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Wanna Waki - Mein Leben bei den Lakota
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Wanna Waki - Mein Leben bei den Lakota

Mein Leben bei den Lakota

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Artikeldetails zu Wanna Waki - Mein Leben bei den Lakota

AutorIsabel Stadnick

Untertitel Mein Leben bei den Lakota

Abbildungsvermerk ,. farbige Fototaf. 22 cm

  • ISBN-103-03763-007-8
  • ISBN-139783037630075
  • Verlag Wörterseh Verlag
  • Einbandartgebunden
  • Seiten211
  • Auflage2. Auflage
  • Veröffentlicht15.10.2009
  • Gewicht430g
  • SpracheDeutsch

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Kurzbeschreibung zu Wanna Waki - Mein Leben bei den Lakota

Als Isabel Hartmann im Sommer 1989 nach Süd-Dakota reist, ahnt sie nicht, dass sie im dortigen Pine-Ridge-Indianerreservat das Land ihrer Träume und ihre grosse Liebe finden wird: Bob Stadnick, einen Lakota. Die 32-Jährige entschliesst sich, für immer zu bleiben, und heiratet Bob. Schnell schlägt sie Wurzeln. Sie ist glücklich, wird akzeptiert und taucht in eine Welt ein, die schöner und grausamer nicht sein könnte. Auf der einen Seite das reiche kulturelle Lakota-Erbe, die malerische Weite der Prärie, der immerwährende Duft von Salbei, auf der anderen die schiere Hoffnungslosigkeit und Not eines vertriebenen Volkes, das um die eigene Identität ringt und nach Jahren der Unterdrückung wieder aufzustehen versucht.
Isabel Stadnick kämpft auf ihre Art gegen die Chancenlosigkeit der Indianer an: Zusammen mit Lakota-Eltern eröffnet sie den ersten Waldorfkindergarten in der Geschichte der amerikanischen Urbevölkerung.
Acht Jahre später nimmt ihr Schicksal eine tragische Wende. Bob stirbt. In ihrer Verzweiflung bricht sie ihre Zelte ab und reist mit den drei gemeinsamen Kindern in die Schweiz zurück. Aber das Heimweh lässt ihr und den Kindern keine Ruhe: "Wir gehen zurück", verspricht sie eines Tages. Im Sommer 2008 macht sie dieses Versprechen wahr. Als sie ins Flugzeug steigt, denkt sie: "Wanna waki!" - In der Sprache der Lakota bedeuten diese Worte: "Jetzt kehre ich heim." Wieder in Süd-Dakota, macht sie sich daran, eine Vision umzusetzen; bald soll der Kindergarten um eine Lakota-Waldorfschule erweitert werden.

Portrait

Isabel Stadnick:
Isabel Stadnick-Hartmann wird 1957 als Kind von Auslandschweizern in Río de Janeiro geboren. Sie ist zwei Jahre alt, als ihre Eltern in die Schweiz zurückkehren. Zuerst lebt die Familie in Luzern, danach in Basel, wo Isabel die Schauspielschule besucht und ein Engagement am Theater Basel erhält. 1989 reist sie ins Pine-Ridge-Indianerreservat, verliebt sich, heiratet, wird Mutter dreier Kinder und kehrt - nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes - in die Schweiz zurück. An der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften studiert sie Fundraising-Management. Eine Ausbildung, die ihr nach ihrer Rückkehr ins Indianerreservat beim professionellen Vorantreiben der Lakota-Waldorfschule große Dienste leistet. www.lakotastiftung.ch

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40

30.09.2011

„Folge dem Herzen”

von Everett
Die Autorin reist Ende der achtziger Jahre mit einer Reisegruppe in die USA, nach Süd-Dakota, ins Pine-Ridge Indianerreservat. Schon immer hat sie sich für Indianer und ihre Kultur interessiert und nun kann sie die Weite der Prärie mit eigenen Augen sehen, sie lernt die Kultur der Lakota kennen. Aber auch die andere Seite, die Armut und Hoffnungslosigkeit in einer der ärmsten, und scheinbar vergessenen, Gegenden der USA. Am Ende des Reiseaufenthalts bleibt Isabel bei den Lakotan, hier hat sie ihre große Liebe gefunden, und steht zusammen mit Bob den Alltag durch. Viele zu früh stirbt Bob und Isabel geht zurück in die Schweiz, wo sie allerdings nur elf Jahre aushält.
Isabel Stadnick schildert in ihrem Buch ihre Beweggründe, ihr Leben und ihre Gefühle während sie bei den Lakota lebt. Sie erzählt das in einer fast sachlichen Art und Weise, doch vielleicht gerade dadurch konnte ich mir alles recht gut vorstellen und nachvollziehen. Sie hat großen Mut bewiesen und ich hoffe, dass diese Buch noch mehr Leser aufrüttelt, mit was für Ungerechtigkeit auch die amerikanische Urbevölkerung in diesem Jahrhundert zu kämpfen hat. Daneben die wunderbare Lebensauffassung der Indianer und die unendliche Weite der Natur.
Mir hat dieser Bericht von Isabel Stadnick sehr gut gefallen, ich wünsche ihr für die Zukunft alles Gute, und noch viele Leser!

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