSCHER ging es nicht mehr nur darum, Leib und Leben zu retten, sondern auch das eigene Gewissen...

System-Anforderungen von Die Fälscher

Kodierungsart: 2. TV-Norm: PAL. Ausgabeformat: 16:9 (anamorph codiert). Aufnahmeformat: 1,85:1. Sprachversion: Deutsch Dolby Digital 5.1, 3/2.01, AC3

Feature zu Die Fälscher

Kleine Ganoven, Kommunisten und Juden werden zusammen in einen Block des KZ Sachsenhausen untergebracht. Sie sind keine abgemagerten Gerippe wie die Häftlinge vor den Fenstern, weil sie Sonderbehandlung genießen: Sie arbeiten für die deutsche Kriegsindustrie, indem sie perfekte Pfund- und Dollar-Blüten herstellen. Während Burger immer wieder die Ergebnisse der Fälscherwerkstatt manipuliert, ist Salomon bereit, die gewünschte Druckvorlage zu liefern, um sich und sein Team am Leben zu erhalten.

Portrait

August Zirner:
August Zirner, aufgewachsen in Illinois / USA, wirkte in zahlreichen Theaterproduktionen, TV- und Kinofilmen mit und erhielt 2007 den Adolf-Grimme-Preis für seine Rolle in dem interkulturellen TV-Drama Wut (ARD).

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50

01.10.2011

„Guter Film zu einem kaum bekannten Thema”

von Armin K. aus Stuttgart
Das "Unternehmen Bernhard", die wahrscheinlich größte Geldfälschungsaktion die von Seiten eines modernen Staates jemals durchgeführt wurde, eine geheime Operation der SS mit erzwungener Hilfe von KZ-Häftlingen.
Beruhend auf historischen Tatsachen und in eindrucksvoller Weise in Szene gesetzt, schildert dieser Film am Schicksal des renommierten Fälschers Salomon Sorowitsch (Karl Markovics) das moralische Dilemma und die Konfliktsituation gefangener Juden und anderer KZ-Insassen, die der SS helfen, britisches Pfund und Dollar-Noten zur Finanzierung der Rüstung in den letzten Kriegsmonaten zu fälschen, um ihr eigenes Leben zu retten. Dabei sind sie stets den Launen der SS ausgesetzt, die ihnen zwar gewisse Privilegien einräumen, aber andererseits die nationalsozialistische Ideologie nicht überwinden können. Hinzu kommen interne Spannungen zwischen den Häftlingen, die versuchen, das Projekt zu sabotieren, während die meisten dennoch das KZ überleben wollen. So kommt es zu bewegenden Szenen wie dem Tischtennis-Spiel in den abgetrennten Fälscher-Baracken während auf der anderen Seite der Bretterwand der "normale" KZ-Alltag mit Misshandlungen und Erschießungen nicht zu überhören ist. Derartig bewegende Momente erlebt man mehrmals im Film.
Insgesamt ein sehr guter Film, der nicht zuletzt von der exzellenten schauspielerischen Leistung eines Karl Markovics und eines David Striesows als seinem Opponenten lebt.
In Hinsicht auf Schnitte, Ausstattung, Kulissen und Dramaturgie ist der Film klasse, die DVD ist auch ohne Beanstandungen was Bildqualität und Ton anbelangt.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

15.09.2008

„Echt sehenswert...”

von Silke aus Erfurt (silke_ruhmannseder@web.de) Top-10 Rezensent Top 10 Rezensent
Erst mal eine kleine Zusammenfassung:

Im Wettbewerb der 57. Internationalen Filmfestspiele Berlin und mit 7 Nominierungen für den Deutschen Filmpreis, darunter als Bester Film und Bestes Drehbuch!

Es war die größte Geldfälschungsaktion aller Zeiten. Über 130 Millionen britische Pfund wurden gedruckt, unter Umständen, die nicht spektakulärer und tragischer hätten sein können. Als in den letzten Kriegsjahren die Lage zunehmend aussichtslos wurde, beschloss die Führung des Deutschen Reichs kurzerhand, die Banknoten der wichtigsten Kriegsgegner selbst herzustellen. Mit den Blüten wollte man die feindliche Wirtschaft überschwemmen und die leeren Kriegskassen füllen.

Im KZ Sachsenhausen rüstete man hierfür unter dem Decknamen ,Operation Bernhard' zwei strikt vom restlichen Lager und der Außenwelt abgeschottete Baracken in eine perfekt ausgestattete Fälscherwerkstatt um. Die Häftlinge hatten die Wahl: Unterstützten sie den Feind, bekamen sie die Chance zu überleben - als Gefangene erster Klasse in einem ,goldenen Käfig', ausreichend Essen und eigene Betten inbegriffen. Sabotierten sie, bedeutete dies den sicheren Tod. Für DIE FÄLSCHER ging es nicht mehr nur darum, Leib und Leben zu retten, sondern auch das eigene Gewissen...


Dieser Film wurde ja hoch gelobt und ich sag euch zu Recht. Der Film ist mehr als interessant. Schon allein die Tatsache, das es sogar in KZs eine Zweiklassengesellschaft gab hat mich doch sehr schockiert. Außerdem ist da der Gegensatz, leben im KZ aber wenn sie bei der ,Operation Bernhard' mitmachen geht es ihnen richtig gut.

Wer sich für die Zeit des 2. Weltkrieges interessiert sollte diesen Film auf jeden Fall ansehen. Aber auch für den der Geschichte (gehe jetzt vom Unterrichtsfach aus) nicht so mag, sollte mal reinschauen.

4 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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