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In Gottes Namen

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Artikeldetails zu In Gottes Namen

  • ISBN-103-641-01912-5
  • EAN9783641019129
  • Veröffentlicht01.01.2009
  • Heyne
  • Einbandartpdf

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Leseprobe aus In Gottes Namen

24. Kapitel (S. 174-175)

Der Besprechungsraum des Reviers im Dritten Bezirk ist bis auf den letzten Platz vollgestopft mit Detectives und uniformierten Beamten. Vorne am Pult stehen die beiden Detectives Ricki Stoletti und Mike McDermott. Es ist neun Uhr morgens. Alle sind hellwach, der Energiepegel im Raum ist hoch. Die Anwesenden studieren das vor ihnen liegende Blatt, eine am Rand durchnummerierte Version der zweiten Strophe von Tyler Skyes Song »Someone«.

1. An ice pick a nice trick praying that he dies quick
2. A switchblade oughta be great for lobotomy insane a call to me
3. Precision blade incisions made a closer shave a bloody spray
4. Trim-Meter chain saw cheerleader’s brain’s all paint on the stained wall
5. Machete in the head he isn’t ready to be dead I can’t explain why I’m in pain, why I’m unable to refrain from getting somebody’s brain
6. Ditchin’ life kitchen knife no more itch and no more strife no more hate I passed the test And on seventh day I rest


Ricki Stoletti ergreift das Wort. »Die erste Zeile – ein Eispickel, ein netter Trick, er fleht darum, dass er schnell stirbt. Das ist Ciancio. Ein Schnappmesser, denn nichts ist besser für eine Lobotomie. Das ist Evelyn Pendry.« »Als Nächstes kommt also das Rasiermesser an die Reihe«, bemerkt jemand hinten im Raum.

Ein weiterer Beamter am Konferenztisch wirft ein: »Da müssen wir ja nur noch ermitteln, wer in den letzten zehn Jahren ein Rasiermesser gekauft hat.« Er erntet ein paar Lacher, trotzdem lässt die Spannung im Raum nicht nach, besonders nicht bei McDermott. Ein weiterer Polizist hebt die Hand und nickt in meine Richtung. »Hier steht: Und ruhe am siebten Tag.«

Ich nicke. »Der sechste Mord ist ein Selbstmord. Er tötet sich selbst. Keine Schmerzen mehr. Keine Sorgen. Kein Hass.

Er hat es hinter sich. Am sechsten Tag tötet er sich selbst mit einem Küchenmesser. Am siebten Tag ruht er sich aus. Offensichtlich vergleicht er seine Taten mit denen Gottes bei der Erschaffung der Welt.« Eine Frau in den hinteren Reihen meldet sich. »Also wird uns der Täter einen Gefallen tun und sich selbst aus dem Verkehr ziehen?« »Burgos hat das nicht getan.« Ich zucke mit den Achseln. »Auch in der ersten Strophe wird am Ende ein Selbstmord gefordert, aber er hat sich nicht daran gehalten.« »Und deshalb haben Sie ihn trotz seines Antrags auf Schuldunfähigkeit drangekriegt«, wirft ein älterer Beamter ein. »Weil er den Text nicht buchstabengetreu umgesetzt hat.«

Zehn Punkte für den Veteranen aus dem Hintergrund. »Und wenn er mit diesem Song durch ist«, witzelt ein hünenhafter Cop an der Wand, »dann macht er vielleicht mit diesem alten Randy-Newmann-Song weiter und fängt an, ›Short People‹ um die Ecke zu bringen.« »Ja, vermutlich«, knurrt McDermott. »Wirklich verdammt komisch.« Der kleine Heiterkeitsausbruch im Raum verebbt augenblicklich. Wenn McDermott das Wort ergreift, lauschen alle aufmerksam. McDermott blinzelt in den Raum. »Fangen wir mit dem an, was wir wissen. Fakt ist, dass der Täter einen absolut spurenfreien Tatort hinterlässt. Zwei Morde, aber keine Fingerabdrücke oder sonstigen Indizien.

Kurzbeschreibung zu In Gottes Namen

Ich bin nicht der Einzige. Dieser Satz ist der letzte, den Paul Burgos von sich gibt, danach wird er hingerichtet. Überführt wurde er des Mordes an sechs jungen Frauen, die man grausam zugerichtet in einer Schulaula fand. Man nannte es das Mansbury-Massaker. Für den jungen Anwalt Paul Riley bedeutete der Fall den großen Durchbruch. Doch acht Jahre nach den Vorkommnissen wird die Polizei mit einer neuen Mordserie konfrontiert, und Riley muss erkennen, dass die beiden Fälle miteinander verknüpft sind. Das Morden beginnt von Neuem. Ein hochspannender Thriller für alle Fans von Thomas Harris und Jeffrey Deaver. "Eines der Bücher des Jahres." Lee Child "Der beste Thriller, den ich seit langem gelesen habe." James Patterson "Dieser Thriller ist ab der ersten Seite ein einzigartiger Triumphzug." David Baldacci

Beschreibung der Redaktion zu In Gottes Namen

Ich bin nicht der Einzige. Dieser Satz ist der letzte, den Paul Burgos von sich gibt, danach wird er hingerichtet. Überführt wurde er des Mordes an sechs jungen Frauen, die man grausam zugerichtet in einer Schulaula fand. Man nannte es das Mansbury-Massaker. Für den jungen Anwalt Paul Riley bedeutete der Fall den großen Durchbruch. Doch acht Jahre nach den Vorkommnissen wird die Polizei mit einer neuen Mordserie konfrontiert, und Riley muss erkennen, dass die beiden Fälle miteinander verknüpft sind. Das Morden beginnt von Neuem. Ein hochspannender Thriller für alle Fans von Thomas Harris und Jeffrey Deaver. "Eines der Bücher des Jahres." Lee Child "Der beste Thriller, den ich seit langem gelesen habe." James Patterson "Dieser Thriller ist ab der ersten Seite ein einzigartiger Triumphzug." David Baldacci

Inhaltsverzeichnis zu In Gottes Namen

Juni 1989: Das » Mansbury-Massaker«
1. Kapitel
2. Kapitel
3. Kapitel
4. Kapitel
5. Kapitel
6. Kapitel
7. Kapitel
5. Juni 1997: Totenwache
8. Kapitel
9. Kapitel
10. Kapitel
11. Kapitel
12. Kapitel
13. Kapitel
14. Kapitel
15. Kapitel
16. Kapitel
17. Kapitel
18. Kapitel
19. Kapitel
20. Kapitel
21. Kapitel
22. Kapitel
23. Kapitel
24. Kapitel
25. Kapitel
26. Kapitel
27. Kapitel
28. Kapitel
29. Kapitel
30. Kapitel
31. Kapitel
32. Kapitel
33. Kapitel
34. Kapitel
35. Kapitel
36. Kapitel
37. Kapitel
38. Kapitel
39. Kapitel
40. Kapitel
41. Kapitel
42. Kapitel
43. Kapitel
44. Kapitel
45. Kapitel
46. Kapitel
47. Kapitel
48. Kapitel
49. Kapitel
50. Kapitel
51. Kapitel
52. Kapitel
53. Kapitel
54. Kapitel
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50

21.04.2012

„Nervenkitzel”

von einer Kundin oder einem Kunden
Spannender Thriller über zwei Mordserien, die in Abständen von 10 Jahren passieren. Gleicher Täter? Wer wurde dann damals zum Tode verurteilt und auch durch eine Giftspritze getötet? Trittbrettfahrer? Flüssiger Schreibstil, ausgeklügelte Story, interessante Figuren. Ein äußerst spannendes und fesselndes Buch mit einem überraschendem Ende. Einfach großartig!

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