Untertitel für DIE DREI MUSKETIERE sind in Deutsch vorhanden. Der Film wird optional von einem leider nicht übersetzten Audiokommentar von Regisseur Paul W.S. Anderson und den Produzenten Jeremy Bolt und Robert Kulzer begleitet, der auf die Entstehung des Films eingeht und viele Anekdoten enthält. Das fünfminütige 3D Making Of (HD) kann man sich in 3D anschauen. Dank eines deutschen Sprechers versteht man das Gesagte von Jeremy Bolt auch, allerdings besteht der Clip weitgehend aus Filmausschnitten. Inhaltich wird das 3D-Feature thematisiert und es wird erklärt, was die Unterschiede zwischen 2D und 3D beim Filmen sind, was sich als recht interessant erweist. Satte 23 Minuten dauert das 2D Making Of (HD), welches jedoch nur Deutsch untertitelt ist und eher ein typisches Werbe-Feature darstellt. Es vermischen sich Ausschnitte aus dem Film mit Interviewfetzen sowie Aufnahmen vom Set, die aber inhaltlich eher oberflächlich ausfallen. Anschließend folgen 16 Minuten an Deleted und Extended Scenes (HD). Es gibt nette Handlungserweiterungen zu sehen, etwas Besonderes, was diese Sektion des Bonusmaterials zu einem Must-See macht, findet man jedoch nicht. Der Musikclip von Take Thats \"When we were young\" (HD) enthält den Titelsong zum Film, während die Darstellerinfos zu elf Mimen auch in gedruckter Form im Booklet der Blu-ray zu finden sind. Zum Abschluss gibt es noch zwei deutsche und zwei englische Trailer zum Film in 3D (HD) zu sehen.
Die Bonus-Blu-ray enthält den DIE DREI MUSKETIERE als Special Picture-in-Picure (HD), wo man per Splitscreen-Verfahren parallel zum Film Aufnahmen vom Set sowie Interviews betrachten kann. Optional sind deutsche Untertitel zuschaltbar. Weiter geht es mit der Kurzversion des Making Ofs (HD), einer sehr oberflächlichen, zehn Minuten langen Version des 2D-Making Ofs, die außer Promo-Zwecke praktisch keinen informellen Mehrwert besitzt. Als nächstes folgen satte 21 Interviews mit Darstellern und Crew (HD). Ernüchternd, dass die Lauflänge von insgesamt 48 Minuten rechnerisch keine allzu umfassenden Informationen zulässt. Meistens werden nur kurze Statements zu bestimmten Aspekten der Produktion oder Kollegen abgegeben. Inhaltlich wird also eher flaches Niveau geboten, es fehlt die Tiefe. Als aufschlussreich erweist sich dagegen der neunminütige Beitrag über die 3D-Arbeit (HD) an DIE DREI MUSKETIERE. Darsteller und Verantwortliche sprechen über die Vorzüge und Reize der 3D-Technik, während die Produzenten erläutern, warum 3D-Filme trotz pauschal 10% höheren Budgets lohnenswert sind. In \"Stunts & Fights\" (HD) geht es in acht Minuten um die Kampf-Choreografie und Stunts im Film. Schwertkampf-Meister Nick Powell und Paul W.S. Anderson erklären, dass viel Wert darauf gelegt wurde, dass die Darsteller wirklich kämpfen und sich mit den Waffen auch berühren. Auf CGI wollte man soweit wie möglich verzichten. Hervorgehoben wird auch die Leistung von Milla Jovovich, die sehr viele Stunts und Kampfszenen selbst gemacht hat. Auch die deutsche Degen-Europameisterin Imke Duplitzer wird beim Üben mit den Darstellern gezeigt. Die Kostüme (HD) stehen im Mittelpunkt des nächsten Menüpunkts. Ebenfalls acht Minuten lang wird gezeigt, wie man die Kostüme entwarf und herstellte. Schließlich darf der Zuschauer noch die Locations (HD) des Films in Deutschland besuchen. Immerhin 14 Minuten ranken sich um die Auswahl der Drehorte, wie um warum man wo drehte. Es klingt recht witzig, wenn man hört wie akribisch die Museumswächter und Aufseher die Filmemacher in Herrenchiemsee und Würzburg überwacht haben.
Doch das war es immer noch nicht. Es folgt als nächstes \"Besuch in der Maske - Wie Milla zu Milady wird\" (HD). Etwas mehr als drei Minuten darf man zusehen, wie Milla Jovovich geschminkt und frisiert wird. Die Maskenbildnerin erklärt dazu sehr gut, was sie gerade macht. Anschließend gibt es eine Set-Tour (HD) durch die Babelsberger Kulissen. In 14 Minuten erläutert der Set-Designer, welches Set man gerade sieht und welche Besonderheiten es beim Bau gab. Weiter geht es dann direkt mit dem Set-Design (HD), wo die Verantwortlichen die gigantischen Ausmaße der Studio-Sets betonen und bewundern. Dazu sieht man in den neun Minuten Aufnahmen von den Dreharbeiten sowie Prävisualisierungen der Luftschiffe als Mischung aus realen Sets und CGI-Animationen. Zum Abschluss gibt es noch historische Informationen zu sechs Drehorten in Text- und Bilderform.