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Gran Torino
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Gran Torino

Für Hörgeschädigte geeignet. Empfohlen von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden (FBW): Prädikat besonders wertvoll. USA

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Artikeldetails zu Gran Torino

UntertitelFür Hörgeschädigte geeignet. Empfohlen von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden (FBW): Prädikat besonders wertvoll. USA

SchauspielerClint Eastwood, Bee Vang, Ahney Her, Cory Hardict, Geraldine Hughes, Dreana Walker, Brian Haley, Doua Moua

Regie Clint EastwoodRobert LorenzBill Gerber

GenreAction

SpracheEnglisch, Deutsch, Spanisch (Untertitel: Portugiesisch, Deutsch, Dänisch, Spanisch, Schwedisch, Norwegisch, Finnisch)

TonformatDeutsch: Dolby Digital 5.1, Englisch: Dolby Digital 5.1, Spanisch: Dolby Digital

  • bol.ch-Verkaufsrang1.257
  • Altersempfehlung12 - 99
  • FSK12
  • EAN5051890004413
  • StudioWarner Home Video
  • Veröffentlicht10.07.2009
  • Medium DVD
  • Bildformat16:9 anamorph
  • OriginaltitelGran Torino
  • KopierschutzJa
  • Spieldauer112 Minuten

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Kurzbeschreibung zu Gran Torino

Der Korea-Kriegsveteran und pensionierte Automechaniker Walt Kowalski mag es nicht, wie sich sein Leben und seine Nachbarschaft verändert haben. Auch seine Nachbarn, die Hmong- Immigranten aus Südostasien, kann er überhaupt nicht leiden. Aber die Situation erfordert es, dass Walt diese Nachbarn gegen eine örtliche Gang verteidigen muss, die Angst und Schrecken verbreitet. Zum ersten Mal seit Million Dollar Baby arbeitete Eastwood, der für die ergreifende Darstellung des Kowalski vom National Board of Review mit dem Preis "Bester Schauspieler" ausgezeichnet wurde, wieder auf beiden Seiten der Kamera und schuf durch viel Erfahrung, Talent und Überzeugungskraft ein neues "Meisterwerk" (SPIEGEL).

Beschreibung der Redaktion zu Gran Torino

Walt Kowalski hat sein Leben lang in der Autofabrik gearbeitet. Als Rentner fällt ihm nicht viel mehr ein, als ein paar Reparaturen am Haus auszuführen, Bier zu trinken und einmal im Monat zum Frisör zu gehen. Obwohl seine inzwischen verstorbene Frau sich wünschte, dass er zur Beichte geht, hat Walt nichts zu beichten - einst ist er verbittert aus dem Koreakrieg zurückgekehrt, nach wie vor säubert er regelmäßig sein M-1-Gewehr und hält es schussbereit. Er traut niemanden - wenn er etwas zu beichten hätte, würde er es nur seinem Hund Daisy gestehen.

Seine früheren Nachbarn sind entweder weggezogen oder gestorben. Jetzt wohnen in seiner Umgebung Migranten des Hmong-Volks aus Südostasien, die er nicht ausstehen kann. Alles, was er um sich herum wahrnimmt, macht ihn wütend: die schiefen Regenrinnen, die verfilzten Rasenflächen und die Ausländergesichter in der Nachbarschaft; das perspektivlose Leben der jugendlichen Hmongs, Latinos und Schwarzen, die das Viertel wie selbstverständlich für sich beanspruchen; seine erwachsenen Kinder, die er als unreif erlebt und die ihm fremd geworden sind. Walt bleibt nichts übrig, als den Rest seines Lebens einfach auszusitzen.

Bis jemand eines Nachts seinen 1972er Gran Torino zu klauen versucht.
Der Gran Torino glänzt noch genauso wie an dem Tag, als Walt ihn vor über drei Jahrzehnten persönlich mit zusammengeschraubt hat. Durch diesen Wagen tritt jetzt der schüchterne Nachbarsjunge Thao (Bee Vang) in Walts Leben, denn seine Hmong-Gang hat den Teenager so lange unter Druck gesetzt, bis er versuchte, den Gran Torino zu stehlen.

Doch Walt verhindert nicht nur den Diebstahl, sondern auch die Übergriffe der Gang - wider Willen ist er plötzlich der Held des Viertels. Besonders dankbar sind natürlich Thaos Mutter und seine ältere Schwester Sue (Ahney Her), die darauf bestehen, dass Thao seine Schuld bei Walt abarbeitet. Walt will zunächst nichts mit diesen Leuten zu tun haben, doch schließlich gibt er nach und leitet den Jungen an, im Viertel Reparaturen auszuführen. So entsteht eine seltsame Freundschaft, die beider Leben verändert.
Weil Thao und seine Familie nachdrücklich auf ihre Zuwendung bestehen, lernt Walt seine Nachbarn mit anderen Augen zu sehen. Aber auch über sich selbst denkt er nach. Die Asiaten sind vor einer grausigen Vergangenheit geflohen und schließlich in der amerikanischen Provinz gelandet - sie haben mehr mit Walt gemeinsam als seine eigenen Verwandten. Erstmals seit dem Krieg leistet er Erinnerungsarbeit, gegen die er sich rigoros abgeschottet hatte... ähnlich wie er den Gran Torino im Dunkel seiner Garage konserviert hat.

Feature zu Gran Torino

Korea-Kriegsveteran und pensionierter Automechaniker Walt Kowalski mag es nicht, wie sich sein Leben und seine Nachbarschaft verändert haben. Auch seine Nachbarn, die Hmong Immigranten aus Südostasien, kann er überhaupt nicht leiden. Aber die Situation erfordert es, dass Walt diese Nachbarn gegen eine örtliche Gang verteidigen muss, die Angst und Schrecken verbreiten. Zum ersten Mal seit Million Dollar Baby arbeitete Eastwood, der für die ergreifende Darstellung des Kowalski vom National Board of Review mit dem Preis für den "Besten Schauspieler" ausgezeichnet wurde, wieder auf beiden Seiten der Kamera und schuf durch viel Erfahrung, Talent und Überzeugungskraft ein neues "Meisterwerk" (SPIEGEL).

Portrait

Robert Lorenz:
Robert Lorenz (M.A.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Demokratieforschung an der Universität Göttingen.

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50

26.02.2012

„Großartiger Film!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Zunächst hält man Walt für einen Rassisten.
Dann für einen allgemeinen Menschenhasser (sehr sympathisch ;-) )
Aber hinter einer harten Schale steckt ein weicher Kern und Walt wird einem immer und immer mehr sympathisch auch Dank der großartigen Schauspielkunst des Hollywood- Opis Clint Eastwood (man möge mir den Ausdruck verzeihen)

Gran Torino (das Objekt der Begierde in diesem Film und ja, schon ein schickes Stück) ist ein wahres Meisterwerk, ein Aufruf gegen Rassismus und für Toleranz, berührend, humorvoll (voll von schwarzem Humor) und dramatisch.
Ein Film, der wohl ein immer existierendes Gegenwartsthema beinhaltet.

Clint Eastwood kann einfach alles- vor allem kauzige Typen spielen.
Großes Kino 5 Sterne plus!

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50

28.08.2011

„Spätes, abgeklärtes Clint-Eastwood-Meisterwerk, das noch lange im Kopf nachwirkt”

von einer Kundin oder einem Kunden
Als absolut Kinosüchtiger und großer Fan des US-Altmeisters Clint Eastwood, der in einer Person alle Funktionen des Autoren-Filmers vereint (ganz zu schweigen von seiner Bekanntheit und Präsenz als Hollywood-Schauspieler in den letzten Jahrzehnten) führte kein Weg daran vorbei, auch für diesen Film eine Kinokarte zu lösen. Dies ist jetzt auch schon gute drei Jahre her, der Film ist aber seither nicht aus meinem Gedächtnis verschwunden, weshalb die DVD angeschafft wurde, und dies zu recht: dieser Film ist einer der raren Klassiker, die wohl für immer Eingang in den Spitzenkanon der Kinoliteratur finden werden.

Kurz zum Inhalt: der pensionierte Ford-Mitarbeiter und Koreakriegsveteran Walt Kowalski (Eastwood) lebt in der Peripherie der US-Autohochburg Detroit, an der der Niedergang der Autoindustrie deutliche Spuren hinterlassen hat. Nach dem Tod seiner Gattin sieht sich der alternde und rassistische Kowalski mehr und mehr mit hasardierenden migrantischen Jugendgangs in seinem Viertel konfrontiert, denen er anfangs noch mit Autorität, Hund und geladener Waffe Einhalt zu gebieten versucht. Nach einem Vorfall gegen seine Nachbarn, mit denen er sich zögerlich, aber dann umso enger anfreundet, gerät er schließlich ungewollt zwischen die Fronten von Migranten, seinen Nachbarn und den oben erwähnten Gangs.

Ein emotional sehr intensiver Film, spannend bis zum letzten Atemzug, viel Gänsehaut, aber auch bissiger Humor inklusive. Er spricht die gesellschaftlich wichtigen Themen Migration bzw. Armut und Arbeitslosigkeit, das Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen an und es ist zu wünschen, dass dieser Film noch möglichst viele Seher findet. Ganz große Empfehlung und natürlich alle möglichen Sterne! Möge Eastwood noch ein langes Schaffen möglich sein!

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50

30.06.2011

„Eastwood in Höchstform”

von einer Kundin oder einem Kunden
Clint Eastwood in Höchstform. Ein alter Mann, der einfach nur seine Ruhe haben möchte. Walt ist ein Kriegsveteran des Koreakriegs und verbittert. Er schottet sich ab, hat den Glauben an Gott verloren und genug von seiner undankbaren Verwandtschaft. Nachdem er einem koreanischen Jungen aus seiner Nachbarschaft vor einem Gangübergriff bewahrt hat, lässt dessen Familie nicht locker und zwingt sich ihm förmlich auf. Wunderbar mitanzusehen, wie der Kriegsveteran langsam auftaut und ihm diese koreanische Familie ans Herz wächst. Das Finale dieses Films ist ganz großes Kino.

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50

12.01.2011

„Ein Film der alles hat!”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Grabow
Als ich Gran Torino einlegte wusste ich nicht worum es gehen wird, lese mir Filmbeschreibungen ungern schon vorher durch, da dort schon das meiste verraten wird.
Ich muss sagen, lange hat mich keine Film mehr so beeindruckt. der gute Clint in einer seiner besten Rollen.
der Film hat alles: Szenen zum Lachen, Szenen die zum Nachdenken anregen, Szenen die schockieren, Szenen die Erschüttern und traurig machen, ein Film mit wirklich witzigen Stellen, obwohl es ein äußerst tiefsinniger Film ist....einfach das komplette Paket. die Story wird zu keinem Zeitpunkt langweilig, und das Ende...ja, das Ende...Leute, ziehts euch rein.
für mich ist Gran Torino ein Meisterwerk. große klasse.

muss man gesehen haben!

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50

16.11.2010

„Eastwood at his Best”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Münster
Zwischen Vorurteilen und Familienzusammenhalt überzeugt der alte Clint sowohl schauspielerisch als auch hinter der Kamera. Perfekt inszeniert nimmt er uns mit in ein Kriegsgebiet, das wir auch in europäischen Vorstädten kennen. Die jungen Darsteller wissen ebenfalls zu überzeugen und der Soundtrack tut sein übriges für ein perfekt erzähltes Meisterwerk.

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50

06.09.2010

„Einfühlsames Drama und perfektes Alterswerk”

von einer Kundin oder einem Kunden
Nachdem Clint Eastwood nunmehr im Alter sowohl zu schauspielerischer als auch zur Regie-Perfektion aufläuft, stellt "Gran Torino" für mich sein absolutes Meisterwerk dar!
Emotionsgetragen, ruhig vor sich hinlaufend aber dennoch voll mit Höhepunkten präsentiert sich dieses "Auslaufmodell" eines großen Klassikers dem Zuschauer als perfektes Plädoyer für Toleranz, Selbstbehauptung und der Verfolgung seiner Ideale und Ziele. Gerade in einer schnellebigen modernen Zeit das perfekte Alternativprogramm. Grandios!

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50

22.07.2010

„Der alte Mann und das Auto”

von einer Kundin oder einem Kunden
Nach dem Tod seiner Frau und dem Zerwürfnis mit seinen Kindern, die ihn ins Altersheim abschieben wollen, hat Walt nur noch seinen Gran Torino, den er hegt und pflegt. Der alte Mann ist ein griesgrämiger, rassistischer Kriegsveteran und verfolgt argwöhnisch die Zuwanderung von immer mehr Asiaten, Schwarzen und Mexikanern in seinem Viertel. Doch gerade die ihm verhassten Ausländer sind es, die ihm einen neuen Lebensinhalt geben sollen..
"Gran Torino" ist ein Meisterwerk klassischer Filmkunst: Keine Spezialeffekte, sondern reine, grosse Schauspielkunst, ein perfekt getimtes Drehbuch und eine kernige, im Verlauf des Films immer sympatischere Hauptfigur (Clint Eastwood spielt sein ganzes Können aus). Ausserdem gibts neben den sehr ernsten Themen (Vorurteile, Soziale Ungerechtigkeit, Altersprobleme, Gewalt) auch was zu lachen, denn Walts Kommentare zu seiner Umwelt sind dermassen derb und politisch unkorrekt, dass es eine wahre Freude ist. Kurz und gut: Bin restlos begeistert!

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50

15.07.2010

„Verdammte Schlitzaugen...”

von einer Kundin oder einem Kunden
Clint Eastwood liefert mit "Gran Torino" einen der berührendsten und mitreißendsten Filme der letzten Jahre ab. Wiederum brilliert er als Darsteller (aber natürlich auch als Regisseur und Produzent) über alle Maßen und mimt den verbitterten, rassistischen Kriegsveteranen, der durch einige Zufälle dazu genötigt wird, sich dem Fremden an und für sich anzunähern - und merkt, dass das Gute und auch das Böse keine Hautfarbe kennt.

Sehr empfehlenswert!

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40

23.05.2010

„Gran Torino”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein weiteres Meisterwerk vom Produzenten, Regisseur und Schauspieler Clint Eastwood. Er spielt einen verbitterten, zurückgezogen lebenden Koreakriegs-Veteranen, der aus dieser Zeit eine Schuld mit sich trägt.
Unfreiwillig erhält er die Dankbarkeit seiner asiatischen Nachbarn und freundet sich zögerlich mit dem Jungen dieser Familie an, während er zu seinen eigenen Kindern keine Berührungspunkte hat.
Coole Sprüche und ein bemerkenswertes Ende – und nicht nur ein altes Auto, das aus dem Dämmer-Dasein wieder zum Leben erweckt wird. Ein klasse Film und ganz nebenbei auch eine Geschichte gegen Rassismus.

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50

09.04.2010

„Clint Eastwoods neustes Meister”

von einer Kundin oder einem Kunden
Man kann über Clint Eastwood sagen, was man will, aber meiner Meinung nach gehört er zu den Leuten, die im Alter immer besser werden bei/mit dem, was sie tun. Gran Torino ist dafür ein gutes Beispiel.

Clint Eastwood verkörpert Walt Kowalski - einen mürrischen Kriegsveteranen, der grad seine Frau verloren hat und ein sehr distanziertes Verhältnis zu seiner restlichen Familie hat. Walt lebt in einem typischen amerikanischen Viertel; soll heißen, die Amerikaner sind schon lange weggezogen und asiatische Einwanderer haben Walt "umzingelt". Allerdings ist Walt ein Mensch voller Vorurteile gegenüber Ausländern, speziell Asiaten - lebt also irgendwie in der falschen Gegend. Einen alten Baum verpflanzt man jedoch nicht und so bleibt Walt in seinem Viertel wohnen.

Eine Verkettung von merkwürdigen und/oder unglücklichen Umständen bringt eine ganze Lawine von Ereignissen ins Rollen. Walt beginnt umzudenken ...

Die Charaktere entwickeln sich langsam und finden zueinander, bleiben jedoch immer authentisch und glaubwürdig, ebenso wie die Geschichte an sich.
Ganz großes Kino ohne viele Worte!!!

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50

16.03.2010

„zum Nachdenken”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Saarbrücken
Zuerst denkt man vielleicht, ja wieder einer
dieser typischen Vietnam-Veteranen mit ihrer
Unfähigkeit, sich im realen Leben zurechtzu-finden. Weit gefehlt!! Am Schluß des Films sitzt man im Sessel und ist vom Mut und der
Entschlossenheit des Hauptdarstellers fasziniert und man hofft, es möge mehr solche Menschen mit dieser Zivilcourage geben.

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50

05.12.2009

„Eastwood in Hochform”

von einer Kundin oder einem Kunden
Walt Kowalski ist kein netter Nachbar und kein netter Mensch, er ist einsam, biestig und pflegt seine Vorurteile.Besonders seine asiatische Nachbarschaft reizt den Veteran des Koreakrieges zu unflätigen Beschimpfungen und Flüchen. Es ist rührend und lustig, wie diese verbitterte Figur vor der Nettigkeit seiner Nachbarn kapitulieren muss und schließlich versucht aus dem Nachbarjungen einen echten Kerl zu machen. In einer der witzigsten Szenen versucht Walt ihn in die hohe Kunst der Männergespräche einzuführen.

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50

29.10.2009

„Get off my lawn”

von einer Kundin oder einem Kunden
... knurrt Walt Kowalski mit dem Gewehr im Anschlag, als eine asiatische Jugendgang bei einer Schlägerei auf dem Nachbargrundstrück seinen Rasen betritt.

Clint Eastwoods holzschnittartige Mimik ist auch mit 78 Jahren noch so eindrucksvoll, dass er die Schläger fürs erste vertreiben kann. Das tut er keineswegs für seine asiatischen Nachbarn und deren Kinder, den schüchternen Thao und die nicht schüchterne Sue, sondern um nach guter alter Westernmanier sein Hab und Gut zu verteidigen.

Wenn er und die Großmutter von nebenan auf ihren Veranden sitzen, spucken sie mit herzlicher gegenseitiger Verachtung voreinander aus. Hier geht es nicht politisch korrekt zu, und Kowalski ist nie um eine Beleidigung verlegen.

Nach dem Zwischenfall mit der Schlägerei jedoch fangen die Nachbarn an, ihm asiatische Köstlichkeiten vor die Tür zu stellen, die er zunächst sofort in den Müll wirft, sich dann aber, als die Demonstrationen der Dankbarkeit kein Ende nehmen, doch erweichen lässt.

Es sind die eher heiteren Szenen in diesem nicht gewaltarmen Film, wenn Kowalskis Rassismus sich vor guter Küche und der Offenheit und Intelligenz von Thaos Schwester Sue geschlagen gibt.

Eine großartige letzte Rolle für Clint Eastwood, der jetzt nur noch als Regisseur in Erscheinung treten will, wie er selbst bekannt gab. Hoffentlich stimmt's nicht.

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50

20.10.2009

„"Make my day, Bambusratte"”

von Thomas Zörner aus Lentia Top-10 Rezensent Top 10 Rezensent
Clint Eastwood, einstmaliger Westernheld, dann Asphaltcowboy und schlussendlich alternde Filmlegende, die uns immer wieder mit berührenden Charakterdramen beschenkt. Nach dem oscarprämierten "Million Dollar Baby" nun wieder geschehen mit "Gran Torino". Walt Kowalski ist das, was man bei uns wohl einen typischen Gramtler nennen würde. Er ist rassistisch, chronisch schlecht gelaunt und verteidigt sein Grundstück auch mit Waffengewalt. Als neben ihm Mong einziehen, von ihm liebevoll Bambusratten genannt, ist er darüber selbstredend nicht erfreut. Als der Sprößling eben jener Familie auch noch versucht seinen Gran Torino zu stehlen, nimmt die Geschichte seinen Lauf. Aber in zunächst unerwarteten Bahnen. Walt lässt den Jungen Tao für sich arbeiten, um seine Schuld abzubüßen und freundet sich so mit dem jungen Mong an. Bis zum tragischen Finale, das wirklich die Tränendrüsen bedient, durchlebt man manche herrlich komische, aber auch bitterernste Situation, bis die innerfamiliären Konflikte in Taos Familie eskalieren. Clint Eastwood bereichert die moderne Filmlandschaft um ein bittersüßes Stück Film, das sich nicht nur für rassentechnische Toleranz einsetzt, sondern so viel mehr ist als ein Lehrstück. Eine Parabel über Leben und Tod, eine Millieustudie über biedere Vororte mit ihren vollkommen identen Reihenhäusern. "Gran Torino" ist ein Film, der einen zwiegespalten zurücklässt: einerseits mit einem Gefühl des Glücks im Bauch, aber mit Tränen in den Augen.

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50

20.10.2009

„Wie macht Eastwood das nur?”

von Leonidas
Die Tiefe in scheinbar banalen Dingen ausloten, die Tiefe in geradezu comichaft überzeichneten Charakteren, das ist Eastwoods Stärke. Er spielt den grimmigen, verbitterten, alten Mann, wie kein anderer und verleiht dieser tragischen Gestalt Leben. So auch in diesem Ausnahmefilm.
Wie schon bei früheren Filmen Eastwoods (z.B. Million Dollar Baby) kann man sicher sein, es ist keine seichte Komödie, die da über die Leinwand flimmert. Viel mehr sind die schweren, tragischen Stoffe seine Heimat.

Ein wirklich beeindruckender Film, der sich Eastwoods Leinwandpräsenz zunutze macht, um eine gute Geschichte zu erzählen. Eine gelungene One-Man-Show.

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50

19.09.2009

„Großes Kino!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Walt Kowalski scheint nicht der sympathische Nachbar zu sein, den man sich so wünscht. Er hat enorme Vorurteile und wird selbst von seinen eigenen Kindern gemieden. Aber der Film entwickelt sich in eine Richtung, die einen voll in den Bann zieht. Eine Paraderolle für Clint Eastwood und mal wieder ein cineastisches Meisterwerk von diesem großen Regisseur, welches einen mitreisst. Unbedingt anschauen!

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

24.08.2009

„Dieser Film gehört in jedes DVD Regal!!”

von Sandra Byrohl aus Bielefeld (Bahnhofstr. 1) Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Die Rolle des ausländerfeindlichen Kriegsveteranen scheint Clint Eastwood wie auf den Leib geschneidert zu sein. Ein Muss für jeden Filmliebhaber.

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50

25.07.2009

„Autorenkino der Extraklasse”

von einer Kundin oder einem Kunden
Es scheint Clint Eastwood würde mit dem Alter immer besser. Nach "Million Dollar Baby", "Flags of our Fathers" und "Letters from Iwo Jima" liefert er erneut ein Meisterwerk der Filmkunst ab. Unaufgeregt, aber intelligent erzählt, baut er seine Geschichte Stück für Stück auf und schafft es dabei den Zuschauer gleichzeitig zum Lachen und zum Weinen zu bringen. Seine Figuren bleiben stets authentisch, das Szenario realistisch und doch weiß man nie was als nächstes passiert. Ab und wann erwischt es den Zuschauer wie ein Schlag in die Magengrube...
Zur Story: Walt Kowalski ist ein pensionierter Ex-Kriegsveteran und ehemaliger Ford-Arbeiter muß nach dem Tod seiner geliebten Ehefrau alleine klarkommen. Von seiner gesamten Verwandtschaft entfremdet, lebt er in seinem eigenen Haus, in einem Stadtteil, in dem fast ausschließlich Einwanderer, hauptsächlich Hmong leben. Amerikaner fahren mittlerweile lieber ausländische Fabrikate und meiden das Stadtviertel. Von rassistischen Vorurteilen geprägt, erfolgt eine ungewöhnliche Annährung an seine Nachbarn...

Unverständlicherweise wurde "Gran Torino" bei den diesjährigen Oscars ignoriert. Angesichts mehrerer Auszeichnungen von Eastwoods Spätwerken durch die Acadamy jedoch vielleicht ein bißchen nachvollziehbar. Unbedingt empfehlenswert!

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