Aktion: Kaufen Sie 1 OYO II oder TouchMe eReader und das von Ihnen gekaufte, günstigste eBook erhalten Sie kostenlos! Max. eBook Wert: 35.-

Neukunde?

Hier starten

Erweiterte Suche

Verdammnis

Roman

ebooks
CHF 10.90
auf Merkliste

versandkostenfrei

Sofort per Download lieferbar.

Ganz einfach bestellen und downloaden.

Dieses eBook können Sie auf allen Geräten lesen, die Adobe DRM unterstützen. Windows PC und Mac OS
(mit der kostenlosen Software „Adobe Digital Editions“)
Mobilgeräte mit Apple iOS
(z.B. mit der kostenlosen App „Bluefire Reader“)
Mobilgeräte mit Android
(z.B. mit der kostenlosen App „Aldiko Book Reader“)
eReader
(z.B. OYO, Sony Reader)

Kindle unterstützt aktuell leider kein Adobe DRM.
Linux unterstützt derzeit leider kein Adobe DRM.

Haben Sie schon den OYO?

Trailer

Get the Flash Player to see this player.

Kunden, die Verdammnis gekauft haben, kauften auch:

Artikeldetails zu Verdammnis

Untertitel Roman

  • bol.ch-Verkaufsrang55
  • ISBN-103-641-20335-X
  • EAN9783641203351
  • Veröffentlicht03.2009
  • E-Books der Verlagsgruppe...
  • EinbandartEPUB
  • OriginaltitelFlickan som lekte med elden

Mehr Artikel von

Weitere Artikel zum Thema

Verwandte Kategorien

Leseprobe aus Verdammnis

1. Kapitel

Donnerstag, 16. Dezember - Freitag, 17. Dezember

Lisbeth Salander schob sich die Sonnenbrille auf die Nasenspitze und blinzelte unter der Krempe ihres Sonnenhutes hervor. Sie sah die Dame aus Zimmer 32 aus dem Seiteneingang des Hotels treten und auf eine der grün-weiß gestreiften Liegen am Pool zusteuern. Konzentriert heftete sie ihre Blicke auf den Boden, und es wirkte, als wäre sie etwas wackelig auf den Beinen.

Salander hatte sie zuvor nur aus der Entfernung gesehen. Sie schätzte sie auf ungefähr 35, aber bei ihrem Aussehen hätte sie jedes Alter zwischen 25 und 50 haben können. Ihr braunes Haar reichte ihr bis zu den Schultern, ihr Gesicht war etwas länglich, und ihr reifer Körper sah aus, als wäre er einem Versandkatalog für Damenunterwäsche entstiegen. Sie trug Sandalen, einen schwarzen Bikini und eine lila getönte Sonnenbrille. Ihr Amerikanisch hatte einen Südstaatenakzent. Nachdem sie ihren gelben Sonnenhut neben ihrer Liege auf den Boden hatte fallen lassen, gab sie dem Barkeeper an Ella Carmichaels Bar ein Zeichen.

Lisbeth Salander legte ihr Buch in den Schoß und nahm einen Schluck Kaffee, bevor sie ihre Hand nach den Zigaretten ausstreckte. Ohne den Kopf zu drehen, warf sie einen Blick auf den Horizont. Von ihrem Platz auf der Poolterrasse aus konnte sie durch ein paar Palmen und Rhododendronsträucher an der Hotelmauer einen Blick auf das Karibische Meer erhaschen. Weit draußen war ein Segelboot mit Wind von achtern unterwegs nach Saint Lucia oder Dominica. In noch größerer Entfernung konnte sie die Konturen eines grauen Frachters ausmachen, der Richtung Süden nach Guyana oder in ein Nachbarland fuhr. Eine schwache Brise milderte die Vormittagshitze ein wenig, dennoch spürte sie, wie ihr ein Schweißtropfen langsam über die Stirn zur Augenbraue rann. Lisbeth Salander briet nicht gern in der Sonne und verbrachte die Tage weitgehend im Schatten, indem sie sich beständig unter dem Sonnendach aufhielt. Sie trug Kaki-Shorts und ein schwarzes Top.

Sie lauschte den merkwürdigen Klängen der steel pans, die aus dem Lautsprecher an der Bar drangen. Für Musik hatte sie sich noch nie im Geringsten interessiert und konnte Sven-Ingvars nicht von Nick Cave unterscheiden, aber die steel pans faszinierten sie irgendwie. Es schien so abwegig, ein Ölfass zu stimmen, und noch abwegiger, dass man das Fass dazu bringen konnte, kontrollierbare Töne von sich zu geben, die mit nichts anderem zu vergleichen waren. Sie fand diese Klänge geradezu magisch.

Plötzlich irritierte sie irgendetwas. Sie wandte ihren Blick wieder der Frau zu, die gerade ein Glas mit einem orangefarbenen Drink bekommen hatte.

Mit dem Drink hatte Lisbeth Salander freilich kein Problem. Aber sie konnte sich nicht erklären, warum die Frau plötzlich zur Salzsäule erstarrte. Seit das Paar vor vier Nächten angekommen war, hatte Lisbeth Salander dem Terror gelauscht, der sich in ihrem Nachbarzimmer abspielte. Sie hatte Schluchzen gehört, leise, aber erregte Stimmen und zeitweilig sogar Ohrfeigen. Der Mann, der diese Schläge austeilte - Lisbeth vermutete, dass es der Ehemann war -, mochte Mitte 40 sein. Er hatte sein dunkles, glattes Haar zu etwas so Unmodischem wie einem Mittelscheitel gekämmt und schien sich aus beruflichen Gründen in Grenada aufzuhalten. Was das für ein Beruf sein könnte, hatte sich Lisbeth Salander noch nicht erschlossen, aber bis jetzt war er jeden Morgen sorgfältig gekleidet erschienen, mit Schlips und Jackett, und hatte an der Hotelbar einen Kaffee getrunken, bevor er sich seine Aktentasche griff und hinausging, um in ein Taxi zu steigen.

Lisbeth kam immer spätnachmittags ins Hotel zurück, wenn er gerade mit seiner Frau am Pool war. Das Paar aß meistens zusammen zu Abend und machte dabei einen zurückhaltenden und liebevollen Eindruck. Vielleicht trank die Frau ein, zwei Gläschen zu viel, aber ihr kleiner Schwips wirkte nicht weiter störend oder auffällig.

Der Streit im Nachbarzimmer begann routinemäßig zwischen zehn und elf Uhr abends, ungefähr um die Zeit, wenn Lisbeth gerade mit einem Buch über die Geheimnisse der Mathematik ins Bett ging. Soweit Lisbeth das durch die Wand mitverfolgen konnte, kam es zu keinen gröberen Misshandlungen, aber die beiden stritten sich mit zermürbender Ausdauer. Die Nacht zuvor hatte Lisbeth ihre Neugier nicht mehr zügeln können und war auf den Balkon gegangen, um durch die offene Balkontür ihrer Nachbarn mitzuhören, worum es eigentlich ging. Er lief über eine Stunde im Zimmer auf und ab und gab zu, dass er ein mieser Schuft war, der sie überhaupt nicht verdiente. Immer wieder hatte er wiederholt, sie müsse ihn doch für einen Betrüger halten. Und jedes Mal hatte sie geantwortet, dass sie nicht so von ihm dachte, und versucht, ihn zu beruhigen. Er wurde immer eindringlicher, und zum Schluss packte und schüttelte er sie. Schließlich antwortete sie, wie er wollte ? ja, du bist ein Betrüger. Kaum hatte er ihr diese Worte abgepresst, nahm er sie zum Vorwand, nun seine Frau anzugreifen, ihren Lebenswandel und ihren Charakter. Er bezeichnete sie als Hure, ein Ausdruck, gegen den Lisbeth sich zweifellos wirkungsvoll zur Wehr gesetzt hätte, wäre sie so genannt worden. Das war zwar nicht der Fall und somit war das Ganze auch nicht ihr persönliches Problem, aber sie konnte sich nicht recht entschließen, ob sie in irgendeiner Form eingreifen sollte oder nicht.

Erstaunt hatte Lisbeth seiner ständig wiederkehrenden Leier gelauscht, aber dann hörte sie plötzlich eine Ohrfeige. Als sie gerade beschlossen hatte, auf den Flur zu gehen und die Tür zum Nachbarzimmer einzutreten, wurde es nebenan still.

Während sie jetzt die Frau am Pool gründlich musterte, konnte sie einen leichten Bluterguss an der Schulter und eine Abschürfung an der Hüfte feststellen, sonst jedoch keine auffälligeren Verletzungen.

Neun Monate zuvor hatte Lisbeth einen Artikel in der Zeitschrift Popular Science gelesen, die jemand auf dem Leonardo-da-Vinci-Flughafen in Rom liegen gelassen hatte, und auf einmal eine vage Faszination für das obskure Fach der sphärischen Astronomie verspürt. Dem ersten Impuls folgend, ging sie in eine Universitätsbuchhandlung in Rom und kaufte sich die wichtigsten Abhandlungen zu diesem Thema. Um die sphärische Astronomie zu begreifen, musste sie sich jedoch mit einigen der heikleren Mysterien der Mathematik vertraut machen. Während ihrer Reisen in den letzten Monaten hatte sie oft Universitätsbuchhandlungen besucht, um weitere Bücher zu diesem Thema ausfindig zu machen.

Kurzbeschreibung zu Verdammnis

Mikael Blomkvist recherchiert in einem besonders brisanten Fall von Mädchenhandel, die Hintermänner bekleiden höchste Regierungsämter. Als sein Informant tot aufgefunden wird, fällt der Verdacht auf Blomkvists Partnerin Lisbeth Salander. Eine mörderische Hetzjagd beginnt. Der neue große Roman des preisgekrönten Bestsellerautors Stieg Larsson.

Beschreibung der Redaktion zu Verdammnis

Mikael Blomkvist recherchiert in einem besonders brisanten Fall von Mädchenhandel, die Hintermänner bekleiden höchste Regierungsämter. Als sein Informant tot aufgefunden wird, fällt der Verdacht auf Blomkvists Partnerin Lisbeth Salander. Eine mörderische Hetzjagd beginnt. Der neue große Roman des preisgekrönten Bestsellerautors Stieg Larsson.
Ein ehrgeiziger junger Journalist bietet Mikael Blomkvist für sein Magazin "Millennium" eine Story an, die skandalöser nicht sein könnte. Amts- und Würdenträger der schwedischen Gesellschaft vergehen sich an jungen russischen Frauen, die gewaltsam ins Land geschafft und zur Prostitution gezwungen werden. Als sich Lisbeth Salander in die Recherchen einschaltet, stößt sie auf ein besonders pikantes Detail: Nils Bjurman, ihr ehemaliger Betreuer, scheint in den Mädchenhandel involviert zu sein.
Wenig später werden der Journalist und Nils Bjurman tot aufgefunden. Die Tatwaffe trägt Lisbeths Fingerabdrücke. Sie wird an den Pranger gestellt und flüchtet. Nur Mikael Blomkvist glaubt an ihre Unschuld und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Seine Nachforschungen führen in Lisbeths Vergangenheit. Eine Vergangenheit, die ihn bald das Fürchten lehrt.

Portrait

Stieg Larsson:
Stieg Larsson, der am 15.August 1954 in Skelleftehamn als Sohn zweier noch sehr junger Eltern zur Welt kam, war Autor, Journalist und Herausgeber des antirassistischen Magazins EXPO. Bis er acht Jahre alt war wuchs Stieg Larsson in Nordschweden in armen Verhältnissen bei seinen Großeltern auf, die beide große Krimifans waren. Schon früh bekam er eine Schreibmaschine geschenkt, die den Grundstein für seine Karriere als Journalist und Autor legte. In den 80ern arbeitete er als Journalist und Anti-Faschismus-Experte, der auch mit Scotland Yard kooperierte. Wegen seiner Sachbücher die er vor seinen Romanen veröffentlichte, erhielt er Morddrohungen. Trotzdem lies er sich vom Kampf gegen Ungerechtigkeit und Rechtsextremismus nicht abbringen. Inspiriert von den Lieblingsautoren seiner Großeltern, die eine 10-teilige Krimireihe geschrieben hatten, wollte auch Larsson eine 10-teilige Serie schreiben. Seine "Workaholic-Mentalität" ließ ihn tagsüber an den Recherchen gegen Rechtsextremismus arbeiteten und nachts an seinen Romanen weiterschreiben. Der Lebenswandel von Stieg Larsson war, so wie das seines Alter Egos Mikael Blomkwist, eher ungesund. Die Folge war ein Herzinfarkt, der der Grund für den Tod von Stieg Larsson am 9. November 2004 war. Erst nach seinem Tod wurden seine Werke richtig berühmt, 2006 erhielt er für "Verblendung" den Skandinavischen Krimipreis und die Verfilmung 2009 trat noch größere Begeisterungsstürme los.

Meinung der Redaktion

Larsson ist allein aufgrund seiner Biografie, brillant, spannungsreich und aufregend. Seine Romane und die Verfilmungen zeigen Gesellschaftskritik, kleine Anspielungen schwedischer Klassiker und bewegen. Fesselnd, aufregend, bietet Suchtpotenzial bis zur letzten Seite oder Minute...

Bewertung unserer Kunden zu Verdammnis

Wie ist Ihre Meinung zu „Verdammnis”?

Geben Sie Ihre Bewertung ab. Jetzt rezensieren und 2 CHF kassieren.

40

15.05.2011

„2. Teil besser als "Verblendung"”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Dresden
Als ich die ersten Seiten des 2. Teiles der Millenium-Triologie las, kam mir der Gedanke "Oh Gott, nicht wieder genauso langatmig, wie in Buch 1." Wer ein Freund von langen detaillierten, aber manchmal äußerst unwichtigen Beschreibungen ist, dem wird die Schreibweise von S.L. gefallen. Zu seiner Verteidigung muss ich jedoch sagen, dass die Handlung hier bereits nach dem ersten Drittel an Aktion zunahm und in einem fulminanten Finale endete, welches Lust auf Band 3 machte.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

07.04.2011

„Spannend geht es weiter ”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein absolut empfehlenswertes Buch, meiner Meinung nach sogar noch besser als der erste Teil der Trilogie. Auch dieses mal wieder äußert spannend und fesselnd geschrieben. Ein Roman den man nicht aus den Händen legen will und ein Muss für alle Fans von „Verblendung“.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

11.03.2011

„Starring: Lisbeth Salander”

von einer Kundin oder einem Kunden
Im zweiten Band der Millenium-Triologie wird endlich das aufgerollt, was mich persönlich schon im ersten Teil interessiert hat: Wie ist Lisbeth Salander zu dem Menschen geworden, der sie ist? Was ist ihre Geschichte?
Stieg Larssons Bücher stehen und fallen für mich mit dieser Figur und da sie im Unterschied zum ersten Band diesmal im Zentrum der Geschichte steht, fand ich ihn gleich nochmal so spannend.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

30.11.2010

„Es geht weiter...”

von einer Kundin oder einem Kunden
Die Geschichte um den Journalisten Mikael Blomkvist und die Ermittlerin Lisbeth Salander geht weiter! Es geht genauso spannend und fesselnd weiter wie der erste Teil aufgehört hat. Der Suchtfaktor bleibt und am besten nehmen Sie sich ein paar Tage Urlaub um nicht aufhören zu müssen!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

29.10.2010

„Spannender Anfang”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
"Verdammnis" nennt sich der zweite Teil der Millenium Trilogie und stimmt den Leser eigentlich erst auf den folgenden dritten Teil ein! Ich hätte nicht gedacht, dass Larsson es schafft, nach "Verblendung" qualitativ ein Verbesserung hinzulegen. Es ist ihm gelungen und der dritte Teil toppt das Ganze dann noch einmal! Also: Unbedingt lesen!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

09.01.2010

„sehr spannend”

von Blacky (blacky-book@live.de) Top-10 Rezensent Top 10 Rezensent
Beschreibung:
Mikael Blomkvist recherchiert in einem besonders brisanten Fall von Mädchenhandel, die Hintermänner bekleiden höchste Regierungsämter. Als sein Informant tot aufgefunden wird, fällt der Verdacht auf Blomkvists Partnerin Lisbeth Salander. Eine mörderische Hetzjagd beginnt.

spannend, spannend, spannend !!!
Ein Roman voll aus dem Leben gegriffen, in dem von Spannung überPolitik bis Erotik alles vertreten ist.
Ich fand den ersten Band schon klasse, aber dieser übertrifft ihn noch.
Ich warte nun sehnsüchtig darauf dass das letzte als Taschenbuch herauskommt.

Reihenfolge der Buchreihe um Michael Blomkvist:

1 Verblendung
2 Verdammnis
3 Vergebung

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

Zuletzt angesehene Artikel

  1. ebooks

    Verblendung

    Stieg Larsson

    CHF 10.90
  2. ebooks

    Rütlischwur

    Michael Theurillat

    CHF 22.90
  3. ebooks

    Mädchenfänger

    Jilliane Hoffman

    CHF 11.90
  4. ebooks

    Eistod

    Michael Theurillat

    CHF 9.40
  5. ebooks

    Die Fährte

    Jo Nesbo

    CHF 10.90

BonusprogrammHilfe

Miles & More

10 Meilen sammeln

2671 Meilen einlösen

TouchMe Reader

Topseller

Newsletter

Jetzt anmelden und keine Angebote mehr verpassen

--> --> -->