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Kühlfach: Betreten verboten

Kühlfach: Betreten verboten

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Artikeldetails zu Kühlfach: Betreten verboten

  • bol.ch-Verkaufsrang1.932
  • ISBN-103-423-40916-9
  • EAN9783423409162
  • Veröffentlicht01.2012
  • dtv
  • EinbandartEPUB

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Leseprobe aus Kühlfach: Betreten verboten

Vierzehn (S. 290-291)
Keine Ahnung, wie Martin an Akifs Nummer gekommen war (über Rektor Bieberstein, erfuhren wir später), wen Akif überzeugt oder erpresst hatte (seinen alten Schulkollegen Bernhard, der Fluglehrer und Charterpilot in Bonn- Hangelar war), jedenfalls setzte die Cessna 425 Conquest I in dem Moment auf der Rollbahn von Schiphol International Airport auf, in dem Dominic die Autobahnausfahrt nahm. Wir bekamen das nur mit, weil Niclas bereits im Tower herumhing und darauf wartete, dort wieder sein Unwesen zu treiben.
Er hörte von der Ankunft der privaten Chartermaschine aus Bonn-Hangelar, düste rüber, um sich das Teil anzuschauen, und sah Akif, der mit dem Handy am Ohr und einem irren Blick aus dem Flieger kroch. Und zwar buchstäblich. Auf seinem Hemd befanden sich Flecken, deren Herkunft sofort klar wurde, wenn man die grünliche Gesichtsfarbe in die Überlegungen einbezog.
Entweder hatte Akif, der Schreckliche, mal wieder furchtbar gepegelt, bevor Martins Weckruf ihn erreicht hatte, oder er litt unter Reiseübelkeit – oder beides. Egal, jedenfalls war er da. Ich teilte Bülent zu Akifs Überwachung ein, Edi und Jo blieben bei Dominic und Jenny – Niclas ließ sich von mir sowieso nichts sagen. Bei ihm konnte ich nur hoffen, dass er keinen Blödsinn anstellte. Ich zerriss mich zwischen den vieren und Martin, der weiter Wache hielt und endlich Gregor erreicht hatte. »Dominic und Jenny sind auf dem Weg ins Terminal«, meldeten Edi und Jo. »Er hat ihr eine Mütze übergezogen, man sieht die Wunde nicht mehr.« Mist.
Frauen mit Mützen liefen an diesem rattigen Novembertag zu Tausenden auf dem Flughafen herum, sie wurden nicht von besorgten Helfern angesprochen, niemand zeigte mit dem Finger auf sie, kein Sanitäter fragte, ob er helfen könne. Ab sofort war Jenny praktisch unsichtbar. »Er geht in Halle 3.« »Was ist da?«, fragte ich. »Check-in-Schalter«, erklärte Jo aufgeregt. »Wir sind auch mal geflogen, da muss man sich melden und dann bekommt man die Boarding Card und dann ...« »Welche Ziele?«, fragte ich. »Pari-, äh, Paromoriba«, stammelte Jo. »Paramaribo«, korrigierte Edi flüssig. »Und Port of Spain, Curaçao und Aruba.
Das ist in der Karibik.« »Äh, klar.« »Mensch, da gab es Piraten. Das musst du doch wissen, das haben wir doch in der Schule gehabt bei unserem Piratensommerfest ...« »Wohin sonst noch?«, fragte ich streng. Curaçao hatte ich immer für ein Getränk gehalten, das wie aufgelöster Klostein aussieht und auch so ähnlich schmeckt, aber Fräulein Klugscheißer wusste natürlich wieder alles besser. »Iran, Marokko, Indonesien, Kuba«, las Edi flüssig von irgendwelchen Anzeigetafeln ab. »Haltet die Stellung, ich informiere Martin.« Inzwischen hatte ich die Blitzschaltung perfektioniert, es grenzte fast an beamen, wie ich in Lichtgeschwindigkeit hin und her raste.

Kurzbeschreibung zu Kühlfach: Betreten verboten

Pascha, der prollige Autoknacker-Geist, widmet sich mit Hingabe dem Abhören des Polizeifunks und ist sofort bei einem schweren Unfall zur Stelle. Ein Auto ist abends von der Straße abgekommen. Vier Kinder wurden schwer verletzt, die Fahrerin ist verschwunden. Im Krankenhaus werden die Kinder ins künstliche Koma versetzt, sodass ihre Seelen munter durch die Gegend schweifen können. Die Kurzen erzählen Pascha, dass die Lehrerin entführt wurde. Pascha geht der Flohzirkus um ihn herum mächtig auf den Geist. Aber auch kriminalistisch ist er ziemlich in Anspruch genommen, denn gemeinsam mit den Kindern sucht er die verschwundene Lehrerin. Schließlich braucht er die Hilfe von Dr. Gänsewein, der eigentlich ganz anderes im Kopf hat: Er wird Vater!

Inhaltsverzeichnis zu Kühlfach: Betreten verboten

eins
zwei
drei
vier
fünf
sechs
sieben
acht
neun
zehn
elf
zwölf
dreizehn
vierzehn
fünfzehn
epilog
dank

Portrait

Jutta Profijt:
Jutta Profijt wurde1967 in Ratingen geboren. Nach dem Abitur ging sie ins Ausland, arbeitete als Exportmanagerin im Anlagenbau und war jahrelang selbstständige Unternehmerin. 2003 veröffentlichte sie ihren ersten Kriminalroman. Heute lebt sie als freie Autorin in der niederrheinischen Provinz.

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50

17.05.2012

„Super”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Porta Westfalica
Wer die anderen Bücher mit Pascha gelesen hat, wird diesmal wieder begeistert sein. Während meiner Meinung nach Kühlfach zu vermieten nicht ganz so gelungen war, knüpft Kühlfach betreten verboten an Kühlfach nebenan an. Die Sprüche wieder genial.

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50

07.02.2012

„Paschas vierter Fall ”

von einer Kundin oder einem Kunden
In der Kölner Pathologie treibt der Geist Pascha sein Unwesen. Rechtsmediziner Martin Gänsewein ist der einzige Mensch, der ihn hören kann. Gemeinsam lösen sie die verzwicktesten Fälle. Diesmal geht es um einen Unfall mit Fahrerflucht, vier Kinder werden dabei verletzt und müssen in ein künstliches Koma versetzt werden. Jetzt hat Pascha die vier Kindergeister an der Backe. Während er mit ihnen versucht, ihre verschwundene Lehrerin zu finden, gehen Martin ganz andere Dinge durch den Kopf, denn seine Freundin Birgit erwartet ein Kind.
Der nicht ganz tote Kleinkriminelle Pascha mit seinem losen Mundwerk und der verklemmte Rechtsmediziner Martin Gänsewein sind ein ungewöhnliches Ermittlerduo, von dem man nicht genug bekommt. Zum Brüllen komisch und spannend zugleich.

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