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Das weisse Band
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Das weisse Band

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Artikeldetails zu Das weisse Band

UntertitelEinzel-DVD

SchauspielerChristian Friedel, Ernst Jacobi, Leonie Benesch, Ulrich Gesprochen u...., Ursina Lardi

Regie Michael HanekeAndrea OcchipintiMargaret MénégozMichael KatzVeit HeiduschkaStefan Arndt

GenreDrama

SpracheDeutsch (Untertitel: Deutsch)

TonformatDeutsch: Dolby Digital 5.1

  • FSK12
  • EAN5051890019172
  • StudioWarner Home Video
  • Veröffentlicht03.09.2010
  • Medium DVD
  • Spieldauer138 Minuten

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Kurzbeschreibung zu Das weisse Band

Ein Dorf im protestantischen Norden Deutschlands. 1913/14. Vorabend des Ersten Weltkriegs. Die Geschichte des vom Dorflehrer geleiteten Schul- und Kirchenchors. Seine kindlichen und jugendlichen Sänger und deren Familien: Gutsherr, Pfarrer, Gutsverwalter, Hebamme, Arzt, Bauern - ein Querschnitt eben. Seltsame Unfälle passieren und nehmen nach und nach den Charakter ritueller Bestrafungen an. Wer steckt dahinter?

Beschreibung der Redaktion zu Das weisse Band

Der Erste Weltkrieg liegt in der Luft. In einem scheinbar ganz normalen Dorf in Norddeutschland gehen die Dinge ihren normalen Gang. Der Dorflehrer leitet auch den Schul- und Kirchenchor, der sich aus den Kindern und Jugendlichen des Ortes zusammensetzt. Sie bilden einen Querschnitt der dortigen Gesellschaft, sind die Kinder von Gutsherren, Hebammen, Ärzten und Bauern. Dann beginnen Unfälle. Je mehr davon passieren, desto stärker kristallisiert sich eine Methode heraus: Die vermeintlichen Unfälle scheinen Bestrafungen zu sein.

Feature zu Das weisse Band

Kapitel- / Szenenanwahl
Animiertes DVD-Menü
DVD-Menü mit Soundeffekten

Portrait

Michael Haneke:
Geboren 1942. Studium der Philosophie, Psychologie und Theaterwissenschaft in Wien. 1967-1970 Redakteur und Fernsehspieldramaturg beim Südwestfunk (ARD) Seit 1970 freischaffender Regisseur und Drehbuchautor. Theaterproduktionen in Stuttgart, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München, Berlin und Wien. Zahlreiche seiner Filme wurden international ausgezeichnet, u.a. Funny Games, Die Klavierspielerin, Code unbekannt, Wolfszeit, Caché. Das weiße Band offizieller deutscher Kandidat im Rennen um den OSCAR 2010 in der Kategorie "Bester nicht-englischsprachiger Film".
Ernst Jacobi:
Ernst Jacobi, 1933 in Berlin geboren, war schon als Jugendlicher beim RIAS engagiert, ging nach dem Abitur auf die Max-Reinhardt-Schule und begann danach eine steile Karriere als Schauspieler, die ihn von Berlin über München, Wien und Zürich auf die wichtigsten deutschsprachigen Bühnen führte und in vielen Film- und Fernsehproduktionen ihre weiteren Höhepunkte fand.Ernst Jacobi lebt heute in München.
Ulrich Gesprochen u. gesungen v. Tukur:
Ulrich Tukur, 1957 in Viernheim geboren, studierte Germanistik, Anglistik und Geschichte, bevor er an die Staatliche Schauspielschule Stuttgart ging. Noch zu Studienzeiten spielte er in Michael Verhoevens Film Die weiße Rose, später wurde das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg unter der Leitung von Peter Zadek zu seiner künstlerischen Heimat. Tukur bevorzugt die abgründigen, zerrissenen Figuren, er brillierte als Andreas Baader ebenso wie als Hamlet, Jedermann oder Bonhoeffer und zuletzt als Stasioffizier Anton Grubitz in dem mit einem Oscar ausgezeichneten Film Das Leben der Anderen. Der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Schauspieler lebt mit seiner Frau, der Fotografin Katharina John, in Venedig.

Auszeichnung

2009 - Cannes:
- Goldene Palme als Bester Film

2010 - Golden Globes:
- Bester fremdsprachiger Film

2010 - Deutscher Filmpreis:
- Bester Spielfilm
- Beste darstellerische Leistung - männliche Hauptrolle (Burghart Klaußner)
- Beste darstellerische Leistung - weibliche Nebenrolle (Maria-Victoria Dragus)
- Beste Regie (Michael Haneke)
- Bestes Drehbuch (Michael Haneke)
- Beste Kamera/Bildgestaltung (Christian Berger)
- Bestes Szenenbild (Christoph Kanter)
- Bestes Kostümbild (Moidele Bickel)
- Bestes Maskenbild (Waldemar Pokromski, Anette Keiser)
- Beste Tongestaltung (Guillaume Sciama, Jean-Pierre Laforce)

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50

10.02.2012

„Einfühlung in das Deutschland vor 100 Jahren”

von einer Kundin oder einem Kunden
Die inneren Konflikte der Figuren und deren Echo in der Provinzgemeinschaft zeigen eine Gesellschaft, die Gehorsam, Duldung vorgegebener Ordnung und Anpassung an Rollenerwartungen, über eine unberechenbare und damit gefürchtete individuelle, gefühlsbetonte Persönlichkeitsentfaltung stellt. Machtwillkür setzt sich aber nur vermeintlich durch. Leere, formelhafte, andressierte Rollenerfüllung ist vordergründig, seelenlos wie die scheinidyllische Landschaft. Im Geheimen bahnt sich die unterdrückte Wut ihren Weg und entfaltet ihren grausamen Hass. Ein ernster erstklassiger Film.

0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

18.03.2011

„Prachtvolle Bilder”

von einer Kundin oder einem Kunden
Dieser zu recht preisgekrönte Film hat mich sehr fasziniert.
Einerseits ist die Geschichte,die aus der Sicht eines Dorfschullehrers erzählt wird, sehr spannend.Und im Laufe des Films versteht der Zuschauer die Beziehungen und Abhängigkeiten der Menschen in dem kleinen Norddeutschen Dorf um die vorletzte Jahrhundertwende immer besser.Vor allem die sich daraus ergebenden Folgen für den Umgang in den Familien und die Erziehung der Kinder. Insbesondere das Thema Bestrafung spielt hier eine grosse Rolle.
Der Regisseur wertet nicht,sondern beobachtet die Menschen und ihre Handlungen,wie in einem Reagenzglas.Am Ende des Films gibt er auch keine Lösung vor,sondern gibt dem Zuschauer die Möglichkeit selbst die Geschichte zu interpretieren und weiterzudenken.
Absolut faszinierend fand ich die Bildersprache,die der Regisseur Michael Haneke für dieses Thema gefunden hat.
Er schafft,teilweise wie Kunstgemälde arrangierte Schwarz-weiss Kompositionen,die sich in mein Gedächtnis eingebrannt haben.
Mehr als erwähnenswert sind auch die absolut herausragenden Schauspielerleistungen.
Absolut empfehlenswert!!!

0 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

17.11.2010

„Eine deutsche Kindergeschichte”

von einer Kundin oder einem Kunden
Dieser Film von Michael Haneke ist zu recht preisgekrönt. Europäischer Filmpreis für: bester Film, beste Regie und bestes Drehbuch! Goldene Palme Festival de Cannes 2009! Golden Globe Awards für den besten fremdsprachigen Film und den deutschen Filmpreis in Gold!
Auch ich finde, dieser Film hat höchstes Lob verdient. Die Geschichte spielt in einem Dorf in Norddeutschland kurz vor dem Ausbruch des 1. Weltkrieges. Der junge Dorflehrer leitet den Schul- und Kirchenhor. Die Kinder und Jugendlichen sind die Kinder der Bauern, der Hebamme, des Arztes, des Gutsverwalters, des Pastors und des adligen Gutsherrn. In alle diese Familien erhalten wir, teilweise verstörenden, Einblick. Die Moralvorstellungen und Erziehungsmethoden, die Grausamkeit und Bigotterie dieser Zeit lassen einen schaudern. Denn es passieren merkwürdige Unfälle, die immer mehr den Charakter eines Rituals bzw. einer Bestrafung annehmen. Aber sehen Sie selbst, es lohnt sich.

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