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Verblendung

Roman. Ausgezeichnet mit dem Skandinavischen Krimipreis 2005 und dem Galaxy British Book Award, Kategorie Crime Thriller of the Year 2009

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Artikeldetails zu Verblendung

AutorStieg Larsson

Untertitel Roman. Ausgezeichnet mit dem Skandinavischen Krimipreis 2005 und dem Galaxy British Book Award, Kategorie Crime Thriller of the Year 2009

Abbildungsvermerk 19 cm

  • bol.ch-Verkaufsrang423
  • ISBN-103-453-43245-2
  • ISBN-139783453432451
  • Verlag Heyne Taschenbuch
  • ReiheHeyne-Bücher...
  • ÜbersetzerWibke Kuhn
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten701
  • Auflage40. Auflage
  • Veröffentlicht02.05.2007
  • GenreRoman
  • Gewicht421g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelMän Som Hatar Kvinnor (Millennium 1)

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Leseprobe aus Verblendung

Prolog
Freitag, 1. November

Es wiederholte sich alljährlich. Der Empfänger der Blume feierte seinen zweiundachtzigsten Geburtstag. Sowie die Blume bei ihm angekommen war, öffnete er das Paket und entfernte das Geschenkpapier. Danach griff er zum Telefonhörer und wählte die Nummer eines ehemaligen Kriminalkommissars, der sich nach seiner Pensionierung am Siljan-See niedergelassen hatte. Die beiden Männer waren nicht nur gleich alt, sie waren sogar am selben Tag geboren, was in diesem Zusammenhang nicht einer gewissen Ironie entbehrte. Der Kommissar wusste, dass der Anruf um elf Uhr morgens nach der Postzustellung eingehen würde, und trank Kaffee, während er wartete. Dieses Jahr klingelte das Telefon bereits um halb elf. Er nahm den Hörer ab und sagte hallo, ohne sich mit Namen zu melden.
"Sie ist angekommen."
"Was für eine ist es dieses Jahr?"
"Keine Ahnung, was das für eine Blume ist. Ich werde sie bestimmen lassen. Weiß ist sie."
"Kein Brief, nehme ich mal an?"
"Nein. Nur die Blume, sonst nichts. Der Rahmen ist derselbe wie letztes Jahr. So ein Billigrahmen zum Selberzusammenbauen."
"Poststempel?"
"Stockholm."
"Handschrift?"
"Wie immer, alles in Großbuchstaben. Gerade, ordentliche Buchstaben."
Damit war das Thema erschöpft, und ein paar Minuten saßen die beiden schweigend am jeweiligen Ende der Leitung. Der pensionierte Kommissar lehnte sich am Küchentisch zurück und zog an seiner Pfeife. Er wusste jedoch, dass von ihm keine erlösende oder bestechend intelligente Frage mehr erwartet wurde, die ein neues Licht auf diese Angelegenheit hätte werfen können. Diese Zeiten waren seit vielen Jahren vorbei, und das Gespräch der beiden alternden Männer hatte beinahe schon den Charakter eines Rituals - eines Rituals um ein Mysterium, dessen Lösung keinen anderen Menschen auf der ganzen Welt interessierte.

Rezensionen der Redaktion zu Verblendung

"Brillante Unterhaltung für anspruchsvolle Krimifans." Münchner Merkur

"Stieg Larsson verquickt raffiniert die Erzählstränge, dass man der Auflösung förmlich entgegenfiebert." TV Spielfilm

"Einer der spannendsten Skandinavien-Krimis, die derzeit auf dem Markt sind." Westfalenpost

Kurzbeschreibung zu Verblendung

Eine Familiengeschichte, die einen nicht mehr loslässt
Was geschah mit Harriet Vanger? Während eines Familientreffens spurlos verschwunden, bleibt ihr Schicksal jahrzehntelang ungeklärt. Bis der Journalist Mikael Blomkvist und die Ermittlerin Lisbeth Salander recherchieren. Was sie zutage fördern, lässt alle Beteiligten wünschen, sie hätten sich nie mit diesem Fall beschäftigt.
An seinem 82. Geburtstag erhält der einflussreiche Industrielle Henrik Vanger per Post anonym ein Geschenk. Das Paket enthält eine gepresste Blüte hinter Glas, genau wie in den 43 Jahren zuvor. Vangers Lieblingsnichte Harriet hatte ihm 1958 zum ersten Mal dieses Geschenk gemacht, doch dann verschwand sie spurlos. Ihr Leichnam wurde nie gefunden.
In einer letzten Anstrengung beschließt Vanger herauszufinden, was dem geliebten Mädchen tatsächlich zustieß. Er engagiert den Journalisten Mikael Blomkvist, der, getarnt als Biograf, bald auf erste Spuren stößt. Unterstützt wird er von der jungen Ermittlerin Lisbeth Salander, einem virtuosen Computergenie mit messerscharfem Verstand. Je tiefer Blomkvist und Salander in der Vangerschen Familiengeschichte graben, desto grauenvoller sind ihre Enthüllungen.
Ausgezeichnet mit dem skandinavischen Krimipreis.

Autorenportrait zu Verblendung

Stieg Larsson, 1954 in Umeå, Schweden, geboren, war Journalist und Herausgeber des Magazins EXPO. 2004 starb er an den Folgen eines Herzinfarkts. Er galt als einer der weltweit führenden Experten für Rechtsextremismus und Neonazismus. 2006 wurde er postum

Portrait

Stieg Larsson:
Stieg Larsson, der am 15.August 1954 in Skelleftehamn als Sohn zweier noch sehr junger Eltern zur Welt kam, war Autor, Journalist und Herausgeber des antirassistischen Magazins EXPO. Bis er acht Jahre alt war wuchs Stieg Larsson in Nordschweden in armen Verhältnissen bei seinen Großeltern auf, die beide große Krimifans waren. Schon früh bekam er eine Schreibmaschine geschenkt, die den Grundstein für seine Karriere als Journalist und Autor legte. In den 80ern arbeitete er als Journalist und Anti-Faschismus-Experte, der auch mit Scotland Yard kooperierte. Wegen seiner Sachbücher die er vor seinen Romanen veröffentlichte, erhielt er Morddrohungen. Trotzdem lies er sich vom Kampf gegen Ungerechtigkeit und Rechtsextremismus nicht abbringen. Inspiriert von den Lieblingsautoren seiner Großeltern, die eine 10-teilige Krimireihe geschrieben hatten, wollte auch Larsson eine 10-teilige Serie schreiben. Seine "Workaholic-Mentalität" ließ ihn tagsüber an den Recherchen gegen Rechtsextremismus arbeiteten und nachts an seinen Romanen weiterschreiben. Der Lebenswandel von Stieg Larsson war, so wie das seines Alter Egos Mikael Blomkwist, eher ungesund. Die Folge war ein Herzinfarkt, der der Grund für den Tod von Stieg Larsson am 9. November 2004 war. Erst nach seinem Tod wurden seine Werke richtig berühmt, 2006 erhielt er für "Verblendung" den Skandinavischen Krimipreis und die Verfilmung 2009 trat noch größere Begeisterungsstürme los.

Meinung der Redaktion

Larsson ist allein aufgrund seiner Biografie, brillant, spannungsreich und aufregend. Seine Romane und die Verfilmungen zeigen Gesellschaftskritik, kleine Anspielungen schwedischer Klassiker und bewegen. Fesselnd, aufregend, bietet Suchtpotenzial bis zur letzten Seite oder Minute...

Autorenportrait

Stieg Larsson, 1954 in Umeå, Schweden, geboren, war Journalist und Herausgeber des Magazins EXPO. 2004 starb er an den Folgen eines Herzinfarkts. Er galt als einer der weltweit führenden Experten für Rechtsextremismus und Neonazismus. 2006 wurde er postum

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12345

50

16.01.2013

„Auftakt einer Ausnahme-Trilogie”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Über kaum ein Buch lohnt sich eine Rezension wohl so wenig, wie über Stieg Larssons „Verblendung“, dem inzwischen zweifach verfilmten Auftakt der international gefeierten Millennium-Trilogie. Grund dafür: Kein anderer Kriminalroman hat in den letzten Jahren für so viel Aufmerksamkeit, Begeisterung und Diskussionsstoff gesorgt, die Bestsellerlisten derart souverän über Monate von der Spitze weg angeführt. Selbst faulste Nicht-Leser haben angesichts vor sich hinblätternder Freunde und Kollegen schon beinahe zwangsläufig zum Buch gegriffen, um das Phänomen Stieg Larsson begreifen zu können. Lobeshymnen wurden allerdings nicht immer von allen gesungen. Einige mokieren sich über einen belanglosen Erzählstil, einen konstruierten Mainstream-Plot, über überzeichnete Charaktere. Dennoch fällt das Fazit heute, und das ist in dem Ausmaß schon erstaunlich, fast überwiegend positiv aus. Und wenn sowohl Gelegenheitsleser, Krimi-Puristen und der Großteil des Feuilletons gemeinsam in ein Horn stoßen, lohnt selbst für diejenigen unter uns ein Blick, die sonst von den „Bestseller“-Aufklebern eher abgeschreckt werden.

Mikael Blomkvist ist eine erfrische Abwechslung zu all den depressiven, desillusionierten Ermittler-Nordlichtern, welche sonst die skandinavische Krimilandschaft bevölkern – und dabei vollkommen glaubwürdig und authentisch. Dieses Jedermann-Schema funktioniert hier besser, als ich es in vielen anderen Büchern gelesen habe, auch weil Larsson das Privatleben seiner Figuren einbindet, ohne dabei der eigentlichen Krimihandlung ihrer Sogkraft zu berauben. In „Verblendung“ wirkt einfach alles stimmig. Selbst Lisbeth Salander, die als tätowierte Hackerin mit asozialen Tendenzen einem Freak-Katalog entnommen scheint, fügt sich reibungslos in die Geschichte ein. Mehr noch: Sie ist für mich die Treibkraft des Ganzen. Wann immer sich zu Beginn der Fokus wieder auf sie richtete, packte ich die Seiten fester. Fasziniert von dieser jungen, so gänzlich anderen Frau, die man trotzdem verstehen und mögen will – und letztlich auch kann. Für mich ist Lisbeth Salander eine der besten Protagonisten, die das Krimi-Genre bis hierhin hervorgebracht hat. Weil sie mehr ist als nur ein Sidekick oder ein geniales Hirn. Sie beeindruckt mit ihrer Menschlichkeit, mit ihrer Verletzlichkeit, mit ihrer Stärke – sie packt, schlägt in den Bann und zwingt uns, sich mit ihr auseinanderzusetzen.

Das gilt ebenso für die Ermittlungen des ungleichen Paares. Obwohl zu Beginn fast nur Ergebnisse früherer Nachforschungen überprüft werden, wird der Leser unaufhaltsam in das Geheimnis um Harriet mit hineingezogen. Wie Larsson Blomkvists einsame Tage auf der eiskalten Halbinsel beschreibt. Die schnell zufallenden Vorhänge, das Misstrauen, der unterschwellige Hass – das ist schlichtweg großes Kino. Besonders die Szene, in der Lisbeth und Blomkvist ein Detail auf einer alten Fotoaufnahme entdecken, ist mir nachhaltig in Erinnerung geblieben. Ein Gänsehautmoment, den mir als Krimi-Dauerleser so schon lange niemand mehr bereitet hat und welcher schließlich bis zum schockierenden und überraschenden Finale nicht mehr abflauen wollte.

„Verblendung“ ist einer dieser Krimis, wo für mich einfach alles passt, wo ich Kritikpunkte mit der Lupe suchen muss. Ein unheimlich atmosphärischer, düsterer und knallharter Thriller mit lakonischem Humor, dem man nichts von einem Debütwerk-Charakter anmerkt und der die alteingesessene Konkurrenz über durchgehend spannende 700 Seiten mit scheinbarer Leichtigkeit zu überflügeln weiß. Einer der besten, eindringlichsten und nachhaltig beeindruckendsten Kriminalromane, die ich bis hierhin gelesen habe.

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40

10.12.2012

„Verblendung”

von Cora Lein aus Berlin
Am Anfang fing das Buch sehr schleppend an, aber nach guten 100 Seiten war es dann doch sehr fesselnd. Das Verschwinden um Harriet und die Familiengeschichte der Vangers ist nett inszeniert und spannend aufgebaut am Ende dann auch logisch. Blomkvist und Salander geben ein gutes Team ab und harmonieren gut. Schön finde ich, dass auf die Andersartigkeit von Sanlander hingewiesen und der Beweis erbracht wird, dass nur wenn jemand anders aussieht dieser kein schlechter Mensch sein muss, dafür schon einen Stern drauf und wir erhalten 4 Sterne (3 Für die Geschichte und 1 für Salander).

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50

24.11.2012

„Ein Meisterwerk !!”

von Lisbeth Salander
Ich war von der ersten Seite an gefesselt und konnte und wollte "Verblendung" gar nicht mehr aus der Hand legen. Stieg Larsson hat einen sehr fesselnden Schreibstil. Er schafft es jeder seiner Figuren eine individuelle Persönlichkeit einzuflößen. Lisbeth Salander muss man einfach mögen, trotz ihrer- gelinde gesagt- Unfähigkeit im Umgang mit anderen Menschen. Mikael Blomkvist der im großen Kontrast zu Lisbeth sehr gut mit Menschen umgehen kann verbindet Lisbeths brillante Computerkenntnissen und Recherche Methoden mit genialer Journalismus Arbeit. Wer nochmal ein richtig gutes Buch mit tollen Figuren, ertsklassig recherchiert, lesen möchte, dem kann ich Stieg Larssons Bücher nur empfehlen !

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50

16.08.2012

„Intensiver Krimi - empfehlenswert!”

von Jonas
Auch wenn ich ältere Bewertungen, die über dieses Buch herziehen, mit gewissem Interesse und sicherlich mit einigem Vergnügen gelesen habe, so kann ich diese Meinung nicht teilen. Ich finde keineswegs, dass die Handlung aufgesetzt wirkt und die Protagonisten langweilig sind. Natürlich trägt Lisbeth die Züge einer Superheldin, von der sie selbst jedoch nichts weiss, doch ist sie tatsächlich ein spannender Bonus (vielleicht sogar Mittelpunkt) dieses Werks.
Die Ermittlungen sind durchwegs intensiv geschildert und wahnsinnig eindringlich.
Zudem ist es absurd, die Geschichte bleibe zu oberflächlich. Wenn man zwischen diesen Zeilen mal die autobiografischen Züge mitliest, so sieht man, dass Larsson sein eigenes Leben in intensivierter und mit Träumen durchmischter Form wiedergegeben hat. Somit lässt sich gut auf seinen eigenen Charakter und seine Weltanschauungen zurückschliessen.

Ich bleibe dabei. Dies ist ein super Buch! Auch wenn die Behauptungen, dass zuviel Kaffee konsumiert würde, nicht aus der Luft gegriffen sind. Mitten in einer schlaflosen Nacht eine ganze Kanne aufzubrühen trägt doch die Züge einer kleineren Sucht.

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20

10.06.2012

„Viel zu überbewertet”

von L.M. aus Zuhause
Etwas verspätet bin ich den letzten Auswüchsen des Hypes gefolgt, der "Verblendung" in die höchsten Höhen der Bestsellerlisten katapultiert hatte. Die Verkaufszahlen sind astronomisch hoch und es gibt zwei Verfilmungen des Stoffes, eine davon mit nicht unbedeutenden Geldmitteln in Hollywood gezimmert. Und auf den ersten Blick erscheint "Verblendung" auch sehr interessant. Das deutsche Cover etwa ist sowas von superdramatisch. Ein Mann, dem von einem anderen in die Augen gepiekst wird. Unglaublich. Sowas muss man kaufen!
Der Titel trägt dazu noch seinen Teil bei...Während das Werk im Schwedischen ganz einfach "Män Som Hatar Kvinnor" heißt, was sehr wohl dem Geist des Romans entspricht, wurde ihm vom deutschen Verleger der viel knackigere Titel "VERBLENDUNG" gegeben. 11 Buchstaben ohne (Sinn und Verstand) Bezug zum Roman. Aber dafür klingt es toller.
Und dabei ist der ganze Hype nicht einmal gerechtfertigt.
Mal ehrlich. Die Ermittlung in Sachen Harriet sind zwar recht interessant geschildert, und die ersten 200-300 Seiten trägt das ewig gleiche Konzept die Spannung noch leidlich. Allerdings geht die scheinbare Grundintention des Romans, eine Art Studie zum Thema Gewalt gegen Frauen zu liefern in unglaublich unglaubwürdigem Unsinn unter. (Und im miesen, gestelztem Sprachstil).
Unglaubwürdig. So kann man den gesamten Roman beschreiben, vor allem die Protagonisten. Vor allem Kalle Blomqvist, dem sich alle Frauen freiwillig hingeben, auch Lisbeth Salander, die einzige wirklich interessante Figur des Romans. Sie ist sehr faszinierend, ja. Aber auf Dauer auch unglaubwürdig. Sie ist zu genial, kann zu viel am PC herumzaubern, kann ihre Umwelt zu perfekt manipulieren, täuschen, kann fliegen und Laserstrahlen aus den Augen schießen (Und trinkt definitiv zu viel Kaffee, dessen Konsum scheinbar in sämtlichen Lebenslagen eine erwähnenswerte Handlung darstellt).
Das "Ende" des Romans, dass sich nach dem Tod des (absolut unglaubwürdigen) Serienmörders noch über 100 (!) Seiten total vorhersehbarer Handlungsstrangabklapperei und eine Art Weltreise hinzieht, kann getrost ausgelassen werden. Es ist so langatmig, schlecht geschrieben und will so hoch hinaus, dass es einen nur so schüttelt.
"Verblendung" ist übrigens der erste Roman, den ich angeschrieen habe. Wirklich angeschrieen. Zu haarsträubend ist die aufgeblasene und -gesetzte Geschichte, zu schlecht gezeichnet sind die Characktere, als das man ernsthaft von einem gelungenem Roman sprechen kann.
Fazit: Richtig, richtig Mies. Dennoch 2 Sterne für die Mühen und den vielen Kaffee.

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50

05.05.2012

„Super Spannend!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Endlich mal wieder ein super spannender Thriller! Man kann das Buch gar nicht aus der Hand legen. Jetzt sind noch Teil 2 und 3 an der Reihe. Absolut empfehlenswert und natürlich noch besser und ausführlicher als die Filme.

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40

14.04.2012

„Verblendung - Stieg Larsson”

von einer Kundin oder einem Kunden
Wow, ein Buch, dass man nicht mer aus der Hand legen will. Zum Teil werden die Handlungen etwas voraussehbar, aber dennoch bleibt eine grosse Spannung erhalten, da immer noch eine oder mehrere Fragen offen sind. Lohnt sich echt zu lesen, ich freue mich auf Band 2.

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: ISBN 978-3442360673

50

09.04.2012

„Millennium-Trilogie Band 1”

von Corinna aus der Nähe von Bremen Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Was passierte mit Harriet Vanger? Der Teenager verschwand vor nun mehr 43 Jahren auf einem Familientreffen spurlos. Niemand weiß was passiert ist, es gibt keine Spuren und ihr Onkel, der Industrielle Henrik Vanger, verzweifelt schier an der Ungewissheit. Denn jedes Jahr, zu seinem Geburtstag, bekommt er ein Bild mit einer gepressten Blume geschickt, wie es ihm damals auch Harriet geschenkt hatte.
Um dem Täter bzw. der Tat auf die Spur zu kommen engagiert er den Journalisten Mikael Blomkvist. Und dieser tappt zunächst im Dunkeln...


Ich bin von diesem Buch so begeistert, dass es mir sehr schwer fällt diese Rezension zu schreiben. Denn ich möchte die Leute wirklich überzeugen, die dieses Buch noch nicht kennen.

Stieg Larsson hat durch seine Charaktere und seine unheimlich gute Erzählart mich so dermaßen überzeugt und gefesselt, dass ich ehrliche Last hatte das Buch zur Seite zu legen. Die Geschichte ist einfach schlau und durchdacht geschrieben und auch Erzählstränge zu Beginn, die bei anderen Autoren auch langweilig wirken können, waren sehr fesselnd. Außerdem hatte Stieg Larsson wirklich ein Händchen für Atmosphäre und Kleinigkeiten. Denn ich befand mich zusammen mit Mikael und Lisbeth auf eben dieser Suche nach Harriet. Und es war sehr spannend!

Ein Buch (und ich wage dies nun schon zu schreiben) und sicherlich auch eine Trilogie, die man nicht verpassen darf und die gefallen wird!

Unter den nordischen Krimis und Thrillern (die ich sehr gerne lese) ist dies bisher mein absolutes Lieblingsbuch und auch eines meiner absoluten Favoriten.

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50

15.03.2012

„Den Spass am Lesen wiederentdeckt!!”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Hannover
Durch die Fernesehverfilmung bin ich auf diese Geschichte aufmerksam geworden und habe mir danach das Buch besorgt. Ich muss wirklich sagen, dass kein Film an das Buch rankommt!!! Es ist so spannend, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann. Habe mir auch gleich die anderen beiden Teile besorgt und würde es jedem nur empfehlen!!!

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50

06.02.2012

„Packender Auftakt!”

von Nadine Rainer aus Tulln
Mikael Blomkvist hat gerade die schlimmste Niederlage seiner beruflichen Laufbahn kassiert. Die Veröffentlichung eines Berichts über die dubiosen Geschäfte des schwedischen Wenneström-Konzerns,hat sich als haltlos erwiesen und Mikael, von den Medien als "Kalle Blomkvist" verschrien.
Doch dann bekommt Mikael ein Angebot von Henrik Vanger: Er soll die Spuren eines vor über 40 Jahren begangenen Verbrechens noch einmal überprüfen ...


Ein absolut fesselnder Thriller!!!

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10

06.12.2011

„Extrem langatmig”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Berlin
Die Hauptstory an sich ist spannend. Aber leider erst ab Seite 400. Und nach ca. 100 Seiten ist es dann auch schon wieder vorbei. Hätte mehr erwartet :-(.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

02.12.2011

„Wahnsinnig spannender Krimi ”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Hamburg
... Und wesentlich besser als jede Verfilmung - setzt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite unter Hochspannung, Adrenalin pur!

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50

28.11.2011

„Grandioser Schreibstil”

von Katja aus Essen
Also ich denke über den Inhalt ist hier mehr als genug gesagt worden, man muss das Buch eh selber lesen um das alles zu verstehen. Aber man wird sofort reingezogen in die Geschichte. Stieg Larsson hat einen Schreibstil den kann man gar nicht beschreiben. Man fängt an zu lesen uns schwups sind die ersten 300 Seiten vorbei und obwohl eigentlich noch nicht groß was passiert ist, kann man nicht aufhören zu lesen. Obwohl ich eigentlich eine ganz andere Art von Büchern lese, war ich begeistert und muss natürlich auch noch die anderen lesen. Es ist nicht übermäßig spannend aber trotzdem einfach mitreißend. Sehr empfehlenswert für alle Gruppen von Lesern.

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50

01.08.2011

„Teil 1 der schwedischen Krimisaga - unglaublich gut”

von GiPi
Mikael Blomkvist, Journalist, und Lisbeth Salander, Mitarbeiterin einer Sicherheitsfirma, haben noch nie voneinander gehört und lösen einen der tragischsten Serienmörderfälle der schwedischen Geschichte.

Die Geschichte beginnt mit einem ungewöhnlichem Einstieg. Unabhängig vom Prolog, der sich direkt auf die Hauptgeschichte bezieht, handeln die ersten Kapitel von einer Angelegenheit des Mikael, in welcher er in seinem Beruf des Journalismus hereingelegt worden ist. Aufgrund eines, für ihn, negativen Gerichtsbeschlusses tritt Henrik Vanger in Form seines Anwalts Dirch Frode in sein Leben, um ihm mit dem Zusammensammeln und -schreiben der Familienchronik zu beauftragen. Henrik Vanger hat sich im Vorhinein natürlich schlau gemacht, wen er da beauftragt. So kommt Lisbeth das erste Mal in Erscheinung. Lisbeth wird ebenso wie Mikael als zentrale Hauptfigur herausgestellt und auch Erlebnisse und Begründungen, warum sie so sind, wie sie sind, dem Erzähler berichtet. Lisbeth ist eine der Besten, wenn es darum geht, Informationen über einen Menschen und sein Leben herauszufinden - denn sie ist Hackerin mit einem fotografischen Gedächtnis. So kommt es, dass Mikael herausfindet, von wem bzw. deren Verfasserin Henrik Vanger den Bericht bekommen hat. Mikael beaufragt Lisbeth, ihm bei der Suche auf den Details zur Erstellung der Familienchronik der Familie Vanger zu unterstützen. So kommt es, dass die beiden sich immer mehr und weiter in Angelegenheit verstricken und sich selber auch näher kommen - bis sich Lisbeth verliebt.

Lisbeths Hintergrund wird genauso erläutert, wie der von Mikael, wobei die Geschichte von Lisbeth so mitreißt, dass man unbedingt wissen möchte, wie es ihr weiterhin ergeht und der zweite Teil damit nahezu zur Pflichtlektüre wird.

Es bestehen insgesamt 4 Handlungsstränge, die zu Beginn alle eigenständig sind und sich nicht begegnen. Mit der Zeit jedoch verstricken sich diese 4 einzelnen immer mehr, bis es immer kurioser wird und die Auflösung vor Spannung nur so frohlockt. Mit Klärung des ein oder anderen Stranges lösen sich die anderen ebenfalls weiter auf.

Es besteht eine neutrale Erzählperson, die zwar alle Seiten und Varianten beschreibt, bei der man aber nicht den Eindruck hat, dass diese im Vorhinein alles weiß. Die Geschichte entwickelt sich mit ihr weiter und der Leser wird während des Buches über alle Fragen der beschriebenen Handlungen hinaus aufgeklärt. Die ein oder andere Frage bleibt jedoch - für die Spannung - gerade, welche die Beziehungen und Erlebnisse der beiden Hauptfiguren Lisbeth und Mikael betreffen, bestehen.

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Diana Gabaldon, Stieg Larsson - Verdammnis

50

17.07.2011

„Das späte Meisterwerk”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Saarbrücken
Viel zu früh ist Stieg Larsson verstorben. Er hat uns den Beginn einer Reihe hinterlassen, die auf Dauer das komplette Thriller-und Krimigenre hätte grundlegen verändern können. Drei ganze Bücher - das viert, welches in der Chronologie das fünfte darstellt werden wir aufgrund von Erbstreitigkeiten wohl nie zu Gesicht bekommen - stellen die sogenannte Millenium-Trilogie da. Der erste Teil fängt etwas langsam an und die Mikael Blomkvist Geschichte nimmt zu viel Platz ein und nimmt die Energie. Im Gegenzug bekommen wir alle 60 Seiten einen kleinen Happen über Lisbeth Salander - die größte literarische Erfindung der letzten Jahrzehnte - geliefert. Bis sie sich in der Mitte treffen und der Roman beginnt durchzustarten.
Die Geschichte ist spannend, der Schauplatz der kleinen Insel perfekt beschrieben. Man kann gut und gerne von einem modernen Meisterwek sprechen.

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50

13.06.2011

„vielschichtig”

von Ivonne Wiese aus Berlin
Absolut spannend. Story sehr spannend. Charaktere sehr eigen aber auch sympathisch und interessant, der Schreibstil ist sehr flüssig, es liest sich einfach so weg. Spannender Auftakt zu einer Trilogie. Und auch der beste Teil von allen. Etwas störend sind die vielen Frauengeschichten von Mikael. Ohne sie würde der Plot auch funktionieren. Absolut empfehlenswerter Skandinavien-Thriller.

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40

29.05.2011

„Dranbleiben lohnt sich!”

von H. F. aus Arnstorf
Mehrere Leute haben mir das Buch sehr ans Herz gelegt; es sei äußerst spannend - man kann nicht mehr damit aufhören.
Es ist mein "Krimi-Einsteiger"; Die Geschichte ist äußerst toll recherchiert und tiefgründig erzählt. Aber ich möchte sagen, fast bis zur Hälfte fand ich das Buch nicht so spannend aber darin befindet sich der ganze Aufbau der Geschicht. Das Dranbleiben hat sich auf alle Fälle gelohnt und es wurde - wie versprochen - sehr spannend. Vier Sterne, weil es bis zur Hälfte sehr langatmig war.

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50

29.05.2011

„Das Rätsel der Familie Vanger”

von Fugu
Stieg Larsson ist mit diesem Buch wirklich ein grosser Erfolg gelungen - zu Recht. Er hat einen hervorragenden, spielerischen Schreibstil, der einen zu fesseln vermag.
Die Geschichte um Blomkvist und Salander, die das Rätsel der Familie Vanger lösen, ist spannend aufgebaut und die parallele Gechichte um den Wennerström-Skandal ist wunderbar eingeflochten. Immer wieder gibt es überraschende Wendungen und viele interessante Charakteren. Dieses Buch ist der Anfange einer grandiosen Trilogie, die ich nur empfehlen kann. Es ist ausgesprochen schade, dass der Autor die Früchte seiner Mühen nicht mehr geniessen darf und uns keine weiteren Lesefreuden bereiten kann.

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40

25.04.2011

„Was soll ich sagen...”

von einer Kundin oder einem Kunden
...Band 1 der Erfolgsgeschichte. Habe in den letzten Jahren kaum ein(e) Buch(reihe) so verschlungen wie dieses!

Empfehlung: DRINGEND LESEN
sowie die Bände 2 + 3

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50

06.04.2011

„so gut wie sein Ruf”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Münster
Der Titel ist nicht umsonst ein Bestseller: spannend von Anfang an. Die zwei Handlungsstränge um die Vanger-Familie und das Wennerström-Imperium werden plausibel verknüpft und zuende geführt. Die Charaktäre sind großartig. Absolut lesenswert!

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