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Brief an mein Leben

Erfahrungen mit einem Burnout

buch
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Artikeldetails zu Brief an mein Leben

AutorMiriam Meckel

Untertitel Erfahrungen mit einem Burnout

Abbildungsvermerk 2010. 21 cm

  • bol.ch-Verkaufsrang5.438
  • ISBN-103-498-04516-4
  • ISBN-139783498045166
  • Verlag Rowohlt Verlag
  • Einbandartgebunden
  • Seiten223
  • Veröffentlicht12.03.2010
  • Gewicht312g
  • SpracheDeutsch

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Kurzbeschreibung zu Brief an mein Leben

Wenn das Leben eine Vollbremsung hinlegt
Eine erfolgreiche Frau klappt zusammen. Der Kommunikationsexpertin, die Vorträge hält, Unternehmen berät und deren Meinung bei den führenden Medien gefragt ist, passiert genau das, wovor Miriam Meckel selbst immer gewarnt hat. Während sie wieder mal eine Flut geschäftlicher und privater E-Mails beantwortet und nebenher den Koffer packt was braucht sie, um auf der Konferenz zu reden, zu joggen und mit Freunden zu feiern?, zieht ihr Körper die Notbremse. Nichts geht mehr. Die Diagnose, Burnout. In einer Klinik im Allgäu beginnt sie, einen 'Brief an mein Leben' zu schreiben. Darin setzt sie sich tastend und suchend damit auseinander, wovon sie sich so lange mit Arbeit und Aktionismus abgelenkt hat. Präzise analysiert sie ihre Gefühle, stösst auf alte Wunden und macht deutlich, was geschieht, wenn wir ständig unterwegs sind und permanent kommunizieren, aber nicht mehr sagen können, was uns glücklich macht. Miriam Meckels Läuterungsgeschichte berührt und rüttelt auf. Noch nie hat jemand, der so aufs Reden und Kommunizieren spezialisiert ist, so offen über das eigene Verstummen und die persönlichen Erfahrungen mit einem Burnout gesprochen.

Portrait

Miriam Meckel:
Miriam Meckel , geboren 1967, ist Professorin für Corporate Communication an der Universität St. Gallen in der Schweiz und geschäftsführende Direktorin des Instituts für Medien- und Kommunikationsmanagement. Miriam Meckel studierte Kommunikations- und Politikwissenschaftwissenschaft, Jura und Sinologie und promovierte über das europäische Fernsehen. Sie war zehn Jahre als Journalistin für die ARD, VOX und RTL tätig und wurde 1999 an die Universität Münster berufen als Professorin für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. 2001 übernahm sie als Staatssekretärin das Amt der Regierungssprecherin beim Ministerpräsidenten in Nordrhein-Westfalen und war später als Staatssekretärin für Europa, internationales und Medien zuständig.

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30

09.06.2010

„Tabuthema Burnout”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein schmales Bändchen zum Thema Burnout. Neugierig macht der Titel, sehr persönlich ist der Inhalt. Fast schon bewundernswert, sich in solch einer Lebenssituation und Position zu "outen". Leider wirklich nur ein sehr kurzer Erfahrungsbericht.

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50

26.04.2010

„Brief an mein Leben”

von einer Kundin oder einem Kunden
Frau Meckel, bekannte Medienforscherin, schreibt in ihrem Buch über ihren persönlichen "Burnout". In unserer Leistungsgesellschaft erkranken immer mehr Menschen an den Folgen permanenter körperlicher sowie geistiger Überforderung. Es ist die Geschichte einer erfolgreichen und ehrgeizigen Frau, die als Professorin und Vortragsreisende weltweit unterwegs ist. Der Zusammenbruch mit Hörsturz zeigt Frau Meckel die Grenze ihrer Belastbarkeit. In einer psychosomatischen Klinik im Allgäu muß sie sich verschiedenen Therapien unterziehen. Dazu gehören das Lernen des Alleinseins und das Finden in einen stillen Alltag. Sinneseindrücke von außen sind dabei nicht erwünscht. Die Niederschriften helfen ihr die Erinnerungen an das vergangene Leben mit den neuen Erfahrungen zu verarbeiten. Ich finde es mutig, daß Frau Meckel mit ihren persönlichen Erfahrungen an die Öffentlichkeit geht.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

19.04.2010

„Tagebuch einer Krankheit”

von Kerstin Buchner aus Offenbach am Main
Ein sehr persönlicher und anrührender Bericht über das Problem und die Krankheit der Neuzeit "Burn Out". Sehr offen, warmherzig und schonungslos.

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40

09.04.2010

„Sehr eindringlich und hilfreich”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Wenn Sie denken, dass dieses Buch ihnen einen intimen Einblick in das Leben von Miriam Meckel und ihrem persönlichen Umfeld bietet, sind Sie bei dem falschen Buch! Ebenso wenig bekommen Sie den genauen Krankheitsverlauf beschrieben. Wenn Sie allerdings wissen möchten, wie man langsam aber unaufhörlich auf diesen Zustand des Burnouts hinarbeiten oder ihn vermeiden kann, hilft Ihnen dieses Buch sicherlich weiter. Miriam Meckel beschreibt im Prinzip die Gedanken und Selbstreflexionen, die ihr während eines 48 stündigen „Stubenarrests“ durch den Kopf gehen. Dieser Stubenarrest ist Teil ihrer Therapie bei ihrem Klinikaufenthalt. An diesen beiden Tagen, darf sie weder lesen, noch Fernsehen gucken oder Musik hören, den Computer benutzen oder irgendwie sonst mit anderen Menschen kommunizieren. Sie soll sich ganz auf sich selbst besinnen und ihre innere Stimme wiederfinden. Während dieser Zeit versucht sie dahinter zu kommen, wie es ihr passieren konnte, dass sie so die Kontrolle über ihr Leben verloren hat. Einerseits liest sich dieses Buch ausgesprochen interessant und teilweise sogar sehr witzig, wenn sie von ihren Erfahrungen während der Kur schreibt, andererseits bleibt einem aber das Lachen auch im Halse stecken, wenn sie von früheren Erlebnisse und dem Verdrängen der Gefühle, die zu diesen Erlebnissen gehören, schreibt. Gerade durch ihren Hintergrund als Kommunikations- und Politikwissenschaftlerin ist dieses Buch zum Teil besonders erschütternd. Eigentlich hätte sie es doch besser wissen und können müssen. Neben der Selbstreflexion beschreibt sie aber auch gerade sehr treffend die aktuelle Situation für viele Arbeitnehmer heutzutage. Es wird immer mehr von ihnen erwartet, der Druck steigt, das Menschliche bleibt auf der Strecke. Besonders das Kapitel „Funktionieren und Leben“ hat mir hierzu besonders Angst eingejagt. Miriam Meckel belegt ihre Beobachtungen und Thesen mit vielen Zitaten aus entsprechender Fachliteratur. Wer möchte, kann hier also anschließend weiterlesen. Dadurch wird das Buch allerdings teilweise etwas sperrig und verliert das Persönliche. Frau Meckel kann halt nicht aus ihrer Haut als Dozentin einer Universität. Mich hat dieses Buch auf jeden Fall dazu angeregt, über mein eigenes Leben nachzudenken.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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30

29.03.2010

„Brief an mein Leben”

von einer Kundin oder einem Kunden
Frau Meckel geht hinaus aus ihrer Welt; für 4-5 Wochen ist die Klinik ihr Alltag, dort findet sie neue Räume und Grenzen. Es sind "Fensterbeobachtungen" einer Gestrandeten und in sich gefangenen Frau. Es folgen Reflexionen, Gedanken, Gedankenfetzen gespeist aus ihren bisherigen Lebenserfahrungen - und allzu sehr wirken diese für mich zu distanziert, zu sehr reflektiert, zu oft mit genauen Quellenangaben unterlegt.
Ja, sie hält inne, erinnert sich - aber für wie lange? Für mich bleibt die Frage: wie sehr ist es möglich von eingeschliffenen, erlernten Verhaltensweisen bewusst zu lassen, selbst im Bewußtsein, dass Veränderung im Kleinen durch "bewusste Prozeßgestaltung" möglich ist.
Der abschliessende Brief an das Leben wirkt daher eher auch als trotziges Bekenntnis denn als wahrhaftiger Aufbruch.

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50

26.03.2010

„Wir haben nur ein einziges Leben!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Miriam Meckel ist eine intelligente, fleißige, weltgewandte, gut aussehende Frau, gefragte Partnerin bei den Medien und in geschäftlichen Führungsbereichen, Dozentin, Beraterin, Buchautorin. Sie liebt ihre Arbeit, geht völlig auf in ihrem Job, ist 24 Stunden "up to date". Miriam Meckel lebt freiwillig das, was von vielen Menschen heute als selbstverständlich erwartet wird:ständige Erreichbarkeit, schneller, konzentrierter, kostensparender zu arbeiten, möglichst mehrere Sachen gleichzeitig erledigen können.
Plötzlich streikt ihr Körper, der unsichtbare, ständige psychische Druck sucht sich ein Ventil, mehrere Organe und das Immunsystem verweigern ihren Dienst - Burnout! Unter ärztlicher Anleitung muss Frau Meckel zu ihrem inneren Selbst zurückfinden, lernen, die Stille zu hören, ihre Umgebung mit eigenen Augen ungefiltert wahrzunehmen, ihre Gedanken handschriftlich widerzugeben -keine erzwungene Kommunikation per mail und SMS, kein briefing und brainstorming, sie selbst gibt die Geschwindigkeit vor.
Persönlich sehr berührt hat mich das letzte Kapitel "Liebes Leben", ein sehr ehrlicher emotionaler Brief an ihr Leben, der nachdenklich stimmt und gleichzeitig Mut macht. Das Buch passt zu dem, was gerade jetzt in den Medien thematisiert wird:"krank durch Arbeit" - hoher Leistungs- und Erwartungsdruck, die Angst vor dem Versagen, der Verlust der eigenen Identität, dies sind Ursachen für den Burnout. Inzwischen sind ca.20% der Bevölkerung davon betroffen, zunehmend in der sogenannten Mittelschicht und im Niedriglohnsektor.
Lesen Sie dieses nicht aus Sensationshascherei, sondern denken Sie kritisch über sich selbst und Ihr Leben nach!

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50

21.03.2010

„Gut beobachtet”

von einer Kundin oder einem Kunden
Als ich den Titel dieses Buches gelesen habe, dachte ich an eine detaillierte Analyse der Symptome des Krankheitsbildes ,,Burnout".
Doch weit gefehlt. Mit besonderer sprachlicher Raffinesse erstellt Frau Meckel ein tief gehendes Bild unserer schnelllebigen Gesellschaft. Ihre Beobachtungen erfolgen aus mehreren Blickwinkeln. Eine wissenschaftliche Belegung in Form verschiedenster Zitate unterstrich ihre individuelle Wahrnehmung. Dadurch gewann das Buch deutlich an Tiefe.
Ein Titel , der während des Lesens zur Selbstreflexion einlädt. Eröffnet die Möglichkeit mal wieder über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

15.03.2010

„Bewegend und fesselnd ! ”

von sommerkoma
Ich habe mir das Buch gleich nach VÖ gekauft und es an einem Wochenende gelesen, denn ich konnte es partout nicht mehr aus der Hand legen! Miriam Meckel beschreibt ihre Umwelt und ihr Fühlen sehr detailliert, sodass es möglich ist, sich nahezu absolut in ihre Erlebnisse und Situation hinein zu versetzen. Scheinbar banale Erläuterungen zu gewissen Dingen um sie herum, gewinnen mit jeder Seite an Bedeutung - denn nur durch ihre besondere Art der Beschreibung wird klar, wie kontrastreich ihre Erfahrungen in der Klinik im Vergleich zu ihrem bisherig "normalen" Leben sind. Dieses Buch berührt außerdem sonderbar, da man es von der Autorin und Professorin sonst nicht kennt, derartig private Details zu erfahren. Und umso mehr berührt es besonders, da die letztendliche Klarheit des Buches sehr lehrreich für die eigene Person ist - aber wie Miriam Meckel bereits schrieb, wird Wissen nur in den seltensten Fällen tatsächlich umgesetzt. (In den seltensten Fällen wird das Buch wohl nicht aus dem Interesse im Umgang mit Erschöpfungsproblematiken gekauft.)

Ich wehre mich gegen Meinungen, die besagen, dass es in diesem Buch lediglich um Erfahrungen einer Privilegierten ginge, dass dies nichts mit dem Leben und möglichen Stolpersteinen eines Otto-Normal-Bürgers zu tun hat.
Egal in welcher gesellschaftlichen Schicht lebend, so trägt jeder seine Erfahrungen und Lasten mit sich.
Falsch wäre es, zu erwarten, Frau Meckel hätte hier eine wissenschaftliche Abhandlung zum Thema "Burn Out" aufgetragen. Es ist ihre Geschichte, so wie es tausend weitere Geschichten gibt, die es wert wären, beschrieben zu werden. Letztendlich kann man sich als ebenfalls Betroffener jedoch nur bedanken, dass Frau Meckel dieses sehr persönliche Buch veröffentlicht hat. Wie sie es auch beschrieb, ist Krankheit in unserer Gesellsschaft immer noch ein Manko - besonders in Teilen unserer Gesellschaft, in denen hoher Leistungs- und Erwartungsdruck herrschen. Hier kann man es sich einfach nicht erlauben, "schlapp" zu machen. Und jedweder Meinung tritt Frau Meckel mutig entgegen. Hätte sie es nur "für sich" verarbeiten wollen, wäre eine Veröffentlichung des Buches nicht nötig gewesen. Und deswegen meine ich, dass Frau Meckel auch aufgrund ihrer präsenten Person einen dankbaren Schritt für alle Betroffenen gegangen ist.

Alles in allem empfinde ich das Buch als empfehlens- und lesenswert. Wie auch immer man die Veröffentlichung dieses Buches und die Haltung Miriam Meckels dazu bewerten mag, es ist ein sehr gelungenes Buch !

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