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Ein geschenkter Tag

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Artikeldetails zu Ein geschenkter Tag

  • ISBN-103-446-23527-2
  • EAN9783446235274
  • Veröffentlicht02.2010
  • Carl Hanser Verlag
  • EinbandartEPUB

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Kurzbeschreibung zu Ein geschenkter Tag

Frühling, irgendwo in Frankreich, die Geschwister Simon, Garance und Lola auf dem Weg zu einer Hochzeit: Schon die Autofahrt mündet in einen handfesten Streit mit der Schwägerin. Kurzerhand machen sich die drei aus dem Staub, lassen die gediegene Familienfeier sausen und besuchen stattdessen den Bruder Vincent, der in der Provinz auf einem Schloss in der Touraine lebt. In ihrer heiteren, spritzigen Frühlingslektüre erzählt Anna Gavalda von einer überraschenden Landpartie, die den Geschwistern ein Stück Kindheitsglück zurückgibt: einen geschenkten Tag, fernab von Small Talk und Förmlichkeiten, voller Erinnerungen - und ohne nervende Schwägerin.

Portrait

Ina Kronenberger:
Ina Kronenberger, geboren 1965 in der Pfalz, übersetzt aus dem Norwegischen und Französischen, u.a. Per Petterson, Linn Ullmann, Ketil Björnstad, Anna Gavalda, Amin Maalouf und Thomas Gunzig.
Anna Gavalda:
Als Tochter einer Künstlerin und eines Vaters der gerne Künstler gewesen wäre, kam Anna Gavalda am 9.Dezember 1970 in Boulogne-Billancourt im Großraum Paris zur Welt. Sie war die älteste von vier Kindern und verbrachte ihre Kindheit gut behütet auf dem Land, wo sie mit Rad fahren, angeln und den ersten heimlichen Küssen sehr zufrieden aufwuchs. Mit fünfzehn Jahren jedoch kam sie in ein Mädcheninternat in Saint-Cloud. Dort konfrontierte man Anna Gavalda mit Schuluniformen und Lateinübersetzungen. Nichts desto trotz studierte sie später Literaturwissenschaften und schloss ihren Magister erfolgreich ab. Bis zu ihrem Durchbruch als Schriftstellerin musste Anna Gavalda noch viele Gelegenheitsjobs durchleben. Verkäuferin, Kassiererin, Empfangsdame, Texterin fiktiver Hochzeitsanzeigen und Artikel über Obst und Gemüse für ein Wochenblättchen sind nur ein Auszug ihrer wechselhaften Jobs. Im Alter von 28 Jahren erlebte sie mit ihrem Kurzgeschichtendebüt "Ich wünsche mir, dass irgendwo jemand auf mich wartet" einen Überraschungserfolg. Die Freude darüber auf den Bestsellerlisten zu erscheinen, verblasste jedoch im Hintergrund. Anna Gavalda sagt selbst, dass die Zeit eine der schwierigsten in ihrem Leben war, da sie sich von dem Vater ihrer beiden Kinder scheiden ließ. Seitdem ist sie tagsüber hauptberuflich Mutter und nachts Schriftstellerin und Journalistin. Anna Gavalda veröffentlichte mehrere Kurzgeschichten, Romane und Artikel für die Elle. Ihre Fangemeinde wächst stetig an. Die heitere Schreibweise mit der Mischung aus Umgangssprache und gefühlsbetonter Poetik verkauft sich in ihren Geschichten ohne Nachlass. Zwei ihrer Werke wurden in Frankreich schon erfolgreich verfilmt. Aber auch zahlreiche Auszeichnungen wie Nominierungen sprechen für das Talent der attraktiven Blondine, die die Ernsthaftigkeit des Alltags gerne beiseiteschiebt und mit einer gewohnt französischen Lässigkeit ihre Aufgaben meistert. Diese Einstellung erkennt man auch in ihren Büchern, die unglaublich charmant amüsant den Kern treffen und das Leben für den Moment versüßen. Obgleich Anna Gavalda immer wieder Zweifel an dem hegt was sie tut und den Erfolg mehr vom Zufall abhängig macht, wird bei ihrer Lebensgeschichte in Verbindung mit ihren Büchern, wie "Alles Glück kommt nie", "Zusammen ist man weniger allein" oder auch "Ich habe sie geliebt" deutlich welche Fähigkeiten die Schriftstellerin Anna Gavalda besitzt, teils autobiografisch zu schreiben, den Leser aber nie vergisst mit ein zu beziehen. Mit ihren Kindern bevorzugt sie das Leben auf dem Land im Departement Seine-et-Marne. Ihre Sammelleidenschaften widmet sie Büchern, Comics, Schaltplatten und Filmen.

Meinung der Redaktion
Lachen, Tränen, Angst, Wut, Beklemmung: Anna Gavaldas Prosa umfasst die ganze Klaviatur der großen Gefühle - von der größten Not bis zum höchsten Glück.

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50

04.02.2011

„Schön wie ein sonniger Urlaubstag”

von einer Kundin oder einem Kunden
Vier Geschwister sollen eigentlich an einer Hochzeitsfeier teilnehmen, aber irgendwie vergeht ihnen die Lust daran. Ihr Bruder erscheint gar nicht erst. Ganz spontan beschließen die drei, ihren Bruder zu besuchen, der auf einem Schloß wohnt. So erleben die Geschwister einen wunderbaren "geschenkten" Tag, der nach Kindheit, Vertrautheit, Heimlichkeit und Gemeinsamkeit schmeckt. Diesen "Geschmack" nimmt man auch als Leser am Ende des Buches mit. Ein Buch, schön wie ein sonniger Urlaubstag.

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50

23.01.2011

„"Französische Familienbande"”

von einer Kundin oder einem Kunden
Dieser geschenkte Tag ist streng genommen nicht geschenkt, sondern geklaut, denn die illustre kleine Runde – die flippige Garance, ihr Bruder Simon und dessen verstockte Frau Carine - kommt letztendlich zwar am Ziel an, die Geschwister beschließen aber ziemlich schnell, die Hochzeitsgesellschaft wieder zu verlassen, um ihren abwesenden Bruder Vincent zu besuchen. Gemeinsam verbringen sie den Rest dieses „geschenkten“ Tages... Es ist eine kleine, feine Erzählung über Familienbande mit viel Warmherzigkeit und Verrücktheit, die man in einem Rutsch weg liest. Ein sehr französischer Roadmovie, bei dem ich wirklich gern dabei gewesen wäre und der einen mit einem leichten Lächeln auf den Lippen zurück lässt.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

15.11.2010

„Endlich wieder Gavalda...”

von Teresa Kopp aus Pforzheim
Garance ist das verrückte Huhn, Lola die Harmoniebedürftige, Simon der Fels in der Brandung und Vincent ist das Nesthäkchen der Familie. Allesamt sollen sie sich planmäßig auf einer Hochzeit treffen, doch als Vincent nicht erscheint, beschließen die drei anderen, sich aus dem Staub zu machen und zu ihm zu fahren. Die vier verbringen gemeinsam einen einzigen Tag, so wie früher, wie unbeschwerte Kinder und wilde Teenies...

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40

14.11.2010

„"Lebenslust"”

von einer Kundin oder einem Kunden
Anna Gavalda gelingt es einmal mehr, den Leser auf das wirklich wichtige im Leben zu stossen- die pure Lebensfreude und einfach mal Loslassen können...!
Anlässlich einer Familienfeier werden die Geschwister Garance, Simon, Lola und zuletzt Vincent zusammengeführt...und verbringen einen Tag voll von jugendlicher Unbeschwertheit und Lebenslust.
Zugegeben, an " Zusammen ist man weniger allein" kommt die kurzweilige Lektüre nicht heran, aber dennoch schenkt einem " Ein geschenkter Tag" ein paar schöne Stunden.

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50

27.10.2010

„Geschwister unterwegs...”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein leichte Sommerlektüre für einen lauen Abend oder auch, um in Erinnerungen an den Sommer zu schwelgen.... Anna Gavalda erzählt eine kurze Geschwisterepisode. Drei erwachsene, ganz unterschiedliche Geschwister sind unterwegs zu einer Hochzeitsfeier... sie entfliehen allerdings der förmlichen Feier und machen sich auf den Weg zu dem Vierten im Bunde – 2 Schwestern und 2 Brüder, die alle Konventionen und Erwartungen hinter sich lassen und für eine kurze Zeit ausbrechen aus dem Alltag... Erfrischend zu lesen – es macht Lust und Mut, sich selbst auch mal wieder einen Tag zu schenken....

„Simon sang. Vincent lachte und Lola lächelte. Wir liefen alle vier mitten auf einer noch warmen Landstraße durch ein Dorf im Departement Indre. In der Luft lag ein Geruch nach Teer, nach Minze und gemähtem Heu. Die Kühe bewunderten uns, und die Vögel riefen einander zu Tisch. Ein paar Gramm Wärme."

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40

20.10.2010

„Das Leben vergessen”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Ein gestohlener Tag, wie wir ihn wohl alle hin und wieder gern erleben würden – fernab des realen Lebens mit all seinen Zwängen und Problemen. Eine Zeitreise in die eigene Kindheit, zusammen mit Menschen die man liebt, die man aber nicht so dicht bei sich halten konnte, wie man es vielleicht gern getan hätte. Gemeinsam schauen die vier Geschwister Garance, Lola, Simon und Vincent auf ihre Vergangenheit zurück und spüren noch einmal geschwisterlichen Zusammenhalt und enge Verbundenheit. Eine kleine Geschichte für einen netten Nachmittag. Viel Spaß.

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40

09.10.2010

„Ein Häppchen zwischendurch”

von einer Kundin oder einem Kunden
Dieses Buch ist nicht lang, bleibt aber lang...
Es zu lesen dauert eine Bahnfahrt in die nächste Stadt, vielleicht reicht es noch zurück - die Gedanken bleiben länger daran hängen.

Eine Geschichte aus dem französischen Sommer, fragile Balance zwischen Laissez-faire und Tiefgründigkeit.

Anna Gavalda schafft es einmal mehr, alle Gefühle anzusprechen, ganz ohne ausladende Sätze.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

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