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Bilal
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Bilal

Als Illegaler auf dem Weg nach Europa. Ausgezeichnet mit dem Premio Terzani 2008

buch
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Artikeldetails zu Bilal

AutorFabrizio Gatti

Untertitel Als Illegaler auf dem Weg nach Europa. Ausgezeichnet mit dem Premio Terzani 2008

Abbildungsvermerk 2010. ,. Farbfotos. 21,5 cm

  • bol.ch-Verkaufsrang2.919
  • ISBN-103-88897-587-5
  • ISBN-139783888975875
  • Verlag Antje Kunstmann
  • ÜbersetzerRita Seuss, Friederike Hausmann
  • Einbandartgebunden
  • Seiten457
  • Veröffentlicht11.01.2010
  • Gewicht720g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelBilal. Viaggiare, Iavorare, morire da clandestini

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Rezensionen der Redaktion zu Bilal

»In seinem umwerfenden Buch erzählt Gatti ein gnadenloses modernes Epos, und ganz nebenbei gelingen ihm bewegende Porträts seiner Galeerengefährten - Gatti ist der neue Günter Wallraff des Journalismus.« Le Nouvel Observateur

»Bilal ist zugleich Chronik und Erzählung mit enormer Sprengkraft. Gatti gibt seiner grossen Reportage bisweilen den Rhythmus des Abenteuerromans oder des Thrillers, erschafft in der Tradition Kapuscinskis und Wolfgang Büschers ein voll ständig neues literarisches Genre.« Télérama

Kurzbeschreibung zu Bilal

Bilal ist ein Illegaler, unterwegs auf einer der berüchtigtsten Transitrouten von Afrika nach Europa. Bilal ist Fabrizio Gatti, der renommierte italienische Journalist, der sich unter diesem Namen als Migrant unter die anderen gemischt hat, um zu erleben, was sie erleben, und davon zu erzählen. Von Dakar zieht er mit dem Flüchtlingsstrom bis in die Sahara; auf klapprigen Lastwagen durchqueren sie unter unvorstellbaren Entbehrungen die Wüste. Immer wieder werden sie überfallen. Schlepper und korrupte Polizisten wechseln sich darin ab, den Flüchtlingen ihre letzte Habe zu nehmen: Der moderne Menschenhandel entlang der neuen grossen Trecks ist auch ein brutales, hochprofitables Geschäft. Viele stranden, manche Spur verliert sich für immer. Die es schaffen, die mit letzten Mitteln die Grenzen passieren, die gefährliche Überfahrt in viel zu vollen Booten übers Meer überleben, erwarten Auffanglager und brutale Abschiebung. Doch sie werden wiederkommen, solange sich das Elend in ihren Heimat­ländern nicht ändert. Die moderne Odyssee der neuen Arbeitssklaven hat gerade erst begonnen. Fabrizio Gatti ist, als Augenzeuge und Schriftsteller, ihr Chronist geworden.

Autorenportrait zu Bilal

Fabrizio Gatti, Journalist beim »Corriere della Sera«, jetzt Chefreporter des »Espresso«, hat unter falschem Namen bereits als illegaler Erntehelfer, in Obdach­losenquartieren, einer Strafanstalt sowie im Mafia- und Drogenmilieu gelebt und recherchiert. Dreimal wurde er während seiner Reportagen inhaftiert. 2007 erhielt Gatti den Europäischen Journalistenpreis; für »Bilal« wurde er 2008 mit dem Premio Terzani ausgezeichnet.

Portrait

Fabrizio Gatti:
Fabrizio Gatti, Journalist beim »Corriere della Sera«, jetzt Chefreporter des »Espresso«, hat unter falschem Namen bereits als illegaler Erntehelfer, in Obdach losenquartieren, einer Strafanstalt sowie im Mafia- und Drogenmilieu gelebt und recherchiert. Dreimal wurde er während seiner Reportagen inhaftiert. 2007 erhielt Gatti den Europäischen Journalistenpreis.
Friederike Hausmann:
Friederike Hausmann, geboren 1945, Studium der Geschichte und Altphilologie in Berlin. Nach Promotion tätig als Lehrerin. Nach langjährigem Aufenthalt in Italien lebt sie heute als Autorin und Übersetzerin in München. Als Italien-Expertin schreibt sie für den Rundfunk sowie überregionale Tages- und Wochenzeitungen.

Autorenportrait

Fabrizio Gatti, Journalist beim »Corriere della Sera«, jetzt Chefreporter des »Espresso«, hat unter falschem Namen bereits als illegaler Erntehelfer, in Obdach­losenquartieren, einer Strafanstalt sowie im Mafia- und Drogenmilieu gelebt und recherchiert. Dreimal wurde er während seiner Reportagen inhaftiert. 2007 erhielt Gatti den Europäischen Journalistenpreis; für »Bilal« wurde er 2008 mit dem Premio Terzani ausgezeichnet.

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50

04.09.2010

„Sollte man gelesen haben”

von MYTHOS aus Österreich
Fabrizio Gatti ein Kompliment. Er hat etwas gewagt, was für ihn auch fatal hätte enden können. Nur, Mitleid erregt diese Geschichte bei mir allerdings nicht, weil die Betroffenen von vornherein wissen, dass das, was sie tun, nicht legal ist und sie auch wissen, dass, sollten sie es bis in ihr Traumland schaffen, unerwünscht bleiben werden.
Aber es ist für uns Europäer sicher gut, einmal authentisch zu lesen, wie das ganze abläuft.

0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

07.04.2010

„Unvorstellbare Geschichte - herrvorragend geschrieben”

von Toby
Fabrizio Gatti flieht als "Illegaler" von Afrika bis in die Sahara. Wo seine Reise eine andere als geplante Route nimmt. Libyen verweigert die Einreise über die Sahara, da dies nicht möglich sei - ausser für die Afrikaner die sie noch ausrauben können.

Der italienische Journalist, mischt sich als "Emigrant" unter die anderen Fliehenden und erzählt die haarsträubenden Ereignisse die er auf der Reise erlebte – Schicksale, Überfälle, Korruption, Raub, Vergewaltigung etc.
Die vielen Persönlichkeiten die er in diesem Buch vorstellt, geben den Illegalen ein Gesicht. Einzelne Schicksale stehen für die ganzen Emigranten.

Das Internierungslager Lampedusa ist eine Festung für Europäer wie auch für Afrikaner, die Afrikaner kommen nicht raus und die Europäer, Menschenrechtsorganisationen oder UNO kommen nicht rein oder nur nachdem alles clean ist. Gatti kann auch dieses Hindernis umgehen und das Grauen aufzeigen.

Das Buch, das sich wie ein Abenteuerroman lesen lässt, ist spannend, bewegend und voller Emotionen.

4 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

02.03.2010

„Goethe in der nächtlichen Wüste”

von einer Kundin oder einem Kunden
Fabrizio Gatti hat etwas gewagt. Er ist auf einer Transitroute durch die afrikanische Wüste nach Europa auf dem Weg der illegalen Einwanderer unterwegs gewesen. Wer diesen Weg wählt, hat die Hoffnung verloren, Zuhause noch etwas aus seinem Leben machen zu können. Das wird ganz deutlich bei der Lektüre. Der Transport durch die Wüste ist ein Geschäft an dem viele verdienen und viele alles verlieren. Gatti fährt nachts durch die Wüste, sein Nachbar zitiert beim Anblick den Sternenhimmels "verweile doch, du bist so schön". Nach der aufwühlenden Lektüre bleibt die Hoffnung, dass die Politik sich ändert und man wünscht allen die über illegale Einwanderer Entscheidungen treffen, dieses Buch auf den Tisch und in den Kopf...

2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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