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Das Mädchen mit den gläsernen Füßen
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Das Mädchen mit den gläsernen Füßen

Roman

buch
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Artikeldetails zu Das Mädchen mit den gläsernen Füßen

AutorAli Shaw

Untertitel Roman

Abbildungsvermerk m. Vign.

  • bol.ch-Verkaufsrang18.465
  • ISBN-103-8390-0131-5
  • ISBN-139783839001318
  • Verlag Script5
  • ÜbersetzerJessika Komina, Sandra Knuffinke
  • Einbandartgebunden
  • Seiten397
  • Veröffentlicht09.01.2012
  • Gewicht640g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelThe Girl With Glass Feet

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Kurzbeschreibung zu Das Mädchen mit den gläsernen Füßen



Seltsame Dinge gehen auf St. Hauda¿s Land vor: Eigentümliche geflügelte Kreaturen schwirren umher, in schneebedeckten Wäldern versteckt sich ein Tier, das mit seinem Blick alles in Weiß verwandelt, im Meer sind wundersame Feuerwerke zu beobachten ... und Ida Maclaird verwandelt sich langsam, von den Füßen aufwärts, zu Glas.
Nun kehrt sie an den Ort zurück, wo alles begann, in der Hoffnung, hier Hilfe zu finden. Doch stattdessen findet sie die große Liebe: Mit ihrer traurigen und trotzigen Art schafft Ida es, die Knoten in Midas' Herzen zu lösen. Gemeinsam versuchen sie nun, das Glas aufzuhalten.


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12

10

28.04.2012

„Naja...”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Weiterstadt
Es kommt drauf an, manche Leute mögen vielleicht solch grausame Sachen..Ich gehöre leider überhaupt nicht dazu! Nach einer Weile habe ich dann doch die Hauptfigur ins Herz geschlossen, und dann fande ich das Ende umso schlimmer. Mir war das Buch einfach nur unheimlich, und Leuten die eher "Gute-Laune-Romane" mögen, würde ich es defenitiv nicht empfehlen!

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40

11.04.2012

„Grausam und schön”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
ist die Geschichte von Ida und Midas. Mächenhaft mit wunderschönen Naturbeschreibungen, zart und poetisch und doch so grausam erzählt Ali Shaw die Geschichte von Ida mit den gläsernen Füßen und Midas, der neben ihr auftaut.

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40

05.04.2012

„.. bezaubernd, traurig, fantastisch, berührend! ”

von einer Kundin oder einem Kunden
Seltsame Dinge passieren auf St. Hauda's Land. Geflügelte Wesen, wundersame Feuerwerke, ein Wesen welches mit einem Blick alles in Weiß verwandeln kann und ein junges Mädchen welches immer mehr zu Glas wird ..
In den beiden Hauptpersonen zwei liebenswürdige aber schwierige Personen. Midas und Ida. Midas, ehr verklemmt und zurückhaltend und Ida hingegen als die direkte und offene Person. Zwei Gegensätze die sich, wie oft im Leben, perfekt ergänzen und anziehen und die den gemeinsamen Versuch starten das Glas aufzuhalten..
Ein Buch voller Ehrlichkeit, Faszination und Liebe.
Sehr Lesenswert, aber die Taschentücher bereithalten..

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30

03.04.2012

„Nichts Halbes und nichts Ganzes”

von Manja Teichner aus Krefeld
Meine Meinung:
Im Winter kehrt das junge Mädchen Ida auf die Insel St. Hauda´s Land zurück. Sie ist auf der Suche nach einem gewissen Henry Fuwa, den sie während ihres Sommerurlaubs schon einmal getroffen hat. Er ist ihre einzige Hoffnung, denn sie beginnt sich von den Füßen an nach oben gehend in Glas zu verwandeln.
Im Wald trifft Ida auf Midas, für den seine Kamera alles ist. Er ist verschlossen und scheut den Menschenkontakt.
Ida schafft es aber durch ihre offene freundliche Art Midas langsam aus seinem Schneckenhaus zu holen. Sie zeigt ihm, dass es noch andere Sachen gibt im Leben außer seiner Kamera.
Als Midas von Idas Krankheit erfährt beginnen die beiden gegen die Verwandlung anzukämpfen …

„Das Mädchen mit den gläsernen Füßen“ von Ali Shaw ist ein Roman, der durchweg eine sehr melancholische Stimmung verbreitet. Das macht es schwierig das Buch zu lesen. Für mich persönlich war es zuviel Traurigkeit.

Alle Charaktere mussten bisher mit schweren Schicksalsschlägen kämpfen.
Der männliche Protagonist Midas ist ein geheimnisvoller, verschlossener Mensch. Er musste er mit dem Tod seines Vaters und dann mit dem Verlust seiner Freundin umgehen lernen.
Ida, die weibliche Protagonistin, hingegen ist offen und freundlich. Sie versucht Midas aus seinem Schneckenhaus zu holen. Ebenso ist sie mutig und zielstrebig, denn sie beschließt gegen ihre Krankheit anzukämpfen.
Zwischen den beiden entwickelt sich eine zarte, vorsichtige Liebe, der allerdings durch die traurige Grundstimmung das gewisse Etwas fehlt.
Es gibt auch ein paar Nebencharaktere, wie den eigenbrötlerischen Henry Fuwa oder Carl Maulsen, der Idas Mutter geliebt hat und nun versucht für die Tochter da zu sein. Er versagt allerdings ziemlich. Sie bleiben aber beide relativ blass gegenüber Midas und Ida.

Ali Shaw hat einen sehr poetischen und bildhaften Schreibstil. Wenn man sich darauf einlassen kann ist es bestimmt toll zu lesen, für mich war es allerdings nicht wirklich was.
Die Handlung wechselt immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart und wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt.
Spannung sucht man in gut 2/3 des Buches leider vergeblich, es plätschert nur gemächlich dahin.
Auf den letzten ca. 100 Seiten keimt dann Hoffnung auf, es wird spannend und das bis zu Ende.

Das Ende selber ist auch traurig und lässt leider so ziemlich alle Fragen offen, die sich während des Lesens im Kopf angesammelt haben, wie z.B. was es mit Idas Glasfüßen auf sich hat.

Fazit:
„Das Mädchen mit den gläsernen Füßen“ von Ali Shaw ist ein Buch mit wunderschönes Aufmachung und tollen Cover. Dahinter verbirgt sich allerdings eine langatmige Handlung und eine traurige, melancholische Stimmung.
Alles in allem nichts Halbes und nichts Ganzes.

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50

28.03.2012

„wunderschön...”

von einer Kundin oder einem Kunden
"Das Mädchen mit den gläsernen Füssen" war ein echter Glückstreffer für mich!
Angesprochen von der exklusiven Aufmachung beschloss ich in dieses Buch kurz reinzulesen.....kurze Zeit später hab ich damit meinen Samstagabend verbracht! :-)

Die Geschichte von Ida und ihrer Reise hat mich vom ersten Moment an gefesselt!

Für alle Leser von "Der Besucher" von Sarah Waters!

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40

27.03.2012

„eine traurige, düstere Liebesgeschichte”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Dieses Buch hat mich überrascht, ich habe Fantasy und ein Happy-End erwartet und ein trauriges, tiefsinniges Buch mit starken Charakteren bekommen. Es ist definitiv keine leichte Kost und bestimmt auch kein Buch für Jedermann, es hat Längen......aber, es ist wundervol geschrieben, die Charakteren sind alle tragisch und doch schwebt in dieser traurigen Liebesgeschichte viel Hoffnung und Kraft. Vorallem aber die Botschaft, alten Ballast abzuwerfen und das Leben zu leben. Ein Buch nicht nur für Jugendliche. Ein Buch zum nachdenken und mitfiebern, aber auch zum träumen und hoffen.

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30

19.03.2012

„Das Mädchen mit den gläsernen Füßen”

von einer Kundin oder einem Kunden
Zuerst möchte ich sagen, dass das Buch optisch wirklich sehr hübsch ist.

Die Leseprobe ließ auf eine wundersame Fantasiegeschichte hoffen. Nun wundersam war das Buch und Fantasie war auch dabei. Der Schreibstil des Autors ist angenehm leicht zu lesen, leider habe ich mich ein paar Mal dabei erwischt, Zeilen übersprungen zu haben weil mir die detailtreuen Angaben manchmal etwas zuviel wurden.

Die beschriebenen Personen sind alle gut dargestellt und es sind ja wirklich Einige. Ansich ist es eine gute Geschichte, leider macht sie fast ein wenig depressiv. So viele Menschen, so viel geplatzte Träume, so viele Missverständnisse. Mir wurde mehr als einmal das Herz schwer. Die ganze Stimmung des Buches ist kalt, trostlos, grau. Aber vielleicht ist ja genau das vom Autor beabsichtigt.

Es gab einige Stellen bei denen ich mitgefiebert habe aber ein typisches " in einem Rutsch durchlesen" Buch war es für mich nicht.

Was mich aber wirklich gestört hat - es gibt keine Antworten in dem Buch! Gut, man erfährt später, warum die Personen so handeln wie sie handeln aber das Rätsel um das weiße Wesen im Wald und die gläsernen Füße etc. wird nicht gelöst.

Das mag ich leider überhaupt nicht. Ich hasse es, ein Buch zu lesen und mit zig Fragen zurück- bzw. allein zu bleiben. Das Ende ansich ist natürlich wieder sehr traurig auch wenn es zum Schluss ein wenig Hoffnung gibt.

Zusätzlich hatte ich doch manchmal Probleme, in einem neuen Kapitel herauszufinden um wen es denn jetzt geht.

Ich habe mir durch die Leseprobe doch etwas anderes vorgestellt. Das Buch ist nicht schlecht, mich störte aber wie gesagt, die durchgehend schlechte Stimmung und die bis zum Schluss ungelösten Rätsel.

Deswegen 3 Sterne

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30

19.03.2012

„Schwarzweiße Liebesgeschichte”

von Lisandella
Midas, seines Zeichens Hobbyfotograf, Aushilfsflorist und chronischer Einzelgänger, hat sein ganzes Leben auf der Insel St. Haudas Land verbracht. Seine große Liebe ist seine Kamera, soziale Kontakte pflegt er nur zu seinem besten Freund und Arbeitgeber Gustav und dessen Tochter Denver. Das ändert sich schlagartig, als er eines Tages bei einer Fototour im Wald die bildschöne Ida kennenlernt. Ida hat es schwer Midas' Schale zu knacken, aber mit der Zeit gelingt es ihr. Allerdings leidet sie an einer geheimnisvollen Krankheit, der Midas eher zufällig auf die Spur kommt: Ihr Körper verwandelt sich von den Füßen her langsam zu Glas. Auf der Suche nach einem Heilmittel, das Ida helfen kann, greifen noch einige andere Inselbewohner ins Geschehen ein.

Die Welt, die der Autor auf St. Haudas Land erschaffen hat, ist sehr phantasievoll und phantastisch. Es gibt seltsame Wesen und Legenden, die sehr schön erdacht sind. Auch wenn das Ambiente sehr ansprechend und gut vorstellbar geschildert wird, so kommt die Geschichte selbst etwas zu langsam ins Rollen, als Leser braucht man also etwas längeren Atem.

Es gibt sehr viele Rückblenden sowohl in Midas' als auch in Idas Kindheit und die Eltern der beiden spielen eine relativ große Rolle. Diese Rückblenden dienen wohl dazu, um einerseits zu erklären, warum Midas so "verkorkst" ist, und warum er und Ida so gut zusammenpassen.
Die Geschichten ihrer Eltern ähneln sich jedenfalls frappierend - in beiden Fällen stand die Mutter zwischen zwei Männern und hat sich wohl für den falschen entschieden. Außerdem haben beide ein sehr schlechtes Verhältnis zu ihrem Vater.
Diese Rückblenden stehen allerdings nicht immer in direktem Zusammenhang mit der Handlung der Gegenwart und unterbrechen den Lesefluss, vor allem weil oft nicht ersichtlich ist, warum sie für die Geschichte oder das weitere Geschehen wichtig sein sollen. Ich hatte das Gefühl, als hätte der Autor sich ein wenig in diesen "Nebenhandlungen" verzettelt - wirklich wichtig für den Hauptstrang waren sie meiner Meinung nach nicht.

Das Ende hat mich ein wenig enttäuscht, ich hatte das Gefühl auf ein paar losen Enden sitzen geblieben zu sein. Am meisten hat mich gestört, dass der Leser keine Erklärung dafür bekam, wodurch die rätselhafte Glaskrankheit nun eigentlich ausgelöst wird.

Alles in allem bekommt das Buch von mir drei Sterne - für einen Erstlingsroman ist es durchaus gelungen und die etwas düstere, graue Stimmung passte ganz gut zur Jahreszeit. Zudem ist die Ausstattung des Buches - das schöne schwarzweiße Cover, der silberne Buchschnitt und die schöne Seitengestaltung zu den Kapitelanfängen - auf jeden Fall ein Hingucker im Regal.
Auch wenn mich "Das Mädchen mit den gläsernen Füßen" noch nicht zu hundert Prozent begeistert hat, würde ich auf jeden Fall bei einem neuen Roman des Autors zugreifen - das Potenzial für eine richtig tolle Fantasy-Handlung ist vorhanden, auch wenn es im vorliegenden Buch ein klein wenig an der Umsetzung gehapert hat.

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50

07.03.2012

„Dieses Buch bleibt im Kopf”

von einer Kundin oder einem Kunden
Nicht nur die etwas düstere Stimmung und die Geheimnisvolle Gegend machen dieses Buch zu etwas Besonderem, sondern auch die Charaktere.

Zuerst dachte ich das Ida die Hauptperson des Buches ist. Doch es ist der zurückhaltende Midas.

Ida bringt ihn durch ihre Geschichte und ihre Liebe ins Leben zurück.

Toller Einteiler, der einen zum Nachdenken anregt!

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40

05.03.2012

„Tolles Buch”

von einer Kundin oder einem Kunden
Zuerst muss ich das einfach wunderschöne und detaillierte Cover loben,es ist wirklich atemberaubend.
Die geheimnisvolle Atmosphäre in diesem Buch setzt sich von der ersten bis zur letzten Seite fort und die Idee zur Geschichte ist wirklich einzigartig,jedoch konnte mich das Buch nicht 100% überzeugen,deshalb nur 4 Sterne, da es mich nicht richtig eingefangen hat .Ich habe das Buch einmal für eine Woche unterbrochen aber wieder angefangen zu lesen,weil es mich letzendlich doch interessiert hat,wie die Geschichte ausgeht.Ich bin froh,dass ich das Buch nicht abgebrochen habe,denn im Nachhinein kann ich sagen,dass es wirklich ein toller Roman ist.

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50

04.03.2012

„Mystisch und märchenhaft”

von einer Kundin oder einem Kunden
Es war vor allem dieser Hauch von Mystik in der Handlung, der mich an diesem Roman gefesselt hat. Auf der Insel St. Hauda's Land herrscht Winter, als der menschenscheue Midas Ida begegnet, die sich von den Füßen aufwärts in Glas verwandelt, die auf Hilfe hofft, die Midas ihr nicht geben kann. Sie verliebt sich, doch ihm steht seine schwierige Vergangenheit im Weg. Und dies eingebettet in der Athmosphäre einer imaginären Insel (vermutlich irgendwo vor Schottland gelegen), wo die wenigen Menschen Eigenbrötler sind, wo es in den Wäldern geheimnisvolle geflügelte Kreaturen gibt, wo ein Wesen existiert, das mit seinem Blick alles in reines Weiß verwandelt und das doch niemand wirklich gesehen hat, und wo in den Sümpfen das Grab eines gläsernen Mannes liegt... die Geschichte liest sich wie ein Traum, eigenwillig und melancholisch, wie ein modernes Märchen.

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30

17.02.2012

„Ein Märchen für Erwachsene”

von Sternschnuppentänzerin
Inhalt:
Ida, ein einstmals aktives und fröhliches Mädchen, verbrachte einmal ihre Sommerferien auf den St. Haudas Inseln. Als sie von einer geheimnisvollen Krankheit heimgesucht wird, kehrt sie zurück, in der Hoffnung, eine Lösung zu finden, da sie dort das erste Mal davon gehört hat. Sie lernt Midas, einen introvertierten, jungen Mann, kennen, der seit seiner Geburt auf den Inseln lebt. Zusammen suchen sie nach einer Heilmethode und eine zarte Liebe entflammt. Kann die Liebe das Glas besiegen?

Eigene Meinung:
Der Roman ist sehr schön und detailliert beschrieben. Man kann sich (auch dank dem grauen Winterwetter draußen) die kalte Umgebung und das triste Klima der Geschichte sehr gut vorstellen, kann die Kälte und die Stimmungen direkt fühlen.

Die Liebe der beiden Protagonisten ist zärtlich und zurückhaltend, nicht so „Standard-Roman“-mäßig, sonder sehr realistisch beschrieben. Ebenfalls sind die Hauptpersonen, meiner Meinung nach, sehr charakterstark beschrieben. Jede Person hat eine individuelle Persönlichkeit. Die Liebesgeschichten der anderen Personen in der Vergangenheit fand ich persönlich ein wenig überflüssig und auch eher langweilig. Sie waren zwar schicksalshaft für die beteiligten Figuren, von der Haupterzählung lenkten sie mich aber nur ab und waren auch nicht weiter interessant. Viele der Handlungen waren für mich nicht nachvollziehbar und zogen, vorallem in der Mitte, die Geschichte in die Länge.

Der ganze Roman hatte im Allgemeinen etwas Deprimierendes an sich. Die Personen, die Handlungen, die Umgebung… Vorallem im Bezug auf den grauen Winter draußen, war es nicht wirklich aufbauend. Was ich enttäuschend fand, war, dass der Autor viele der Fragen unbeantwortet ließ. Sie verschwanden einfach im Nichts und ein unbefriedigtes Gefühl blieb bei mir zurück. Der Klapptext verspricht zwar viel, was der Roman auch einhält, doch viel mehr darf man nicht erwarten, was ich ebenfalls ein wenig ernüchternd fand.

Zum Buch:
Zum Buch möchte ich noch sagen, dass es wirklich ausgesprochen schön und liebevoll gestaltet ist. Als eine Kollegin es sah, war ihr erster Kommentar: „ Wow! Dieses Buch würde ich mir auch kaufen! Nur um es immer wieder anschauen zu können!“ ;-)

Ein Märchenhafter Schutzumschlag, eine Lesebändchen, silberne Seiten (aussen) und hübsche Kapitelanfänge. Wirklich gelungen und mit dem Titel zusammen ein Versprechen für sich.

Fazit:
Ein schweres Märchen für Erwachsene, das zeigt, dass man nicht immer alles haben kann, was man will und lernen sollte, glücklich zu sein mit dem was man hat. Leider waren es meiner Meinung nach in diesem Buch zu wenig positive Geschehnisse.

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50

15.02.2012

„St. Hauda´s Land - a magic island”

von CabotCove aus Herford
Inhaltliches
Midas Crook ist ein junger, sehr verschlossener Mann, der in seiner eigenen Welt lebt und mit der Realität nicht wirklich etwas anfangen kann und mag. Seine Leidenschaft ist die Fotografie und durch die Linse betrachtet er auch die restliche Welt. Er lebt quasi für seine Fotos und interessiert sich nicht sonderlich für zwischenmenschliche Beziehungen; um nicht zu sagen, er hat Schwierigkeiten mit ihnen.
Das ändert sich, als er Ida Maclaird kennenlernt, zu der er sich hingezogen fühlt – und das, obwohl sie mit ihrer offenen Art eigentlich sehr gegensätzlich zu ihm ist.
Beide haben eine Enttäuschung hinter sich und Ida zudem noch ein Geheimnis, hinter das Midas rasch kommt: ihre Füsse sind aus Glas. Diese Veränderung schreitet fort und sie droht, bald gänzlich aus Glas zu sein...
Midas möchte ihr helfen.
Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, lest das Buch einfach selbst, es lohnt sich !

Cover und besonderer Schnitt
Ich habe lange nicht mehr ein so schönes Buch gelesen – sowohl optisch als auch inhaltlich. Den Schnitt silber-glänzend zu gestalten fand ich eine wunderbare Idee: damit greifen die Verantwortlichen auf sehr gekonnte Art und Weise die magische „Märchenwelt“ auf, die sich einem bei/mit diesem Buch erschließt.
Auch das Cover fand ich sehr schön, so dass mir das Buch auch im Buchladen aufgefallen wäre und ist.

Mein Eindruck
Ich fand es interessant, dass der Autor auch auf die Hintergründe von Midas und Ida eingegangen ist, ihre Familiengeschichten mit in die Geschichte eingebaut hat. Das gibt dem Buch mehr Tiefe und das passte einfach hervorragend zu der ohnehin schon außergewöhnlichen Story.
Auf die Idee muss man erstmal kommen – mich hat sie begeistert und der Schreibstil des Autors hat mich geradezu sogartig in den Mann von St. Hauda´s Land gezogen. Ich konnte förmlich alles bildlich vor Augen sehen beim Lesen, das war einfach schön.
Einen winzigen „Kritikpunkt“ habe ich jedoch auch: für mich blieben leider ein paar Fragen offen, bei denen ich auf eine Antwort gehofft hatte. Das hat das Buch für mich ein klein wenig geschmälert, aber nicht genug, um einen ganzen Stern abzuziehen, also volle Punktzahl und die Hoffnung auf weitere, schöne Bücher von Ali Shaw !

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40

08.02.2012

„Liebe lernen”

von einer Kundin oder einem Kunden
Am Ende des Buches war ich zuerst etwas irritiert, da ich mich nicht entscheiden konnte, ob mir das Buch gefallen soll oder nicht. Die Geschichte ist sehr ungewöhnlich, was mich aber im Nachhinein am meisten fasziniert hat war, dass es eine Geschichte darüber ist, die Liebe zu einem Menschen zuzulassen und lieben zu lernen. Mit diesem Prozess, den vorallem die männliche Hauptperson Midas durchläuft, hat mich der Autor gefesselt. Besonders ab 14 Jahren geeignet.

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20

04.02.2012

„Ein Märchen ohne Tiefgang.”

von Lillie-Sophie aus Mönchengladbach
Zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können. Ida, ein junges und lebensfrohes Mädchen und Midas, der sehr zurück gezogen ist und den Kontakt mit Menschen eher scheut. Durch Zufall treffen sich die Beiden, doch von der lebensfrohen Ida ist nicht mehr viel übrig. Denn seltsame Dinge gehen auf St. Haudas Land vor und so auch mit Ida. Sie wird zu Glas. Die Beiden verlieben sich ineinander, trotz der Schwierigkeiten, die Beide zu bewältigen haben. Doch wie viel Zeit bleibt ihnen? Und kann Midas Ida retten? Ein Rennen gegen Zeit beginnt.

Ich muss leider sagen, dass ich eher enttäuscht von dem Buch bin.
Die Idee, die hinter diesem Buch steckt, fand ich sehr interessant. Ein Mädchen, dass von den Füßen aufwärts zu Glas wird und in ihrer schwierigen Situation jemanden findet, in den sie sich verliebt, sodass man hofft und bangt, dass alles gut für die Beiden werden wird. Doch leider war es bei mir nicht der Fall. Für mich ist alles Farblos geblieben. Ich konnte überhaupt keinen Zugang zu den Protagonisten finden. Sie sind über das ganze Buch eher verschwommen geblieben. Ich hätte mir einfach mehr Tiefgang gewünscht, sodass ich hätte mit ihnen fühlen können und sie besser verstehen können.
Der Schreibstil war sehr angenehm, doch konnte mich das Buch nicht für sich gewinnen. Es fehlte einfach das gewisse Etwas. Der Funke ist bei mir einfach nicht übergesprungen.

Für mich persönlich leider eine Enttäuschung. Trotzdem kann ich mir sehr gut vorstellen, dass dieser Funke auf sehr viele andere Leser überspringen wird.

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50

26.01.2012

„Das Mädchen mit den gläsernen Füßen”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Olbersdorf
"Das Mädchen mit den gläsernen Füßen" ist ein Buch, welches tief berührt, wenn man es denn zulässt. Nicht nur die Geschichte an sich ist einfach wunderbar, auch der Schreibstil von Ali Shaw ist einfach nur schön. Er beschreibt nicht nur Landschaften, Menschen und Szenen mit Liebe zum Detail, sondern auch die Gefühle der Charaktere (egal ob Haupt- oder Nebencharakter). Für manchen mag das langweilig erscheinen, ich persönlich mochte gerade das jedoch sehr. Ali Shaw hat so eine tolle bildhafte Sprache, die manchmal fast schon poetisch anmutete und es einem wirklich leicht machte, sich auf St. Hauda´s Land unwohl zu fühlen, denn so ganz normal geht es da nicht zu. Trotzdem fand ich die Beschreibung der Landschaft wirklich sehr beeindruckend. Das ist ein Buch, welches ohne große Action perfekt auskommt, welches aber trotzdem oder auch gerade deswegen berühren kann. Die Protagonisten sind allesamt wirklich interessant, denn irgendwie hat wohl jeder auf dieser Insel Geheimnisse. Und so lernen wir fast alle nicht nur in der Gegenwart kennen, sondern erfahren auch Ereignisse aus der Vergangenheit, die jedoch am Ende alle zusammenkommen und wirklich gut in das Gesamtbild hineinpassen. Midas ist ein Antiheld. Er hat absolut kein Selbstvertrauen, möchte am liebsten von niemandem berührt werden, ist sehr in sich gekehrt. Die Gründe dafür erfahren wir in den Rückblenden zu seiner Kindheit und ich finde, die Entwicklung seines Charakters im Laufe der Geschichte am spannendsten. Ida ist ein wirklich starkes Mädchen, die man eigentlich nur für ihren Mut und Lebenswillen bewundern kann.
Die Idee zu der Geschichte finde ich einfach genial und Ali Shaw konnte mich damit auf ganzer Linie überzeugen, weswegen ich für dieses Buch eine absolute Leseempfehlung aussprechen möchte. Was ich natürlich auch noch erwähnen möchte, ist die wunderbare Gestaltung dieses Buchs. Der Silberschnitt ist einfach wunderschön und bisher habe ich sowas wirklich noch nie gesehen - ein echter Schatz in jedem Bücherregal.

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50

25.01.2012

„Einfach Traumhaft”

von Besra
Inhalt:
Als der Vater von Midas Crook Selbstmord begann und er keinen Kontakt zu seiner Mutter hatte, zog er sich von der Außenwelt zurück und ging seinem Hobby als junger Fotograf nach.
Er lebt auf der Inselgruppe St. Hauda's Land, um dort allein zu sein.
Doch dann begegnet er die junge Ida Maclaird, die nicht nur einen merkwürdigen Gang hat, sondern auch viel zu große Stiefel trägt. Das Mädchen fasziniert ihn, und so möchte er gleich ein Foto von ihr schießen.
Nachdem er sie genauer kennen lernt, sieht er, dass ihre Füße aus Glas sind, welches sich später über den ganzen Körper ausbreitet.
Midas hilft Ida, die mysteriöse Krankheit heilen zu können. Für Ida entwickelt sich dann mehr als nur eine Freundschaft.

Kritik:
Erst dachte ich, dieses Buch sei eine neue Märchengeschichte, doch da habe ich mich geirrt. Es hat zwar etwas märchenhaftes an sich, aber die Handlung beweist dem das Gegenteil.

Das Buch hat mich gefesselt. Es ist selten der Fall, dass Bücher, die solch eine Handlung mich mitreißen können. Vielleicht liegt es auch an dem Schreibstil von Ali Shaw. Mir hat es besonders gefallen, wie der Autor die Gefühle von zwei Personen uns bildlich zeigt.

Ida und Midas haben mir als Protagonisten sehr gut gefallen. Beide sind so unterschiedlich und doch gehören sie zusammen. Midas ist schüchtern und hält sich von allem fern und Ida ist ein lebensfroher Mensch.

Die Gestaltung ist so wunderschön, dass man sich sowohl die Aufmachung als auch das Cover stundenlang ansehen könnte.

Fazit:
Eine Traumhafte Story, die sich jeder Leser vornehmen sollte.

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50

19.01.2012

„Mitten ins Herz!”

von Melanie Enns aus L.
"Das Mädchen mit den gläsernden Füßen" ist ein modernes Märchen, welches bewegt, berührt und mitten ins Herz geht. Kitschig schön und voller Phanatasie entführt uns Ali Shaw in eine Welt die es so nicht gibt, die er aber so bildlich beschreibt, als wären wir mitten drin in der Ida/Midas Geschichte.

Fällt euch auf das ich im Namen M - ida - s der Name Ida versteckt?

Die zwei lernen sich kennen und lieben. Ida hat ein schreckliches Geheimnis - Ihre Füße sind aus Glas und das Glas breitet sich immer mehr aus. Wird Ida irgendwann komplett aus Glas sein? Eine Statur? Noch ist sie voller Leben und bereit zu kämpfen. Auch bereit um Midas zu kämpfen, der sich alle Gefühle verboten hat. Wird sie es schaffen sein Herz zu erobern? Ihn zu küssen? Ihn zu berühren? Das Märchen nimmt uns mit in eine ungewöhnliche und auch bezaubernde Liebesgeschichte, die mich sprachlos zurücklässt. Offene Enden hasse ich wie die Pest und ich will auch ein Happy End. Unbedingt! Ob ich es bekommen habe? Lest am besten selbst und bildet euch euer Urteil.

Eine Leseempfehlung an alle Träumer und Menschen deren Herz nicht aus Glas sind und diejenigen, die sich gerne in eine andere Welt entführen lassen wollen!

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20

04.01.2012

„Totdetailliert!”

von einer Kundin oder einem Kunden aus dortmund
Erster Satz:



"In jenem Winter berichteten die Zeitungen über einen Eisberg von der größe einer Galeone, der voll knirschender Erhabenheit an der Klippe von St.Hauda's Land vorbeitrieb, über ein Wildschwein, das verirrte Wanderer aus dem Felsenlabyrinth unterhalb des Lomdendol Tor herausführte, über einen verblüfften Ornithologen, der in einem Schwarm von zweihundert Krähen 5 Albinos gezählt hatte."


Meine Meinung:
Das Buch ist definitiv ein Eyecatcher, mit dem silbernen Seitenschnitt und dem schönen, friedlich wirkendem Cover fängt es die Blicke der Menschen ein. Das war dann aber auch schon alles, was mir an dem Buch gefallen hat.

Hat mich der detaillierte Schreibstil in der kurzen Leseprobe noch fasziniert, störte er im weiteren Lesefluss nur noch. Durch ellenlange Schachtelsätze musste ich mehr als einmal Sätze und ganze Seiten erneut lesen. Auch aus wessen Sicht gerade geschrieben wurde, fand man zum Teil erst nach ein bis zwei Seiten heraus.
Die Geschichte, die wirklich eine schöne Idee ist, wurde von Ali Shaw einfach totdetailliert. Zuviele Details, nichts wurde mehr der Fantasy des Lesers überlassen, alles wurde haarklein beschrieben. Seitenlang wurde sich mit Landschaftsbeschreibungen aufgehalten, Seiten wurden ohne wirklichen Inhalt gefüllt.
Auch wenn die Geschichte an sich wirklich ein interessantes Thema hat, fand ich die Umsetzung gänzlich misslungen - öde und langatmig.

Den Figuren fehlte es trotz der ganzen Details an Tiefe, keine lernte man wirklich kennen, in niemanden konnte ich mich wirklich hineinversetzen. Ich meine, wenn du bemerkst, dass du zu Glas wirst, kommt dir das nicht ein bisschen komisch vor? Vorallem das wie und warum wird bis zum Ende nichteinmal aufgeklärt. Und Ida wirkt ebenfalls nicht, als hätte sie wirklich Angst, was man bei solch einer seltenen Krankheit doch wirklich meinen sollte.

Womit wir dann auch bei einem weiteren Punkt wären, der einfach nicht richtig rüber kommt: Gefühle. Auch wenn die Geschichte noch so schön geschrieben wurde, kommt einfach kein Gefühl rüber. Die Schreibstil, sowie die Story wirken selber wie aus Glas. Zu kühl, zu perfekt, einfach zu glatt.

Fazit:

Ali Shaw hatte eine wirklich interessante Idee, setzte diese aber nicht zu seinen Gunsten um. Es fehlt jegliche Spannung, jegliches mitfiebern mit den Personen und der Leser bleibt mit vielen unbeantworteten Fragen zurück. Unbefriedigend für mich, vielleicht aber lesenswert für Andere. Meinen Geschmack trifft dieses Buch definitiv nicht. Für Idee und Cover gibt es trotzdem noch zwei Federn.

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40

04.01.2012

„Achtung, zerbrechlich!”

von micra-cat
Das hübsche und stimmige Cover des Buches verrät schon, dass es sich hier um eine märchenhafte und phantasievolle Erzählung handelt, die von der verträumt-melancholischen Stimmung her sehr gut in die kalte düstere Jahreszeit passt.

Ali Shaw schildert in seinem Erstlingswerk sehr bildhaft und detailreich die einzigartige Landschaft von St. Haudas Island, in dem die Geschichte von Ida, dem Mädchen mit den gläsernen Füßen spielt.
Wie Ida zu ihrer „Behinderung“ kam, die sie dazu zwingt, die viel zu großen und ausgepolsterten Stiefel ihres Vaters zu tragen und sich nur äußerst vorsichtig mit Hilfe eines Stocks vorwärtszubewegen, bleibt jedoch etwas rätselhaft. Anscheinend wurde sie während eines Urlaubs auf der Insel von der „Glas“-Krankheit befallen.

Im Wald trifft Ida auf den schüchternen Midas Crook, dessen Lebensinhalt die Fotografie ist. Er ist ständig auf der Suche nach guten Motiven und besonderen Lichtstimmungen. Obwohl Midas normalerweise die Gesellschaft anderer meidet, unterhalten sie sich angeregt und Midas scheint fasziniert von Ida zu sein. Die beiden sind zwar recht gegensätzlich (Midas sehr kontaktscheu und Ida sehr offen) doch es gelingt Ida das Herz des Eigenbrötlers Midas zu gewinnen und ihn Stück für Stück mühsam aus der Reserve zu locken. Nachdem er herausgefunden hat, was mit Ida nicht stimmt, suchen die beiden gemeinsam nach dem verschrobenen Insulaner namens Henry Fuwa, den Ida zunächst als Spinner eingestuft hatte, weil er ihr eine eigenartige Schmetterlings-Kreatur zeigte und Geschichten von gläsernen Körpern erzählte. Doch jetzt besteht die Hoffnung, dass dieser Sonderling ein Heilmittel für ihre Krankheit kennt.

Ali Shaw nimmt sich viel Zeit, um die Charaktere zu beschreiben, ihnen Tiefe zu verleihen und ihre Erlebnisse und Geschichten geschickt miteinander zu verweben. Auffällig daran ist, dass fast alle Figuren Verluste erlebt haben, gestorbene Partner/Freunde, Ehebruch, Väter die Selbstmord begangen haben etc. Also grundsätzlich schon mal nicht besonders erheiternde Themen. Die gesamte Story fließt langsam und leise vor sich hin, zwar kommt mitunter etwas Spannung auf durch die einzigartigen Wesen, die der Autor erfunden hat, z.B. ein rätselhaftes Tier, das alles um sich herum in Weiß verwandelt. Doch diese agieren allenfalls am Rande und es scheint manchmal als würde sich der Autor zu sehr an solchen Details festbeißen. Ich habe bei manchen Tieren immer drauf gewartet, dass sich etwas verzaubert/entzaubert oder sie anfangen zu sprechen oder näher auf die Figuren einwirken.

Optisch hebt sich das Buch schon mal von der Masse ab, vor allem der silbern eingefärbte Schnitt wirkt edel, ebenso die schmuckvoll eingefassten Kapitelanfänge. Aber es stimmt schon mitunter etwas depressiv, man sollte sich Zeit und Ruhe dafür nehmen und in ausgeglichener Stimmung sein. Die Ideen für dieses moderne Märchen finde ich sehr gut und auch die Umsetzung hat mir größtenteils gefallen, nur des Rätsels Lösung hat mir gefehlt (mehr will ich hier nicht verraten).


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    "Geständnisse eines Küchenchefs, 5 Audio-CDs" unbekannt

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